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    Weiter Zeitreise-Verwirrung bei "Avengers 4: Endgame": Wir haben bei den Autoren nachgehakt!
    Von Christian Fußy — 11.08.2019 um 08:00
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    Die Macher selbst waren sich uneinig, wie die Zeitreise, die Cap am Ende von „Avengers 4: Endgame“ macht, funktioniert. Wir haben bei den Autoren angefragt, ob sie sich nun mit den Regisseuren geeinigt haben. Diese verrieten kürzlich neue Details.

    The Walt Disney Company

    Die Zeitreisen in „Avengers 4: Endgame“ sorgen nicht nur bei Fans des Marvel-Blockbusters, sondern offensichtlich auch bei seinen Machern für Uneinigkeit: Während die Regisseure Joe Russo und Anthony Russo darauf beharren, dass der Time-Heist genauso funktioniert, wie er im Film beschrieben wird, erwähnten die Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely weitere Konsequenzen und ungeahnte Nebenwirkungen der Zeitsprünge, in etwa, dass Captain America (Chris Evans) der Vater von Peggy Carters Kindern aus „Captain America 2“ (ebenfalls von McFeely, Markus und den Russos) sein könnte, was nach der in „Endgame“ dargestellten Logik nicht möglich sein kann.   

    Wir schrieben bereits, dass in solchen Fällen zählen sollte, was im Text explizit gemacht wird, also die Version, die dir Russo-Brüder letztendlich auf die Leinwand brachten – und auch McFeely und Markus scheinen damit einverstanden zu sein. Was Marvel-Chef Kevin Feige genau darüber denkt, wissen wir nicht, lediglich, dass es in seinem Kopf eine offiziell gültige Version der Ereignisse gibt.

    Gibt es endlich eine Einigung?

    Da „Avengers 4: Endgame“ nun schon seit April in den Kinos läuft und seitdem eine Menge Zeit vergangen ist, haben wir bei McFeely und Markus nachgefragt, ob sie mit den Russos mittlerweile zu einem definitiven Urteil gekommen sind. Dabei teaserten die Autoren, es gebe ja die Möglichkeit, Caps Reise in einem weiteren MCU-Film zu erklären und so ein für alle Mal eine endgültige Version der Ereignisse zu schaffen.

    FILMSTARTS: Es gab eine kleine Meinungsverschiedenheit zwischen euch und den Regisseuren Joe und Anthony Russo bezüglich der Zeitreiselogik und, wo Captain America am Ende des Films landet. Habt ihr euch darüber noch einmal ausgetauscht? Gibt es mittlerweile eine offizielle Version?

    Christopher Markus: Es war mehr eine spielerische Debatte. Es gibt keine feststehende Theorie des Zeitreisens. Wir hatten alle unterschiedliche Ideen, was passieren würde bei dem, was Steve Rogers gemacht hat. Er hat die Regeln, die The Ancient One (Tilda Swinton) dargelegt hat nicht verletzt und das sind die einzigen festen Regeln im Film. Er hat alle Steine zurückgebracht und so die Zeitlinie repariert. Auf eine gewisse Weise ist dabei ein Paradoxon entstanden. Ich denke, wir bräuchten [um das zu klären] Physiker, die wir uns nicht leisten können.

    Stephen McFeely: Oder es könnte in einem anderen Film behandelt werden. Wie kam er zurück zu dieser Bank? Es gibt eine ganze Reihe an Wegen, wie er das geschafft haben könnte.

    FILMSTARTS: Kevin Feige und die Russos haben geteasert, dass Captain Americas Geschichte am Ende von „Endgame“ noch nicht auserzählt ist und er zurückkommen könnte. Was sagt ihr dazu?

    Stephen McFeely: Wenn Marvel weitere Geschichten mit Chris Evans' Captain America erzählen will, könnten sie das machen. Sie würden nur in der Vergangenheit spielen oder in einer alternativen Version der Vergangenheit. Sie haben derzeit natürlich auch einen anderen Captain America. Sam Wilson (Anthony Mackie), der den Schild am Ende des Filmes bekommen hat.

    Captain Americas Geschichte ist nicht vollständig

    Dass auch zwischen Captain Americas Ankunft in der aktuellen MCU-Timeline und seinem Gespräch auf der Bank mit Sam Wilson einige Zeit vergangen ist, verrieten die Russos kürzlich in einer Fragerunde auf der Plattform Reddit. Ein User stellte die Frage, wie Captain America in seine eigentliche Timeline zurückkehren könne, ohne ein Pym-Partikel zu nutzen, was nur mit den speziell von Tony Stark entwickelten Anzügen möglich wäre. Darauf antworteten die Russos:

    „Du hast Recht, dass er den Quantum Suit anhaben und ein Pym-Partikel hätte benutzen müssen, um den [Zeit-/Dimensions-]Sprung zu machen. Er trägt den Anzug nicht auf der Bank, weil das nicht der genaue Moment ist, in dem er zurückgekommen ist.“

    Ob Captain America sich nur vorher kurz umgezogen oder seit seiner Ankunft einige Jahre ins Land gezogen sind, verrieten die Russos nicht. Die Macher scheinen sich jedoch einig zu sein, dass die Geschichte von Chris Evans‘ Captain America noch weitergesponnen werden kann, sollte Marvel es so wünschen.

    „Avengers 4: Endgame“ läuft derzeit noch im Kino, ab dem 23. August 2019 ist der Blockbuster dann als VOD erhältlich, am 5. September 2019 erscheint er auf DVD und Blu-ray.

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    Kommentare
    • Dark Rain
      Dir ist schon bewusst das jeder Mensch eine eigene Meinung besitzt? Wenn er Endgame als Meisterwerk ansieht dann ist das nun mal so. Genau so ist es nur deine Meinung das die von dir genannten Filme Meisterwerke sein sollen.
    • Hellboy
      Liegt wohl an dir. Ohne dich, wäre das Niveau hier schlagartig höher.
    • Hellboy
      Wäre aber auch ein wenig langweilig. Eine Form Belustigung brauch man ja. Meine Kollegen und ich amüsieren uns immer köstlich, wegen seinen Kommentaren.
    • Conan
      Du kannst aber auch sperren. Dann kannst du keine Kommentare mehr von ihm lesen.
    • Santi
      Das wundert mich überhaupt nicht, dass du diese Filme langweilig findest ;-). Du lieferst damit auch gleichzeitig das beste Argument ab, wieso man dich auf keinen Fall ernst nehmen und einfach ignorieren sollte.
    • Santi
      Hast Recht. Aber wenn man hier Woche für Woche so nen Stuss lesen muss, dann ist das irgendwann sehr nervig. Hab aber auch die Theorie dass da beim betreuten Wohnen irgendwas schief gelaufen ist.
    • Andreas S
      Entschuldigung, was glauben manche Leute. Jeder lobt den Film in den Himmel in der Presse, aber er zerstört das MCU und mehr als die Hälfte schaut zu. Die Zeitreisen sind eine billige Lösung um dem Problem herr zu werden. Anstatt mehr über die Steine herauszufinden, nehmen wir die billige Lösung wir drehen die Zeit zurück. Die Macher haben in Infinity War was sehr gutes aufgebaut um es in Endgame zu zerstören. Fakten lügen nicht, genauso wenig opfert sich Tony. Er nutzt seinen großen Moment um abzutreten als das arrogante Arschloch der seine Tochter im Stich lässt, und allen Avengers zeigt dass er der Größte ist. Ehrlich Strange du willst uns sagen, dass das der einzige Weg war. Und zum Abschluss zerstört der Captain die Zeitlinie, weil er meint das Leben sei nicht fair gewesen in seinen Liebesangelegenheiten. Ehrlich Marvel das war eine schlimmere Bruchlandung als der so oft verschriene Unglaubliche Hulk von 2008.
    • FilmFan
      Gähn! Typen wie Du langweilen mich, genau wie Deine Meisterwerke. Und über helle Kerzen müssen wir hier wahrlich nicht reden. Bist der beste Beweis wie tief das Niveau hier inzwischen gesunken ist.
    • Ash Williams
      Lass diesen Vogel labern was er will. Der hat doch ne Schraube locker. Ist wahrscheinlich aus der Klappse ausgebrochen. Ich würde den einfach ignorieren.
    • Santi
      Du scheinst, mal abgesehen von deiner selektiven Wahrnehmung, echt nicht zu verstehen, dass diese Menschen Verträge unterschrieben haben, die ihnen untersagen sich negativ über das Projekt zu äußern, da sie vertraglich verpflichtet sind das Projekt zu promoten. Zudem wollen diese Menschen auch in Zukunft noch an Projekten arbeiten und werden sich dementsprechend sowieso mit ihrer Meinung zurückhalten. Aus genau diesem Grund waren auch Mark Hamills Interviews für The Last Jedi so erfrischend, weil er aus Enttäuschung genau darauf gepfiffen hat.Endgame ist alles nur kein Meisterwerk. Shawshank Redemption, 2001 Space Odyssey, The Godfather etc. sind Meisterwerke. Endgame ein Meisterwerk zu nennen ist beleidigend jedem Filmemacher gegenüber, der tatsächlich an der Entstehung eines Meisterwerks beteiligt war. Endgame ist nichts weiter als ein durchschnittlicher Film, voller Logikfehler und merkwürdiger Entscheidungen. Aber das du nicht die helleste Kerze auf der Torte bist, hast du denke ich schon ausreichend bewiesen.
    • Sentenza93
      Es mangelt eher an guten und schlüssigen Drehbüchern. Und hier merkte man einfach, dass sie selber keinen Plan hatten, was sie taten.Das ist das Traurige.Die hielten sich nicht mal an ihre eigenen Regeln.
    • FilmFan
      eine spielerische DebatteKeine Meinungsverschiedenheit. Ganz ehrlich: Ihr habt sie nicht mehr alle. Aber redet euch nur weiter dieses Meisterwerk schlecht. Ich amüsiere mich köstlich darüber.Fragt doch bei Gelegenheit mal nach ob Cap bevor er zur Bank ging und dort auf seine alten Kumpels wartete noch schnell Pipi machen war. In dem Alter...:D
    • Deliah C. Darhk
      Nein, aber es darf eben nicht mit elementaren Widersprüchen enden.
    • Deliah C. Darhk
      Die Zeitreise-Comics von Marvel sind genial und meistens sehr schlüssig.Da braucht es keinen Flash.Aber wenn die Russos schon das Drehbuch nicht verstehen, wie sollen die dann durch die Vorlage steigen?
    • Micro_Cuts
      Das ganze Zeitreise Ding war einfach nur dämlich und wirr. Innerhalb von 5 Minuten wird das Zeitreisen erfunden ... Wahnsinn. Und wo waren irgendwelche Konsequenten?Die sollten das nächste mal vielleicht paar Flash Comics lesen um auf gute Stories zu kommen die das Zeitreisen thematisieren.
    • McBane
      Mit einem (Ironie-Modus ON) Captain America IV: The Time Solider (Ironie-Modus OFF) könnte man einerseits die offenen Fragen zur Zeitreise-Thematik klären und den Fans einen letzten Auftritt von Steve Rodgers im Sinne einer spannenden Best-of-Show spendieren, da er zu den Höhepunkten der alten MCU-Filme reisen würde.Und im Sinne von Shang-Chi gäbe es hier ein zweites Aufeinandertreffen zwischen ihm und seinem Erzfeind Red Skull, der nun zudem über kosmische Kräfte verfügt. Einige Fans empfanden ja den Endfight zwischen Steve und Red Skull in First Avenger als sehr lahm. Außerdem könnte man eine Brücke zur Serie Agent Carter schlagen, wenn er schließlich mit Peggy in Vergangenheit zusammenkommt.
    • GamePrince
      Da sieht man es mal wieder, in was für einer Film-Welt wir leben. Alles muss bis ins Detail hinterfragt und erklärt werden.Und dann wundern sich die Zuschauer, warum es Filmen an Tiefgang mangelt.
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