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    Geheimnis enthüllt? Diese Altersfreigabe soll "Terminator 6: Dark Fate" bekommen
    Von Daniel Fabian — 25.05.2019 um 11:32
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    „Terminator: Dark Fate“ schließt an die ersten beiden „Terminator“-Filme von James Cameron an. Aber bedeutet das automatisch, dass es im sechsten Teil wieder härter zur Sache geht? Die Macher haben sich bereits dazu geäußert...

    2019 Twentieth Century Fox

    Mit „Terminator 6: Dark Fate“ wird die Geschichte um Sarah Connor nach über 25 Jahren fortgeführt – mit Original-Darstellerin Linda Hamilton. Alles, was nach „Terminator 2“ kam, spielt im kommenden Teil der Science-Fiction-Saga also keine Rolle, stattdessen will man sich lediglich auf die Fortführung der ersten beiden Filme konzentrieren – und zwar nicht nur was den Inhalt, sondern auch was den Ton des Films betrifft, wie Produzent James Cameron jetzt in einem Interview bestätigte (via ThePlaylist).

    Terminator“ und dessen erste Fortsetzung von 1991 wurden in den USA einst mit einem R-Rating eingestuft, was eine Altersfreigabe ab 17 Jahren bedeutet. Die beiden letzten Fortsetzungen – „Die Erlösung“ und „Genisys“ – hingegen erhielten eine PG-13-Freigabe (ab 13 Jahren). Für Fans stellt sich deswegen die Frage: Müsste „Dark Fate“ als dritter Teil der Sarah-Connor-Saga dann nicht auch ähnlich düster und brutal ausfallen wie der Ursprung der Reihe?

    Das verrieten uns Tim Miller & Co.

    Schon bei unserem Besuch der Dreharbeiten im September 2018 beschäftigte uns die Frage nach dem Härtegrad, sodass wir bei den Machern direkt nachhakten. „Das ist eine wirklich gute Frage, die am Set auch immer und immer wieder diskutiert wird“, ließ uns Produzentin Julie Lynn damals wissen. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs am Set – die Dreharbeiten waren ungefähr zur Hälfte absolviert – sei noch gar nicht gewiss gewesen, welche Altersfreigabe man anstreben würde. Man sei bestens darauf vorbereitet, den Film auch noch lange nach den Dreharbeiten in die eine oder in die andere Richtung zu lenken, stets mit dem Wissen im Hinterkopf, dass man das gigantische Produktionsbudget aber auch erst einmal einspielen müsse.

    „Weißt du, wenn er ein PG-13 erhält, kann ich meine Kinder mit in den Film nehmen – und das ist toll“, so Lynn, die allerdings auch weiß: „Aber natürlich würden sich Fans der alten Filme, wie auch ich einer bin, über Erwachsenen-Unterhaltung freuen.“ Ergänzend dazu zeigte sich Lynns Produzenten-Kollegin Bonnie Curtis überrascht darüber, wie einfach es heutzutage wäre, beide Szenarien vorzubereiten. „Manche Effekte machen wir am Set, aber viele entstehen auch erst später am Computer. Und dann kommt es auch oft drauf an, ob man vielleicht einen Moment früher oder später wegschneidet“, so die Produzentin.

    2019 Twentieth Century Fox
    Unabhängig von der Altersfreigabe: In „Terminator 6“ wird's ordentlich krachen

    Wie wir in unserem ausführlichen Bericht vom Set bereits erwähnten, hält Regisseur Tim Miller nichts von Gewalt, die zum reinen Selbstzweck da ist – auch wenn man das nach seinem ersten Film „Deadpool“ vielleicht meinen könnte. „Ich denke, ein sehr brutaler Film mag vielleicht fünf oder zehn Prozent der Fans begeistern, würde aber so viele mehr vor den Kopf stoßen“, weiß Miller. „Ich will nicht Gewalt oder Ekel inszenieren, sondern vor allem realistisch bleiben. Aber ja, wenn Menschen Waffen benutzen, wird es auch mal unschön – und das würde ich dann auch realistisch zeigen wollen.“

    Schimpfwörter, Sex & Co.

    Die Altersfreigabe hängt aber natürlich nicht nur davon ab, wie brutal der Film wird, sondern auch davon, wie viel nackte Haut darin zu sehen ist. Und dabei sei bereits entscheidend, wie man die Ankunftsszene der Terminatoren filmt, da diese dabei bekanntlich nackt sind. Die Tatsache, dass dies unter anderem als Herausforderung beim Dreh angeführt wurde, lässt also darauf schließen, dass wir jenen ikonischen Moment wohl auch im sechsten „Terminator“-Film sehen werden.

    Gleichzeitig sei natürlich auch der Gebrauch von Schimpfwörtern Thema: „Weißt du, wir drehen einfach die PG-13-Szene, wie sie ihm Drehbuch steht – und dann einfach nochmal, nur dass dann eben jemand das F-Wort benutzt“, so Curtis. Eine lustige Anekdote vom Set: Als es darum ging, „fuck“ in einem Satz mit „Terminator“ zu sagen, wurde Linda Hamilton ermahnt, sie solle „das böse Wort“ doch lieber sein lassen. Die entgegnete darauf aber nur: „Ihr wisst schon, dass ‚Terminator‘ eigentlich das viel schlimmere Wort ist!“ 

    James Cameron schafft Klarheit

    Aus den Interviews mit den Filmemachern schlossen wir deswegen, dass „Terminator 6: Dark Fate“ wohl mit PG-13 in die US-Kinos kommen und hierzulande mit einer FSK-12-Freigabe erscheinen dürfte. Dafür sprach auch die Tatsache, dass uns Tim Miller wissen ließ, dass er bereits einigen tollen (Action-)Szenen nachtrauere, die es letztlich wohl nicht in den Film schaffen werden, weil dieser dadurch auch zu lang (fürs Kino) werden würde. Es schien also naheliegend, dass man sich eine längere und auch brutalere Filmfassung für später - etwa die Heimkino-Auswertung - aufsparen wird und den Film mit der massentauglichen, niedrigen Altersfreigabe ins Kino bringt. Weit gefehlt.

    Wie James Cameron gegenüber ThePlaylist nun bestätigte, wird der Film den Ton der ersten beiden Filme einschlagen. „Wir sprechen von einer direkten Fortsetzung zu ‚T2‘, das betrifft sowohl den Ton des Films als auch seine Geschichte“, so der „Terminator“-Schöpfer. „Er ist R-Rated, düster, temporeich, intensiv und total linear - die ganze Geschichte spielt sich in 36 Stunden ab.“

    Wer nach dem Trailer also befürchtete, der Film würde bloß weichgespülte CGI-Hollywoodkost bieten, wurde damit wohl auf eine falsche Fährte gelockt. Peilt man, wie Cameron nun erklärte, ein R-Rating an, würde das bedeuten, dass „Terminator 6“ tatsächlich nicht nur inhaltlich an die ersten beiden Filme anschließt, sondern auch, was die ruppige Gangart betrifft, was Fans des Science-Fiction-Kult-Franchise freuen dürfte. In Deutschland könnte dies eine Freigabe der FSK ab 16 bedeuten, wenn viel Gewalt zu sehen sein wird.

    Wie hart es in „Terminator 6: Dark Fate“ letztlich zugeht und ob das überhaupt etwas mit der Qualität des Films zu tun haben muss, könnt ihr ab  24. Oktober 2019 selbst feststellen - ab dann gibt es den Film nämlich in den deutschen Kinos zu sehen.

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      'Gut' habe ich ja auch nicht behauptet.Aber wenn man bei jeder Venom-Szene einen Pferfferminzschnaps kippt, wird die Laune immer besser ... :D
    • Bruce Wayne
      Fand den Film grässlich. Hardys Overacting war ziemlich unterhaltsam, aber sonst....
    • Deliah C. Darhk
      Das würde doch nichts an den jegendgefährdenden Äußerungen verändern.Ich habe Venom inzwischen gesehen. Da kommt nichts auch nur in die Nähe seins Kernwesens.Der Film ist spaßig, aber nicht Venom.Die Frage beantwortet sich von selbst: Nein. Würde ja auch keinen Sinn machen, einen PG-13 Evil Deadline zu drehen.
    • Bruce Wayne
      Nun ja, in Lethal Protector ist Spider-Man ebenfalls eine Figur der Story. Wenn man nun den Teil der Reihe als Kinofilm verarbeitet, die gesamte von dir beschriebene Szene bsp. unscharf im Hintergrund durch die Perspektive Spideys sieht, dann würde der Kernpunkt der Szene ja dennoch vermittelt werden, nicht? Ich behaupte nicht dass der FIlm gut werden würde, aber rein theoretisch sollte es möglich sein solche Szenen zu adaptieren. Es interessiert mich auch eher von dem Aspekt her, die Grenzen eines PG 13 Ratings auszudehnen. Ich denke das wäre möglich. Nebenbei gibt es zu der von dir beschriebenen Stelle ähnliche Filmszenen, nicht ganz so drastisch aber dennoch alle PG 13, soweit ich mich erinnere. Die wahre Frage ist natürlich, ob es überhaupt Sinn macht einen PG 13 Venom Film zu kreieren, wenn man bedenkt dass die Zielgruppe normalerweise nicht jugendlich ist. Venom ist letztlich doch ein Kind der 90er.
    • Deliah C. Darhk
      Über Drag müsstest Du es definitiv wissen. Zu den anderen äußerte ich mich pauschal. Da solltest Du es durch den Rückschluss wissen.Mit Sicherheit habe ich ein anderes Verständnis von der Figur. Du hast in früheren Gesprächen ja schon eingeräumt mit der Vorlage nicht so vertraut zu sein. Genau das ist doch der springende Punkt: Du urteilt über etwas, von dem Du eigentlich nicht viel weißt.Doch genau das heisst es. Ist ebenso unmachbar wie eine ungeschnittene Fassung von 'Emanuelle in Amerika' durch PG-13 zu winken.(In Deutschland ist die Fassung mW noch immer indiziert.)Da sind elementare Wesensmerkmale gegeben, die - egal wie man sie kommuniziert - entweder dem Jugendschutzgesetz widersprechen, oder abgemildert werden müssen, aber dann ist Venom eben nicht mehr Venom. Nimm als Beispiel die Szene als er mal wieder einen Menschen infiltriert und aus seinen anderen Kopföffnungen rauskommt, das Opfer dabei in Großaufnahme der Augen gezeigt wird, wie die Augäpfel hervortreten und die Äderchen platzen; und darüber liegt Venoms vom Speichelfluss göibbrige Stimme, die darüber schwadroniert, wie Befriedigung es für ihn ist das zu tun, weil er sich schon sooop lange gewünscht hat, ganz tief in ihm zu sein.Dann ploppen im nächsten Panel die Augen aus dem Schädel und Venoms wird plötzlich popkulturell mit 'Ich schau Dir in die Augen, Kleines, ganz tief.'Als er die Leiche dann fallen lässt kommt noch ein höhnisch 'Ich hoffe, für dich war es mindestens so schön wie für mich.'.Jetzt erkläre mir bitte, wie konkret willst Du so einen Moment auf PG-13 bringen?Schon wegen der eindeutigen sexuellen sado-masochistischen Bezügen kriegst Du das - besonders in Amiland - nicht durch. Musst Du entschärfen, und schon ist's nicht mehr der echte Venom.Venoms ist die Vorbildfigur. In seinem kommunizierten Selbstverständnis, welches dominant für seine Auftritte ist, ist Venoms die höchste moralische Instanz.Deswegen ist er ja so jugendgefährdend.Nimmst Du ihm das durch eine andere Figur, nimmst Du ihm einen Kernpunkt seiner Identität.Darauf baut ja letztlich auch das Interessante an seinem Verhältnis zu Peter Parker auf: Der steht zwar moralisch weit über Venom, ist aber von Selbstzweifeln so zerfressen, dass es ihm immer und immer wieder an Durchsetzungskraft gegen Venom mangelt und Peter auch wiederholt dazu bringt, Venoms Werte als akzeptierst hinzunehmen, bis sich früher oder später ihr Gegenteil beweist.=i>Das kannst Du Kindern nicht vermitteln, ohne sie der Gefahr auszusetzen, dass sie sich von Venoms pervertiert Moral überzeugen lassen, und das bedeutet Jugendgefährdend.
    • Bruce Wayne
      Mit grafisch meinte ich eher die Aktionen welche Venom ausführt (sprich, der Gewaltfaktor). Wenn ich die anderen Werke damals noch nicht nannte, dann behaupte doch nicht, dass ich hätte wissen müssen, dass sie in deinem Regal sehen :P Evtl. besitzt du einfach ein anderes Verständnis der Figur. So inbrünstig wie du hier argumentierst, was für eine komplexe und verstörende Persönlichkeit hinter Venom steckt, heißt das noch lange nicht dass man diese mithilfe von Juxtaposition und anderen filmischen Mitteln Jugendgerecht auf die Leinwand bringen kann. Bsp. verlangt die MPAA häufig eine Vorbild-Figur in die Handlung einzubinden, damit Jugendliche nicht nur mit Anti-Helden zurechtkommen müssen. Könnte man auch bei einem Venom-Film machen.
    • Deliah C. Darhk
      Solange ich die Qualifikation habe, um dort arbeiten zu können ist meine Meinung dazu eine Expertise. ;PEs gibt mehr als genug Männer die sich für Gott halten. Hat nur leider keine echte Aussagekraft, ob es beim Einzelnen nun stimmt.Es gibt auch mehr als genug Menschen, die der Meinung sind, dass man Venom nicht unter R-Rating gemäß der Vorlage umsetzen kann, auch hier im Form äußerten sich einige dazu, und anders als Du konnten die ihre Ansicht am Comic zumeist begründen. Deswegen steht da eher These gegen (unsere) argumentierte Meinung.Toller Witz. Grafisch heisst nix Anderes als sein Äußeres. Was soll daran R-Rated sein? Die Farbe?Zur Figur gehört nun einmal sehr viel nachhaltiger ihre Charakterisierung / Psychologie.Dass und warum es an dieser liegt, warum Venom ein R-Rated-Character ist habe ich Dir nur oft genug erläutert.Mein Lieber, ich bin eine Expertin für die Figur, und ob Du es glaubst oder nicht: Jene User, die hier nah am Comic sachlich stimmig zu Venom argumentierten sind es auch.Aber nur weil man die Figur als Fan gut findet ist man noch lange kein Experte, denn dazu gehört nun mal das intime Verständnis der Figur.Liegt dann wohl daran, dass Du die anderen Werke damals noch gar nicht genannt hattest. ^^
    • FilmFan
      Oha. Daher weht der Wind. MCU-Filmchen.Na ja. Jedem sein Feindbild.
    • Bruce Wayne
      Solange du nicht bei der MPAA arbeitest, werden wir wohl nie Sicherheit in dieser Angelegenheit haben. Ich bin ja davon überzeugt dass du es als gefährdend für Minderjährige einstufst, aber tun dass die Angestellten der MPAA auch? Und da es mehr als genug Personen gibt, die sich selbst Venom-Fans schimpfen und von der Tatsache überzeugt sind, dass eine PG 13 Adaption theoretisch möglich ist, bleibt es Meinung gegen (deine) Meinung. Ich weiß nur dass es graphisch möglich ist Venom auf die Leinwand zu zaubern, ohne R-Rating. Inhaltlich überlasse ich das lieber den Experten, und die sind geteilter Meinung (ob du's nun glaubst oder nicht). Zumindest über Drag me to Hell schließt nicht die anderen von mir genannten Werke ein ;)
    • Deliah C. Darhk
      Im Gegensatz zu Dir kenne und verstehe ich das Quellmaterial sehr gut.Das Referenzmaterial ist! das Quellmatrrial. Aus diesem lässt sich problemfrei entnehmen, dass eine genaue filmische Umsetzung unter JuSchG 14(1) keine Jugendfreigabe erhalten kann, oder eben von der Vorlage nachhaltig für die Zeichnung der Figur abgewichen werden muss. Um die Figur Venom zu verstehen, muss man zwingend die Obszönität der ihr inne liegenden Perversion erfassen können. Minderjährige können das idR noch nicht ohne womöglich Schaden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen.Oder um es Dir noch mal ganz klar zu sagen, da Du darüber ja mal wieder komplett hinweg gehst: Es geht kein Stück ! um irgendwelche Storylines, sondern ausschließlich um die in der Vorlage verankerte Charakterisierung der Figur, und die fusst nun einmal auf einer grenz-schizoiden Bösartigkeit, welche von der Figur für ungefestigte Konsumenten sehr überzeugend als gut und edel motiviert kommuniziert wird. Darin liegt daß Jugendgefährdende.Was Du im Kino von der Figur gesehen hast war nicht mehr als das Röntgenbild des Pupses ihrer ausgeblichenen Überreste.Es geht nicht darum, dass Venom z. B. Köpfe abbeißt, sondern wie die Figur in der Vorlage damit psychosozial umgeht.Das findet auf einer Ebene statt, die Du mangels Kenntnis weder erfassen noch beurteilen kannst, ich aber eben schon, womit meine persönliche Meinung auf einer fundierten Basis steht und deine auf ... Hörensagen (?).Nein, mein Lieber, ich war im letzten Gespräch damit beschäftigt immer und immer wieder deine stetig gleichen und meine vorherigen Antworten übergehend Thesen mit Argumenten zu widerlegen, und doch, ich habe Dir zumindest über 'Drag me to hell' gesagt, dass wir den im Regal haben, und auch, warum dieser Vergleich nicht zieht.
    • Jimmy Conway
      Das sind ja wiederum die Pluspunkte von T2 gegenüber T1: die Charakterentwicklung, vor allem bei Sarah Connor und natürlich die Chemie John & T-800 und die doch ausgefeiltere Story. Dagegen punktet T1 wieder mit anderen Sachen.Je nach Stimmung liegt mal der, mal der andere bei mir vorne.
    • Jimmy Conway
      Nun ja, softer als deine MCU Filmchen ist er sicher nicht :-D
    • FilmFan
      Ich habe schon immer dem ersten T2 vorgezogen. T2 hat sogar im Laufe der Jahre in meiner Gunst eingebüßt. Wenn ich ehrlich bin mag ich nur Linda Hamilton in dem Film. Ihre Sarah Conner entwickelt sich ganz stark. Aber es gibt einige gut inszenierte Momente zwischen Linda und Arnold.
    • Bruce Wayne
      Ich glaube du überschätzt das Source Material und unterschätzt die MPAA. Da es kein Referenzmaterial gibt, kann man leider kein Urteil darüber fällen, daher bleibt es lediglich eine Meinung deiner Wenigkeit. Die Lethal Protector Storyline ist mMn problemlos umsetzbar. Sie ist sogar dermaßen cheesy in einigen Momenten, dass man sie mit einem leichten Trash-Appeal leicht ins PG 13 Gebiet überführen könnte. Zumindest aus meiner Sicht. Du warst im letzten Gespräch damit beschäftigt die selben Punkte wie dieses Mal zu wiederholen, evtl. hast du es da vergessen zu erwähnen, dass besagte Filme in deinem Regal stehen.
    • Deliah C. Darhk
      Ich habe sie nicht nur gesehen, sondern auch im Regal stehen. Solltest Du wissen. Darüber unterhielten wir uns letztes Jahr schon. ^^Sorry, das so hart sagen zu müssen, aber Comicfans heisst noch lange nicht Ahnung von der Materie zu haben. Besagte beide haben sie offensichtlich nicht.Klingt eher danach, dass Du noch immer nicht verstanden hast was das R-Rating von Venom ausmacht. Du kratzt nach wie vor nur an dessen Oberflächliche und zeigst keinerlei Verständnis für die schwerwiegende auf zu junge Menschen nachhaltig verstörende psychosoziale Wirkung des tatsächlichen Venom.Es geht nicht allein darum wie Venom bestialisch tötet, sondern wie er dies moralisch rechtfertigt und argumentiert.Das ist ein elementarer Wesenskernpunkt der Figur, und den kannst Du einem 13-jährigen nicht altersgerecht vermitteln, ohne dessen psychosoziale Entwicklung zu kontaminierten. Gibt eben Stoffe, die nicht für jedes Alter von Jugendlichen geeignet sind. Venom ist so einer.Und wenn Du tatsächlich meinst PG-13 ließe komplette Amoral zu, dann bist Du weit davon entfernt komplette Amoral schon mal gesehen zu haben.Auch dein immer wieder gerne angeführter 'Drag me to hell' zeigt keine komplette Amoral, obgleich sie ihr Kätzchen tötet und bereit ist auch andere und unschuldige Menschen zu opfern um den eigenen Hintern zu retten, denn im Hintergrund der Geschichte läuft permanent der Subtext nach den Fragen nach Gerechtigkeit und ob der Zweck die Mittel heiligen darf, sowie ob das eigene Überleben über jenes Anderer gestellt werden darf.Das sind alles höchst moralische Auseinandersetzungen.Bei Venom findest Du diese Auseinandersetzungen nicht, da er sie einfach konsequent durch höchst amoralische Dogmen ersetzt, dann aber von Venom in geradezu die Sinne verdrehender Weise schlüssig als moralisch und sogar moralisch überlegen argumentiert werden, und in dieser Schlüssigkeit liegt dann nicht nur das zentrale Element zum Verständnis der Figur, sondern auch das Merkmal für ein R-Rating, weil noch ungefestigte Menschen das nicht durchblicken können und ihnen durch diese als Güte vortrefflich getarnten Hass- und Verachtungsbotschaften Schaden in ihrer - wie bereits oben angesprochenen - psychosozialen Entwicklung droht. Kinder und Jugendliche kann und muss man davor mit der Altersfreigabe schützen.Bei nicht erwachsenen Volljährigen haben wir diese Möglichkeit leider nicht.
    • Jimmy Conway
      Krachende Action und eine geile Story. Filmtechnisch ist T2 der bessere Film, von der Atmosphäre eher der erste Teil, wobei man nicht vergessen sollte, dass T2 auch sauspannend und der T-1000 ein sehr guter Gegenspieler ist. Deshalb mag ich beide gleich.
    • FilmFan
      Echt schade das man den harten, düsteren Tonfall nach dem ersten Teil verlassen hat. Ich war 1991 in T2 im Kino und schon da hatte ich meine Probleme mit dem zu soften Tonfall. Arnie als Weichspüler gefiel mir nicht so. Nur damals hatten wir Fans darüber hinweg gesehen weil Big Arnie und Linda Hamilton absolute Superstars waren. James Cameron hatte sich zuvor mit Terminator und Aliens bei Fans düsterer Filmstoffe verewigt. T2 bot immerhin noch krachende Action.
    • FilmFan
      Die werden den auf PG 13 stutzen und alle können sich wieder aufblasen.
    • FilmFan
      Ich hätte...;)
    • FilmFan
      Unterschreibe ich. Der erste Teil war genial. Hart und unbarmherzig. So wie man sich so ne Killermaschine aus der Zukunft vorstellt. Damals hatte Cameron noch Visionen. Heute bedient er auch nur den Massenmarkt. Es wäre wünschenswert knüpfte der neue Terminator an den Tonfall des ersten an. Allein der Glaube fehlt mir.
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