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    Die Pennywise-Prognose: Wird auch "ES Kapitel 2" wieder Kassenrekorde brechen?
    Von Christoph Petersen — 19.08.2019 um 09:26
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    Nachdem sich der erste „ES“ vor zwei Jahren zu einem regelrechten Box-Office-Phänomen gemausert hat, stellt sich nun die Frage, ob die Fortsetzung in derselben Liga mitspielen kann oder nicht doch eher kleinere Brötchen backen muss?

    Warner Bros.

    Ab dem Moment, in dem der erste Trailer zu „ES“ eingeschlagen ist wie eine Bombe (nie hatte ein Trailer in den 24 Stunden nach seiner Veröffentlichung bis dato mehr Views), war klar, dass Andy Muschietti mit seiner Stephen-King-Neuverfilmung einen absoluten Nerv getroffen hat. Und tatsächlich: Nachdem „ES“ am US-Eröffnungswochenende mit einem Einspielergebnis von 123 Millionen Dollar den bisherigen Startrekord für einen Horrorfilm mehr als verdoppelte (52,6 Millionen von „Paranormal Activity 3“), mauserte sich „ES“ anschließend auch noch mit einem sehr souveränen Vorsprung zum weltweit erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten.

    Trotzdem ist die Fortsetzung kein Selbstgänger. Denn auch, wenn Muschietti allerlei Stars wie James McAvoy und Jessica Chastain für sein Sequel gewinnen konnte, kehren die sympathischen Kinder-Helden aus dem ersten Teil eben nur noch für Rückblenden zurück, während es der Zuschauer ansonsten mit ihren erwachsenen, von Traumata gebeutelten Versionen zu tun bekommt. Zudem wird in „ES Kapitel 2“ eben der „schwierigere“ Abschnitt der Romanvorlage verfilmt. Das heißt natürlich nicht, dass der zweite Teil nicht so herausragend ausfallen wird wie der erste. Aber es ist auf jeden Fall eine größere Herausforderung, ein Mainstream-Publikum für den Film zu begeistern (selbst mit dem Hype des Vorgängers im Rücken).

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "ES"

    Nachdem die bisherigen Zahlen relativ frei ins Blaue prognostiziert wurden (Box Office Pro ging zwischenzeitig von bis zu 136 Millionen Dollar aus), gibt es nun die ersten belastbaren Prognosen für den Start von „ES Kapitel 2“ in den USA. Wie das Branchenblatt Variety berichtet, könnte das Horror-Sequel laut den bisherigen Tracking-Ergebnissen irgendwo zwischen 95 und 110 Millionen Dollar an seinen ersten drei Tagen in die Kassen spülen. Wird die Fortsetzung damit all den Rekorden des Vorgängers gefährlich werden können? Kaum. Wird auch „ES Kapitel 2“ erneut ein Horror-Megahit für das produzierende Studio Warner Bros.? Auf jeden Fall! Zumal das Budget trotz der zusätzlichen Gagen für McAvoy, Chastain & Co. immer noch weit, weit unter den Kosten für die üblichen Superhelden-Blockbuster liegt – und „ES 2“ trotzdem in derselben Liga an der Kinokasse mitspielt.

    „ES Kapitel 2“ spielt 27 Jahre nach der Handlung des ersten Teils und erzählt die Geschichte der inzwischen erwachsenen Verlierer, die nach Derry zurückkehren, um das böse Wesen ES und seine Lieblingserscheinung Pennywise (Bill Skarsgård) ein für alle Mal zu besiegen. „ES Kapitel 2“ startet am 5. September 2019 in den deutschen Kinos.

    Nach "ES Kapitel 2": Macher verfilmen gleich den nächsten Stephen-King-Roman

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    Kommentare
    • Larry Lapinsky
      Der Herbst-Blockbuster, auf den ich mich neben Rambo - Last Blood am meisten freue! Sorry Arnie & Mark Hamill ...
    • WhiteNightFalcon
      Denke auch, das ist eher Wissen für King-Nerds. Ich hab den Roman zb auch vor Jahren gelesen, aber wüsste längst nicht mehr, dass er nen schwierigen Teil hat.
    • WhiteNightFalcon
      ES 2 dürfte funktionieren, wie der Abschluss einer Trilogie. Alle wollen wissen, wie geht es aus. Zudem haben viele, die Teil 1 nicht im Kino sahen, ihn Zuhause nachgeholt und ggf Lust bekommen, rein zu gehen. Würde sagen, die Chancen für ein höheres BO stehen gut, aber viel wird er Teil 1 dann nicht übertrumpfen.
    • Wonder Woman
      Stelle mir nur eine Frage: Wird das auch wieder so enttäuschend für mich?! Der erste Teil war erschreckend....lahm ...und Finn Wolfhard wurde als dümmlicher Sprücheklopfer verheizt. Die anderen Kinder habe ich längst vergessen, egal wie sympathisch. Nur die Rothaarige habe ich noch in Erinnerung, das sie mich andie ganz junge Amy Adams erinnert. Weswegen ich auch sie als bessere Wahl den Part als Erwachsene bevorzugt hätte. Da der Regisseur erneut ans Zepter darf, bleibe ich skeptisch.
    • Cirby
      Wieso sollte es für den Mainstream schlechter zu vermarkten sein, weil der schwierigere Teil des Romans in Szene gesetzt wird? Der Mainstreamkinogänger weiß dies doch in der Regel nicht.Und Sympathie konnte ich zumindest nicht für alle Kinder aufbauen.
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