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    Prequel, Sequel, Spin-off und TV-Serie: So geht es mit "Kingsman" weiter
    Von Dennis Meischen — 22.09.2019 um 15:00
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    Heute Abend läuft der zweite Teil des „Kingsman“-Franchises, „The Golden Circle“, um 20:15 Uhr auf ProSieben. Und für das Franchise ist noch einiges geplant – so sollen ein Prequel, ein weiteres Sequel, eine Serie und ein Spin-off folgen

    Twentieth Century Fox France

    Nach Filmen wie dem schwarzhumorigen Gangster-Thriller „Layer Cake“ und dem Fantasy-Abenteuer „Der Sternwanderer“ verfiel Regisseur Matthew Vaughn offensichtlich komplett der Idee, Comics für die Leinwand aufzubereiten. Das Konzept sagte ihm so sehr zu, dass er nach „Kick-Ass“ und „X-Men: Erste Entscheidung“ für „Kingsman: The Secret Service“ sogar selbst am Comic mitarbeitete, kurz bevor er diesen ins Kino brachte.

    Es ist demnach wenig verwunderlich, dass es auch die Agenten-Saga um den ebenso frechen wie talentierten Eggsy ist, die ihn dazu veranlasste, erstmals auch die Fortsetzung zu einem seiner Filme zu drehen. Nach „Kingsman 2: The Golden Circle“, der heute Abend um 20.15 Uhr auf ProSieben läuft, arbeitet der Brite derzeit aber gleich an zwei weiteren „Kingsman“-Filmen.

    20th Century Fox
    Taron Egerton, Colin Firth und Pedro Pascal (v.l.n.r.) in "Kingsman: The Golden Circle"

    "The King's Man": Das Prequel

    Mit „Kingsman: The Golden Circle“ ist noch lange nicht Schluss mit den Spionen in feinen Anzügen. Vielmehr plant Matthew Vaughn, das Universum mit einem Prequel weiter auszubauen, in welchem aufgrund des historischen Settings Eggsy-Darsteller Taron Egerton („Eddie The Eagle“) logischerweise nicht mit von der Partie sein wird. In „The King's Man" erzählt Matthew Vaughn, der erneut die Regie übernimmt, die Geschichte der Anfänge der Spionage-Agentur zur Zeit des Ersten Weltkriegs.

    Bereits im ersten „Kingsman"-Film wurde berichtet, dass die Organisation nach dem Ersten Weltkrieg mit den Spenden reicher Briten gegründet wurde, die ihre Söhne auf dem Schlachtfeld verloren hatten. Angesiedelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird dabei jener junge Mann (Harris Dickinson) im Zentrum stehen, der später zum ersten Kingsman werden soll und auf seinem Weg dahin auch auf zahlreiche historische Figuren wie Mata Hari, Rasputin und Kaiser Wilhelm II. stoßen wird. Es gilt, eine Verschwörung mächtiger Tyrannen aufzudecken.

    Nach „The Golden Circle“ (mit Channing Tatum, Halle BerryPedro Pascal und Jeff Bridges) wird auch das Prequel nicht mit großen Namen geizen: Mit dabei sind neben Dickinson unter anderem Ralph Fiennes („Grand Budapest Hotel“), Rhys Ifans („The Amazing Spider-Man“), Charles Dance („Game Of Thrones“) und Tom Hollander („Fluch der Karibik 2“).

    Weitere Rollen übernehmen Aaron Taylor-Johnson, möglicherweise als Eggsys Vorfahre, die deutschen Stars Daniel Brühl und Alexandra Maria Lara sowie Stanley Tucci als Merlin, ein Codename, der in den vorherigen Filmen von Mark Strong verwendet wurde. Kinostart von „The King's Man“ ist der 13. Februar 2020. Den Trailer könnt ihr euch unten anschauen.

    "Kingsman 3": Das Sequel

    Während lange Zeit berichtet wurde, dass wir die Fortsetzung zu „Kingsman: The Golden Circle“ bereits in diesem Jahr zu sehen bekommen werden, müssen wir uns nun doch noch eine Weile gedulden, bis Egerton in „Kingsman 3“ erneut in die Rolle des Eggsy schlüpft. Einen Starttermin hat der dritte Teil der britischen Agenten-Saga derzeit zwar noch nicht, dennoch wird etwa 2022 mit der Weiterführung der Hauptgeschichte gerechnet. Diese soll vor allem die Beziehung zwischen Hart und Eggsy als Trilogie abschließen. Die Arbeit an dem Film läuft trotz „The King's Man“ bereits auf Hochtouren, wobei Dwayne Johnson („Hobbs & Shaw“) der gewünschte Gegenspieler von Vaughn wäre.  

    Inhaltliche Details zum Film gibt es bislang noch keine, die Comic-Vorlage hält hierfür allerdings so einiges bereit – vom Brexit-Thriller „The Big Exit“, in dem Eggsy 100 Millionen Pfund in Form von Goldbarren nach Brüssel bringen soll, bis zu „The Red Diamond“, in dem Eggsy erstmal beurlaubt wird, nachdem er den eben erst geretteten Prinz Philip außer Gefecht setzt. Und das ist noch längst nicht alles...

    Spin-off, Crossover und TV-Serie

    Nachdem die britischen Geheimagenten bereits in „Kingsman 2“ auf die Unterstützung der Statesmen angewiesen waren, soll die amerikanische Bruder-Gesellschaft rund um Halle Berry, Jeff Bridges und Channing Tatum auch noch ihren eigenen Film bekommen. Es ist aber noch unklar, wann (und ob) wir „Statesman“ letzten Endes zu sehen kriegen und worum es überhaupt gehen soll. Außerdem sollen die Kingsmen in Zukunft nicht nur im Kino, sondern auch im Fernsehen auf Verbrecherjagd gehen.

    Denn im Juni 2018 verkündete Vaughn, dass man an einer vorerst auf acht Episoden konzipierten TV-Serie arbeite, die aber voraussichtlich erst nach den beiden nächsten Filmen erscheinen wird.

    Und wer dadurch erst richtig Lust auf die rotzfreche, kunterbunte Agenten-Reihe bekommt, der darf sich wohl schon jetzt auf jede Menge weitere Abenteuer von Eggsy & Co freuen – so gibt es etwa schon ein animiertes Crossover mit der Zeichentrick-Figur Sterling Archer, um das Warten etwas zu überbrücken.

    „Kingsman: The Golden Circle“ ist am heutigen 22. September 2019 um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.

    Dieser Artikel ist eine aktualisierte Version eines Textes vom 1. Januar 2019

     Nach "Rocketman": Die nächsten Projekte von Elton-John-Darsteller Taron Egerton

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    Kommentare
    • Sentenza93
      Solange bei The King's Man der ganze Humor nicht wieder nur auf Fluchen basiert, wie noch bei The Golden Circle, ist alles gut.
    • HalJordan
      Zunächst einmal sollte The King´s Man besser werden, als The Golden Circle. Ich sehe es schon wieder kommen. Sollte der nächste Film qualitativ abstinken und den Zuschauer fern bleiben, war´s das mit dem Rest.....
    • Jimmy v
      Ok, wieso nicht? Gut begründet! =)
    • Tobias D.
      Ich finde nicht. Es waren ähnliche Figuren, nicht genau die gleichen. Man hatte beide Filme gesehen und nicht das Gefühl, denselben Antagonisten zu haben. Valentines Plan war die Bekämpfung der Überbevölkerung, während Poppy Drogen auf unkonventionelle Weise legalisieren wollte (um es mal höflich auszudrücken).Man könnte mit Dwayne Johnson wieder einen komplett anderen Plan entwickeln und dabei die überfreundliche Persönlichkeit als gemeinsames Merkmal der Kingsman-Gegner verwenden.
    • Jimmy v
      Aber wären gerade deise beiden nicht das Beispiel dafür, nun nochmal einen anderen Antagonisten zu kriegen?
    • WhiteNightFalcon
      Erstmal abwarten, ob so viel Potential im Franchise steckt.
    • greekfreak
      Prequel, Sequel, Spin-off und TV-Serie und was zum spielen und Schokolade!!
    • Tobias D.
      Obwohl Dwayne Johnson für mich absolut kein Grund ist in einen Film zu gehen, wäre er meiner Meinung nach perfekt als Bösewicht für den dritten Teil. Denn bereits Samuel L. Jacksons Valentine und Julianne Moores Poppy waren zwei Antagonisten, welche eine eher harmlose und freundliche Persönlichkeit hatten. Dwayne Johnson wäre daher von seiner normalen superfreundlichen Persönlichkeit genau der Richtige.
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