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    Nach all dem Hass für "Star Wars 8": Der neue Film von Rian Johnson wird heftig abgefeiert!
    Von Christoph Petersen — 09.09.2019 um 15:50
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    Nach seinem Blockbuster-Einsatz bei „Die letzten Jedi“, der ihm zumindest in gewissen Zirkeln unglaublichen Hass eingebracht hat, legt das „Looper“-Mastermind nun wieder einen originalen Film vor – und heimst dafür herausragende Kritiken ein!

    Universum Film

    Rian Johnson hat seine Karriere vor allem cleveren Twist-Filmen wie „Brick“, „Brothers Bloom“ und „Looper“ zu verdanken – und genau zu diesen Wurzeln kehrt er nun offenbar mit „Knives Out – Ein Mord zum Dessert“ zurück. Für seine wendungsreiche Agatha-Christie-Hommage stand ihm ein unglaublicher Cast zur Verfügung – inklusive Daniel Craig, Chris Evans, Jamie Lee Curtis und Michael Shannon, um nur einige zu nennen. Aber ist ja auch kein Wunder, schließlich handelt es sich hier um seinen ersten Film seit „Star Wars 8“. Und der war nun mal megaerfolgreich, auch wenn Johnson dafür in gewissen Internetzirkeln nicht nur mit herkömmlicher Kritik, sondern regelrecht mit Hass übergossen wurde.

    Nun hat „Knives Out“, in dem Daniel Craig in bester Hercule-Poirot-Manier einen Mord mit jeder Menge Verdächtigen aufklären muss, auf dem Filmfestival in Toronto 2019 seine Weltpremiere gefeiert. Die ersten Kritiken sind – zurückhaltend ausgedrückt – überschwänglich positiv (aktuell noch 100 Prozent positive Wertungen auf RottenTomatoes):

    „Diese knackige Thriller-Komödie ist ein Geschenk von Anfang bis Ende.“ – David Rooney im Hollywood Reporter

    „Eine der befriedigendsten und vergnüglichsten Kinoerfahrungen der jüngeren Vergangenheit“ – Adam Chitwood auf Collider

    „Einer der unterhaltsamsten Filme seit Jahren.“ – Brian Tallerico auf RogertEbert.com

    „Johnsons Skript ist mit mehr Twists und Wendungen vollgestopft als eine Loopingbahn.“ – Chris Evangelista auf Slashfilm

    „Das Publikum wird von der ersten bis zur letzten Einstellung in Atem gehalten, während die Geschichte sich durch Twists und Wendungen schlängelt, die in einer schockierenden Auflösung enden, die du niemals kommen sehen wirst.“ – Carla Renata von The Curvy Film Critic

    „Rian Johnson zeigt, dass es doch noch Leben in diesem Genre gibt.“ – Peter Debruge für Variety

    „Es ist ein solch seltenes Vergnügen, einen Regisseur zu sehen, der ein Genre so sehr liebt, ohne sich deshalb gleich in tarantinoartigem Fanboy-Gehabe zu ergehen.“ – Benjamin Lee vom Guardian

    „Ein sehr lustiger Film, bei dem selbst die Wegwerfgags später noch einmal plötzlich sehr, sehr wichtig werden.“ – David Ehrlich für IndieWire

    „Der ganze Cast beteiligt sich an dem Over-the-Top-Spaß … und jeder einzelne der Schauspieler erhält seine Chance zu scheinen.“ – Jason Guerrasio für den Business Insider

    „Knives Out – Ein Mord zum Dessert“ startet am 2. Januar 2020 in den deutschen Kinos.

     

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    Kommentare
    • Cirby
      Okay. Für mich gibt es auch da eher Parallelen, als Unterschiede. Für mich hatte SW8 z.B. null Spannung. Wie auch? Wurde an keiner Stelle (für mich) aufgebaut. In Hobbs & Shaw bangte ich auch mit niemanden mit, ja. Bei SW8 aber auch nicht. Zum einen gab es Kann-alles-Rey (vgl. Cap.Marvel > auch Null Spannung), zum anderen waren mir wirklich alle Charaktere scheißegal, was an der geringen oder lächerlichen Charakterentwicklung lag.Bei Hobbs&Shaw gab es einige Sprüche, wirklich erwischt hat mich keiner. Sie waren einfach erzwungen, nie aus der Handlung heraus. Der Humor bei SW8 war einfach nur peinlich. Zum fremdschämen und SW nicht würdig.Schön, wenn du für dich Abstufungen in Spannung feststellen konntest. Für mich hatten die Filme beide keine.
    • Cirby
      Selbst das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Niemand, der einen SW-Film drehen soll, macht ein Kammerspiel im Raumschiff draus. Zum Schluss viel bestimmt auf, dass es ja nur zwei Planetenszenen gibt, sodass man noch den Kasinoplanet eingeworfen hat, dessen Handlungsstrang ja bekanntlich keinerlei Nutzen hat.Aber gut, vielleicht hast du Recht und er bekam nur zwei Stichpunkte hingeklatscht.
    • Defence
      Wieder einmal eine infantile, völlig unnötig provokante Artikelüberschrift, die mich ein Stück weit zweifeln lässt am allgemeinen Intellekt innerhalb der FS-Redaktion.Schade drum, aber solange es genügend Traffic bringt, braucht es wohl kein Niveau und man kann im Kleinkindstil unsinnige Äpfel (TLJ) mit Birnen (Knives Out) Vergleiche ins Felde führen, nicht wahr, Herr Petersen?Naja, sei´s wie es ist, bin jedenfalls gespannt auf Knives Out, auch wenn ich persönlich TLJ einen Rohrkrepierer nenne und Johnsons (und Disneys) Umgang mit Kritik an seinen SW-Beitrag eher suboptimal zu nennen war, um es ganz vorsichtig auszudrücken...^^Denn im Gegensatz zu dem, was FS hier, mal wieder, suggerieren will, dürften die meisten tatsächlich differenzieren zwischen den Werken und nicht jede negative Kritik hat automatisch irgendwas mit Hass zu tun - aber wem sag ich das...?
    • greekfreak
      Timecop ist ganz unironisch ein viel besserer Film als Looper,weil: a). der Film seine eigenen Regeln in Sachen Zeitreise befolgt (so z.B. heisst es das dein Gegenwarts-Ich und dein Zukunfts-Ich nicht koexistieren können,was am Ende der Held ausnutzt um zu gewinnen) und b). Peter Hyams hat Ahnung wie man saubere Action inszeniert.Vor allem,Peter Hyams hat die Fähigkeit,selbst aus minimalen Budget das Maximum rauszuholen.(siehe The Relic)Looper hingegen ist voller Plotholes,befolgt die Regeln seines eigenen Universums nur wenn´s grad passt (genau wie bei TLJ oder Blade Runner 2049) und wird spätenstens beim dritten Akt komplett lächerlich,als der kleine Junge plötzlich zu Akira/Jean Grey mutiert und alles via Telekinese plattmacht.
    • Deliah C. Darhk
      Na ja, RJ hatte vom Studio alle Freiheiten. Von ihm ist das Drehbuch. Er machte die Regie.Sicher kann man sagen, er hatte zu schwer mit dem schlechten Cathering zu kämpfen, um da mehr rausholen zu können, aber die Verantwortung sehe ich bei so einer Kombi schon allein bei ihm.
    • Deliah C. Darhk
      Ich bin weder verbittert noch ein Boy und Fan bin ich wegen des Films nicht mehr, bzw nur bis RotJ.Das wird mich aber auch in 20 Jahren noch interessieren, weil es ein einschneidendes Erlebnis war, welches langfristig nachhaltig. Das egalisiert sich ja nicht dadurch, dass der Film bald zwei Jahre alt wird.Sonst bräuchten wir uns über Filme vor 2018 generell nicht mehr unterhalten. Aber da gibt es viele, die immer wieder mal ein paar Sätze wert sind.
    • Deliah C. Darhk
      Das Thema TLJ fängt bereits mit der Headline an.Liest sich für mich eher so, als habe der Autor die Ablehnung des Films noch nicht aufgearbeitet, und wenn es Teil des Artikels ist, dann wird es selbstredend auch im Kommentarbereich aufgegriffen.
    • Deliah C. Darhk
      Nö. Aber die anderen Genannten werfen mit ihren Erklärungen keine erneuten Widersprüche auf, durch die man sich als Kritiker dann verarscht fühlt.
    • Deliah C. Darhk
      Wenn das Gerücht stimmig sein sollte, würde es für Disney aber den meisten Sinn machen, möglichst gar nichts dieser originären Elemente zu übernehmen und TFA hätte als ANH-Gedenkdilm nie so stattgefunden.Neues hat TLJ auch keineswegs erfüllt. Der Plot war bereits vor gut 40 Jahren erfolgreich und zog zwei Sequels, so wie ab 2003 eine neu interpretierende Serie nach sich.
    • Deliah C. Darhk
      Er hat nahezu 1:1 den allerersten Kampfstern Galactica remaked! Da steckte Null eigene Idee drin. Selbst das Casino hat er übernommen! RJs Problem mit der Arbeit an TLJ war mMn dass er nichts mit dem Thema anzufangen wusste und dann einfach schlecht abgeschrieben hat.
    • Deliah C. Darhk
      Es handelte sich um Kritik, nicht um Hass, lieber Christoph; auch in 'gewissen Zirkeln'.Inwiefern die angemessen formuliert wurde ist eine andere Frage. Die Motivation zu solch teils fragwürdigen Entäusserungen lag aber auch da in der Enttäuschung über den Film.Sicherlich mag es auch da individuelle Ausnahmen gegeben haben, die sich so weit in ihre Ablehnung steigerten, dass sie tatsächlichen Hass empfanden, doch deine Formulierung 'nach all dem Hass' bereits in der Headline verdeutlicht schon sehr stark, dass Du damit nicht diese meinst, sondern eben die breite Masse der Ablehnung.Da sind wir dann aber wieder bei 'Kritik', und für die Kritik an TLJ ist vollkommen egal, ob das nächste Werk des Regisseurs abgefeiert wird. Das macht den Streifen nicht besser, weswegen dieser Bezug in der Headline mE vollkommen fehl am Platz ist.'Queen of the Damned' wird ja auch nicht zu einem Meisterwerk, weil Michael Rymer zuvor mit 'In too deep' und danach mit 'Battlestar Galactica sauber abgeliefert hat. Gurke bleibt Gurke. Ist nun mal so.
    • Bruce Wayne
      heftig abgefeiert... :/ Eure Überschriften lassen zu Wünschen übrig. Ansonsten bin ich durchaus auf den Film gespannt. Looper war interessant (bis hin zum letzten Drittel des Filmes) und Brick ist super.
    • Shiro
      Naja... auf diversen englischsprachigen Youtuber-Kanälen wurde vor ein paar Wochen das Gerücht diskutiert, dass George Lucas an Disney zwar SW verkauft hat, aber selber immer noch dicke Provision bekommt, je nachdem welche Elemente seiner originalen Filme Verwendung finden. Deshalb wurde Ep7/8 auch genauso... nur das was unbedingt notwendig ist reinbringen, ansonsten möglichst viel neues reinquetschen, egal ob es jetzt unbedingt Sinn macht oder nicht... und diese Vorgaben hat der letzte Jedi ja durchaus vollumfänglich erfüllt...
    • MaxPowers
      *eigenen
    • MaxPowers
      Also die ersten 2 Staffeln von Sherlock waren ne 10/10 , aber dann ging denen die Ideen aus, oder sind an ihrer eigener Kreativität gescheitert 🤷‍♂️.
    • UngebetenerGast
      Nun es handelt sich hierbei um Anglizismus. Selbstverständlich hätte man hier auch Erwartungen untergraben schreiben können, das wäre dem gängigen meme subverted expectations aber nicht gerecht geworden. Mit der Sprache musst du leider klar kommen, oder dich in einen Keller einsperren.
    • André McFly
      Ich denke es war ein Das und diese Richtung wollen wir, mach damit was du willst, tob dich aus. Er durfte inhaltlich machen, was er will (was man merkt), aber nicht ausbrechen aus dem Szenario.
    • Jimmy Conway
      Ja, sagt er in der Serie, aber nachdem ich Timecop danach wieder sah, kann ich ihm nicht zustimmen :-D
    • MaxPowers
      Bis jetzt fand ich nur Looper ganz passabel, aber momentmal 🤔, aschso ja... Timecop is better than Looper ~jeanclaudevanjohnson~ 😜
    • Hans H.
      Rian Johnson ist ja auch im Prinzip auch ein verdammt guter Regisseur.
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