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    "Ich war noch niemals in New York": Das ist die FSK-Altersfreigabe für das Udo-Jürgens-Filmmusical
    Von Carsten Baumgardt — 17.08.2019 um 20:00
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    „Der Medicus“-Regisseur Philipp Stölzl hat mit „Ich war noch niemals in New York“ das gleichnamige Jukebox-Musical mit riesigem Staraufgebot für die große Leinwand verfilmt. Ein Kinofest für alle Altersklassen?

    Universal Pictures

    „Griechischer Wein“, „Aber bitte mit Sahne“, „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, „Mit 66 Jahren“, „Merci Cherie“ und eben „Ich war noch niemals in New York“: Die Liste von Udo Jürgens’ Megahits ließe sich noch weiter fortführen. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern war der 2014 im Alter von 80 Jahren verstorbene Österreicher einer der größten Superstars der deutschsprachigen Schlagerbranche. Dieses Potenzial machten sich schon die Produzenten des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ zunutze, das 2007 in Hamburg uraufgeführt wurde und in der Folge Millionen anlockte.

    Die Kino-Verfilmung ist jetzt von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) geprüft worden. Die FSK gibt „Ich war noch niemals in New York“ ab 0 Jahren frei. Das heitere und kunterbunte Filmmusical hat eine offizielle Laufzeit von satten 128 Minuten und 32 Sekunden.

    Universal mit großen Hoffnungen

    Im Mittelpunkt der Handlung steht die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch), die ihre Karriere hinten anstellen muss, als ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und fortan von dem Gedanken beseelt ist, dass sie noch nicht in New York war. Ein Missstand, der sofort beseitigt werden muss. Als sie ein Kreuzfahrtschiff in die US-amerikanische Ostküstenmetropole besteigt, ist sie allerdings blinde Passagierin. Ihre Tochter Lisa folgt ihr ... und lernt dort nicht nur Axel (Moritz Bleibtreu) und dessen Sohn Florian (Marlon Schramm) kennen, sondern auch Eintänzer Otto (Uwe Ochsenknecht)...

    Verleiher Universal Pictures setzt sehr große Hoffnungen auf das Kino-Musical, wie General Manager Paul Steinschulte in seiner Präsentation des aktuellen Universal-Line-Ups bei der Filmmesse Köln im August 2019 verkündete. Die sechs Hauptsongs würden in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von 98 Prozent besitzen und zudem habe das Bühnenmusical sechs Millionen Zuschauer erreicht – immerhin zwei Millionen mehr als die direkte Konkurrenz von „Mamma Mia“. Und die beiden Abba-Kino-Musicals liefen in den deutschen Lichtspielhäusern überragend: „Mamma Mia!“ kam 2008 auf 4,3 Millionen Besucher und der späte Nachfolger „Mamma Mia! Here We Go Again“ (2018) immerhin auf starke 2,2 Millionen. Die Messlatte liegt also hoch für Universal und ihr Musical-Kino-Projekt, aber das Potenzial ist groß.

    „Ich war noch niemals in New York“ läuft am 17. Oktober 2019 in den deutschen Kinos an.

     

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    Kommentare
    • mat76
      Ganz schlimm... Ansich finde ich den Cast gar nicht schlimm, alle haben schon sehr gute Rollen gespielt.Aber was hier gemacht wurde ist billger Trash im Stil von Stefan Raabs waddehaddedudeda und wird Udo Jürgens in keinsterweise gerecht.
    • WhiteNightFalcon
      Schau dir mal Walking on Sunshine an. Da hat man im Zuge von Mamma Mia nen Film gedreht, der diverse alte Popklassiker der 80er aufgreift und die Texte sich auch in der Handlung widerspiegeln.
    • Darklight ..
      Jürgens mag ich durchaus. Er hat einige echt gute Songs und Texte. Gerade das Ich war noch niemals in New York ist von der Story her genial, ehrlich und sehr originell.Aber wenn ich jetzt schon lese, daß aus dem Song, wo jemand kritisch auf sein Leben guckt, am liebsten seine Frau verlassen und ausbrechen will, eine Geschichte über ne Tussi wird, die ihr Gedächtnis verloren hat...!? Whaaat..?! Geht es noch dämlicher am Sinn und Zweck dieses Songs vorbei!? Der Grundgedanke hätte schon einen gewissen Teil Drama und Tragik verdient. Wenigstens um die Essenz des Titelgebenden Songs zu treffen...🙄🤢
    • WhiteNightFalcon
      Ich hab da so meine Zweifel, dass die Hoffnungen von Universal aufgehen, was das Potential angeht. Dazu erinnerte der Trailer in seiner Naivität zu sehr an 50er Jahre Musikklamauk. Und im Vergleich zu ABBA sind die Udo Jürgens Texte doch eher Trash-Musik - zumindest für mich.
    • Darklight ..
      Gruselig, wenn ich allein den Cast sehe. Geht es nicht mal... weniger deutsch!? Ich meine damit, junge, neue, unverbrauchte deutsche Schauspieler und nicht immer die üblichen Verdächtigen...🙄
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