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    Nach wütenden Trump-Tweets: Kinostart der Menschenjagd-Satire "The Hunt" gestrichen!
    Von Tobias Tißen — 12.08.2019 um 11:55
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    Eigentlich sollte „The Hunt“ im September in den US-Kinos starten. Doch weil viele Konservative inklusive Donald Trump dagegegen protestierten, hat Universal den Start der brutalen Horror-Satire nun gestrichen.

    Universal Pictures

    Nach einer erneuten Reihe an Amokläufen in den USA, durch die in den vergangenen Wochen über 30 Menschen ums Leben kamen, entbrannte die Debatte über Rassismus und die viel zu lockeren Waffengesetze wieder von Neuem. Die Diskussion hat nun auch Auswirkungen auf Hollywood, genauer gesagt auf den Film „The Hunt“ mit Hilary Swank („Million Dollar Baby“). In der brutalen Sozialsatire geht es darum, dass gelangweilte liberale (!) Reiche sich in einem abgelegenen Landhaus versammeln und Jagd auf konservative Normalbürger machen. Hinter der blutigen Fassade verbirgt sich eine Kritik an der sozialen Spaltung in den Vereinigten Staaten.

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Massenmorde sorgt ein Film mit einer Thematik wie „The Hunt“ natürlich für Aufsehen. Nachdem in der vergangenen Woche schon die Marketing-Kampagne auf Eis gelegt wurde, geht Studio Universal nun noch einen Schritt weiter und hat den für den 27. September 2019 geplanten US-Kinostart auf unbestimmte Zeit verschoben, wie unter anderem The Hollywood Reporter berichtet.

    „Nach sorgfältiger Überlegung haben wir uns entschlossen, unsere Veröffentlichungspläne für den Film abzusagen“, ließ Universal in einem offiziellen Statement wissen, „Wir stehen hinter unserer Filmemachern und werden weiterhin Film mit so mutigen und visionären Leuten machen, wie wir es bei diesem satirischen Sozial-Thriller getan haben, aber wir verstehen, dass momentan nicht die richtige Zeit ist, den Film zu veröffentlichen.“

    Trump schießt gegen "The Hunt" und Hollywood

    Die Absage des Kinostarts von „The Hunt“ ist aber wohl nur eine sekundäre Folge der Debatte über Waffengewalt. Der Gegenwand kommt nämlich vor allem aus konservativen Kreisen, von Menschen, die gerade auch gleichzeitig gegen strengere Waffengesetze sind. Sogar US-Präsident Donald Trump schaltete sich auf seinem Lieblingsmedium Twitter ein und griff den Film (ohne direkt den Titel zu nennen) und gleichzeitig ganz Hollywood an: „Das liberale Hollywood ist auf dem höchsten Level rassistisch und voller Wut und Hass! […] Der Film, der bald herauskommen soll, wurde gemacht, um Chaos zu stiften. Sie erschaffen ihre eigene Gewalt und beschuldigen dafür dann andere. Das sind die wahren Rassisten, sie sind sehr schlecht für unser Land“, mault Trump.

    Der Präsident wurde nach den Blutbädern der vergangenen Wochen selbst stark für das kritisiert, was er nun „The Hunt“ vorwirft: dass er mit seiner rassistischen und aufwiegelnden Rhetorik Gewalt schürt. Diese Vorwürfe hat er mit seinen Tweets nun einfach gespiegelt und auf den Film und das „liberale Hollywood“, einen seiner Lieblingsfeinde, übertragen.

    Und auch für viele der anderen Konservativen, die gegen den Start von „The Hunt“ protestierten, war der Film gefundenes Fressen. Durch die vielen Todesopfer wurde nämlich wieder laut darüber diskutiert, dass die Waffengesetze in den USA endlich verschärft werden müssen, was jedoch leider längst nicht alle so sehen. Und wie kann man davon besser ablenken, als durch das Schaffen eines neuen Feindbildes? Dass es ziemlich absurd ist, dass ein Film, der sich satirisch mit Waffengewalt auseinandersetzt, nicht gezeigt werden soll, während man in den USA sogar in Supermärkten Maschinengewehre kaufen kann, muss wohl nicht erwähnt werden.

    Während in den Sozialen Netzwerken besonders von Filmschaffenden natürlich kritisiert wird, dass Universal sich mit der Absage des Kinostarts quasi zensiert, kommen auch einige Kommentare nicht umhin, zu bemerken, wie absurd es ist, dass gerade Konservative gegen den Film protestieren. Denn es sind zwar Konservative, die hier von Liberalen gejagt werden, doch es liegt aufgrund der Genre-Regeln auf der Hand (und wird auch im Trailer gleich in den ersten Sekunden gezeigt), dass die Gejagten den Spieß umdrehen werden. Die Konservativen sind in diesem Film also eigentlich die guten Helden, die Liberalen die Bösen.

    Kommt "The Hunt" in Deutschland ins Kino?

    Bisher ist nur der US-amerikanische Kinostart von „The Hunt“ abgesagt, hierzulande sollte der Film aus der Erfolgsschmiede Blumhouse („Get Out“, „The Purge“) am 28. November 2019 anlaufen. Wir haben bei Universal nachgefragt, ob auch der deutsche Start abgesagt bzw. verschoben wird, allerdings gibt es dazu momentan noch keine Informationen.

     

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    Kommentare
    • DER Dunkle Lord
      Lass die Badeanzüge weg. Dann wird ein Schuh draus ;-D
    • DER Dunkle Lord
      Da magst du sogar recht haben, dass ich da mittlerweile einfach zu polemisch geworden bin.Das liegt allerdings daran, dass ich bei linker Politik viel zu lange hinter den Vorhang gesehen habe, um mir da selbst noch irgendetwas vormachen zu können. Da bin ich einfach komplett desillusioniert, was das betrifft. Grundsätzlich bin ich aber für den Mittelweg, den du angesprochen hast. Ich würde halt lediglich argumentieren, dass eine echte konservative Position genau dieser Mittelweg ist. Und mit echt meine ich in diesem Zusammenhang, dass das, was heutzutage in der Union als konservativ bezeichnet wird, doch im Allgemeinen eher Positionen sind, die früher unter der Bezeichnung sozialdemokratisch gelaufen wären.Meiner Ansicht nach bräuchte es eine politische Partei, die irgendwo zwischen Union und AfD verortet wäre, um eine echte Mitte zu definieren. Der einzige Grund, warum die Rechten wieder soviel Zuspruch in der Gesellschaft bekommen, ist meiner Meinung nach, dass die sogenannte Mitte in den letzten 10 Jahren immer weiter nach links verschoben wurde. Wenn es eine echte Mitte geben würde, würden die Rechten meiner Ansicht nach auch wieder stark an Popularität einbüßen, was natürlich auf lange Sicht wünschenswert wäre, da jedweder Extremismus - egal von welcher Seite - absolut kontraproduktiv bzw. destruktiv wirkt. Und ich denke in der generellen Extremismus-Kritik sind wir uns ja einig, oder?
    • SchmitzKATZ
      Dieses Kompliment kann ich aber zurückgeben, indem ich dich mal darauf hinweise, dass es so ziemlich der Gipfel der Oberflächlichkeit ist, zu unterstellen, dass lediglich Höhergestellte das kapitalistische System als positiv erachten. Ich hab ja nur die zwei Extreme überspitzt dargestellt, um die Sinnhaftigkeit eines Mittelswegs darzustellen. Das ist weder eine Forderung nach einem sozialistischen Unrechtsstaat, noch die Ablehnung von Kapitalismus per se. Und wieder stellst du linke Politik pauschal als Rumgeheule ohne Realitätsbezug dar, da ist mein Bild-Vergleich dann ja wohl auch ein bisschen angebracht ;)
    • Deliah C. Darhk
      Hmmmmmm, .... Frauen in Badeanzügen, die sich gleichmäßig rhythmisch bewegen ....Und Du meinst Null Ahnung zu haben?Du flunkerst doch. ;P
    • DER Dunkle Lord
      Ich weiß einfach alles! ;-DNee, Spaß beiseite. Hab mir nur das Abwegigste ausgedacht, über dass ich diskutieren würde, weil ich einfach null Ahnung davon habe. Da ist mir spontan Synchronschwimmen eingefallen XD
    • Deliah C. Darhk
      Ist was Persönliches.WW und ich haben eine Vergangenheit.Die brauchte ihren Abschluss.War das jetzt Zufall, oder weißt Du, dass ich Schwimmerin bin?Ich meine, die 3 Stunden pack' ich bei dem Thema locker! :-D
    • DER Dunkle Lord
      DER Dunkle Lord sagt lediglich wie es ist. Nicht mehr und nicht weniger ;-)
    • DER Dunkle Lord
      Zur WonderWoman gebe ich Dir recht, auch wenn deine Analyse ganz schön unter die Gürtellinie geht, wie ich finde. Ich meine, ich freu mich zwar über deine Unterstützung, aber mit jemandem wie WonderWoman werd ich auch locker allein fertig ;-) Man muss dieses arme Persönchen ja nicht gleich vollkommen demontieren, wie du es gerade getan hast XDZum Man Drake widerspreche ich grundsätzlich und kann deine Beobachtung da leider nicht bestätigen. Zwischen Dir und Man Drake liegen Welten und das meine ich ausdrücklich als Kompliment in deine Richtung. Es mag ja sein, dass ihr in manchen Punkten ähnliche Ansichten vertretet, aber der Ton macht die Musik. Und Leute wie Man Drake sind für mich indiskutabel, da sie außer name-calling, haltlosen undifferenzierten Diffamierungen und plumpen Stigmatisierungsversuchen gegen politisch Andersdenkende absolut nichts Sachliches oder gar Konstruktives zu einer Debatte beizutragen haben.Selbst wenn wir Zwei uns 3 Stunden über das für und wider von Synchronschwimmen fetzen würden, käme da was Gescheiteres bei raus, als bei einer politischen Debatte mit Man Drake.
    • DER Dunkle Lord
      Ohne Idealismus und Veränderungswillen würden wir gerade womöglich in ner gemütlichen Höhle sitzen --> dem stimme ich zu.Und die Welt ändert sich, ob man will oder nicht, dann ist eben die Frage ob man sich so lange am Status Quo fest hält, wie es noch geht und sich komplett abschottet oder doch mal andere Lösungen sucht. --> Ich stimme zu, dass Lösungen gesucht werden müssen. Allerdings hat das linke Spektrum keinerlei praktikable Lösungsvorschläge anzubieten, sondern heult nur rum. Insbesondere diese Berufs-Demonstranten haben die Welt noch kein Bisschen besser gemacht, weil sie lieber mit dem Finger auf Andere zeigen, anstatt an ihrem eigenen Verhalten etwas zu ändern. Dabei ist es sicherlich der bessere Weg, wenn einfach jeder im Kleinen erstmal bei sich selbst anfängt, die Welt ein Stückchen besser zu machen (Ich tue das übrigens, ohne dass ich dafür einen Schulterklopfer oder Publicity haben möchte).Dass linke Politik nur aus undurchdachtem Rumgeheule bestehen muss, ist natürlich auch nur eine oberflächliche Betrachtung auf dem Niveau von Bildzeitung und co.--> Wusste gar nicht, dass die Bildzeitung mittlerweile so sehr an Qualität dazu gewonnen hat, dass sie mittlerweile treffende Wertungen abgibt ;-PAber vielen Dank dafür, dass du es immerhin in deinem ansonsten vernünftigen Kommentar zumindest doch einmal geschafft hast, mir Oberflächlichkeit und Niveaulosigkeit zu unterstellen.Dieses Kompliment kann ich aber zurückgeben, indem ich dich mal darauf hinweise, dass es so ziemlich der Gipfel der Oberflächlichkeit ist, zu unterstellen, dass lediglich Höhergestellte das kapitalistische System als positiv erachten. Ich kann Dir versichern, dass ich mich genauso durchkämpfen muss, wie die meisten anderen Menschen auch und kein Millionär oder Sowas bin. Trotzdem glaube ich daran, dass der Kapitalismus definitiv das bessere System im Vergleich zum Sozialismus ist. Und ich glaube, alle Menschen, die tatsächlich mal das Pech hatten, in einem sozialistischen Staat leben zu müssen, würden mir darin unumwunden recht geben.
    • SchmitzKATZ
      Ohne Idealismus und Veränderungswillen würden wir gerade womöglich in ner gemütlichen Höhle sitzen ;) Und die Welt ändert sich, ob man will oder nicht, dann ist eben die Frage ob man sich so lange am Status Quo fest hält, wie es noch geht und sich komplett abschottet oder doch mal andere Lösungen sucht. Dass linke Politik nur aus undurchdachtem Rumgeheule bestehen muss, ist natürlich auch nur eine oberflächliche Betrachtung auf dem Niveau von Bildzeitung und co.. Es gibt ja vllt noch einen Mittelweg zwischen radikal alles ohne Planung und Rücksicht auf Verluste umkrempeln und radikal ohne Rücksicht auf Irgendwen an seinem eigenen höhergestelltem Status festhalten.
    • Deliah C. Darhk
      Volle Zustimmung zu deiner Analyse. Lediglich einen Punkt will ich noch etwas vertiefen:Da Wonder Boyman ja offensichtlich keine gemeingültige Normalität in der Berufsausübung sieht, liegt der Rückschluss nahe, dass dieser Umstand nicht Teil seines realen Alltags-Umfeldes ist.D. h. Entweder lebt er in sozial schwachen Verhältnissen mit hohem Arbeitslosenanteil, oder ist selbst langzeitarbeitslos und versucht mit einer Diffamierung gegen dich von seiner eigenen unbefriedigenden Situation abzulenken.Der Umstand, dass er bei Trump Nationalismus (American first) mit Rassismus gleichsetzt spricht zudem für einen Mangel an Bildung und politischer Reife.Seine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber dem Kapitalismus spricht zudem für ein Leben in dauerhafter wirtschaftlicher Armut.Nehme ich das alles zusammen, komme ich auf den Sohn eines Hartzers, der sich selbst in der Gesellschaft benachteiligt da chancenlos als unterdrückt ansieht.Ich denke, Du sprichst mit einem 15/16-jährigen frustrierten Kind.Dazu passt auch, dass der Account etwa 3 - 4 Jahre alt ist. 12 entspräche in etwa dem Einstiegsalter eines solchen Kindes ins Internet.PS@Man Drake solltest Du etwas differenzierter betrachten.Er ist kein typischer SJWler.Er kämpft für Chancengleichheit und faire Verteilung, nicht für eine theoretisierte Ideologie. Ich habe mich mal intensiver mit ihm unterhalten.In vielen Punkten ähneln seine Ansichten meinen eigenen Positionen.
    • Cholerische Languste
      Ich berufe mich hier an dieser Stelle mal auf die Cholerische Languste, die hier etwas frei Dr. Jordan Peterson zitiert hatDu Schmeichler :D
    • DER Dunkle Lord
      Ich korrigiere: Die älteste Person ist da geistig gefühlte 8 Jahre.
    • DER Dunkle Lord
      Ganz genau. Das ist der selbe Schrott, den die Leute auch im Deutschland der 50er Jahre erzählt haben, dass das ja angeblich nur kein richtiger Nationalsozialismus gewesen sei, bla bla bla.Beide Ideologien sind bereits theoretisch im Kern verdorben. Ich verstehe nicht, wie man gerade als Intellektueller, als die sich die meisten Menschen selbst ansehen, die mit sozialistischen Ideen sympathisieren, so ein riesengroßen Brett vor dem Kopf haben kann.Es ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen, dass ein Staat, der eine Ideologie der absoluten Gleichheit durchsetzen will, weder friedlich, noch demokratisch, noch frei in Gedanken oder persönlicher Entfaltung sein kann.
    • DER Dunkle Lord
      Darauf ist er nunmal programmiert. Er kann nicht anders. Aber wehe ich benutze das Wort links.Dann sind se alle ganz schnell getriggert und beklagen sich über Verallgemeinerungen.Ich glaube über keine Seite wird so viel verallgemeinert, wie über das konservative bzw. rechte Spektrum. Das geht ja aufgrund der deutschen Geschichte sogar bereits soweit, dass allein schon das Wort rechts verpöhnt ist, obwohl man z.B. in Amerika die Konservativen begrifflich auch als rechtes Spektrum bezeichnet. Früher wurde ja wenigstens auch bei uns in Deutschland ab und zu noch der Begriff rechtsextrem oder rechsradikal bemüht, um ein bisschen zwischen diesen Ansichten und echten (!) konservativen Positionen zu differenzieren. Aber heutzutage: Fehlanzeige. Alles rechts von Frau Merkel (die de facto SPD-Politik betreibt) ist rechts und total böse und hat keinerlei Argumente, über die es auch nur mal lohnen würde, kurz zu reflektieren. Nein. Nein. Nein.Schon ulkig, dass diese Ansicht mittlerweile im überwätigenden Großteil des kompletten linken Spektrums die vorherrschende Meinung darstellt, weshalb es mittlerweile durchaus legitimer erscheint, gegenüber den Standpunkten der Linken zu verallgemeinern als gegenüber den Standpunkten der Rechten, die da ironischerweise über eine größere Diversität verfügen XD
    • DER Dunkle Lord
      Wow. Das hat mich so sehr gekitzelt, dass ich ganze fünf Tage gebraucht habe, überhaupt auf deinen Kommentar zu antworten. Jetzt hast du mich aber erwischt. Ich gebe auf :-D
    • DER Dunkle Lord
      XD Willst du jetzt Anerkennung dafür, dass du arbeiten gehst, oder was? Das mach ich auch. Das ist relativ normal. Wundert mich lediglich, dass du das offensichtlich auch so siehst. Es gibt also doch Gemeinsamkeiten zwischen uns. Wer hätte das gedacht :-DZu deinen Anschuldigungen/seltsamen Statements:- Ich habe sicherlich nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich bin lediglich nicht so einseitig voreingenommen und ignorant wie du und Man Drake. Deshalb beurteile ich die Dinge auch etwas anders als du. Und dass dich das stört, beeindruckt bzw. interessiert mich in keiner Weise. Das ist auch schon alles.- Die USA sind in der Tat seit Jahren zutiefst gespalten. Deshalb ist Trump auch Präsident geworden, da die andere Seite, die er repräsentiert, dort seit Jahren in ihrer Meinung massiv unterdrückt und außen vor gelassen wurde. Er ist also eine Reaktion auf die Aktion, die vorher stattgefunden hatte: Nämlich die zunehmende Radikalisierung der linken Seite.- Ist Trump rassistisch? Nein. Die Indizien sprechen dagegen, solange seine Kommentare nicht aus dem Kontext gerissen werden. Ist Trump kapitalistisch? Definitiv. Auch wenn ich nicht weiß, warum das deiner Meinung nach offensichtlich per se etwas Schlechtes sein soll. Ist Trump spalterisch? Auf jeden Fall! Aber auch nicht mehr oder weniger, als die Demokratische Partei und die ihren nahen Medien, die dieses Spielchen angefangen haben.
    • DER Dunkle Lord
      Wie gesagt, nur weil es woanders schlechter ist, heißt das ja nicht, dass man hier dann gemütlich alles beim Alten lassen muss.--> Darauf antworte ich mal mit einer konservativen Weisheit: Never change a running system ;-PDahinter steht die Annahme, dass es weitaus wahrscheinlicher ist, ein alles in allem ganz gutes System durch gut gemeinte Veränderungen im Endeffekt zum Schlechteren zu verändern, als zum Guten. Und da kommt dann die linke Grundnaivität zum Vorschein: Nur weil etwas erstmal gut und richtig klingt, heißt das noch lange nicht, dass es so mir nichts dir nichts und ohne unerwünschte Nebenwirkungen durchführbar ist. Kurz gesagt, diese Probleme sind wirklich wirklich komplex und die linke Lösungsstrategie scheint lediglich darin zu bestehen, nur laut genug mit dem Füßchen aufzustampfen und nach Veränderung zu schreien. Und das überzeugt mich einfach nicht (mehr).
    • DER Dunkle Lord
      Da gebe ich Dir nur halb recht. Man mag von der AfD halten, was man will, aber Tatsache ist, dass es nach wie vor nicht möglich wäre, überhaupt offen kritisch über Themen wie z.B. den negativen Einfluss des politischen Islams auf den westlichen Kulturkreis zu diskutieren, wenn diese Kräfte nicht den Anstoß dazu geliefert hätten. Ich glaube auch nicht, dass es hilfreich wäre, was die AfD konkret beizusteuern hätte, wenn sie politische Verantwortung zum regieren hätten. Da bin ich deiner Ansicht. Aber ich bin denen zumindest dankbar, dass man diese Diskussion mittlerweile überhaupt in der Form und Deutlichkeit führen kann. Denn ich kann Dir sagen, was uns auf jeden Fall auch nicht weiterbringt: Wenn weiterhin alle diese realen Probleme unter den Tisch gekehrt werden und jeder die Nadsikeule abbekommt, der nicht laut genug refugees welcome mitgröhlt.
    • DER Dunkle Lord
      Genau DAS sage ich ja! Ich bin kein besonders großer Fan dieser friedlichen und aufgeklärten Kulturkreise, von denen wir hier reden. Unter anderem aus diesen Gründen. Seltsamerweise stören sich die politischen Kräfte in unserem Land, die sich selbst ständig als Verteidiger der Demokratie und der Freiheit darstellen, nicht so sehr an diesen Dingen. Denn schließlich ist es ja viiiel wichtiger, sich weltoffen zu präsentieren, anstatt mal an der richtigen Stelle Contra zu geben, damit solche Dinge nicht auch bei uns irgendwann zur Tagesordnung gehören.
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