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    Steven Seagal (!!!) als Batman: Der Actionstar war Wunschkandidat des Studios
    Von Christoph Petersen — 25.06.2019 um 15:18
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    Aktuell ist das Gezeter von vielen Seiten groß, dass ausgerechnet Ex-„Twilight“-Star Robert Pattinson als nächster Batman angekündigt wurde. Aber wie hätten die Leute wohl vor 30 Jahren auf Steven Seagal als Dunkler Ritter reagiert?

    Sony Pictures / Warner

    Das mal gleich vorweg: Wir finden die Wahl von Robert Pattinson für Matt Reeves‘ „The Batman“ eigentlich ziemlich gut.

    Aber zurück ins Jahr 1989. Damals ging es gerade darum, einen passenden Schauspieler für die Titelrolle in Tim Burtons „Batman“ zu finden. In einem aktuellen Interview mit SYFY WIRE hat Drehbuchautor Sam Hamm nun noch einmal erklärt, wieso die Wahl am Ende ausgerechnet auf den damals noch vor allem als Komödien-Star bekannten Michael Keaton („Birdman“) gefallen ist: „Es gab eine Menge Leute bei Warner Bros., die einen Actionstar besetzten wollten. Sie wollten die Rolle von Batman und nicht die Rolle von Bruce Wayne besetzen. Aber es geht nun mal vor allem darum, dass der Schauspieler als Bruce Wayne funktioniert, weil Batman sowieso die meiste Zeit von einem Stuntman gespielt wird.

    Zudem sei Batman zum Zeitpunkt der Filmhandlung eben noch kein erprobter Superheld, sondern würde ja noch ganz am Anfang seiner Karriere als Dunkler Ritter stehen. Deshalb könne er sich etwa auch noch nicht zu 100 Prozent auf seine Gadgets verlassen. Schließlich muss man die ja auch irgendwann erst mal ausprobieren – und dann funktionieren halt manche, während andere grandios scheitern.

    Steven Seagal als Batman?

    So weit, so bekannt. Aber dann führt Sam Hamm noch weiter aus: „Man braucht einfach keinen Martial-Arts-Experten wie zum Beispiel Steven Seagal, weil man den ganzen Kram auch faken kann. Seagal war eine der Personen, die uns damals vorgeschlagen wurden.“ An dieser Stelle hakt der Interviewer ungläubig nach: „Wirklich? Steven Seagal?“ Und Hamm legt nach: „Glaub es oder nicht, aber er tauchte damals mit einem Mal auf der Bildfläche auf und die Leute dachten: ‚Heilige Kuh, der Typ ist ein Badass.‘ Aber ich glaube nicht, dass es je zu dem Punkt kam, dass er tatsächlich für die Rolle zu einem Vorsprechen reingekommen ist. Aber er war einer der möglichen Namen, die herumgeschwirrt sind.

    Und tatsächlich passt das zeitlich alles ziemlich gut: Schließlich hat Steven Seagal im April 1988 gleich mit seinem Knallhart-Debüt „Nico“ einen echten Action-Knaller abgeliefert. Damit galt er aus dem Stand als eine der größten Hoffnungen des Actionkinos – ein Status, der sich anschließend aber eben nicht in der Titelrolle in „Batman“, sondern in Folgeprojekten wie „Hard To Kill“ und natürlich vor allem „Alarmstufe: Rot“ niederschlug.

    So trieb Steven Seagal ein ganzes Hollywoodstudio in den Wahnsinn!

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Wieso Kindergarten? Diese Geschichten sind nun mal passiert. Da darf man drüber sprechen.Klatsch macht einen nicht unwesentlichen Anteil unserer sozialen Interaktionen aus.
    • FilmFan
      Tut mir leid. Ich kann diesem Kindergarten Niveau einfach nicht folgen.
    • Deliah C. Darhk
      Das sind offene Geheimnisse.Dass Lees Witwe Seagals Angaben widersprochen hat ist bekannt, auch, dass Sly mehrfach von der Nummer auf der Party erzählt hat.Dass StS nie beim US-Militär war und somit dort nicht ausgebildet haben kann ergibt sich aus seiner Vita.FS hat mal ein Special über ihn gebracht.Darin ging es darum, wie er einen ganzen Film geschmissen hat, weil er mitten im Dreh plötzlich Buddhist wurde und keine Kampfszenen mehr drehte.Von seiner angeblichen Flucht vor der Yakuza habe ich auch gelesen - und wie der Grieche sagte: Das war Seagals eigene Angabe. Da wird die Wahrheit eher nicht besser aussehen.
    • greekfreak
      Vor allem,Chuck Norris war im Gegensatz zu Seagul,wirklich beim Militär(er diente als Militärpolizist auf einer Airforce Basis,in S.Korea gleich nachdem der Korea Krieg endete,dort kam er zum ersten Mal mit Martial Arts in Berührung),trainierte/war ein Freund von Bruce Lee und scheint auch sonst ein entspannter Typ zu sein,der über diese Memes lachen kann.
    • Defence
      Oh je, Glimmer Man. Meines Wissens gab es dank Seagals Allüren so einige Fehler im Film u.a.Dialoge die sinngemäß lauteten Der Killer lebt, die irgendwie so überhaupt keinen Sinn zur Handlung mehr ergaben.^^Das Seagal gerne am Drehbuch rumpfuscht, allgemein bekannt.Ja selbst mit dem Sterben einer von ihm gespielten Figur gibt es so einige Geschichten, gab es überhaupt erst 2x - in Einsame Entscheidung (mit Kurt Russel); wo Seagal endlose Diskussionen führte und am Ende ein notdürftig gefundener Kompromiss über die Art des Sterbens herauskam und in Machete, wo der werte Herr trotz der Tatsache, schon lange von den Kinoleinwänden verschwunden zu sein, es iwie bewerkstelligte, das seine Figur selbst den Tod wählt.Ach ja, aufwendig geplante Kampfsequenzen wurden schon in den Anfangstagen seiner Karriere sehr oft gecancelt und verkürzt - ein Seagal steckt nicht ein, teilt dafür umso heftiger aus, das müssen Scott Atkins und Co doch wissen und akzeptieren.Selbstverständlich hat ein MMA Fighter auch NUR dank eines von Seagals erfundenden kicks gewonnen (nicht der Roundhousekick, vermutlich von Seagal großzügig, wie er nun mal ist, Chuck Norris überlassen:D)Apopros Norris-wie kann es eigenlich sein, das er die ganzen unbesiegt Memes/Sprüche hat und nicht Seagal?Ach man könnte ewig über Steven Seagal weitermachen und es würde einfach nicht langweilig:D
    • FilmFan
      Erbärmlich. Sowohl wie Du hier auftrittst als auch die Storys. Als wärst Du dabei gewesen. Wichtigtuer.
    • greekfreak
      Auch sehr geil,die Story zu den Dreharbeiten für Glimmer Man.Da gibt´s eine Szene,wo Seagal einen psychopatischen Serienkiller,der einen Priester als Geisel genommen hat,erschiesst.Laut dem Darsteller,der den Serienkiller spielte,ist folgendes passiert:Seagal,der damals frisch zum Buddhismus konvertiert war,weigerte sich standhaft die Szene zu spielen,weil das nicht mit seiner neuen Religion vertretbar sei.(Ein Buddhist muss jedes Leben respektieren und so.) Der Regisseur redete auf Seagal,mehrere Stunden ein,vergeblich.Also hat er sich was anderes überlegt.Er sagte zu Seagal:O.K. Du killst den Typen nicht,du schiesst ihn nur an,an der Schulter. Die haben die Szene gedreht wo der Serienkiller zwar angeschossen aber noch am Leben war,danach als Seagal nach Hause ging,hat der Regisseur noch schnell die Szene neu gedreht,so das man sieht wie der Schuss,den Psychopathen killt.Das ganze wurde dann im Schnitt so gedeixelt,das es im fertigen Film so aussieht als habe Seagal ihn erschossen. xD
    • HalJordan
      WTF. Ich schmeiß mich weg. Das wird ja immer besser. ;-D
    • Defence
      ja, seine alten Sachen, wie Nico, Hard to kill o. Brooklyn Massaker fand ich damals auch mehr als gelungen. Müsste ich tatsächlich mal wieder sichten, wie sie heute auf mich wirken würden.Das da schon hinter den Kulissen die Fetzen flogen, vor allem aufgrund Seagals Ego, war mir da noch völlig unbekannt, erst viel später mitbekommen.Auf brennenden Eis war dann für mich persönlich der erste Knackpunkt, vor allem durch die penetrant aufgesetzte Ökobotschaft, die z.t. null zum Rest des Films passte.Wäre es nach Seagal gegangen, wäre es wohl noch übler geworden, angeblich sollte das Ende mit den Naturaufnahmen etc, wo einfach nichts mehr passiert, 40 Min lang werden, das Filmstudio hat da die Notbremse gezogen und das ganze auf, glaube ich, 7 min gerafft, was immer noch viel zu viel war^^
    • Defence
      Den Soundtrack von Batman und Robin fand ich aber richtig gelungen. von U2 (Hold me, Thrill me, Kiss me) über Smashing Pumpkins usw. Hab mir damals extra die CD gekauft.Ja, positiv denken gefällt mir dazu^^Seagal als Batman wäre schon irgendwie nice gewesen, das Chaos am Set wäre vermutlich legendär geworden und wer weiß? Vielleicht hätte Mr Seagal (selbst aus Michigan) ja einen Schauspieler, der gebürtig aus Brooklyn stammt, zurechtgewiesen, das sein Akzent nicht nach Brooklyn klingt... Oh wait, die Story gab es ja auch schon - geschehen beim Dreh von Deadly Revenge - Das Brooklyn Massaker. William Forsythe fand das gar nicht so smart und konterte entsprechend:D
    • Mr. no oNe
      Ein paar Kracher waren schon dabei. Irgendwann ging es dann Bergab.
    • Klaus Skrzipek
      Steven Seagal, is mir egal, is mir egal, is mir egal :P
    • Simon Missbach
      Egal was über Seagal so für Geschichten in Umlauf sind (und wie man weiter unten sieht scheinen das ja eine ganze Menge zu sein), ich mochte seine alten Actionkracher sehr. Alarmstufe Rot 1 und 2, Das Brooklyn Massaker, Nico, Auf Brennendem Eis... da sind doch einige Schmankerl dabei für den Liebhaber der guten alten Videotheken-Action. Aber als Batman kann ich ihn mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen.
    • Shiro
      Na, wenn da Summerloch is coming so wird, wie der Winter in GOT S8... dann ist der Spuk ja in Null-komma-nix wieder vorbei :)
    • Deliah C. Darhk
      Super Idee. Dann hätte Clooney nicht mehr der schlechteste Batman der Kino-Geschichte werden können.Think positiv.
    • Defence
      Einiges war mir tatsächlich unbekannt. Kenne vor allem seine Eskapaden und Starallüren bei diversen Drehs.Gab es nicht da u.a. auch die Annektode, wie ihm ein Stuntman(?) zur Aufgabe/Bewußtlosigkeit gebracht hat, obwohl das laut Mr Seagal schlicht nicht möglich wäre aufgrund seiner Kampfsporterfahrungen?^^ So ganz bekomme ich die Story nicht mehr zusammen.
    • Mr. no oNe
      LoL hör auf 🤣🤣🤣 . Der Typ ist der Knaller.
    • caligula
      hahaha.sehr geil.glaub ich aber.So doof ist der echt !
    • greekfreak
      Mein Favorit unter all diesen Stories: er behauptet der Dalai Lama habe ihn als Reinkarnation einer budhistischen Gottheit anerkannt!
    • Schneehenry
      Auch wurde er mehrfach wegen Menschenhandels angeklagt, da er zwei asiatische Prostituierte bezahlt hatte, welche ihm auf Schritt und Tritt um die ganze Welt folgen und ihm für jeden sexuellen Wunsch 24/7 zur Verfügung zu stehen haben.
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