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    "Aladdin": Darum ist Will Smith ein besserer Dschinni als Robin Williams
    Von Benjamin Hecht — 25.05.2019 um 12:00
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    Das Gespött der Fans war gnadenlos, als sie Will Smith als Dschinni erblickten. Doch die dürfen sich auf ein blaues Wunder gefasst machen. Für unseren Kollegen Benjamin Hecht übertrifft der Flaschengeist im neuen „Aladdin“ sogar das Original.

    2019 Disney Enterprises Inc. All Rights Reserved.
    +++Meinung+++

    Ich habe anfangs nicht viel vom „Aladdin“-Realfilm erwartet. Doch das Disney-Remake im orientalischen Gewand zog mich schon in wenigen Minuten total in seinen Bann und gehört für mich zu den lustigsten und magischsten Kinoerlebnissen des bisherigen Jahres. Großen Anteil daran hat Will Smiths lässig-charmante Interpretation des Dschinnis, eine der ikonischten Disney-Figuren, deren Beliebtheit sich seit jeher vor allem auf Robin Williams stützte.

    Bei der enormen Popularität, den der Williams’sche Flaschengeist genießt, scheint es fast wie Blasphemie, ihn hier in all seiner Heiligkeit anzugreifen. Immerhin wurde die Figur von Anfang an für Robin Williams geschrieben. Sie ist wie eine zweite Haut, maßgezeichnet für die leider viel zu früh verstorbene Comedy-Legende. Doch trotzdem muss ich hier eine vielleicht etwas unpopuläre Meinung äußern.

    Nicht, weil ich die unzähligen Stunden improvisierter Dialoge, die Robin Williams aus seiner mentalen Wunderlampe holte, nicht respektiere. Nein, ich kann und will das komödiantische Genie hinter dem Dschinni nicht infrage stellen. Ich finde nur, dass die dominante Präsenz von Robin Williams der Geschichte um „Aladdin“ schadet – Will Smith schafft hingegen den perfekten Spagat zwischen Zurückhaltung und Exaltiertheit.

    Der Dschinni im Original-"Aladdin" nervt

    Nachdem ich den neuen „Aladdin“ von Guy Ritchie sah, wuchs meine Neugier auf den Klassiker. Ich hatte ihn seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen, konnte mich nur noch grob an die Handlung erinnern und hatte vor allem noch die verrückten Verwandlungen des Dschinnis im Kopf. Doch bei meiner erneuten Sichtung stellte ich fest, dass mir die frechen Einschübe des Flaschengeistes, die mir als Kind solche Freude bereiteten, nun wirklich auf die Nerven gehen.

    The Walt Disney Company France
    Die enorme Präsenz des Dschinnis drängt die eigentliche Hauptfigur Aladdin an den Rand.

    Die erste halbe Stunde lernen wir Aladdin als frechen Dieb mit der Sehnsucht nach Reichtum kennen. Er ist zwar alles andere als ein moralisch einwandfreier, aber doch durchweg sympathischer Kerl und somit ein hervorragender Protagonist. So emotional in dessen Leidensweg investiert, steht einer ähnlich packenden Geschichte wie im Remake nichts im Weg. Doch in dem Moment, als der Dschinni zum ersten Mal aus seiner Wunderlampe platzt und mit lautem Getöse die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist Aladdin für mich plötzlich nur noch eine Randgestalt. Der emotionale Kern der Geschichte wird dem hyperaktiven Gebaren eines Robin Williams‘ rücksichtslos geopfert.

    Teamplayer statt One-Man-Show

    Auch Will Smith sorgt bei seinem ersten Auftritt als omnipotenter Flaschenclown für großes Spektakel und steht der Vorlage somit in nichts nach. Doch während der Zeichentrick-Genie im restlichen Film weiterhin mit kontextlosen und zufälligen Quatscheinlagen mehr und mehr von der eigentlichen Geschichte ablenkt, fügt sich Will Smith geschmeidig in die Handlung ein und verleiht ihr zusätzliche Tiefe.

    Zwar prahlen beide Dschinnis bereits bei ihren Erstauftritten damit, dass Aladdin noch nie einen solchen Freund hatte, doch im Zeichentrickfilm ist von wahrer Freundschaft kaum etwas zu spüren. Wenn Aladdin seinen finalen Wunsch schließlich nutzt, um seinen Gefährten zu befreien, wirkt das nicht wie „ein kleiner Freundschaftsdienst“, sondern wie ein symbolischer Ausdruck der Wandlung, die der einst egoistische, aber gutherzige Kleinkriminelle im Laufe der Handlung durchgemacht hat. Dem Animationsfilm fehlen einfach die nötigen Szenen, in denen der junge Mann und der gottgleiche Geist eine Verbindung aufbauen. Robin Willams liefert eine One-Man-Show ab, die teilweise überhaupt nichts mit der Handlung zu tun hat und wirkt deshalb wie ein Fremdkörper.

    Immersion statt Meta-Humor

    Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass der Animations-Dschinni eine Reihe von Verwandlungen nutzt, die in der Welt von Agrabah keinen Sinn ergeben, beispielsweise ein U-Boot oder einen Baseballspieler. Der neue „Aladdin“ verzichtet auf solche anachronistischen Ausbrüche und gibt uns somit die Chance, in die Welt von Agrabah einzutauchen. Genau das erwarte ich von einem Disney-Abenteuer. Ich möchte mich in eine fantastische Welt begeben und nicht dauernd mit popkulturellen Anspielungen und Meta-Humor übergossen werden, die mich aus der Immersion reißen.

    The Walt Disney Company
    Die Parodien von Robin Williams (hier als Arnold Schwarzenegger und Jack Nicholson) lenken eher vom Film ab, als ihn zu bereichern.

    Manch einer mag den damaligen Stilbruch im Disney-Universum gutheißen. Wer sich nicht so gerne auf gefühlvolle Zeichentrick-Musicals einlässt (wie ich als kleiner Junge), hat sicher große Freunde an den anarchistischen Eskapaden, die im Zeichentrickkosmos der damaligen Zeit sonst eher bei den Looney Tunes zu finden waren. Doch lieber sehe ich einen Film, der selbstbewusst seinen eigenen Kitsch abfeiert - wie es das „Aladdin“-Remake tut - als ständig mit einer viel zu penetranten Nebenattraktion davon abzulenken.

    Ein wahrer Freund

    Will Smith hat den großen Vorteil, dass sein „Aladdin“ rund 40 Minuten länger ist und die Autoren John August und Guy Ritchie die Zeit nutzen, um den Dschinni öfter mit dem eigentlichen Helden interagieren zu lassen. Besonders die Momente, in denen Will Smith quasi eine übernatürliche Variante von Date-Doktor Hitch zum besten gibt und seinem Schützling bei dessen unbeholfenen Flirtversuchen hilft, sind nicht nur humorvoll, sondern lassen die beiden Figuren auf eine Art und Weise zusammenfinden, wie es sie es im Original nie konnten. In diesen Momenten spielt Will Smith seine Persönlichkeit voll aus und nutzt sein unvergleichliches Charisma, das der Superstar trotz zahlreicher filmischer Gurken in seiner Vita, auch heute noch besitzt.

    Allgemein tut das entschleunigte Tempo des Films der Beziehung zwischen Aladdin und dem Dschinni sehr gut. Das ist unter anderem in einem der dramatischen Höhepunkte zu spüren: Aladdin ist kurz davor zu ertrinken und kann im letzten Moment an der Wunderlampe reiben, um seinen Wunscherfüller zu beschwören. Doch er wird bewusstlos und kann seinen Wunsch nicht mehr äußern. Der Dschinni entscheidet sich dazu, diesen Schritt für ihn zu übernehmen und ihn selbständig zu retten, was eigentlich den Regeln widerspricht.

    Walt Disney
    Im Realfilm bekommt die Freundschaft zwischen Aladdin und dem Dschinni mehr Tiefe.

    Der Konflikt des Dschinnis wirkt im Original (wie vieles andere auch) sehr gehetzt und nur wie eine beliebige Station des rastlosen Verwandlungsfeuerwerks, das Robin Williams‘ Figur selbst im Angesicht des Todes seines Freundes noch abfeuert. Im Realfilm sehen wir einen Will Smith, der glaubhaft mit seinem Gewissen kämpft und verzweifelt nach einer Grauzone in den Regeln sucht, um seinen Kumpel irgendwie zu retten. Das gelingt ihm vor allem auch deswegen, weil die menschliche, realitätsnahe Darstellung der Figur eine viel besser Identifikation schafft, als der grotesk-geformte Zeichentrick-Geist von 1992.

    Das Multitalent Will Smith

    Ich gebe zu: Viele der Aspekte, die mich am neuen Dschinni begeistert haben, sind zu großen Teilen aufs Drehbuch zurückzuführen. Doch nicht viele Schauspieler hätten der Figur so ihren Stempel aufdrücken können wie Will Smith. Es war eine weise Entscheidung von den Verantwortlichen, keinen zweiten Robin Williams finden zu wollen. Dieses Vorhaben wäre ohnehin zum Scheitern verurteilt gewesen. Doch auch wenn Will Smith ein sehr unterschiedlicher Darsteller ist, füllt er die Rolle perfekt aus - nur eben anders.

    Seit dem Intro von „Prinz von Bel-Air“ wissen wir, dass Will Smith wie kaum ein zweiter auf der schmalen Grenze zwischen humorvoll-charmant und befremdlich-peinlich balancieren kann. Nur wenige in Hollywood haben eine so einnehmende Aura und wirken dennoch auf eine gewisse Art bodenständig. Dass er singen, tanzen und den Date-Doktor spielen kann, ist eine Sache, doch die Kombination aus seiner beinahe magischen „Larger-than-life“-Persönlichkeit und seiner Fähigkeit, trotzdem wie ein guter Kumpel von nebenan zu wirken, machen Will Smith zu einer hervorragenden Besetzung für das allmächtige Wesen, das aber eigentlich nur ein normales Leben führen möchte.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Aladdin"

    Alles in Allem ist Will Smiths Interpretation des Dschinnis deutlich nahbarer, ohne dabei jedoch an magischem Flair einzubüßen. Mit seiner vergleichsweise zurückgenommenen Performance (mit Betonung auf vergleichsweise), ordnet er sich der Geschichte unter, anstatt diese mit einem hyperaktiven Gag-Dauerfeuer zu torpedieren. Auch wenn ein Vergleich zwischen einer Zeichentrickfigur und einem Realfilm-CGI-Hybriden nicht in jeder Hinsicht zielführend ist, hat mir Will Smiths Figur gezeigt, wie viel emotionales Potential in der Figur des Dschinnis steckt. Einen besseren blauen Flaschengeist für das orientalische Disney-Abenteuer hätte ich mir nicht vorstellen können.

    „Aladdin“ läuft seit dem 23. Mai 2019 in den deutschen Kinos.

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Zumal man es nicht vergleichen kann. Williams hat seinen Part gesprochen und dann wurde Dschinn gezeichnet. Wie durchgeknallt das werden würde, konnte er nicht beeinflussen.
    • Luksman
      Dem kann ich nur beipflichten. Natürlich ist das nur die Meinung des Autors, aber wenn man bedenkt was Robin Williams damals abgefeuert hat, kann man das schon als revolutionär bezeichnen. Nach dem riesigen Erfolg einen bekannten Schauspieler als Zeichentrickstimme zu nehmen, kann man Robin Williams hier als Vorreiter nennen. Er hat diese Welle mit seiner Top-Performance erst losgetreten. Ob man das jetzt nervig findet ist natürlich Geschmackssache, aber für mich wird Genie IMMER Robin Williams (Peer Augustinski) bleiben.
    • as140
      Das kommt ganz drauf an. Will Smiths typischer Humor passt für mich nicht zu Aladdin.
    • as140
      Nichts gegen Will Smith. Aber ich halte ihn in diesem Fall für eine Fehlbesetzung.
    • Jimmy v
      Das liegt wohl auch daran, dass man diesen Film jetzt unbedingt - ich sag's mal einfach - politisch korrekter machen wollte. Dabei war schon das etwas heuchlerisch, weil der Aladdin-Stoff an sich eine recht westliche, kitschige Projektion auf den nahen Osten ist.
    • Larry Lapinsky
      Diese Meinungs-Artikel nerven MICH ja in der Mehrzahl, aber dieser hier ist echt gut geschrieben und spricht mir aus der Seele. Hast du ihn überhaupt komplett gelesen und beide Filme gesehen? Denn der Kommentar ist für deine Verhältnisse ziemlich niveaulos, schon wegen der Beleidigung - ich würde da allenfalls einstimmen, wenn es wieder so ein unbegründeter Clickbait-Artikel wäre, aber hier wird auch gut argumentiert bzw. formuliert. Es geht übrigens gar nicht um Williams, sondern um die Zeichentrick-Version des Dschinni (s. Bilder), die nun mal zufällig (oder meinetwegen nicht zufällig) von Williams gesprochen wird, der im Übrigen für mich auch nicht so ein Gott ist, wie von dir beschrieben. Es gibt auch bescheidenere Filme mit ihm ...
    • Swythe
      Mir fällt es ja echt schwer, das zu sagen, weil ich Robin Williams in einigen seiner Rollen liebe, aber in Aladdin hat er mich auch zum größten Teil ziemlich genervt. Ich habe den Film vor paar Monaten gesehen und empfand es sehr ähnlich, bis zu seinem Auftritt folgte ich einer Geschichte, aber sobald er da ist, wurde ich von seinen Improvisationen einfach so zugedröhnt. Ich finde schon, dass Robin WIlliams auch einige tolle emotionale Momente abliefert, gerade gegen Ende und ich finde auch, dass das immer seine große Stärke war - er konnte mich quasi eher zum Weinen als zum Lachen bringen. Wie auch immer, Will Smith brachte sich sehr gut als Genie in den Film rein - ich denke auch, dass dieser Backlash eher mit dem schlechten CGI in den ersten Trailern und mit dem Robin Williams-Vergleich zu tun hatte, als dass man im Vorfeld wirklich dachte, dass Smith den Genie nicht kann. Aber Robin Williams ist und bleibt ein Schauspiel-Idol für viele Leute meiner Generation.
    • WhiteNightFalcon
      Peter Lorre fand ich als Kind cool. Da lief als Wiederholung mal Mr Moto im TV.
    • WhiteNightFalcon
      Wer findet, dass Robin Williams nervt, hat echt nicht mehr alle Kugeln am Christbaum!! 🤮Robin Williams hatte als Comedian weitaus mehr zu bieten, als Will Smith und konnte Humor und Dramatik deutlich besser verknüpfen, als es Will Smith - so sympathisch er ist - je können wird. Ich sag nur: Club der toten Dichter!!
    • greekfreak
      Ich darf Mr. Mackey aus Southpark zitieren:Drogen sind schlecht,mkaayyy?
    • Larry Lapinsky
      ... und der war halt - mit Verlaub - teilweise kacke! Deshalb freue ich mich auch v. a. so auf die Mulan-Realverfilmung, die dritte, von der ich nach Die Schöne & das Biest und Aladdin erwarte, dass sie einige Schwächen des ansonsten ja bereits nicht schlechten Originals noch ausbügelt!
    • Larry Lapinsky
      Das ist genau der Punkt! Nicht nur einiges nämlich, sondern ziemlich vieles sogar! Da ich älteres Semester bin, war ich 1992 immerhin auch schon 25 Lenze alt und auch eher mit Dschungelbuch, Robin Hood, Aristocats und Bernhard & Bianca aufgewachsen: Dennoch habe ich die Disney-Trickfilme immer weiter verfolgt, und diese kurzfristigen Zeitgeist-Anbiederungen (Benjamin Hecht hat da ja die treffenden Screenshots mitgeliefert) nerven mich generell voll, da es die früher nicht gab. Deshalb ist der aktuelle Dschinni zeitloser, wie es sich meiner Meinung nach für Disney gehört! Mit Robin Williams hat das letztlich nichts zu tun, der war nur Stimme und hatte keinen künstlerischen Entscheidungs-Einfluss. Und Will Smith ist hier Gott sei Dank kein Prinz von Bel Air (die Echt jetzt?-Sprüche oder die SONNENbrille aus dem Trailer habe ich im Film nicht gesehen, das war dezenter). Über den extrem bunten Bollywood-Look kann man natürlich streiten, das ist sicher eine Zeitgeist-Referenz, hier nicht das klassische Arabien, sondern einen 50:50-Mix mit dem indischen Mogulreich (Agrabad) zu nehmen. Aber: Den Tiger gab es im Original auch schon, und Bollywood passt halt zum Musical-Charakter bzw. dem pastellblauen Krishna-Dschinn und es gibt es auch schon viele Jahrzehnte, ist allenfalls bei uns inzwischen beliebter als früher.
    • Filmkieker
      ich schreibe irgendwann mal einen Artikel über: Darum gehen mir die Darum ist ... -Artikel bei Filmstarts auf den Keks. ... Die Damen Herren von Filmstarts können gerne ihre Meinung schreiben aber darum und deshalb und sollte muss ich gar nichts! ... ich fände es souveräner eine klassischen Frage aufzuwerfen, wie: Ist Will Smith womöglich der bessere Robin Williams? ... Ach! und was das im speziellen angeht: niemand (!) ist besser oder schlechter sondern einfach nur anders als irgendjemand anderes. Man Leute, schreibt mal wieder für Erwachsene! ... Die meisten Leser eurer Seite sind Älter als 6 Jahre !
    • CineTin
      Der Film war ein bonbonbuntes Spektakel mit tollen Schauwerten. Ich hatte die Möglichkeit den Film im Dolby Cinema zu sehen, was das audiovisuelle Erlebnis sicher nochmal aufgewertet hat. Ob Will Smith jetzt einen bessereren Dschinni als Robin Williams Figur abgegeben hat, mag zwar diskutabel sein, aber seine Performance als Fresh Prince meets Jack Sparrow, hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Bis auf den schwachen Dschafar, macht der Film meiner Meinung nach vieles richtig und erfüllt die Kriterien, die man an eine gelungene Live-Action-Adaption haben kann.Highlights waren natürlich die musikalischen Einlagen, die mit 'Speechless' als neuen Song sogar, um den für mich besten Song des ganzen Soundtracks ergänzt wurden. Wurde auf jeden Fall positiv überrascht.
    • Gravur51
      Unzählige filmkritiker, die ich mehr respektiere sehen das anders.
    • Tobias D.
      So wie ich das verstehe, ist Smiths Dschinni eher an den Dschinni aus dem Bühnen-Musical orientiert. Jemand, der sich prinzipiell in die Handlung eingliedert, aber in seinen Momenten definitiv die Show stiehlt. Ich werde mir davon frühestens morgen ein Bild machen.
    • Sentenza93
      Im Kino interessiert mich Aladdin zwar nicht wirklich, aber sollte ich ihn später mal schauen, werde ich den Artikel hier nochmal im Hinterkopf abrufen. Finde ich schon interessant.
    • Sentenza93
      Manche von den Einschüben hat man als Kind aber auch vermutlich nicht gerafft. Oder kanntest Du als Kind schon Peter Lorre z. B.? :DEiniges war eher schon für Erwachsene.
    • Rockatansky
      Doch bei meiner erneuten Sichtung stellte ich fest, dass mir die frechen Einschübe des Flaschengeistes, die mir als Kind solche Freude bereiteten, nun wirklich auf die Nerven gehen.Ich denke, dass ist der entscheidende Punkt. Der Originalfilm ist ein Zeichentrickfilm, der eben vorwiegend für Kinder gemacht wurde. Daher finde ich einem Vergleich etwas schwierig bis unfair. Auch im Hinblick auf den Disneyhumor der 90er. Man denke da z.B. an Mushu aus Mulan.
    • Bruce Wayne
      So wie ich das von den meisten Kritiken verstanden habe, ist Alladin leider keine sonderlich interessante oder charismatische Hauptfigur. Daher hätte es evtl. mehr Sinn gemacht, den Dschinni in den Vordergrund zu stellen.
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