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    Das nächste Musik-Biopic nach "Bohemian Rhapsody" und "Rocketman": Deutscher Trailer zu "Judy" über Judy Garland
    Von Annemarie Havran — 03.09.2019 um 17:35
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    Ein Star hinter dem Mikrofon und vor der Kamera: Judy Garland beeindruckte als Sängerin und Schauspielerin, bevor ihr schillerndes Leben durch eine Überdosis Schlafmittel ein Ende fand. In „Judy“ wird sie von Renée Zellweger gespielt.

    Musiker-Biopics wie „Bohemian Rhapsody" und „Rocketman" haben im Kino zur Zeit Hochkonjunktur und so geht es in dem Drama „Judy“ über Hollywood-Ikone Judy Garland („Meet Me in St. Louis") auch nicht etwa um ihre Jahre in der Traumfabrik, sondern vor allem um ihre spätere Karriere als Sängerin, während der sie Konzerthallen rund um die Welt füllte – aber auch mit großen persönlichen Problemen zu kämpfen hatte. Wie im deutschen Trailer zu „Judy“ zu sehen ist, litt sie durch ihre Engagements in London unter der Trennung von ihren Kindern (u. a. Liza Minnelli), die in den USA aufwuchsen, kämpfte mit Depressionen und Tablettensucht und kam schließlich mit 47 Jahren durch eine Überdosis ums Leben. Auch wenn diese Überdosierung wohl versehentlich gewesen sein soll, hatte sie zuvor auch schon Selbstmordversuche unternommen.

    In „Judy“ erzählt nun Regisseur Rupert Goold („True Story - Spiel um Macht“) von den letzten Lebens- und gleichsam Bühnenjahren Garlands, verkörpert wird der Star von Oscarpreisträgerin Renée Zellweger („What/If“). In Deutschland startet „Judy“ erst am 2. Januar 2020, in den USA allerdings schon am 27. September 2019 – der perfekte Zeitpunkt also, um Zellweger in der prestigeträchtigen Rolle für die Oscars 2020 zu positionieren.

    Soundtrack mit prominenten Gast-Stars

    Zellweger sammelte bereits Musical- und Gesangs-Erfahrung mit u. a. „Chicago“ und „Down With Love“ und wird auch in „Judy“ zumindest größtenteils selbst singen. Judy Garlands bekanntester Hit dürfte wohl „Over The Rainbow“ aus ihrem Durchbruchs-Film „Der Zauberer von Oz“ sein – nicht zuletzt wegen dieses Titels gilt sie bis heute als eine Ikone der Schwulenbewegung. Der Musiker Rufus Wainwright ehrte Garland 2006 mit einem Konzert in der New Yorker Carnegie Hall, bei dem er ihren Auftritt 45 Jahre zuvor am selben Ort bis ins Detail kopierte – daraus entstand das Album „Rufus Does Judy at Carnegie Hall“.

    Zu hören wird Rufus Wainwright auch auf dem Soundtrack zu „Judy“ sein, auf dem Renée Zellweger die großen Hits von Judy Garland einsingt. Außerdem singt sie auf dem Album ein Duett mit Sam Smith, der für den „James Bond – Spectre“-Titelsong „Writing's On The Wall“ den Oscar gewann.

    Diese Musik-Biopics erwarten uns im Kino

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