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    Kritiker versprechen ein Meisterwerk: Erster Trailer zu "Honey Boy" von, mit und über Shia LaBeouf
    Von Daniel Fabian — 08.08.2019 um 17:33
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    In „Honey Boy“ erzählt Shia LaBeouf nicht nur aus seiner eigenen Kindheit, sondern übernimmt gleichzeitig auch noch die Rolle seines Vaters. Die Kritiken überschlagen sich regelrecht – hier ist der erste Trailer:

    Shia LaBeouf lernte bereits in jungen Jahren, was es heißt, im Rampenlicht zu stehen. Auf einige TV-Auftritte um die Jahrtausendwende folgten binnen kürzester Zeit zahlreiche Blockbuster – von „I, Robot“ und „Constantine“ über „Disturbia“ bis hin zu „Transformers“ und „Indiana Jones 4“. Da war er gerade einmal Anfang 20. Dass es der Schauspieler in seinem Leben aber nie besonders einfach hatte, zeigt er nun mit dem Drehbuch zu „Honey Boy“, in dem er seine Kindheit verarbeitet. Wie er diese wahrgenommen hat, veranschaulicht nun der erste Trailer zum Film.

    Darum geht’s in "Honey Boy"

    „Honey Boy“ erzählt die Geschichte des kleinen Otis, der sich bereits in jungen Jahren als Schauspieler versucht – und das ziemlich erfolgreich. Doch auch wenn er sich in der knallharten Welt Hollywood behaupten kann, verläuft das Leben des Nachwuchsstars keineswegs ohne Probleme. Vor allem die Beziehung zu seinem Vater, einem ehemaligen Clown, der in die Drogenabhängigkeit schlitterte, macht dem Jungen zu schaffen.

    Die Rolle des Otis ist angelehnt an Shia LaBeouf selbst und wird von zwei verschiedenen Schauspielern verkörpert: Noah Jupe („A Quiet Place“) gibt den kindlichen Otis, Shooting-Star Lucas Hedges („Manchester By The Sea“) spielt ihn als jungen Erwachsenen. LaBeouf selbst, der den Film gewissermaßen zur Eigentherapie nutzt, schlüpft hingegen in die Rolle seines eigenen Vaters.

    So gut soll der LaBeouf-Film sein

    Dass LaBeouf vor der Kamera Talent mitbringt, hat er längst bewiesen. Wenn es nach den ersten Kritikerstimmen geht, ist das aber noch lange nicht alles – denn die sprechen auch bei seinem Autoren-Debüt von ganz großem Kino. So ist etwa bei RogerEbert.com zu lesen, dass „Honey Boy“ ein „filmischer Akt der Courage“ sei, bei The Wrap blieb „nicht weniger als ein Wunder“ in Erinnerung und die Kollegen von Sight & Sound loben außerdem noch die „bewegendste Kinder-Performance seit Jahren“. Auf der Kritiker-Plattform Rotten Tomatoes steht der Film nach immerhin schon 39 Reviews deswegen auch bei einer perfekten Wertung von 100 Prozent.

    Wann ihr euch selbst von Shia LaBeoufs Aufarbeitungsdrama, das übrigens nicht er selbst, sondern die Regisseurin Alma Har'el inszenierte, überzeugen könnt, ist noch unklar. Während „Honey Boy“ am 8. November 2019 in die US-Kinos kommt, gibt es nämlich noch keinen deutschen Starttermin.

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    Kommentare
    • Bobby L
      Vl einfach mal garnicht bewerten. Ständig wird sich aufgeregt, dass Hollywood nur noch aus weichgespülten, aalglatten Stars ohne Ecken und Kanten besteht, aber wenn dann mal einer wie Labeouf dabei ist...
    • Darklight ..
      Ich finde das was er macht grade sehr beachtlich.Meine Kinokarte hat er dafür sicher.
    • Defence
      Shia LaBeouf ist doch inzwischen ein lebendes Meme:DUnd ganz ehrlich, bin mir selbst absolut unschlüssig, wie ich den Kerl bewerten soll. Genie und Wahnsinn trifft es sinngemäß vermutlich ganz gut, was ihn betrifft.
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