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    Nach sexy-stylishem Irrsinn für Netflix: Erster Kinofilm für Macher des "Love, Death & Robots"-Highlights
    Von Björn Becher — 23.07.2019 um 09:39
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    Mit „Die Augenzeugin“ bescherte uns Alberto Mielgo ein Highlight der Netflix-Kurzfilmreihe „Love, Death & Robots“ und wurde deswegen auch für einen Emmy nominiert. Nun darf er sein Kinodebüt geben.

    Netflix

    Als „sexy, stylisch, überraschend“ bezeichnen wir in unserer Übersicht der besten Kurzfilme des Netflix-Hits „Love, Death & Robots“ die Episode „Die Augenzeugin“ von Alberto Mielgo. Wir loben bei dem Thriller nicht nur den „schicksten Animationsstil aller Episoden“, sondern auch die „überraschende Wendung am Schluss“. Auch außerhalb unserer Seite wird „Die Augenzeugin“ als eine der besten Folgen von „Love, Death & Robots“ gefeiert, wurde nun sogar für den Emmy nominiert. Und für Autor und Regisseur Alberto Mielgo ist es womöglich der große Durchbruch.

    Der langjährige Animator, der mit „Die Augenzeugin“ erstmals eine eigene Idee umsetzen konnte, darf nun einen ganzen Kinofilm machen. Die noch junge Produktionsfirma Stampede Ventures von Greg Silverman („The LEGO Movie 2“) gibt Mielgo das nötige Budget, um eine selbst entwickelte Idee als Regisseur und Drehbuchautor umzusetzen. Details gibt es aber noch keine, weder Filmtitel noch Informationen zum Inhalt wurden bekanntgegeben.

    Im Stil von "Spider-Man: A New Universe"?

    Aktuell kann man deswegen nur ein wenig spekulieren, aber die Chancen stehen gut, dass wir einen Film zu sehen bekommen, der im visuellen Stil „Spider-Man: A New Universe“ ähnelt. Schon bei „Die Augenzeugin“ wurden sofort Erinnerungen an den ungewöhnlichen Marvel-Animationsfilm wach – kein Wunder: Mielgo arbeitete zu Beginn der Produktion des Films an diesem mit. Daneben war er unter anderem auch noch an der TV-Serie „TRON: Uprising“ beteiligt.

    Auf jeden Fall ist es eine gute Nachricht, dass eine junge Produktionsfirma wie Stampede, die noch keine Filme in die Kinos brachte und gerade erste Projekte in der Entwicklung hat, einem jungen Filmemacher eine originäre Idee finanziert. Wir sind gespannt auf das Ergebnis, auf das wir allerdings womöglich noch ein wenig warten müssen. Animationsfilme brauchen meist länger in der Produktion als Realfilme.

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