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    Duncan Jones verrät die Pläne für den Abschluss seiner "Moon"-Trilogie
    Von Martin Ramm — 05.07.2019 um 18:45
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    Nach „Moon“ kam „Mute“ – und wie geht es weiter? Der Regisseur Duncan Jones wird das Finale der thematisch lose verknüpften Reihe als Graphic Novel umsetzen.

    Sony Pictures

    Mit „Moon“ machte David Bowies Sohn Duncan Jones 2009 mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam. Für die Independent-Produktion, in der Sam Rockwell als Wartungsarbeiter auf der Mondoberfläche mit der Einsamkeit und seiner eigenen Identität ringt, hagelte es Nominierungen und Preise, während sich auch Zuschauer und Kritiker einig waren, dass „Moon" ein kleines Science-Fiction-Meisterwerk ist. Duncan Jones wurde über Nacht zu einer neuen Regie-Hoffnung.

    Gerade mal zwei Jahre später blieb sich Jones mit „Source Code“ treu: Originelle Science-Fiction-Story, Beschränkung auf einen Ort und eine elegante Inszenierung. Seine als Mega-Blockbuster angelegte Videospielverfilmung „Warcraft: The Beginning“ spielte dann aber in einer ganz anderen Liga – und musste ebenso wie sein letzter Film „Mute“ auch viel schlechte Kritik einstecken.


    Netflix
    „Mute“ - Der zweite Teil der Trilogie

    Was viele nicht wissen: „Mute“ stellt den zweiten Teil einer vom Regisseur als lose Trilogie angelegten Filmreihe dar, deren erster Teil „Moon“ ist.

    Nun spricht Jones mit SYFY WIRE erstmals ausführlicher über den Stand seiner Pläne. Überraschenderweise bezweifelt er offen, dass es gegenwärtig möglich sei, die Trilogie mit einem Film zu beenden. Das Projekt, wie er es sich vorstellt, würde einfach zu groß und zu teuer werden.

    Stattdessen wird die Anthologie vorerst in Form einer Graphic Novel zum Abschluss gebracht. Dennoch ist Jones noch nicht gewillt, seine Hoffnung auf eine zukünftige Verfilmung des Stoffes aufzugeben.

    So geht Duncan Jones bei der Konzeption der Graphic Novel vor

    Die erste Herangehensweise des Künstlers ist dabei durchaus bemerkenswert. Auf Twitter fragte er seine Follower nach ihren favorisierten Comiczeichnern. Im Anschluss daran schickte er sein Script an einige der Künstler und bat um erste Entwürfe. Eine Auswahl der Einreichungen postete er jüngst.

    Die Ergebnisse überzeugten den Filmemacher so nachdrücklich, dass er sich nicht für einen einzigen Zeichner entschied, sondern die Künstler bat, als Team für ihn zu arbeiten. In Kooperation mit einem noch geheimen Veteranen der Comicszene passt er augenblicklich sein Script an den neuen Plan an.

    Da Jones das Projekt vollständig aus eigener Tasche finanziert, genießt er volle kreative Freiheit.

    Sein nächstes Filmprojekt ist mit „Rogue Trooper“ passenderweise die Verfilmung eines Comics. Wie fortgeschritten die Arbeiten an dem Film sind, ist aber unbekannt.

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