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    "Game Of Thrones": Diese Schauspielerin ist unzufrieden mit ihrem Tod
    Von Tobias Mayer — 17.06.2019 um 09:25
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    „Game Of Thrones” ist Geschichte – und neben den Fans sind auch manche Schauspieler nicht damit zufrieden, wie es ausging. Lena Headey sagte nun öffentlich, dass sie sich für Cersei Lannister einen besseren Tod gewünscht hatte.

    HBO

    Der ehrenhafte Ned Stark (Sean Bean) wurde in einer tragischen Szene geköpft, Widerling Joffrey starb röchelnd an einer Vergiftung und die frischgebackene Mad Queen Daenerys (Emilia Clarke) in den Armen ihrer Liebe Jon Snow (Kit Harrington), der sie erstochen hatte – an viele der „Game Of Thrones“-Tode werden sich Fans noch lange erinnern, weil sie besonders brutal und/oder von großer emotionaler Wucht waren. Der Abgang von Cersei Lannister (Lena Headey) und ihrem geliebten Bruder Jaime (Nikolaj Coster-Waldau) ist aber vor allem deswegen erinnerungswürdig, weil er für diese beiden Figuren der ersten Stunde bemerkenswert unspektakulär inszeniert wurde.

    Als King‘s Landing in Folge 5 der achten Staffel von Daenerys und ihrem Drachen mit Feuer überzogen worden war, gibt irgendwann auch die Decke im Keller unterm Palast nach und begräbt Cersei und Jaime unter sich. Das Bild der beiden Liebenden, wie sie Arm in Arm zusammen sterben, passt fraglos zur Beziehung eines Paares, das über Verwandtschaft und Liebe tragisch zusammengeschweißt ist. Der eigentliche Tod verläuft dann aber, für „Game Of Thrones“-Verhältnisse, eher nebenbei, weil abseits der Kamera – und weder so abrupt und überraschend, wie andere Tode, noch mit langem dramatischen Vorlauf. Lena Headey selbst war damit nicht zufrieden.

    Die Schauspielerin, die als Tyrannin Cersei Lannister weltbekannt wurde, sprach mit dem Guardian über ihre Karriere und natürlich auch über „Game Of Thrones“. Zur Kritik an der allgemein recht negativ aufgenommenen letzten Staffel sagte sie:

    Ich bin ja auch eine Zuschauerin der Serie und habe als solche Dinge, die mich stören. Aber ich habe mich noch nicht mit David [Benioff] und Dan [Weiss] zum Drink getroffen.“ Was sie den beiden „GoT“-Showrunnern sagen würde?

    Ich würde ihnen sagen, dass ich mir einen besseren Tod gewünscht hatte.

    Man kann es nicht allen recht machen

    Doch Lena Headey weiß, dass David Benioff und D.B. Weiss mit der finalen „Game Of Thrones“-Staffel vor einer Aufgabe standen, die zwangsläufig enttäuschen wird – ganz einfach weil es unmöglich ist, eine so beliebte Geschichte auf eine Art zu beenden, die allen gefällt.

    Klar träumst du von deinem Tod. In dieser Serie gibt es so viele unterschiedliche Arten, zu sterben. Ich war also irgendwie enttäuscht. Aber ich weiß auch, dass sie es nicht jedem recht machen konnte. Egal, was sie getan hätten, es wäre so oder so stark bergab gegangen.

    Dieser "Game Of Thrones"-Star war unzufrieden mit dem Ende der Serie

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    Kommentare
    • Maria Veldkamp
      gespoilert? so lange nach dem Finale? Wer so lange wartet , um das Finale zu sehen, hat Spoiler verdient
    • emmerich6
      Staffel drei und vier sehe ich auch definitiv als die stärksten. Dennoch hat auch Staffel 8 seine starken Szenen. Beispielsweise die Dialoge zwischen Tyrion und Varys in Folge oder Tyrion und Jon in der letzten Folge. Es ist nur in der Dichte nicht mehr so stark wie vorher. Aber gerade wenn ich an Episode 2 Knight of the Seven kingdoms denke. Das waren wirklich tolle Charaktermomente.
    • Shiro
      Das ist ja noch besser - es gibt nichts unlogischeres als dass es Arya war. Absolut gar nichts. Sagen die Serienmacher ja auch selbst in ihren berüchtigten Behind the scenes-Videos.Sie haben sich überlegt, welchen Charakter die Zuschauer am wenigsten dafür erwarten... deshalb Arya... egal, was über 7 Staffeln aufgebaut wurde, welche Prophezeiungen gemacht wurden... es wurde Arya, weil das keiner erwartet.Peinlich, schlecht, lächerlich.
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Geschmäcker sind ja verschieden, die stärksten Episoden in meinen Augen waren zu meist eher die wo nicht andauernd gekämpft wurde. Sondern wo sich wesentliche Charakterzüge einiger Figuren (weiter-)entwickelt haben... da gefielen mir am meisten vor allem die Szenen zwischen Arya und dem Bluthund ich futter jedes verschissene Hühnchen in dem laden oder wo Tyrion und Jamie wesentliche veränderungen durchgemacht haben... Weshalb Staffel 3 und 4 meine Lieblingsstaffeln sind...
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Wäre zb auch ne Möglichkeit gewesen... die Schlacht um Winterfell und das abfackeln von Königsmund hätte alles in allem von der Dauer her auch ruhig halbiert werden können, schon hätte man mindestens eine Stunde gewonnen.
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Wie kann man sich an dem Sprung nur so festkrallen... mit logisch meinte ich die Tatsache das Sie es war die ihn töten durfte und nicht etwa Jon oder Bran oder so... Der Sprung von Arya war ein reines Effekt Mittel, sich daran so zu stoßen ist wirklich kleinlich ehrlich gesagt... genauso gut könnte man sich daran stoßen das der untote Drache fliegen kann, der hat nämlich rie4sen Löcher in seinen Flügeln und allgemein sind die Drachen viel zu massiv um überhaupt fliegen zu können, ist rein physikalisch unmöglich, aber in eienr Fantasy Serie mit Magie und untoten wird sich drüber aufgeregt das Arya nen 10 Meter Sprung hinlegt? Ach herrje.
    • emmerich6
      Wieder einmal wird von manchen Fans viel zu viel hineininterpretiert und Aussagen aus dem Kontext gerissen. Einige meinen, die Darsteller fänden das am Ende alles schlecht. Und das ist eben, wenn man die Aussagen genauer betrachtet, nicht der Fall. Es gibt, wie die Serie uns gezeigt hat, so viel zwischen gut und schlecht. Headley äußert sich hier ja ganz gut. Sie hatte ihre eigene Vorstellung wie ihre Figur stirb (ich meine, sie wollte, dass Arya sie tötet), so wie auch jeder Fan eine eigene Vorstellung hat. Die Schauspieler haben sich emotional viel mehr mit ihren Figuren verbunden (wie auch der Zuschauer) als das bei anderen Serien der Fall. Das ist das Besondere am Phänomen GoT. Dadurch ist man aber auch leichter enttäuscht. Ich sehe in ihren Worten wie in den meisten der anderen Darsteller auch (vielleicht mit Ausnahme von Connleht Hill), weniger Kritik als vielmehr ein subjektives Empfinden.Davon abgesehen, empfand ich den Tod von ihr und Jamie als absolut passend. Sehr poetisch.
    • emmerich6
      Das ist in jedem Fall falsch. Denn der Handlungsbogen, also wie viele Folgen die beiden wollen, stand schon um die 5. Staffel herum (so 2015). Star Wars wurde erst 2018 mit ihnen vereinbart.Vielleicht mit Verhandlungen 2017. Doch da liefen die Dreharbeiten zu Staffel 8 bereits. Das kann also keinen Einfluss gehabt haben.
    • emmerich6
      Ich bezweifle, dass die Version mit mehr Folgen wirklich besser gewesen wäre. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der längeren Version gäbe es wieder das Problem, dass es (und das wäre ohne Buchvorlage unvermeidbar gewesen) Füllerszenen/folgen gegeben hätte. Ähnliches wurde schon in Staffel 5 kritisiert. Diese Seite beachten viele nicht. Das Geschrei wäre ähnlich groß gewesen, eben nur anders. Viele Serien werden kritisiert, weil sie zu sehr in die Länge gezogen werden, GoT weil es zu kurz ist, ganz interessant. Natürlich gab es wegen der weniger FOlgen ein Zeitproblem, aber letztlich für mich das kleinere Übel.
    • Darklight ..
      Wenn sie ähnlich unlogisch mit ihren eigenen Figuren umgehen, werden sie es mit der treuesten und kritischsten Fangemeinschaft der Welt überhaupt zu tun bekommen...(Sorry, Schalkefans.. ⚽️)...Gefährliches Terrain.Ich hoffe, sie verstehen mit etwas Abstand die berechtigte Kritik an ihren letzten Werk.Denn wenn sie so weitermachen, haben sie am Ende die Game Of Thrones Fans und die STAR WARS Fans gegen sich... Dann können sie einpacken.
    • Shiro
      Wr immerhin ein Happyend für Jon... mein seinem BFF-Tormund durch den Norden ziehen... da bahnt sich sicher noch was an ;)
    • Shiro
      ich kann mit allem was passiert ist ganz gut leben, jubelnd aus dem Sessel gehüpft bin ich aber nicht, außer als Arya den Nightking zerlegte (bin wohl einer der wenigen die das absolut super, logisch und richtig fanden)Na, dann bin ich mal auf die logische Erklärung für den 50 Meter Warp/Teleport von Arya gespannt...
    • Auerswald S.
      Bis zur 4 Episode habe ich fest Mit einem vernünftigen Ende gehofft, nach dem man dann ganz Königsmund niedergemetzelt hat, ist es mir dann auch zu blöd geworden. Das Jon Ende war eine Katastrophe, wie kann man einen Charakter so demontieren ? Da hätte ich mir lieber einen Heldentot gewünscht....
    • muschlarage
      Böse Zungen behaupten, dass die Qualität abhanden ging, weil die beiden(Benioff und Weiss) ja die Zusage für Star Wars bekommen haben... Aber es ist auch nur Spekulation.
    • Master-Mind .
      Wenigstens nicht so dumm gespoilert wie die Zeitung mit den 4 Buchstaben, bravo.
    • Defence
      Hill, Dance, Dinklage und jetzt Headey sind jetzt schon 4 Namen, die mir spontan einfallen würden, die sich mehr o. weniger deutlich so geäussert o. zumindest entsprechende Reaktionen gezeigt haben.Wie Du schon schreibst, werden das vermutlich nicht die letzten gewesen sein.Zählt man jetzt noch Harrington, Clarke und den Bran Darsteller (komme grad nicht auf den Namen) hinzu, die zumindest sehr überrascht waren, man aber ihre Aussagen auch mehrdeutig werten könnte, wirft das ein bezeichnendes Licht auf D&D...
    • RocketSwitch
      Um Kosten zu sparen hätte es mich nicht gestört die Schlachten etwas zu kürzen. 40 Minuten Folge 3 (Schlacht in Winterfell) statt der 70 hätten zB locker gereicht. Dann lieber noch 2 weitere Folgen um die Figurenentwicklung etwas deutlicher zeigen zu können.
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Bleibt dabei, die letzten 2 Staffeln waren schlicht zu kurz, und das ist das Hauptproblem gewesen... ich kann mit allem was passiert ist ganz gut leben, jubelnd aus dem Sessel gehüpft bin ich aber nicht, außer als Arya den Nightking zerlegte (bin wohl einer der wenigen die das absolut super, logisch und richtig fanden)Aber das die letzten beiden Staffeln um insgesamt 7 Folgen gekürzt wurden hat man sehr gemerkt und war ein klarer Fehler. Gibt da für mich auch keine Argumente warum man das tat... ständig wurde erzählt das man so die kosten senken wollte... ist doch schwachsinn. Es ist ja nicht so das die Leut emehr teure Actionszenen und fliegende Drachen wollten, sondern das die übrig gebliebenen und wichtigsten Figuren anständig zuende gebracht werden... gute Dialoge bekommen und würdige Abschlüsse... das hat nur bei wenigen Figuren geklappt (Jorah zb)Wenn man dann bedenkt wie DIE BÖSE schlechthin so in den Tod geht wie am Ende ist das schon etwas mau gewesen... was hat Cersei nicht alles getan... und dann plop stürzt die Burg ein und das wars... muh, ne das passte nicht...Der abgang von Varys war mir auch zu hopplahopp, eben wird der Verrat noch angedacht im nächsten Moment wird er quasi schon hingerichtet. Und auch noch von wohl seinem besten Freund Tyrion verraten... (was auch nicht zu Tyrion passte eigentlich)Cerseis Tod und wie mit Varys umgesprungen wurde bzw das ausgerechnet Tyrion ihn in den Tod schickte sind die 2 größten Ärgernisse für mich am Ende gewesen...Mit dem Rest konnte ich im groß und ganzen gut leben, aber es hätte schlicht ne Handvoll mehr Folgen gebraucht um alles in allem sehr viel Runder abzulaufen. Genug Schlachten und Effektgewitter gab es, das hat auch genug gekostet... aber es wäre sehr viel wichtiger gewesen den Figuren nochmal raum zu geben in Form von dialogen ihre Zwistigkeiten auszubauen... und wieso das zu teuer sein soll erschließt sich mir kein bisschen.
    • Quentino
      Mir gefiel, dass Cerseis Tod so unspektakulär ausfiel und man sie zum Schluss als eine Frau mit Gefühlen porträtierte, deren Leben letzten Endes nur aus Kampf, Tragödien und falschen Entscheidungen bestand. Sie verließ die Welt so, wie sie sie betreten hatte und fand die Erlösung in der Geborgenheit ihres Bruders.
    • Shiro
      Zumal man bei dieser Drehbuchlesung auch beachten muss, dass D&D die Chefs sind... welcher Angestellter (und ja, auch wenn die Schauspieler Millionen kassieren, sind sie Angestellte...) würde es wagen, bei so einer Gruppenveranstaltung, die Chefs offen zu kritiseren...Conleth Hill bitte zur Personalabteilung, Conleth Hill bitte!:)
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