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    Nach "Avengers 4: Endgame": Das könnten die Schurken in "Avengers 5" sein
    Von Christian Fußy — 08.06.2019 um 14:00
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    Schurke Thanos, der bereits im ersten MCU-Crossover-Film „Marvel's The Avengers“ angeteasert wurde, wurde in „Avengers 4: Endgame“ nun besiegt. Wer könnte im nächsten Marvel Team-Up-Event sein Nachfolger werden? Es gibt mehrere Kandidaten...

    Walt Disney / Marvel

    Bevor die Avengers in „Avengers 4: Endgame“ endlich den Sieg über Thanos (Josh Brolin) erringen konnten, hatten sie bereits mit einer ganzen Reihe anderer Schurken zu kämpfen, die teilweise im Auftrag des größenwahnsinnigen Titanen handelten. Unter ihnen Ronan der Ankläger (Lee Pace) und Loki (Tom Hiddleston), der im allerersten MCU-Crossover-Film „The Avengers“ zusammen mit den Chitauri der Antagonist war.

    Gehen wir mal davon aus, dass Marvel für diese Eventfilme auch in Zukunft Schurken präferiert, die bereits eine persönliche Verbindung zu einem oder mehreren Helden aufweisen (Loki ist Thors Bruder, Ultron entstand als Projekt von Tony Stark und Bruce Banner, Zemo ist dessen Opfer und Thanos ist Gamoras Vater). In diesem Fall könnte der nächste Oberschurke bereits in einem der Solofilme aus Phase 4 – der nächsten Ladung Marvel-Filme – eingeführt werden.

    Betrachtet man die für Phase 4 bestätigten Filme, so kommen als Schurken mehrere offensichtliche Kandidaten für „Avengers 5“ bzw. das nächste große Marvel-Crossover-Event in Frage:

    Galactus

    Ein Kandidat, der als offensichtlicher Erbe Thanos‘ gehandelt wird, ist Galactus. Der Planetenfresser könnte seinem Vorgänger zumindest in Sachen purer Macht locker das Wasser reichen. Der Halbgott zerstört ganze Welten – aber nicht etwa, weil er böse ist, sondern einfach aus Hunger. Galactus ernährt sich nämlich aus der Energie von Planeten.

    Da in „Guardians Of The Galaxy“ und „Doctor Strange“ bereits die kosmische Seite des Marvel Cinematic Universe etabliert wurde und mit „The Eternals“ auch gottgleiche, uralte Wesen ihren Einzug finden werden, würde Galactus zumindest nicht wirken wie ein Fremdkörper. Außerdem wäre er sogar für mehrere, sehr mächtige Avengers unter Führung der superstarken Captain Marvel noch ein würdiger Gegner.

    Gegen Galactus spricht allerdings, dass ein weiterer lila Weltenzerstörer gleich nach Thanos womöglich ein wenig redundant wäre.  

    Marvel
    Galactus

    Norman Osborn

    In „Spider-Man: Far From Home“ könnte der schurkische Konzern OSCORP Einzug ins MCU erhalten. Es wird spekuliert, Oligarch Norman Osborn könne sich mit seiner Firma im „Avengers“-Tower niederlassen. Dazu müsste Stark-Industries-CEO, Virginia „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow), diesen an OSCORP verkauft oder vermietet haben, was nach dem Tod ihres Ehemanns Tony nicht vollkommen im Bereich des Unmöglichen liegt. Gerade befindet sich der Turm, wie einer Trailer-Szene von „Far From Home“ zu entnehmen ist, im Umbau.

    Vor einigen Tagen spoilerte Youtuberin Grace Randolph bereits auf Twitter, OSCORP sei definitiv Teil des neuen Spider-Man-Abenteuers. Sie habe den Film in einer Pressevorführung in L.A. gesehen und sei sich sicher, das Unternehmen dort erspäht zu haben.

    Sony Pictures
    Norman Osborn in „Spider-Man“ (2002)

    OSCORPs bzw. Osborns Auftritt könnte auch die Gründung der Sinister Six bedeuten, von deren Original-Mitgliedern mit Mysterio (Jake Gyllenhaal) und Vulture (Michael Keaton) bereits zwei zum MCU gehören (der Rest sind Doc Ock, Kraven the Hunter, Sandman und Electro). Die Schurkentruppe wäre ein toller Gegenspieler für die nächsten Avengers in „Avengers 5“. Dagegen spricht allerdings, dass es sich bei den „Spider-Man“-Filmen um Sony-Filme und bei den Figuren damit technisch gesehen um Sony-Besitz handelt. Es müsste also ein Deal gefunden werden, nach dem ein „Avengers Vs Sinister Six“-Film, dessen kreative Leitung – wie bei den Spider-Man-Filmen – komplett in Marvel-Hand liegt, entstehen könnte. Marvel-Studios-Chef Kevin Feige und sein Team würden „Avengers 5“ mit Sicherheit keinem anderen Studio in die Hände geben – schon allein aus finanziellen Gründen.

    Die „Dark Avengers“, ebenfalls ein von Norman Osborn gegründetes Team von Schurken, die sich allerdings als Helden ausgeben, wäre wohl eine leichter zu realisierende Wahl, da man bei dessen Zusammensetzung auf andere oder gänzlich neue Figuren stützen könnte, ohne die Essenz des Teams zu verfälschen. Bereits Ende 2018 machte die Nachrticht die Runde, ein Drehbuch für eine Adaption der Storyline sei bereits geschrieben.

    Marvel
    Die „Dark Avengers“ mit Norman Osborn als „Iron Patriot“ (mitte)
    Doctor Doom

    Statt auf das geistige Eigentum in Sonys Besitz zurückzugreifen, würde es sich für Marvel anbieten, aus dem mit der Übernahme von 20th Century Fox neu zur Verfügung stehenden Figurenpool zu schöpfen. Neben den X-Men sind die berühmtesten Charaktere darin wohl die Fantastic Four – sowie deren Hauptgegner Doctor Doom. Bei Doom handelt es sich um eine der beliebtesten Comicfiguren überhaupt, der Schurke tritt in vielen der populärsten Storylines auf, darunter in der „Infinity Gauntlet“-Reihe sowie in „Secret Wars“, dem Traumprojekt der „Avengers 4“-Regisseure Joe Russo und Anthony Russo (via Screen Rant).

    Doom ist wie Black Panther und Thor (bzw. wie nach „Avengers 4“ Valkyrie) Oberhaupt seines eigenen Staates Latveria, in dem er sehr erfolgreich als Diktator herrscht. Da es im MCU bereits geheime Länder wie Wakanda gibt und mit Neu-Asgard sogar außerirdische Immigranten auf der Erde angesiedelt sind, gibt es eigentlich keinen Grund, diesen Aspekt seiner Figur wegzulassen, wie dies in den „Fantastic Four“-Filmen getan wurde. Ein Gegner, der als Diktator mitten in Europa sitzt, wäre eine schöne Abwechslung zu den restlichen MCU-Schurken.

    Gegen ihn spricht, dass es auf den ersten Blick nicht wirklich einen (bisher bestätigten) MCU-Film in Phase 4 gibt, in dem Doom organisch ins Marvel Universum eingeführt werden könnte. Möglicherweise ist „Avengers 5“ daher ein zu früher Zeitpunkt, um Doom in seiner vollen Pracht zu zeigen.

    Marvel
    Doctor Doom
    Druig

    Bei Druig handelt es sich um einen der Eternals, der gerüchteweise als Schurke in Marvels Leinwandadaption der Comicreihe auftreten soll (möglicherweise gespielt von Hollywoodstar Keanu Reeves, via Screen Rant). Bei den Eternals handelt es sich um Super-Wesen, die bereits seit Tausenden von Jahren existieren. Der uralte und mächtige Druig arbeitete in den Comics auch auf der Erde als KGB-Agent, wo er eine Affinität zum Foltern entwickelte. Das würde die Möglichkeit bieten, ihn bereits nächstes Jahr im Prequel-Film „Black Widow“ einzuführen. Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) war zumindest laut „Captain America 2“ Mitglied des KGB. Da dieser bekanntlich bereits 1991 aufgelöst wurde, dürfte sie damals noch ein Kind gewesen sein. Womöglich wird sich im MCU aber einfach nicht an historische Fakten gehalten. Vielleicht sehen wir die junge Natasha auch in Flashbacks, oder die Handlung spielt stattdessen bei einem anderen Geheimdienst.

    Zumindest wäre es denkbar, dass Druig bereits in „Black Widow“ angeteasert, in „The Eternals“ hinreichend vorgestellt und in „Avengers 5“ zum Oberschurken wird. So könnten gleichzeitig auch die restlichen Eternals zu den neuen Avengers um Captain Marvel, Black Panther und Shang-Chi stoßen.

    Marvel
    Druig

    „Avengers 4: Endgame“ läuft derzeit in den deutschen Kinos. Der nächste MCU-Film „Spider-Man: Far From Home“ erscheint am 4. Juli 2019.

    Das bedeutet das Ende von "Avengers 4" für "Spider-Man: Far From Home"

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