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    "Wicked Witch" Rebecca Mader will in Musicals singen - oder im neuen "Game Of Thrones" spielen

    Obwohl Rebecca Mader hochschwanger ist, begeisterte die britische Schauspielerin auf der CCXP COLOGNE mit ihrem lebhaften Temperament und ihrer sympathischen Art. Pläne für die Zukunft hat der Star aus „Once Upon A Time“ und „Lost“ auch schon.

    ABC

    Die Britin Rebecca Mader („Der Teufel trägt Prada“) ist vor allem für zwei TV-Serien bekannt: In dem Mystery-Superhit „Lost“ spielte die 42-Jährige in 21 Episoden die Anthropologin Dr. Charlotte Lewis. Erst kürzlich endete die beliebte Fantasy-Serie „Once Upon A Time - Es war einmal...“ nach der siebten Staffel, wo Mader Zelena, die „Böse Hexe des Westens“, in 67 Episoden gab. Besonders über diese beiden prägenden Serien erzählte die lebenslustige Britin („Ich war schon immer laut und nervig – im Gegensatz zu meinen sehr britischen Eltern“) in ihrem CCXP-Panel „Es ist nicht immer leicht, grün zu sein: Rebecca Mader und die ‚Wicked Witch‘“.

    Ihre deutschen Wurzeln („Ich bin zu einem Viertel Deutsch“) verleugnete Mader bei ihrem Auftritt in Köln nicht und plauderte über Onkel Heinz aus Dresden. Ihr Deutsch ist auch ordentlich. Immer wieder streute sie im Gespräch mit CCXP-Moderator Steven Gätjen deutsche Wörter ein. Kurios: Obwohl Mader Engländerin ist (geboren in Cambridge), hat sie noch nie in ihrer Karriere in Großbritannien gearbeitet, dabei ist sie seit ihrem 23. Lebensjahr Schauspielerin. „Die Schauspielerei in Großbritannien ist so viel härter als in den USA. Wenn du nicht auf der Drama School warst, hast du keine Chance. Deshalb bin ich nach Amerika gezogen. Aber die Eintrittskarte in die Schauspielerei war das Modeln, was ich vorher betrieben habe.“ Eine Schauspielschule hat sie nicht besucht: „Ich hatte nur sechs Wochen Schauspielunterricht, danach ging mir das Geld aus.

    Rebecca Maders Pläne: Eine britische TV-Show und ein Musical

    Gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann, dem Produzenten und Schauspieler Marcus Kayne, erwartet Mader demnächst ihr erstes Kind. Danach ist sie offen für etwas Neues: Ich will unbedingt mal in Großbritannien arbeiten. In einer coolen britischen TV-Show. Das sind aber nicht die einzigen Pläne. Nachdem sie bereits in der Musical-Episode von „Once Upon A Time“ selbst gesungen hat, hätte sie nichts dagegen, dieses Talent auch weiter auszubauen. „Ich habe es geliebt, in der Musical-Episode zu singen. Angst hatte ich keine.“ Eine bejubelte Kostprobe gab sie dann auch live für das Publikum auf der CCXP. Ich liebe Musicals und würde sehr gern einmal in einem Film-Musical mitspielen. Allerdings nicht am Broadway. Das ist wirklich brutal. Aber auch eine großes Serien-Event wie „Game Of Thrones“ („Ich liebe 'Game Of Thrones'“ ) würde sie unbedingt reizen oder, im krassen Gegensatz, eine Komödie.

    Neben Anekdoten vom Set von „Once Upon A Time - Es war einmal...“ und „Lost“ („66 Episoden hatte ich als Fan geschaut, dann stand ich plötzlich neben Josh & Co.“) hatte Mader noch eine besonders schräge Episode zu berichten. Eine ihrer großen Tugenden ist ihre Hartnäckigkeit („Ich wollte den Part in ‚Lost‘ unbedingt“). Das hat ihr sogar eine Rolle in „Fringe – Grenzfälle des FBI“ eingebracht. Als die Thriller-Mystery-Serie immer kurz vor der Absetzung stand, twitterte Fan Mader wie wild dagegen an, was irgendwann auch den Machern auffiel. Sie boten ihr deswegen ein Cameo aus – woraufhin Mader ihren Agenten antrieb, nachzufassen. Und plötzlich hatte sie eine richtige Gastrolle für zwei Folgen.

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