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    Aus gutem Grund: In "ES Kapitel 2" werden die Kinder (!) digital verjüngt
    Von Markus Trutt — 06.08.2019 um 11:30
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    In „ES Kapitel 2“ sind die Hauptfiguren sowohl als Erwachsene als auch erneut als Kinder zu sehen. Obwohl für letztere bereits die bekannten jungen Darsteller zum Einsatz kommen, werden diese für den Film digital nochmal etwas jünger gemacht.

    2017 Warner Bros. Entertainment Inc. and RatPac-Dune Entertainment LLC. / Brooke Palmer

    Dass ältere Schauspieler für bestimmte Szenen in Filmen mitunter per Computertechnik verjüngt werden, ist mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr. Besonders eindrucksvoll stellte man das etwa bei Marvel erst in diesem Jahr wieder an Samuel L. Jackson im in den 90ern spielenden MCU-Abenteuer „Captain Marvel“ unter Beweis, noch exzessiver greift Regie-Legende Martin Scorsese für sein im Herbst 2019 kommendes Netflix-Gangster-Epos „The Irishman“ auf diese Methode zurück. Dass allerdings Nachwuchs-Darsteller einer digitalen Verjüngungskur unterzogen werden, mutet zunächst eher ungewöhnlich an – genau das passiert aber nun für „ES Kapitel 2“.

    Schnell erwachsen geworden

    In der Fortsetzung des Stephen-King-Horror-Hits, deren Haupthandlung 27 Jahre nach der des Vorgängers spielen wird, sind die Hauptfiguren mittlerweile erwachsen geworden und werden dementsprechend von neuen Darstellern verkörpert (u.a. James McAvoy und Jessica Chastain). Dennoch wird es mittels Flashbacks auch ein Wiedersehen mit dem jungen Cast des ersten Teils geben.

    Da dieser allerdings mitten im Teenager-Alter steckt und demzufolge in den zwei Jahren, die zwischen dem Dreh des ersten und zweiten Teils lagen, schon erwachsener geworden ist, als es für Rückblenden passend wäre, die wieder im Sommer des Jahres 1989 angesiedelt sind, musste man sich etwas einfallen lassen, um Finn Wolfhard, Jack Dylan Grazer, Jaeden MartellSophia Lillis und Co. genauso aussehen zu lassen wie im ersten „ES“. Und hier kommt der Computer ins Spiel, wie Regisseur Andy Muschietti im Interview mit Total Film erklärte (via SyFy): „Von Anfang an haben wir gewusst, dass das Teil des Budgets sein wird: die visuellen Effekte, um sich diesem Umstand zu widmen. Wir werden also die Kinder verjüngen.

    Ob die Eingriffe letztlich im finalen Film auffallen, kann man dann ab dem 5. September 2019 im Kino herausfinden. Vor allem bekommen wir dann aber zu sehen, wie sich die Mitglieder des Klubs der Verlierer 27 Jahre nach ihrem Sieg über Horror-Clown Pennywise (Bill Skarsgård) und dem Verblassen ihrer Erinnerungen daran, erneut zusammenraufen müssen, um dem wieder erstarkenden Grauen ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

    Mehr Horror als in Teil 1: Vorschau zu "ES 2" lehrt euch das Fürchten - mit neuen Szenen

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    Kommentare
    • isom
      Gimli Gloinson :D
    • Darklight ..
      Henry Cavill!? 😂
    • Darklight ..
      Puuuh...Gebt Euch Mühe! Sowas geht meist schief...P.S. Hätten sie den Film ordentlich geplant und vorbereitet, wäre das unnötig. Dann hätten sie die Szenen gleich mit dem ersten Dreh gemacht.Aber Eile und Hektik und ständige Korrekturen von unbedachten Entscheidungen sind ja mittlerweile Normalzustand. Wo sind die Zeiten nur hin, wo Filmemacher sich vier fünf Jahre lang Zeit für die Vorbereitung ihres Werks nehmen und dann ein Meisterwerk abliefern...
    • Larry Lapinsky
      Weil das nicht irgendein Sequel ist, wie wir alle wissen. Sondern es basiert auf einem der erfolgreichsten Horror-Bestseller aller Zeiten und es gab bereits einen populären (wenn auch nur TV-)Zweiteiler dazu, bei dem halt ebenfalls beide Teile einfach zusammengehören und sonst einfach für sich keinen Sinn machen. Peter Jackson hat ja z. B. auch nicht Der Herr der Ringe: Die Gefährten gedreht und den Erfolg erstmal abgewartet ...Zudem war das Budget diesmal deutlich höher, die Prognosen waren gut und ein weitsichtiger Studioboss (okay, davon gibt's nicht viele) will sicher im zweiten Teil keine Qualitätseinbußen aufgrund solcher faulen Kompromisse, die zudem, wie der Artikel ja auch bestätigt, sowohl im Prinzip unnötig als auch noch im Nachhinein wesentlich teurer sind. Es sind sicher auch nicht allzu viele Szenen, so dass das sicher kein Problem gewesen wäre. Es wandern schließlich sowieso nicht immer alle gedrehten Szenen in einen fertigen Film.
    • André McFly
      Woher sollten die damals wissen, wie erfolgreich der Film wird und dass es eine Fortsetzung geben wird? Das Studio hätte wohl kaum Szenen finanziert, die vielleicht nie umgesetzt werden.
    • Sentenza93
      Kinder werden schnell groß. :)
    • Larry Lapinsky
      Gut, dass das zu Harry Potter-Zeiten noch nicht funktioniert hat, doch da hat man's den Darstellern zum Glück auch so abgenommen ... In diesem Fall ist das vielleicht sogar etwas anderes, denn die Szenen spielen ja im exakt selben Sommer. Ich frage mich allerdings, warum Muschietti das nicht schon vor 2 Jahren im Blick hatte und die betreffenden Szenen nicht schon gleich mitgedreht hat. Aber vermutlich war das Drehbuch mal wieder nicht fertig ... Mal sehen, wie Dennis Gansel das Problem demnächst im zweiten Jim Knopf-Film löst. Vermutlich aber gar nicht, denn bei uns hat man nicht entsprechende Budgets.
    • Marki Mork
      Ich bleibe im Herzen jung, das reicht ^^
    • Rockatansky
      Hoffe es fällt nicht auf. Hab mir aber schon bei der letzten Stranger Things Staffel gedacht, das Wolfhard ein ganz schöner Lulatsch geworden ist...
    • isom
      Nicht das ich wüsste ;)
    • Madmax
      bist du mit Chuck Norris verwandt? xD
    • isom
      Kann ich verstehen ,mit vierzehn hatte ich schon einen Vollbart ;)
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