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    Doch keine 10 Filme: Hört Quentin Tarantino nach "Once Upon A Time In... Hollywood" als Regisseur auf?
    Von Tobias Tißen — 03.07.2019 um 12:30
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    Quentin Tarantino hat immer wieder betont, dass es sein Plan sei, nach zehn Filmen in Regie-Rente zu gehen. In einem neuen Interview deutete er nun aber an, dass vielleicht auch schon „Once Upon A Time In... Hollywood“ sein letzter Film sein könnte.

    Sony Pictures

    Die Aussage von Quentin Tarantino, dass er nur bei zehn Filmen Regie führen will, ist bereits einige Jahre alt. Doch in schöner Regelmäßigkeit betont der Filmemacher, dass dieser Plan für ihn tatsächlich steht. In einem Interview mit GQ Australia im Vorfeld seines neuen Films „Once Upon A Time In… Hollywoodklingt es nun aber so, als seien die zehn Filme gar nicht mehr so in Stein gemeißelt – stattdessen könnte schon nach der bald startenden Nummer neun Schluss sein.

    Eigentlich führte GQ das Interview mit Brad Pitt, einem der Hauptdarsteller des neuen Tarantino-Films. Doch auch der Regisseur selbst kommt zu Wort und äußert sich erneut zu seinem Zehn-Filme-Plan: „Was Kinofilme angeht, bin ich dann am Ende der Straße angekommen“, wird Tarantino zitiert, „Ich sehe mich selbst eher als Autor von Filmbüchern oder Theaterstücken, ich werde also weiterhin kreativ bleiben.“ Und darauf angesprochen, ob der Filmemacher nur blufft und im Endeffekt doch noch so manchen Film in die Kinos bringen wird, bekräftigt Pitt: „Nein, das denke ich sicher nicht. Ich glaube, er meint das todernst.“

    Rente nach "Once Upon A Time In… Hollywood"?

    GQ fragt Tarantino dann noch weiter, warum er den Regiestuhl nicht schon nach „Once Upon A Time In… Hollywood“ hinter sich lässt. Schließlich sei dieser ein Film über das Filmemachen und wurde von Tarantino selbst schon als sein Meisterstück bezeichnet. „Na ja, wenn er sehr gut ankommt, vielleicht mache ich die zehn dann wirklich nicht mehr voll. Vielleicht höre ich jetzt direkt auf! Vielleicht, wenn ich auf meinem absoluten Höhepunkt bin. Wir werden sehen.“

    Hundertprozentig ernst gemeint liest sich diese Aussage nicht – aus einem gedruckten Zitat ist aber nun mal schwierig herauszulesen, wie es wirklich gemeint ist. Zumindest scheint es aber nicht so, dass Tarantino bereits genau weiß, wie es für ihn nach Film Nummer neun weitergeht. Zuletzt wurde zwar bekannt, dass mit „Django/Zorro“ eine Fortsetzung von „Django Unchained“ kommen wird, dabei wird er aber wohl eher als Produzent an Bord sein. Zudem steht immer noch im Raum, dass Tarantino vielleicht einen „Star Trek“-Film machen will – doch das Drehbuch dazu sei noch längst nicht fertig und eigentlich können wir uns auch bei besten Willen nicht vorstellen, dass der Meister-Regisseur gerade für seinen so groß angekündigten zehnten Film zum ersten Mal eine Kapitel eines gigantischen Franchise inszeniert.

    Es bleibt also spannend, was wir von Tarantino nach „Once Upon A Time In… Hollywood“ noch zu erwarten haben. Wenn er jedoch wirklich auf seinem absoluten Höhepunkt abtreten will – mit seinem Hollywood-Epos, das am 15. August 2019 in den deutschen Kinos startet, könnte er diesen endgültig erreicht haben. In unserer Kritik zum Film finden wir jedenfalls nur gute Worte über den neunten Film von Quentin Tarantino.

    FILMSTARTS-Kritik zu "Once Upon A Time In... Hollywood"

     

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    Kommentare
    • Micox
      Erzähl mal.. Sind mir nicht aufgefallen die canyontiefen Plotholes..
    • Mordru
      Von Hammersmark zieht schon sämtliche Blicke auf sich, Stiglitz hält sich bedeckt und verhält sich unauffällig und niemand beachtet ihn.Die Bergsteigerausrede war ein Witz, gepaart mit den schlechten Akzenten war sofort ersichtlich dass etwas faul ist. Auch hier zahlte sich aus dass niemand so wirklich auf die anderen achtete und alle von von Hammersmark abgelenkt waren.Diese Aktionen sahen so aus dass sie sich verkleiden um den Feind nicht sofort zu alarmieren und wenn sie nah genug sind alles niederzuballern. Das ist keine Infiltration.Das ist halt sein Wesen und das ist auch im Film bewusst so dargestellt. Eine Geschichte über einen Mann der aus reiner sturer Überzeugung dumm handelt ist nicht das selbe wie eine dumme Geschichte.
    • Sentenza93
      4 Personen: von Hammersmarck, Wicki, Stiglitz und Hicox. Das fällt auf. :DJa, die kam aber aus der Not heraus. Und funktionierte besser (!), wenn zumindest Landa nicht gewesen wäre. Und zum Thema Infiltration, wie man im Film mehrmals sieht, hat man sich auch schon als Deutsche verkleidet, um irgendwo ranzukommen. Also können die das sehr wohl.Kein Plothole, aber selten dämlich. Schultz ist eigentlich das größte Übel des Films. Vielleicht unbeabsichtigt, aber er ist es.
    • Mordru
      Der Plan war dass er als Teil der Filmcrew miteingeschleust wird. Ich garantiere dir dass den, wenn er mit der richtigen Crew unterwegs ist, keiner genau angeschaut hätte. Und mit von Hammersmark hatte man die richtige Begleitung. Es gibt auch nichts an ihm das jetzt sofort ins Auge sticht ausser das er Til Schweiger ist.Die Basterds sind gut darin Hinterhalte zu legen und Gegner brutal niederzumetzeln um Furcht hinter den feindlichen Linien zu verbreiten. Infiltration ist nicht deren Stärke, die Bergsteigertarnung hat das ganz deutlich gezeigt.Und DU, falls es um King Schulzes Plan geht, das ist auch kein Plothole.
    • pil
      Schade. Was immer alle gegen Death Proof haben. Ich fand den super gemacht.
    • Sentenza93
      Deswegen schrieb ich ja noch das dämliche Ideen hinterher. :DAllein mit Stiglitz, den angeblich so ziemlich jeder in der deutschen Armee kennt, den jedes hohe Tier kennt, der in Zeitungen stand, eins der berüchtigsten Gesichter Deutschlands, zur Kinopremiere zu gehen, bei der hohe Tiere, Wachen etc. anwesend sein werden. Macht Sinn. :D Der Notfallplan mit den Fake-Italienern macht mehr Sinn. :DUnd da kann sich Tarantino nicht mal rausreden mit, dass die Leute eben auch Fehler machen. Die Basterds gelten im Film als absolut gefährlich, wahrscheinlich schon hunderte Nazis skalpiert und Gott weiß was, richtig gefürchtet, auch taktisch nicht unklug, aber dann sowas? :D Damit würde er sie zu absoluten Vollidioten degradieren.Von Django Unchained fange ich besser auch nicht erst an. :D
    • Mordru
      Sie haben recht eigensinnige Charaktere die manchmal umständliche Wege gehen um ihr Ziel zu erreichen, das ist aber kein Plothole.
    • Defence
      DDL ist aber auch ein begnadeter Schauspieler vor dem Herrn. Wegen ihm habe ich mir auch Lincoln angetan und das war echt grenzwertig...Nicht auszudenken, wenn er plötzlich einen auf DeNiro machen würde, ich würde vermutlich Heulkrämpfe mit der Zeit bekommen.:D
    • Defence
      Ob und wie es funktioniert, wird man letzten Endes an der Kinokasse sehen müssen.^^Ich z.b. bin z.zt komplett unschlüssig, ob ich den Film überhaupt im Kino sehen möchte. Ein Film in Überlänge, quasi ohne Handlung klingt jetzt erstmal nicht soooo pralle.Heißt ja, Tarantino könnte sogar das örtliche Telefonbuch verfilmen und alle würden es feiern. Persönlich wäre mir in dem Fall 3 Stunden pures Namedropping dann doch zu wenig;DZumal ich bei Tarantino inzwischen skeptischer geworden bin, absolute Gurken wie z.b. Death Proof nicht mehr ausgeschlossen bei ihm.
    • Shiro
      Wie man an den Kommentaren hier sehen kann... hat funktioniert... das kleine Stöckchen... wo jetzt alle drüberspringen, egal ob pro oder contra...:-P
    • Kai Neck (Haehnchen)
      bisher bestand diese Projekt nur aus Spekulationen, nichts konkretem.Ansonsten, dieses Gerede das er aufhört kommt gefühlt nach jedem Film an dem er mitwirkt. Nach nen paar Jahren juckt es ihn dann wieder ect pp... vllt ist es sogar einfach Kalkül weil er so das interesse am Film (das sich noch in Grenzen hält) hoch pusht. Wäre auch nichts neues. Mir egal, ich mag die meisten seiner Filme und finde sie zum Teil sogar großartig... auch Once upon a time werde ich gucken... und wenn er dann wirklich aufhört isses eben so. Die Welt dreht sich dann immernoch weiter.
    • Sentenza93
      IB und DU haben Plotholes bzw. dämliche Ideen, tiefer als der Grand Canyon. :D
    • hans
      Star Trek FSK18 ??? Ist das Projekt tod?
    • Species8472
      SO WHAT......
    • zbdk
      So ein Mensch hört niemals auf
    • Micox
      Nicht nachvollziehbar..IB war besser als Kill Bill und auch Hateful Eight war auf seine Art geil.. Django war super.. Hmm.. Weiß nicht was Du meinst..Der neue soll ja auch genial sein..
    • Master-Mind .
      Irgendwie werden seine Filme gefühlt immer schlechter. Nach Kill Bill dachte ich so...Oh nein wirklich nur 10 Filme, das kann doch nicht sein Ernst sein mittlerweile ist mir das eigentlich egal.
    • Joe Heck
      X doubt
    • Jimmy v
      Nice, bro. :D
    • Flo
      die pythagoräer haben die zahl 10 als göttlich verehrt
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