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    "Once Upon A Time... In Hollywood": Ist der neue Tarantino stinklangweilig?
    Von Tobias Mayer — 25.08.2019 um 14:00
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    Wir von FILMSTARTS feiern den neuen Film von Quentin Tarantino als Meisterwerk – aber das Kinopublikum im vollbesetzten Saal einer Samstagabendvorstellung gähnt. Ist „Once Upon A Time“ nur was für Filmfreaks mit Sechziger-Faible?

    2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

    +++ Meinung (mit Spoilern) +++

    Samstagabend, Berliner CineStar Original im Sony Center: Der größte Saal ist voll, alle guten Plätze (und einige der weniger guten) sind besetzt. Nicht schlecht in Zeiten, wo viele Filmgucker zum Netflix-Bingen auf dem Sofa bleiben, anstatt aus dem Haus zu gehen – oder zu jung sind, um zu wissen, dass man Filme auch größer gucken kann als auf dem Smartphone. Die Leute sind für den neuen Film von Quentin Tarantino hier, einem Kult-Regisseur, der zu den wenigen seiner Zunft gehört, dessen Name eine Marke ist.

    Die Leute sind hier, um den neuen Tarantino zu schauen, der „Once Upon A Time… In Hollywood“ heißt. Gezeigt wird eine 35mm-Kopie, die Bilder auf der Leinwand kommen also wie früher von der Filmrolle anstatt von der Festplatte. Nostalgisches Flimmern statt neumodische Digitalästhetik. Man kann sagen: Hier sitzen Filmfans, die heiß auf einen Film sind. Und doch passiert im Publikum gut zwei Stunden lang… nichts.

    Erst als Tarantino im wilden Finale mal wieder auf historische Fakten pfeift, kommt Stimmung in die Bude: Brad Pitt nebst Hund zerfetzen die Manson-Jünger, die in echt für die Ermordung von Sharon Tate, ihrem ungeborenen Baby sowie ihrer Hausgäste verantwortlich waren! Auf diesen grotesken, irre brutalen, in seiner Überraschung und Drastik sehr lustigen Tarantino-Moment musste das Publikum über zwei Stunden lang warten. Jetzt wird befreit gelacht, vorher maximal hier und da gekichert. Aber wenn die Zuschauer, die sich eine englische Originalversion (!) in der 35mm-Kopie (!!) ansehen, schon so dermaßen verhalten reagieren, wie wenig ist dann erst in „Once Upon A Time…“-Vorstellungen mit völlig normalem Kinopublikum los?

    Tarantino: Ein Kino-Vollnerd, der macht, was er will

    Wir von FILMSTARTS lieben „Once Upon A Time… In Hollywood“: Brad Pitt als saucooler Stuntman und Leonardo DiCaprio als zweifelnder Altstar sind jeder für sich grandios und erst recht im Zusammenspiel, Tarantino feiert das Kino der Sechziger mit zahlreichen Zitaten – und er enttäuscht die Erwartungen, wenn er Pitt und DiCaprio über weite Strecken des Films einfach nur ihrem Alltag nachgehen lässt, anstatt eine klassische Handlung zu bieten oder eine Aneinanderreihung ikonischer Momente der Sorte „Pulp Fiction“ bzw. „Kill Bill“. Doch wo sich wahrscheinlich alle Zuschauer drauf einigen können, dass Pitt und DiCaprio brillant sind und vielleicht das beste Tarantino-Duo seit Vincent Vega (John Travolta) und Jules Winnfield (Samuel L. Jackson), geht es bei den anderen beiden Punkten vor allem darum, wofür man Tarantino eigentlich mag.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Once Upon A Time... In Hollywood"

    Ja, Quentin Tarantino hat absurd-lustige Dialoge geschaffen wie das Burger-Gespräch aus „Pulp Fiction“, er hat meisterhafte Gemetzel inszeniert wie den Kampf der „Kill Bill“-Braut gegen die Crazy 88 und er hat Hitler getötet. Aber er hat auch einen Grindhouse-artigen Killer-Film namens „Death Proof“ gedreht, der vor allem daraus besteht, das Mädels-Gruppen rumlabern – und einen Western namens „The Hateful 8“, der vor allem daraus besteht, dass eine Gruppe Outlaws rumlabert und der genau zwei größere Settings hat: eine Kutsche und eine Hütte.

    Der neue Tarantino ist super – aber ein ziemlicher Insider-Film

    In „Once Upon A Time… In Hollywood” lässt er die Publikumserwartung ins Leere laufen, weil er einfach nur ein paar normale Tage im Leben von Hollywood-Stars zeigt. Dabei gehen auch einzelne Sequenzen nicht so aus, wie man denken könnte: Brad Pitts Cliff Booth besucht die Manson-„Familie“, aber obwohl eine bedrohliche „Texas Chainsaw“-Stimmung herrscht, passiert am Ende nicht viel mehr, als dass einer der Typen ordentlich verdroschen wird. Margot Robbies Sharon Tate hat eine schöne Zeit in der Playboy Mansion und eine noch schönere Zeit im Kino. Man lernt dabei eine Menge über die Figuren und über Hollywood – aber spektakulär ist das alles nicht.

    „Once Upon A Time… In Hollywood“ ist außerdem Tarantinos vielleicht größter Insider-Film. In seinem Kopf ist das Hollywood der Sechziger sehr präsent, er selbst wuchs in diesem Jahrzehnt schließlich auf und hat die Filme dieser Ära später nicht einfach nur geschaut, sondern studiert (hört mal die Ausgabe des Pure Cinema Podcasts vom 3. Juli, in der Tarantino zu Gast ist). Doch auch unter vielen Kinofans sind die Filme von Steve McQueen oder Sharon Tate heute halt kaum mehr wirkliche Referenzpunkte.

    Ganz zu schweigen davon, dass einige „Once Upon A Time…“- Zuschauer gar nicht gewusst haben dürften, welches brutale Schicksal Sharon Tate in echt ereilte – was die „Sharon geht spazieren“-Szenen ziemlich witzlos machen kann und das „Sharon wird gerettet“-Finale seiner größten Pointe beraubt.

    Was zur Hölle ist "Moving Target"?

    In den Wochen vor Kinostart habe ich mir zahlreiche Filme aus den Fünfzigern und Sechzigern angesehen, die Quentin Tarantino zur Vorbereitung empfohlen hat. Darunter waren Filme, von denen ich nach fünf Jahren FILMSTARTS-Festanstellung noch nie gehört hatte, zum Beispiel ein Thriller von Italowestern-Idol Sergio Corbucci namens „Moving Target“. Den kann man meines Wissens nirgendwo anders sehen als auf YouTube, wenn man nicht gerade von Tarantino persönlich, der eine 35mm-Kopie besetzt, zu einer Vorführung im eigenen Kino eingeladen wird. Die Szene aus „Once Upon A Time… In Hollywood”, in der Rick Dalton in einer Auto-Verfolgungsjagd über eine Brücke springt, ist in Wirklichkeit aus „Moving Target“ – aber das weiß halt einfach keine Sau.

    Ich hab von Leuten gehört, die mit „Once Upon A Time… In Hollywood” viel Freude hatten, obwohl sie sich im Hollywood der Sechziger nicht sonderlich gut auskennen. Auch sie saßen am Samstagabend in der 35mm-Vorfürhung im Berliner Cinestar Original. Und es ist völlig okay, von einer Geschichte über die Luxusnöte eines alternden Sechziger-Schauspielers nicht aus den Latschen gehauen zu werden. Ich werfe niemandem vor, dass er „Once Upon A Time“ nicht mag. Quentin Tarantino wurde einfach ein Stück weit zum Opfer seines eigenen Images:

    Der Mann kann grotesk-lustige Momente inszenieren, die noch in zwanzig Jahren auf T-Shirts durch die Gegend getragen werden, ja. Vor allem aber ist er ein Regisseur, der sich die Freiheit erarbeitet hat, zu machen, was er will – und das ist dann eben nicht zwangsläufig „Kill Bill 3“, sondern manchmal auch einfach eine mehr als zweieinhalb Stunden lange Geschichte über einen ehemaligen Western-Star aus dem Jahre 1969, die so manchen Tarantino-Fan enttäuscht.

    "Once Upon A Time… In Hollywood": So viel Wahrheit steckt in Quentin Tarantinos Film

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Gleichfalls. Ich denke zwischen den Stammmitgliedern dieser Community herrscht hauptsächlich eine freundschaftliche Beziehung. Das gilt auch zwischen dem Griechen und mir - oder zumindest hoffe ich das es auf Gegenseitigkeit beruht :D
    • Matthias@VorfreudeaufFilm
      Das kann natürlich sein. Ihr kennt euch sicherlich besser! Der Gedanke war mir nur spontan in den Kopf erschienen, weil ich diese Art der Kategorisierung auch beim Film Bladerunner 2049 kennengelernt habe. Und dann wird man in eine Ecke geschoben, die ich unpassend finde und die auch nicht mag. Es gibt halt einige Punkte,die mir am neuen Bladerunner nicht gefallen. Das bedeutet aber nicht, dass ich nur hirnfreie Actionfilme mag. Aber klar, diese Diskussion ist eine ganz andere und passt hier nicht zum Thema. Es war nur eine spontane Reaktion meinerseits. ;-) Wünsche Dir noch einen schönen Abend!!
    • Invincible1958
      Ich war in letzter Zeit häufiger auch in England und Irland im Kino, und dort gibt es nicht die Handy aus-Spots vor den Filmen, sondern Das Display deines Smartphones nervt alle Leute um dich. Also wehe, du guckst zwischendurch drauf.-Spots. Warum gibt es sowas in Deutschland nicht? Denn es scheint ja wirklich Leute zu geben, die aufs Smartphone schauen und den halben Saal mit der Helligkeit nerven.
    • Bruce Wayne
      Ich habe diesen Kommentar anhand der gesamten Aktivität des Griechen verfasst ^^ Er wiederholt viele Kritikpunkte immer mal wieder, wenn es um Filme geht, und da erkennt man schon eine Art Muster. Da er bisher auch nicht widersprochen hat, gehe ich mal davon aus dass mein Kommentar nicht ganz unwahr ist.
    • Malvo
      Jepp, war stinklangweilig. Gehört zu der Sorte Film, bei dem man in den ersten 5 Minuten sofort weiß, hier stimmt was nicht, und der einen einfach zu keinem Zeitpunkt abholt. Bisher Tarantinos schlechteste Arbeit. Müsste man den Film mit einem Wort beschreiben, wäre belanglos wohl am treffendsten.
    • Matthias@VorfreudeaufFilm
      Deine Eindrücke passen ganz gut zu meinem Bauchgefühl überein. Einmal anschauen werde ich mir den Film trotzdem irgendwann. ;)
    • Matthias@VorfreudeaufFilm
      Und scheinst Leute gerne kategorisieren zu wollen. ;) Nicht ganz ernst gemeint, jedoch kann ich dieser Auffassung wenig abgewinnen. Es muss doch gar nicht an der Herangehensweise liegen. Ich mag auch Filme, die sich Zeit nehmen und anders sind. „Der mit dem Wolf tanzt“ mag ich gerne und ich kenne genug Leute, die diesen Film nicht mögen. Allerdings muss das nicht zwangsläufig mit der Herangehensweise zu tun haben. Was ich bislang zum neuen Tarantino gelesen und gehört habe, finde ich jetzt nicht sonderlich ansprechend. Das hat aber nur sehr bedingt etwas mit der Ruhe des Films zu tun. Viel mehr habe ich das Gefühl, dass ich als Zuschauer nicht abgeholt werde, weil Tarantino eventuell andere Prioritäten hatte. Und dieses Gefühl haben vermutlich auch andere.
    • Darklight ..
      Ist diese inflationäre Berichterstattung über Tarantino langweilig oder einfach nur einseitig!? +++ Meinung (mit Spoilern) +++ Beides.(Spoiler - und sie wird nicht aufhören.)
    • Gravur51
      Und der Grund weshalb er unstrukturiert ist ist weil der eigentliche Hauptdarsteller des Films die späten 60er/frühen 70er ist. Es ist einfach ein perfekter Trip zurück in diese Zeit.
    • Mordru
      Die Dialoge mögen die Handlung nicht immer voranbringen aber dass sie nur ähem cewl sind würde ich gerade bei den hier genannten Beispielen bezweifeln. Ein Dialog kann dem World Building dienen, wenn Jules und Vince über Hamburger reden dann wird die Beziehung der beiden zueinander sofort und ohne künstliche Exposition ersichtlich. Der Superman Monolog wiederum zeigte ganz deutlich wie Bill seine Beatrix sieht. Der Strudel Dialog ist belanglos und das warten auf die Sahne auch aber das ist ja auch nicht der Punkt bei der Szene. Landa zwingt Shoshanna zu warten, er redet absolut belangloses während sie Todesängste durchsteht, das ist ein spannender Moment da jeden Moment die Gefahr besteht dass Shoshanna die Fassung verliert und sich verrät. Um beim Leone Vergleich zu bleiben, das ist als würde man die Anfangsszene von Spiel mir das Lied vom Tod als belanglos bezeichnen weil nichts handlungsrelevantes passiert und sattdessen Fliegen mit Colts eingefangen und aus Hüten getrunken wird.
    • Mordru
      Mich hätte ne traditionelle Handlung in dem Film sogar eher gestört. Ich fühlte mich ein wenig an Dazed and Confused erinnert obwohl ich den im Vergleich dann doch noch besser fand. Man folgt keiner Handlung sonder Personen. In Once upon a Time... ergeben die Erlebnisse und der Charakter dieser Personen ein Gesamtbild von Hollywood, einer Welt aus coolnes und Grazie, dunkler Geheimnisse und falscher Fassaden.
    • Bruce Wayne
      Du scheinst eine Art Zuschauer zu sein, der eine klare Struktur und Narrative braucht. Manch andere Personen, finden aber auch in unkonventionellen Herangehensweisen ihre Freude ;)
    • Bruce Wayne
      Tarantino versucht sich mit diesem Film eben an einer gänzlich unstrukturierten Handlung. Ich wette darauf, dass einige Kritiker des Filmes wesentlich positiver gestimmt wären, wenn der Film seine Ereignisse und Plotpunkte in einer sinnvollen Kapitelunterteilung untergebracht hätte. Erstes Kapitel: Wie kommt Rick Dalton mit seinen Problemen am Dreh klar, Zweites Kapitel: Was treibt Cliff Booth so, etc. Allerdings hat Tarantino darauf verzichtet, und daher fragen sich viele Kinogänger wohl, wann denn eine übliche Narrative einsetzen wird. Die Grundelemente bleiben nämlich qualitativ konsistent - Dialoge sind immer noch witzig und clever geschrieben, Figuren bleiben erinnerungswürdig und Atmosphäre kommt auf...bloß ist es schwerer sich auf diese Stärken zu konzentrieren, wenn strukturell nicht klar ist, wohin die Reise gehen wird. Stinklangweilig wird der Film für jeden Freund des Mediums aber wohl kaum sein.
    • MatchesMalone38
      Was die These angeht, dass der Film stinklangweilig ist, würde ich nein sagen. Er ist aber auch nicht spannend. Der Film besitzt fast durchgehend ein Spannungs- und Dramatiklevel welches gen null tendiert. Hier und da gibt es ein Paar Spitzen, aber die sind nie derart hoch, dass sie in der Lage sind die Spannung oben zu halten. Lediglich am Ende kommt es zu einem massiven Anstieg. Das Problem ist hier, dass der Film von null auf hundert geht und dann endet. In dem Moment, wo es wirklich aufregend wird.Als Gegenbeispiel könnte man Hateful 8 heranziehen. Im Großen und Ganzen passiert bis auf den Showdown am Ende nicht sehr viel. Nitchsdestotrotz kommt durch das Kammerspiel und die Interaktion der Figuren - von denen man nichts weiß; man hat auch keine Ahnung ob sie die Wahrheit sagen oder lügen - Spannung auf, welche nicht verschwindet.Once upon ist kein Meisterwerk, aber er ist auch nicht schlecht. Er ist gut und besser als okay. Der Film hätte aufregender sein können, aber es kommt immer darauf an, was die Ausrichtung des Filmes ist. Tarantino - nehme ich jetzt mal an - wollte genau diesen Hommagefilm machen und nichts anderes. Dafür respektiere ich ihn und diesen Film.
    • Dennis Beck
      Death Proof und Jackie Brown habe ich noch nicht gesehen. Und ja, Pulp Fiction ist ein guter Streifen, aber deutlich überbewertet.
    • Gravur51
      Kein anderer Regisseur versteht es derweil allein aus Dialog eine dermassende Spannung herauszuziehen wie bspw die Lokalszene in Inglorious Basterds. Diese fehlte in diesem leider komplett.
    • Gravur51
      Dann gehörst du zur Sorte nerviger Kinogänger. Bin froh nicht in derselben Vorstellung gewesen zu sein.
    • Larry Lapinsky
      Stimme überwiegend zu, allerdings fand ich zumindest Death Proof deutlich schwächer - witzigerweise der Film, an den dieser am meisten erinnert. Auch Jackie Brown halte ich insgesamt für überbewertet, ebenso letztlich übrigens Pulp Fiction - zwar wirklich, wirklich gut, aber beileibe keiner der 10 besten Fime aller Zeiten, wo er ja regelmäßig auftaucht oder sich zumindest oft lange hielt.
    • Tobias D.
      Der Artikel spiegelt meine Erfahrung exakt wieder. Ich habe den Film mit 2 Kumoeln und jemand anderen gesehen. Und während einer meiner Kumpel bisschen unbeeindruckt war und fand, dass Sharon Tate eigentlich auch weitaus weniger Screen Time hätte haben können, waren der andere und ich der Auffassung, dass es wichtig war, viel von Sharon Tate zu zeigen, da sie quasi das Gegenstück zu Rick Dalton war. Sie hat noch die ungetrübte Lust am Kino, während Dalton die Erkenntnis gewinnt, dass er immer die gleiche Rolle spielt.Als Filmfan ist der Film großartig, weil er ben fürddie heutige Zeit so anders ist. Und obwohl ich mit 21 Jahren höchstens Kultfilme aus den 70ern noch kenne, habe ich einige Referenzen auch verstanden.
    • greekfreak
      Mit einem Wort: JATarantino war nie das was man einen Creator nennt,als Regisseur. Er ist ein Remix-Artist,mit grossem Talent für Marketing (siehe die aktuelle Kontroverse um die Darstellung von Bruce Lee),quasi die Arthouse Version von Jar Jar Abrams.Seine Masche besteht darin,ältere,bessere Filme abzukupfern (siehe Reservoir Dogs wo er Ringo Lam´s City on Fire,schamlos,fast Einstellung zu Einstellung kopiert hat),ein paar pseudocoole Dialoge dazu,über McDonald´s Hamburger,wieso Superman der beste Superheld ist oder Strudel,die im Grunde nichtsagend sind aber cewl klingen,ein toller Cast,bisschen übertriebene Gewalt und politisch nicht korrekte Witze,fertig.Das ist zwar stellenweise ganz unterhaltsam und alles,aber so richtig Substanz hat das nicht.Um mal den geschätzen Mit-User Sentenza zu zitieren: Ein Sergio Leone konnte in einer Szene,wo niemand ein Wort redet,mehr Story erzählen,als ein Tarantino das mit 20minütigen Dauergelaber fertig bringt. Bei Once a Time in Hollywood,ist das besonders hevorstechend.2/3 des Films bestehen nur aus irgendwelchen belanglosen Szenen,wo Leo und Bräääd durchs alte Hollywood rumcruisen,irgendwelche Figuren treffen,rumlabern,noch mehr rumcruisen,mehr Gelaber,noch mehr rumcruisen,noch viel mehr Gelaber und dann sind schon 2/3 des Films um.Nebenbei wird noch Bruce Lee zur peinlichen Lachnummer degradiert,Charles Manson und sein Mörder-Kult tauchen noch im vorbeigehen auf(die werden als Vollidioten dargestellt die mehr wie Figuren aus einer Adam Sandler Comedy wirken anstatt wie psychopatische Killer,das fand ich etwas befremdlich) und Sharon Tate kommt auch nicht gerade gut rüber(sie wird von Margot Robbie als Klischee-Bimbo dargestellt,ich wundere mich das die ganzen SJW´s nicht Sturm laufen.).Es gibt ein-zwei ganz coole Szenen,wie den Nervenzusammebruch von Leo,in seinem Wohnwagen,that´s it.Dann fällt Quentin ein:Oh sh*t,die Zuschauer werden bald einpennen,also schnell noch etwas übertriebene Cartoon-Gewalt einbauen. SPOILERIm Finale masskrieren dann Bräääd,der geile Stecher und Leo,die Manson Family und retten Sharon Tate,u.A. per Flammenwerfer,weil das witzig ist und viele geile Memes ergeben wird. Dalton get ze Flammenwerfer! so in der Art.THE ENDUnd dann fragste dich als Zuschauer:Ja O.K. Brääd und Leo waren cool,aber sonst?Versteht mich nicht falsch,mir hängt dieser ganze Remake/Reboot/ member Nostalgia und Superhelden-Disney Kram auch zum Halse heraus und ich würde gerne mehr grosse Blockbuster Filme für Erwachsene sehen im Kino,aber deswegen jeden prätentiösen Kram abzufeiern,nur weil er nicht in das Dinsey-Schema passt,ne sorry.
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