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    "Game Of Thrones": Dieser Star war mit dem Finale überhaupt nicht einverstanden
    Von Nina Becker — 12.08.2019 um 10:56
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    Die achte und letzte Staffel von „Game Of Thrones“ wurde lange erwartet und hat letztlich viele Zuschauer enttäuscht. Doch nicht nur die Fans hatten viel am Ende der Fantasy-Serie zu meckern...

    HBO

    Auch wenn das Jahr noch nicht vorbei ist, dürfte das Ende der Fantasy-Serie „Game Of Thrones“ für einige Fans die größte TV-Enttäuschung des Jahres bleiben. Die achte und letzte Staffel der HBO-Produktion hat sogar eine große Fan-Petition hervorgebracht, in der gefordert wurde, die letzten Folgen noch einmal zu überarbeiten. Natürlich vergeblich. Doch nicht nur die Zuschauer waren vom Finale enttäuscht. Eine „Game Of Thrones“-Darstellerin hat ihrer Wut jetzt offiziell Luft gemacht.

    Eine Wildlingsfrau in Rage

    Im Yahoo-Podcast White Wine Question Time spricht die Schauspielerin Natalia Tena („Origin“), die in „Game Of Thrones“ die Wildlingsfrau Osha gespielt hat, über die letzte Folge der Serie und ihre große Enttäuschung.

    HBO
    Natalia Tena als Osha in "Game Of Thrones"

    Ich hatte ein paar Gläser Wein, als ich es mir ansah. Ich habe die ganze Staffel in einem Stück geguckt“, beschreibt Tena die Situation und fügt hinzu, dass sie sich danach dermaßen aufgeregt habe, dass ihr Freund das Hausboot verlassen musste. Wenig später habe sie ihn dann aber sogar noch angerufen, um sich weiter bei ihm zu beschweren.

    "Ich habe es einfach nicht verstanden"

    Tena erklärt aber auch, dass sie nicht alles schlecht gefunden habe an der letzten Staffel. Bis zu dem Punkt, an dem Arya (Maisie Williams) den Nachtkönig tötet, habe ihr die Handlung gefallen. Danach ging es allerdings bergab: „Ich habe es einfach nicht verstanden. Die Art und Weise, wie die Story zum Ende hin geschrieben war und wie sie das Passierte verpackt haben. Vor allem im Vergleich zu den anderen Staffeln: Es hat sich so angefühlt, als hätten verschiedene Leute an der Sache geschrieben“.

    Mit dieser Meinung steht Tena nicht alleine da. Zahlreiche Fans sahen die Sache ebenso und hätten sich ein anderes Ende gewünscht. Und theoretisch könnten sie dieses auch noch bekommen. Die HBO-Serie ist zwar abgeschlossen, doch die zu Grunde liegende Roman-Reihe von George R.R. Martin ist noch nicht beendet. Vielleicht warten auf dem Papier noch einige Überraschungen...

    Nicht nur Natalia Tena war vom Finale enttäuscht

    Auch Cersei-Darstellerin Lena Headey hat ihre Kritik an dem Serien-Finale bereits öffentlich geäußert. Sie war nicht zufrieden mit der Art und Weise wie ihre Figur gestorben ist. Sie sei von ihrem Serien-Tod sehr enttäuscht gewesen, erklärte sie dem Guardian in einem Interview. 

    Ähnlich erging es auch Conleth Hill, der in „Game Of Thrones“ den Meister der Flüsterer Varys spielte und in zahlreichen Folgen zu sehen war. Ihn habe der Tod seiner Rolle und der Weg dahin persönlich verletzt, erklärte er Entertainment Weekly

    "Game Of Thrones"-Ende: George R.R. Martin will Fan-Wünsche ignorieren

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    Kommentare
    • Jimmy v
      Da geht es uns ähnlich. Staffel 7 wie auch Staffel 8 hatten tolle Folgen und viele gute Momente und sie sind besser als die anderen letzten Staffeln von Serien. Aber sie sind definitiv qualitativ minderwertiger als die vorherigen Staffeln.Für mich begannen die Probleme mit Staffel 7, weil dort alles abgebaut wurde - ohne es zu merken? -, was GoT so gut gemacht hat:- Viel mehr Standard-Fantasy,- zu sehr Fokus auf Jon und Dany (GoT war immer ein Ensemble-Stück),- Figuren verhalten sich blöde (Tyrion Lannister),- das viele offene Potenzial, wie mit dem großen Konflikt umzugehen ist, wird nicht genutzt (Staffel 6 hätte sicher weniger Folgen, Staffel 7 sicher mehr Folgen gebraucht).In Staffel 8 wird all das nur fortgesetzt, kann man sagen.
    • Darklight ..
      Leider...
    • DER Dunkle Lord
      Daenerys Mad Queen Nummer ist das Einzige, was mich die letzten vier Folgen einigermaßen tolerieren lässt. Von diesen schwachen vier letzten Folgen finde ich die vorletzte Folge klar am stärksten.Dass die Heldin in ihrer letzten Konfrontation mit der Schurkin selbst zur größeren Schurkin wird, ist das einzig Inhaltliche, was es überhaupt einigermaßen rechtfertigt, den Erzählstrang um die weißen Wanderer, welcher IMMER die übergeordnete Gefahr war, auf diese lapidare Weise vorzeitig und im Vorbeigehen zum Abschluss zu bringen.Die lange Nacht ist einfach die stümperhafteste und anti-klimaktischste Folge, die acht Jahre der Vorbereitung letztendlich obsolet gemacht hat.Die lange Nacht ist das GoT-Äquivalent zu The Last Jedi.
    • DER Dunkle Lord
      Schuld sind D&D, denen von HBO angeboten wurde, mehr Folgen zu drehen, was sie abgelehnt haben, um bei der Hexe Kennedy einzusteigen, damit man sich noch gemeinsam etwas an den verkohlten Überresten von Star Wars wärmen kann.Ich bin der festen Überzeugung, dass im Grunde genommen, alles in GoT mehr oder weniger so hätte bleiben können, wie es nun ist, wenn Staffel 7 und 8 einfach jeweils 10 Folgen gehabt hätten.
    • DER Dunkle Lord
      Ich fand auch noch Staffel 7 ganz gut.Mir haben auch die ersten beiden Folgen der achten Staffel gefallen.Die lange Nacht war für mich der Breaking Point.Ich kann die letzten vier Folgen GoT tolerieren.Aber gut sind sie halt nicht.
    • DER Dunkle Lord
      Wer weiß XDHeutzutage ist Revisionismus doch sehr beliebt.Insbesondere in Hollywood.
    • Darklight ..
      Natürlich.
    • Jimmy v
      Schon, er hätte D&D unterstützen können. Umgekehrt finde ich jedoch auch, dass das keine Entschuldigung für die Schludrigkeiten ist,welche die Beiden zu verantworten haben. Es ist eine Geschmacksfrage, ob man Daeneryrs zu einer Mad Queen werden lässt. Es ist aber klar eine erzählerische Pflicht, das in jedem Fall vernünftig zu schreiben. Eben dafür hätten D&D sich schon mal ein paar mehr Gedanken machen können, ohne es so dahinzuwerfen.Und eben solche Beispiele findest du in der gesamten siebten und achten Staffel (insbesondere natürlich letzterer).
    • Darklight ..
      Es war schlicht ein Riesendilemma. Schuld war letztlich R.R. Martin der schneller hätte schreiben müssen und HBO die auf 10 lange Folgen für Staffel 7 und 8 hätten bestehen müssen. Und in diesem Fall R.R. Martin hätten zwingen müssen, hierfür Drehbücher zu schreiben.Das man ihm erlaubt hat, an einer neuen Serie zu arbeiten, ohne das die Alte auf hohem Niveau abgeschlossen wird, iss schlicht Banane.Und hiermit möchte ich keinem Obst zu nahe treten...
    • flic6
      Sie hat ja auch nichts mehr zu verlieren! Sie werden sie ja nicht nachträglich raus schneiden deswegen! ;-)
    • Felix H
      Man wird wohl jetzt noch jeden der gefühlt 300 Darsteller, die irgendwann mal bei GoT dabei waren befragen, wie sie die letzte Staffel fanden.
    • Jimmy v
      Ich finde, man muss das einfach mal nüchtern sehen: Es gibt eben gute Kreative, gute Handwerker, und gute Adaptoren (gibt's das Wort überhaupt?) D&D gehören zu letzteren. Sie haben den Stoff wirklich gut verstanden und verdichtet, Adaption von einem Medium ins andere auf beste Art und Weise. Solange die Vorlagen da waren, klappte das super, dann nur noch gut, schließlich durchwachsen. Vielleicht fürchteten sie sich davor mehr zu können? Letztlich wirkten sie aber eher etwas lustlos und das war eben schade. Hätte man zur Zeit von Staffel 5 oder 6 vorgeschlagen, ein anderer Showrunner sollte übernehmen, wäre man von den Fans gelyncht worden. Rückblickend betrachtet wäre das aber genau die richtige Entscheidung gewesen (die Anzeichen gab es ja - wobei ich Staffel 6 z.B. auch noch richtig gut fand).
    • Sentenza93
      Ach, die ist doch nur ein Troll und Hater. ;)Die Staffel war doch perfekt. :D
    • Defence
      Das Kopfkino, wie eine angeheiterte Dame beim schauen der letzten GoT-Staffel so rumzickt, das Sie ihren Freund nicht nur zwischenzeitlich von zuhause vertreibt, sondern das ganze am Handy entsprechend fortführt...Ich brech grad ab vor Lachen:DJeder Mann, der seine Liebste, warum auch immer, schon mal in diesen Furienzustand erlebt hat, dürfte eine Vorstellung davon haben, wie dieser Tag ablief.Danke Natalia Tena für diese Ehrlichkeit, YMMD :*
    • Darklight ..
      Das wird sowas von ein Reinfall werden. Das gönne ich NETFLIX von ganzem Herzen. Programmchefs, die Qualität nicht sehen, selbst wenn sie nur eine Nasenlänge entfernt von Ihnen im eigenen (!) Programm läuft, habe nix anderes verdient.Ansonsten... ja... Benioff und Weiss gönne ich tatsächlich - ironiefrei - das viele Geld und die Anerkennung. Immerhin haben sie fast 7 einhalb Staffel eine großartige Arbeit im verkürzen und verdichten eines brillianten Werkes gemacht. Trotz meinem Ärger haben sie Anfangs einen sehr guten Job gemacht. Nicht viele hätten diesen Stoff so gut umsetzten können, das muß man ihnen lassen.
    • Darklight ..
      DANKE... schön, daß es noch Leute ohne Maulkorb gibt und die es ab und an auch mal aufmachen...
    • detommy
      Und die Autoren hat sich Netflix nun 300 Millionen kosten lassen :D
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