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    Sind Superhelden im MCU alle Verbrecher? Unser Interview mit den "Avengers 4: Endgame"-Autoren
    Von Christian Fußy — 06.09.2019 um 09:18
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    Wir haben zum Heimkinostart von „Avengers 4: Endgame“ am 5. September 2019 mit den Drehbuchautoren Stephen McFeely und Christopher Markus gesprochen. Auszüge aus dem Gespräch wurden bereits veröffentlicht, hier lest ihr nun das gesamte Interview.

    Disney

    Direkt nach der Comic-Con 2019 in San Diego, auf der Marvel-Chef Kevin Feige neben den Disney+-Serien „WandaVision“, „Hawkeye“, „Loki“ und Co. auch das gesamte MCU-Filmprogramm bis 2021 und einen neuen „Blade“-Film ankündigte, telefonierten wir mit den „Avengers 4: Endgame“-Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely.

    Diese verrieten FILMSTARTS unter anderem, ob es in „Endgame“ bereits Hinweise auf die kommenden MCU-Filme gibt, ob das Sokovia-Abkommen noch aktiv ist und Superhelden im MCU damit gegen geltende Gesetze verstoßen und welche Beziehung zwischen zwei Figuren für die Autoren über die Jahre am spannendsten zu erkunden war. McFeely und Markus schrieben neben „Avengers 4“ auch den direkten Vorgänger „Avengers 3: Infinity War“ sowie alle drei „Captain America“-Filme und „Thor 2 - The Dark Kingdom“.

    Captain America und Marvels Phase 4

    FILMSTARTS: Auf der Comic-Con wurde eine ganze Reihe an Filmen vorgestellt, die nach „Endgame“ spielen. Wusstet ihr von den Filmen in Phase 4, während ihr „Endgame“ geschrieben habt, und habt ihr womöglich bereits Dinge vorbereitet, die in den kommenden Filmen eine Rolle spielen werden?

    Christopher Markus: Wir waren genauso gespannt darauf, was Kevin sagen würde, wie jeder andere. Wir waren sehr uninformiert über Phase 4.

    Stephen McFeely: Wir haben, wenn überhaupt, nur Gerüchte gehört. Wir waren also Fans wie alle anderen auch.

    FILMSTARTS: Auf welchen Film in Phase 4 freut ihr euch am meisten? Gibt es einen, bei dem ihr euch vorstellen könntet, ihn zu schreiben?

    Christopher Markus: Nicht von denen, die sie angekündigt haben. Ich meine, es gibt da schon Figuren aus 75 Jahren Marvel, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, aber gerade ist es sehr gesund, andere Stimmen mit einzubeziehen und alles wieder zum Leben zu erwecken. Ich werde also nur als Fan zusehen.

    Es gibt keine feststehende Theorie des Zeitreisens. Wir haben alle unterschiedliche Ideen, was passieren würde bei dem, was Steve Rogers gemacht hat.

    FILMSTARTS: Kevin Feige und die Russos haben geteasert, dass Captain Americas Geschichte am Ende von „Endgame“ noch nicht auserzählt ist und er zurückkommen könnte. Was sagt ihr dazu?

    Stephen McFeely: Wenn Marvel weitere Geschichten mit Chris Evans' Captain America erzählen will, könnten sie das machen. Sie würden nur in der Vergangenheit spielen oder in einer alternativen Version der Vergangenheit. Sie haben derzeit natürlich auch einen Captain America: Sam Wilson (Anthony Mackie), der den Schild am Ende des Films bekommen hat.

    FILMSTARTS: Wo wir gerade vom Ende sprechen. Es gab eine Meinungsverschiedenheit zwischen euch und den Regisseuren Joe und Anthony Russo bezüglich der Zeitreiselogik und darüber, wo Captain America am Ende des Films landet. Habt ihr euch darüber noch einmal ausgetauscht? Gibt es mittlerweile eine offizielle Version?

    Christopher Markus: Es war mehr eine spielerische Debatte. Es gibt keine feststehende Theorie des Zeitreisens. Wir haben alle unterschiedliche Ideen, was passieren würde bei dem, was Steve Rogers gemacht hat. Er hat die Regeln, die The Ancient One (Tilda Swinton) dargelegt hat, nicht verletzt und das sind die einzigen festen Regeln im Film. Er hat alle Steine zurückgebracht und so die Zeitlinie repariert. Auf eine gewisse Weise ist dabei ein Paradoxon entstanden. Ich denke, wir bräuchten [um das zu klären] Physiker, die wir uns nicht leisten können.

    Stephen McFeely: Oder es könnte in einem anderen Film behandelt werden. Wie kam er zurück zu dieser Bank? Es gibt eine ganze Reihe an Wegen, wie er das geschafft haben könnte.

    Das MCU nach "Avengers 4"

    FILMSTARTS: In „The First Avenger: Civil War“ habt ihr das Sokovia-Abkommen eingeführt. Ist dieses immer noch aktiv und sind manche Superhelden damit weiterhin gesetzwidrig?

    Stephen McFeely: Gute Frage. Das liegt bei Marvel. Wir arbeiten da nicht. Ich hoffe aber, dass nach einem Ereignis wie Thanos, dem Snap, dem Blip, vielleicht Gespräche stattgefunden und sich kühlere Köpfe durchgesetzt haben.

    Christopher Markus: Ich weiß nicht, ob sie jemals offiziell zurückgezogen wurden. Aber es scheint, als seien zumindest einige Notstandsregelungen in Kraft gesetzt worden. Jetzt, da alle zurück sind und man eine sehr komplizierte Bevölkerungssituation hat, bei der mehr Menschen da sind als zu Beginn, denke ich, dass sich das andere Problem erledigt hat.

    FILMSTARTS: Thor (Chris Hemsworth) ist am Ende von „Endgame“ mit den Guardians Of The Galaxy weggeflogen. Jetzt wurde ein neuer Thor-Film angekündigt. Habt ihr immer gewusst, wo er am Ende sein wird und wie das in sein Solo-Abenteuer führen wird. Ist er jetzt bei den Guardians? Oder werden die in seinem Solo-Film auftauchen?

    Stephen McFeely: Ich denke, wäre „Guardians Of The Galaxy 3“ früher erschienen, hätten sie ihn da unterbringen müssen. Aber jetzt, da „Thor 4“ zuerst rauskommt, werden sie wohl in dem Franchise eine Lösung finden müssen. Wir haben einfach gemacht, was wir für die Figur in „Endgame“ am besten hielten. Kevin wusste, was wir machen. Also hat er sich vermutlich schon Gedanken gemacht, wo Thor als nächstes auftauchen wird.

    In dieser gespaltenen Welt, in der wir leben, zu sehen, wie Menschen einen gemeinsamen Nenner finden, obwohl sie sich sehr unterscheiden – das ist wirklich interessant zu erkunden.

    FILMSTARTS: Wieso habt ihr euch dazu entschieden? Wie kam die Idee zu Stande, ihn zu den Guardians zu schicken?

    Christopher Markus: In „Infinity War“ hat er angefangen, sich mit Rocket (Stimme: Bradley Cooper / Performance: Sean Gunn) anzufreunden. Er ist jetzt ein Suchender. Er hat all seine Verantwortlichkeiten abgelegt. Er ist auf einer Reise nach außen. Sie schienen ihm einfach die beste Gesellschaft zu sein. Und sie hatten ein Transportmittel. Es war von Anfang an die Intention, dass sie zusammen losfliegen würden. Ob sie ihn nur bis zum nächsten Planeten mitnehmen oder er sich dem Team anschließt, wurde nie definiert.

    Die beste Beziehung im MCU

    FILMSTARTS: Welche Beziehung zwischen Figuren in den Filmen, an denen ihr gearbeitet habt, war eure liebste?

    Stephen McFeely: Thor und Rocket sind ziemlich gut. Da bestand eine schöne, überraschende Chemie, auf die wir in beiden Filmen zurückgegriffen haben. Ich mochte aber auch schon immer [die Beziehung zwischen] Steve Rogers und Natasha Romanoff (Scarlett Johansson). Ich denke, in diesen Szenen findet man wirklich großartiges Schauspiel. Und sie bringen wirklich interessante Dinge ineinander zum Vorschein. Als Autor war das sehr hilfreich.

    Christopher Markus: Den Handlungsstrang von Steve Rogers und Tony Stark (Robert Downey Jr.), den wir über mindestens drei Filme ausführen konnten, finde ich sehr faszinierend. Weil sie sich fundamental darin uneinig sind, wie Dinge angegangen werden sollen. Aber es besteht ein beidseitiger Respekt, auch wenn sie beide sehr unterschiedliche Leute sind und das interessiert mich. In dieser gespaltenen Welt in der wir leben, zu sehen, wie Menschen einen gemeinsamen Nenner finden, obwohl sie sich sehr unterscheiden – das ist wirklich interessant zu erkunden. 

    FILMSTARTS: Woran arbeitet ihr derzeit?

    Stephen McFeely: Sobald wir aufgelegt haben, arbeiten wir weiter an „Electric State“ [Originärer Science-Fiction-Film, an dem die beiden mit „ES“-Regisseur Andy Muschietti und den Russo-Brüdern werkeln].

    Christopher Markus: Es geht gut voran. Es ist ein großer Film, konzeptuell und visuell, also nicht die Art, die man sehr schnell produziert, aber er ist unterwegs zu euch.

    „Avengers 4: Endgame“ ist seit dem 5. September 2019 auf DVD und Blu-ray erhältlich.

    "Avengers 4: Endgame": Doctor Stranges Opfer ist viel größer als bisher angenommen

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Na klar. Ich werde gerade ausgespielt und reizen meinen Feind noch selbstgefällig ...Ich würde es nicht tun und lieber nach einer Möglichkeit suchen, zu retten was noch zu retten ist.Geht nicht um das Verhältnis zu Fury.Aber wenn Cap Shield als von Hydra unterwandert ortet, dann wird der ganze Laden dicht gemacht und auf links gedreht.Damit wäre auch 'Shield'-Shield handlungsunfähig und sämtliche Agenten im Feld ohne Rückendeckung.Gute Männer und Frauen müssten sterben und die Schutzfunktion gegen den nächsten Loki oder die nächsten Chintauri wäre kalt gestellt.Das wird auch Cap wissen.
    • Sentenza93
      Meinte zu Zeiten von The Winter Soldier, zum Beispiel Sitwell auf dem Dach. Wenn Cap ihn da wegen Zola und Co. fragt. Dass Sitwell dann eben sowas sagt wie Doch nicht so schlau oder irgendwas. Würde ich so machen, wenn ich denke, dass mein Feind was weiß, aber sich dann rausstellt, dass es wenig bis gar nichts ist. :DNaja, das Verhältnis von Cap und Fury ist ja, wie man in TWS sieht, auch nicht so das allerbeste. Aber mit dem Geheimnis, wenn er es gewusst hätte, ewig hinter dem Baum halten, hätte er auch nicht getan. Selbst wenn er dann in Gefahr wäre, aber das würde Cap anhand seiner Art trotzdem tun. Eben weil es richtig ist. Das weiß HYDRA auch. Dass er in TWS noch lebt, ist für mich der Beweis, dass da nichts vorherbestimmt war.
    • Sentenza93
      Also wenn das mit Cap wirklich vorherbestimmt war, dann hätte auch irgendwer, sei es Sitwell oder Brock, mal sowas gesagt wie: Doch nicht so schlau, Cap.! oder Sie wissen nichts, Cap!.Deswegen, dass Brock ihn deswegen so hasst, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Und zum Thema mit dem Staub aufwirbeln. Es ist Cap. Einer der bekanntesten Helden der Welt. Kriegsheld, Vorbild und so weiter. Wenn der an die Öffentlichkeit geht und sagt, dass SHIELD unterwandert wurde, selbst wenn er sonst wenig bis gar nichts weiß, würden die vermutlich zumindest mal eine Untersuchung einleiten. Seien es CIA, FBI und was es sonst noch so alles gibt. Und dann ginge HYDRA, selbst wenn einige davon gute Connections haben, wie zum Beispiel Senator Stern, der A*sch auf Grundeis. Können Sie sich dieses Risiko leisten? Nein, das können die nicht. :DWenn die das so machen wie hier in Endgame, dann aber Gute Nacht. Das gibt höchstens noch mehr Chaos. :D
    • Deliah C. Darhk
      Bei X oder Y kann man das so machen. Aber Cap wirbelt zu viel Staub auf. Dazu kommt die Frage von wem Cap es weiß und an wen Cap es weitergab. Da kann ich mir schon gut vorstellen, dass man ihn lieber überwacht als liquidiert.Ich weiß auch noch nicht wie das mit Loki geregelt werden soll, falls das mit den Zeitreisen in der Serie stimmt.Eventuell endet die Serie auch einfach damit, dass er und der Stein kurz nach dem Verschwinden im Gebäude wieder dingfest gemacht werden, womit seine Flucht schon immer Teil der Vergangenheit der Linie gewesen wäre. Ich kann nur sagen, dass Loki in den Comics verschiedenen Wege - im Sinne von 'Gängen' oder 'Strassen' - kennt, die in andere Zeitabschnitte bzw auch in den zeitlosen Limbo (aus welchem man an jeden beliebigen Zeitpunkt jeder Zeitlinie gehen kann) führen.Er muss sich ja nur dorthin teleporrtieren und dann den Weg entlang laufen.So kam er mal nach Troja, wo er einem gewissen Odyseus riet ein grosses Holzpferd zu bauen.Dass Lokis 'genialer Fluchtweg' aus Asgard ganz ähnlich einfach nur ein Spalt im Fels war geht ja auch etwas in diese Richtung.Von daher sehr ich das noch als plausibel an.Die Serie kann das natürlich auch voll versauen.
    • Sentenza93
      Wie denn ohne den Zeitstein? Mit dem Raumstein kann er eben nur das, durch den Raum reisen.Und mit weiteren Zeitreisen würden die sich nur weiter ins Knie schießen.Vielleicht war Cap als Kind sein Idol. Oder er freut sich einfach, dass er seinem Feindbild ans Bein pinkeln darf. Gibt Leute, die in ihrem Job aufgehen. ;D Er sagt im Aufzug in The Winter Soldier ja, dass es nichts Persönliches ist. Und wie gesagt, nach jahrelangem Drill und Geheimhaltung, wenn man dann endlich mal in Aktion treten darf, kann sowas schon anregend sein.Um mal Bond zu zitieren: Können Sie Sich dieses Risiko leisten? ;)HYDRA hat jeden, sobald er aus der Reihe tanzte oder nicht mehr nützlich war, sofort liquidiert.Und selbst wenn Cap wenig bis gar nichts weiß, allein dass er weiß, dass die zu HYDRA gehören, wäre ein Grund ihn zu liquidieren. Allein eben, weil er sie jederzeit aufhalten könnte. Deswegen, das beißt sich so wie Du es beschreibst schon sehr mit The Winter Soldier.Ebenfalls, wenn ich Brock oder Sitwell wäre, wäre ich nach der Sache im Aufzug in Endgame erst mal zu Pierce gedackelt und hätte ihn gefragt, warum er mir denn verheimlicht hat, dass Cap zu HYDRA gehört.Dann, ein Schuss auf Cap z.B. durch das Fenster seiner Wohnung...Problem gelöst.
    • Hans H.
      Vielleicht sollte man das alles nicht so ernst nehmen. Sind nur Filme, nicht die Wirklichkeit. Und es wird Zeit, dass sich das Sommerloch schließt und wieder interessante Themen behandelt werden.
    • Deliah C. Darhk
      In Loks Serie, die auf dieser Flucht aufbaut, sollen einigen Gerüchten zur Folge auch Zeitreisen eine Rolle spielen..Dann kann er auch aus 2012 durch die Zeit geflohen sein.Zumindest in der Vorlage kann er das.Brock ist auf Cap schon reichlich fixiert. Das ist spürbar persönlicher als bei z. B. den Shield Agents oder Fury.Ja, sicher werden sie ein Auge drauf gehalten haben, und dann stellten sie fest, dass Cap eigentlich doch keinen Plan von ihrem Treiben hatte.Warum also die Vorbereitung für den grossen Plan stören indem man Aufmerksamkeit auf sich lenkt, wenn der vermeintliche Gegenspieler eh im Dunkeln tappt?
    • josijosiah8 josijosiah8
      Seit 10 Jahren lese ich Kritiken für interessante Filme zuerst immer hier, bei Filmstarts.Mit solchen Überschriften und den dann dazugehörigen Inhalten bin ich mir sicher, werden keine weiteren 10 Jahre dazu kommen.
    • Sentenza93
      Nach der erläuterten Regel der Ältesten entstehen die alternativen Zeitlinien erst, wenn ein Stein die Zeit verlässt.Loki ist entkommen. Diese Zeit hat der Stein nie verlassen.Aber die Zeitlinie, in der er entkommt, existiert noch.Und zum Beispiel Brock: Andere Weltanschauung. Wenn Du jahrelang auf etwas getrimmt wurdest, hasst Du jeden, der diesem widerspricht. Und als ob HYDRA oder sonst wer nie irgendwelche Fragen gestellt oder Cap beschattet hätten, ob er zu Ihnen gehört. Und spätestens wenn Brock dann mal mit Pierce geredet hätte, und ihm dieser dann gesagt hätte, dass Cap nicht dazugehört, hätten die ihn schon vorher ausgeschaltet. Allein eben, weil er weiß, dass sie zu HYDRA gehören.Was sogar noch weiter ad absurdum geführt wird, da sich Cap und Pierce ja 2012 noch gar nicht kennen, zumindest nicht persönlich, siehe The Winter Soldier.
    • Deliah C. Darhk
      Bei der Rückgabe muss ich Dir widersprechen.Nach der erläuterten Regel der Ältesten entstehen die alternativen Zeitlinien erst, wenn ein Stein die Zeit verlässt.Das bedeutet, z. B. Ihr Gespräch mit Banner gab es schon immer in 2012. Gleiches gilt für die Rückgabe durch Cap.Wampen-Thor sprach 2013 mit Frigga und Widow starb 2014 durch Suizid auf einer fremden Welt.Und Cap hat nie erfahren, dass er mit sich selbst kämpfte, weil Loki da schon mit dem Tesseract entkommen war (Auch durch die Zeit?) und Cap dachte, er kämpfe gegen ihn. War schon immer so.Wir wussten es nur nicht. Man hat es uns vorher nicht erzählt, und die Helden wussten es nicht, weil sie es in diesen Jahren noch nicht getan hatten.Zum Teil macht das aber richtig Sinn im Kontext des MCU. Brock z. B. kann seinen persönlichen Hass auf Cap schlicht aus 'Heil Hydra' im Aufzug gewonnen haben. Vorher gab es nie eine Erklärung dazu.Etwas schwierig wird es bei Quill. Der wurde niedergeschlagen.Wenn Cap ihm den Orb einfach wieder zustecken ehe er aufwachte könnte man sagen, Peter hat die Erinnerung an den Schlag und die kurze Bewusstlosigkeit einfach wieder verloren. Dann geht dieser Teil noch auf.Im Umfeld dessen hat Nebula aber ihr Zukunfts-Ich aufgefangen und Thanos informiert; und da gehen die Ungereimtheiten dann los.Das geschah nämlich noch bevor der Orb diesen Zeitpunkt verließ. Ergo war es schon immer so und sowohl Thanos als auch Nebula und Gamora hätten sich daran erinnern müssen.Das ganz dicke Paradoxon kommt dann mit der Zeitreise von Thanos ins Spiel.1. Um nach der Erklärung des Films in unsere Gegenwart zu kommen hätte Thanos zunächst aus seiner nach Nebulas Abreise nun alternativen Zukunft zurück zum Moment vorher (als der Stein noch nicht 'weg' war) reisen müssen (was er nicht konnte), um aus 'unserem' 2014 in die Gegenwart geholt zu werden.Zeitlinien-Hopping gibt es über die Quanteneben nämlich lt Erklärung nicht.2. Durch die exakte Rückgabe der Steine wurden alle alter Lines gelöscht, ehe sie entstehen.Ergo hat es Thanos Zeitreise nie gegeben. Ergo gab es den Kampf nie. Ergo starb Tony nie in diesem Kampf.Die einzige Erklärung könnte hier sein, dass Cap den Orb behielt oder erst später (nach Thanos Abreise) zurückgeben. Dann wäre aber die ursprüngliche Zeitlinien nicht mehr fähig gewesen zu geschehen, da Quill den Orb nicht gehabt hätte.Zudem kann Cap nie mir Peg in eine alternative Zukunft gegangen sein, wenn er alle Steine wieder an Ort und Zeit gebracht hatte.Ergo muss er schon immer Peggy Mann gewesen sein.Nur beißt sich das mit ihren Angaben aus Winter Solider.So oder so. Bereits in der grundlegenden Logik wurden hier Fehler gemacht.Das kann man nicht wirklich bestreiten.
    • Sentenza93
      Wenn ich dieses Interview lese, beweist das für mich nur wieder einmal, dass die keinen Plan für ein vernünftiges Drehbuch haben/hatten, oder es Ihnen einfach egal war.Wie oft haben Deliah, ich oder andere hier schon dargelegt, warum das alles nicht aufgeht? Und nicht mal wegen Zeitreiselogik an sich, sondern weil die Ihre eigene Logik im Film auch immer wieder wechseln bzw. untergraben. Aber auch wenn ich das mit den Accords lese, da kriege ich das Kotzen.Er hat die Regeln, die The Ancient One (Tilda Swinton) dargelegt hat, nicht verletzt und das sind die einzigen festen Regeln im Film. Er hat alle Steine zurückgebracht und so die Zeitlinie repariert.Die Steine zurückzubringen war absolut unnötig. Da ist nichts repariert. Selbst wenn er sie zurückbringt. Auch dann existieren immer noch andere Linien. Laut Logik des Films, dass ein Verändern der Vergangenheit die eigene Gegenwart nicht ändert. Und mit dem Zurückbringen, je nachdem, was er da auch tut, erschafft er wieder eine andere Linie.Ist dieses immer noch aktiv und sind manche Superhelden damit weiterhin gesetzwidrig?Gute Frage. Das liegt bei Marvel. Wir arbeiten da nicht. Ich hoffe aber, dass nach einem Ereignis wie Thanos, dem Snap, dem Blip, vielleicht Gespräche stattgefunden und sich kühlere Köpfe durchgesetzt haben. Ihr wisst das nicht? Ihr seid die Drehbuchautoren! :DIch weiß nicht, ob sie jemals offiziell zurückgezogen wurden. Aber es scheint, als seien zumindest einige Notstandsregelungen in Kraft gesetzt worden. Jetzt, da alle zurück sind und man eine sehr komplizierte Bevölkerungssituation hat, bei der mehr Menschen da sind als zu Beginn, denke ich, dass sich das andere Problem erledigt hat. Wer weiß es denn, wenn nicht Ihr? Mit der Einblendung 5 Jahre später haben die es sich bei Marvel/Disney so leicht gemacht. Das ist nicht mehr feierlich. Eins der größten Themen im MCU...weg. Deswegen schrieb ich auch, dass selbst der Far From Home - Twist, selbst wenn Spidey noch im MCU wäre, nur eine kleine oder sogar gar keine Rolle spielt. Die haben keinen Bock (mehr) Sachen bis zum Schluss durchzudenken.Und wie man an den meisten Reaktionen zu beiden Filmen sieht, es klappt. Die Leute schlucken alles. :(
    • Deliah C. Darhk
      Streng genommen: Ja, schon vor Sokovia.Sie alle brechen Gesetze, begehen Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, ...Durch das Abkommen wäre ihr Vorgehen legitimiert worden. Wer sich dran hält - solange es noch in Kraft ist - handelt legal.
    • Rockatansky
      Sind Superhelden im MCU alle Verbrecher?Ein Fall für The Boys...
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