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    "Der König der Löwen": Die ersten Reaktionen zum Disney-Remake sind da!
    Von Martin Ramm — 10.07.2019 um 11:30
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    „The Lion King“ bzw. „Der König der Löwen“ hat seine Premiere gefeiert und immer mehr Eindrücke von der glamourösen Nacht ergießen sich über die sozialen Netzwerke. Wir haben erste Meinungen über den Film für euch gesammelt.

    Walt Disney

    Mit „Aladdin" tourt nach wie vor noch die aktuelle Disney-Neuauflage erfolgreich durch die Kinos und schon steht uns das nächste große Revival der Märchenschmiede bevor. Die Premierenfeier zu „Der König der Löwen“ fand ihr Ende, Prominente gaben sich auf dem roten Teppich die Klinke in die Hand und die ersten kurzen Reaktionen von anwesenden Journalisten auf den Film von „The Jungle Book“-Regisseur Jon Favreau bestätigen weitestgehend einmündig, was die ersten Teaser, Trailer und Bilder bereits hoffen ließen.

    Einigkeit herrscht über Folgendes: „Der König der Löwen“ ist den bisherigen Stimmen zufolge hochemotionales Kino mit Animationen von ungeahnter Güte. Der Film profitiere von der kollektiven Nostalgie, die so ziemlich jeder Erdenbürger für den 90er-Jahre-Klassiker empfindet. Die Songs funktionierten, vor allem dank Beyoncé (die Löwin Nala im Original ihre Stimme leiht), tadellos und emotional würden versiert alle richtigen Knöpfe gedrückt. Das unangefochtene Highlight des Filmes stellen aber wohl Timon und Pumbaa dar.

    Die ersten Reaktionen von Twitter

    So schwärmt Buzzfeed-Reporter Adam B. Vary unumwunden: „Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen und ich glaube, es wird für immer verändern, wie wir zukünftig Filme betrachten.“ Als kleiner Dämpfer fügt er aber auch hinzu: „Als emotionale Erfahrung allerdings... sagen wir es so: Es stellt sich heraus, dass Löwen nicht wirklich Gefühle ausdrücken können.

    Mike Ryan, Autor der Huffington Post, von Movieline und Screencrush, meint: „Ich denke, es ist der allerschönste Effektfilm, den ich jemals gesehen habe. Es ist die nächste Stufe, die Spielregeln haben sich damit verändert.

    Steven Weintraub von Collider verlautbart verblüfft: „Ich bin schon auf zahlreichen Premieren gewesen. Und ich weiß nicht, ob ich jemals so viel Geklatsche während einer Filmaufführung wie diesen Abend bei ‚Der König der Löwen‘ gehört habe. Es war wie auf einem Rockkonzert.

    Auch für The-Wrap-Reporterin Beatrice Verhoeven ist die Sache eindeutig: „Es ist ein visuelles Meisterwerk, das dich permanent lächeln und weinen lässt. Eine wahrhaftige Bestätigung des immer noch existierenden Effekts, den Disney-Filme auf sämtliche Generationen haben.“ Und sie sagt, worüber sich wirklich alle auf der Premierenshow einig zu sein schienen: Timon und Pumbaa stehlen allen die Show! Und BEYONCÉ!

    Germain Lussier von Gizmodo und Slashfilm hält „Der König der Löwen“, anders als die Kollegen, jedoch nicht für die ganz große CGI-Offenbarung:Die Computeranimationen können teilweise latent ablenken, doch die emotionale Ebene kann das schnell wettmachen.“ Dafür preist sein Tweet aber gerade die vorgenommenen Veränderungen als etwas, das eh schon großartige Elemente der Geschichte noch einmal verbessert.

    Trotz des bislang durchweg positiven Tenors sind sich viele aber auch einig, dass das Original von 1994 mit dem sehr treuen Remake gelungen gewürdigt wird, in Summe aber doch der klar bessere Film bleibt.

    So meint zum Beispiel Filmkritikerin Angie J. Han, die neben Beyoncé in der Rolle von Nala auch John Olivers Darstellung von Zazu lobt, dass es sich „mehr um eine nostalgische Wiederholung denn um eine kreative Neuinterpretation“ handele.

    Walt Disney
    Timon und Pumbaa begeistern

    Darum geht es in Disneys "Der König der Löwen"

    Der junge Löwe Simba (Stimme im Original: Donald Glover) muss auf seinen unerfahrenen Tatzen aus dem rechtmäßig ihm zustehenden Tierkönigreich fliehen, weil sein machtbesessener Onkel Scar (Chiwetel Eijiofor) Simbas Vater Mufasa (James Earl Jones) feige ermordete, um den Thron an sich zu reißen.

    Es beginnt eine ereignisreiche Reise durch die Savanne, wo Simba nicht nur das ewig hungrige Paar aus dem quirligen Erdmännchen Timon (Billy Eichner) und dem gemütlichen Pumbaa (Seth Rogen) kennenlernt, sondern noch viele weitere Freunde, aber auch Feinde seinen Weg kreuzen. Schließlich wird Simba zum ausgewachsenen Löwen und stellt sich seinem regierenden Onkel.

    Am 17. Juli 2019 kommt „Der König der Löwen“ bei uns in die Kinos. Was wir von dem Film halten, könnt ihr am Abend des morgigen 11. Juli in der ausführlichen FILMSTARTS-Kritik nachlesen.

    FSK-Altersfreigabe für "Der König der Löwen": Ist das Remake für Kinder geeignet?

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    Kommentare
    • Ortrun
      Photorealistisch animiert statt live Action sollte es ehrlicherweise heißen.
    • Defence
      Auch hier ein Jein^^Die Technik, egal, wie beeindruckend o.bahnbrechend, ist immer nachrangig. Die Magie, die Disney Filme für Generationen so begeisternd macht, eine völlig andere.Nimm als Beispiel T2, technisch bahnbrechend, die Effekte wirken heute noch gelungen, unvergessen, aber es sind Szenen wie z.b. Sarah, die kurzfristig zum Terminator wird, als Sie Miles Davis abmurksen will, untermalt mit entsprechenden Score, der diese Phase unterstreicht, die beim Zuschauer was auslösen, denn Sarah IST in diesen Moment ein Terminator, den nichts und niemand von seinen Ziel abbringen könnte...eines von vielen emotionalen Dingen, warum T2 bis heute ein Klassiker des Genres ist.Vergleiche ich das z.b. mit gewissen Effektgewittern aus verschiedenen MCU Filmen, ich könnte dir nicht mal beim sehen der Szene mehr sagen, aus welchen MCU Film diese ist, wo z.b. irgendeine Metropole in Schutt und Asche gelegt wird^^Technisch beeindruckend, vlt hin und wieder bahnbrechend und trotzdem...Trotzdem sind die MCU Filme nicht schlecht, im Gegenteil, sie unterhalten, aber emotional haben sie mich fast nie gepackt, selbst Thanos Schnippser, die Gründe dafür vielfältig.Einzige Szene, die mir spontan einfiele, die mich bei MCU Filmen berührt hat, eine Beerdigung in GotG, wo der Father & Son Song lief, ohne zuviel spoilern zu wollen.
    • SchmitzKATZ
      Das macht es nicht weniger würdig
    • Ortrun
      Photorealistisch animiert statt live Action sollte es ehrlicherweise heißen.
    • WhiteNightFalcon
      Jain. Bei Beauty and the Beast kam 1991 ja erstmals bei Disney eine CGI-Umgebung (der Ballsaal) mit handgezeichneten Figuren zusammen, beim Tanz von Belle mit dem Biest. Da fand ich die Technik schon toll.Aber es ist eben wie ich immer sage: CGI ist ein Werkzeug oder ein Baustein für einen Film und nicht das Allheilmittel.
    • Sentenza93
      Wenn überhaupt.
    • EvilCyano
      So kann man es ausdrücken.
    • EvilCyano
      So sieht das aus!
    • Gravur51
      Deswegen stimmt es trotzdem nicht. Es ist ganz einfach: komplett animiert -> nicht live Action.
    • Quentino
      Welcher Blogger und Kritiker möchte es sich versauen, dass er zur nächsten Disney-Premiere nicht mehr eingeladen wird? Bis unvoreingenommene Kritiken erscheinen, muss man erst einmal abwarten.
    • Bilbo Beutlin
      Jep steht auf einigen Websites so. Wurden am Anfang auch so bezeichnet.
    • Gravur51
      Glaube ich nicht.
    • Dennis Beck
      Ich bin auch Löwe im Sternzeichen. Ich versuche es zumindest, aber...hm, liegt das wirklich am Sternzeichen?
    • Gravur51
      Ich bin Löwe im Sternzeichen und kann das bestätigen.
    • Defence
      Jetzt mal ehrlich und KlartextDas ich Buzzfeed und HP jetzt nicht unbedingt mit glaubwürdigen Filmkritiken in Verbindung bringe, einige von den hier aufgezählten Zeitungen nicht mal kenne, geschenkt.Aber wenn handverlesene Premierengäste wieder mal ein völlig unglaubwürdiges PR Blabla mit Superlativen am laufenden Band liefern, dies ein Konzept ist, was unzählige Male (eigenlich immer) so zelebriert wird und zwar unabhängig, ob ein tatsächliches Meisterwerk oder schlicht den letzten Schrott vor sich zu haben, wie soll ich das denn bitte irgendwie ernst o.als Maßstab für iwas nehmen, was etwas über die mögliche Qualität aussagen könnte?Ich warte jetzt erstmal die allgemeine Mundpropaganda ab, was vermutlich einen wesentlich ehrlicheren Blick auf die Qualität wirft.Sätze, das die Löwen wohl nicht ganz so die Emotionalität rüberbringen können, wie erhofft, lassen jedenfalls eine gewisse Skeptis zu, hier vlt doch nicht den besten Film ever!! (eine Grundaussage jeder Premiere, scheint mir^^) vor sich zu haben und so gehyped bin ich da auch nicht, um gleich ins Kino zu rennen, nur weil Disney positive Kitiken fördert, um es mal so auszudrücken:D
    • Deliah C. Darhk
      Liegt aber natürlich auch daran, dass Affen im Gegensatz zu Katzen eine sehr starke Gesichtsmuskulatur haben, um diese auszudrücken.
    • Deliah C. Darhk
      Bei Disneys Meisterwerken erwarte ich eigentlich vor Allem Emotion.Die Technik ist für mich da noch nie ein herausstechendes Kriterium gewesen.
    • RonGee
      Und die haben sogar noch Emotionen überzeugend rübergebracht!
    • Cholerische Languste
      Als wäre es auch nur im entferntesten möglich gewesen, dass die Reaktionen anders ausfallen würden. Und das hat nichts mit der Qualität des Films zu tun.
    • Sentenza93
      Hand auf's Herz: Diese Kritiken machen mir eher Sorgen. Vieles davon ist genau das, was in Hollywood, und speziell bei Disney, die letzten Jahre schief läuft.
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