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    Der "Avengers 4"-Zeitreise-Twist: So alt ist Captain America am Schluss
    Von Martin Ramm — 12.09.2019 um 19:00
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    Während einige Verluste im Kampf gegen Thanos schmerzten, war der Abschied von Captain America bittersüß. Nun ist bekannt, wie alt der stark ergreiste Held nach seinem glücklichen Leben mit Peggy Carter am Ende ist.

    The Walt Disney Company

    Avengers 4: Endgame“ endet zwar mit einem geschlagenen Thanos und einer geretteten Menschheit, doch die Helden, die dies ermöglichten, konnten sich beileibe nicht alle über ein klassisches Happy End freuen. Am ehesten trifft das aber wohl noch auf Captain America zu. Dieser hat am Ende einen Auftritt als stark gealterter Steve Rogers, der – Zeitreise sei dank – ein erfülltes Leben zusammen mit Peggy Carter (Hayley Atwell) hatte, auf das er mit einem Lächeln in den Augen zurückblickt. Mehr als dieser grobe Rahmen ist zwar nicht über die vielen Jahre, die er verlebte, bekannt, doch alles in allem hat es den Anschein, als hätte Amerikas größter Volksheld eines der klassischsten Happy Endings erfahren: Zusammen mit seiner Liebe in aller Ruhe alt werden. Aber wie alt eigentlich?

    The Walt Disney Company
    Gut in Form: der betagte Captain America
    So viele Jahre vergingen für Captain America

    Die Antwort darauf fiel in einem Interview mit Jen Underdahl, der Special-Effects-Verantwortlichen hinter „Avengers 4“. Denn neben dem ganzen Schlachtenspektakel war einer der interessantesten Effekte sicherlich die glaubwürdige Alterung von Chris Evans. Denn die Frage, wie ein ergreister Supersoldat aussieht, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Wie dem auch sei, hier ließ Underdahl beiläufig die Information einfließen, dass Steve Rogers am Ende stolze 106 Jahre auf dem Buckel habe.

    Hier das Interview in voller Länge:

     

    Was heißt das in der MCU-Zeitlinie?

    Steve Rogers Geburtsjahr ist 1918. Mit 27 stürzte er 1945 in der Arktis ab und wurde tiefgefroren. 2011 wurde er dann schließlich wieder aufgetaut. Davon ausgehend, dass sein Alterungsprozess in dieser Zeit stillstand, hat er in „Avengers 4“, der im Jahr 2023 spielt, ein Alter von rund 39 Jahren. Die Wiedervereinigung mit Peggy Carter fand im Jahr 1948 statt – folglich blieben dem Paar 67 glückliche gemeinsam verbrachte Jahre im verdienten Helden-Ruhestand.

    Dann starb Peggy Carter in „Captain America: Civil War“ im Jahr 2015. Und irgendwann danach wird Steve Rogers sich mit dem Pym-Partikeln ins Jahr 2023 begeben haben, um sein Schild an Sam Wilson aka The Falcon (Anthony Mackie) weiterzureichen. Zumindest, wenn man Anhänger der Zeitreisetheorie der Drehbuchautoren ist. Laut der Regisseure Anthony und Joe Russo ist es nämlich gar nicht möglich in derseleben Zeitlinie hin und her zu reisen.  Eines ist jedoch klar: Für einen 106-jährigen sieht Steve Rogers immer noch hervorragend aus.

    Sind Superhelden im MCU alle Verbrecher? Unser Interview mit den "Avengers 4: Endgame"-Autoren

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    Kommentare
    • Sentenza93
      Seit diesem Jahr bin ich mir sicher, dass nicht nur Family Guy von Seekühen geschrieben wird, sondern man die Tierchen auch für das MCU engagiert hat. ;D
    • Sentenza93
      Das haben die mit allen drei Auswüchsen dieses Jahr geschafft. :D
    • WhiteNightFalcon
      Sogar noch etwas älter.1. Lebensspanne 1918 bis 2023 am Ende von Endgame. Macht 105 Jahre.Dann Rückkehr ins Jahr 1948.2. Lebensspanne 1948 bis 2023, wenn man unterstellt, er hätte nach Peggys Tod nicht die Möglichkeit gehabt von 2015 ins Jahr 2023 zu springen. Denn das er das gemacht hat, ist nicht bewiesen. Und lt einer Meldung in Spider-Man 2 - Spoiler -stirbt Cap wohl zum Handlungsbeginn . Kommen also nochmal 75 Jahre drauf. Da dies im Jahr 2023 passiert und er nicht nach 2015 zurückkehrt, glaube ich nicht an den Zeitsprung. So gesehen wäre er sogar 180!
    • Deliah C. Darhk
      Nein, bei Raimi wurde Cap nie erwähnt. ;PFFH habe ich nicht gesehen.Ich könnte mir aber vorstellen, dass sein Verschwinden als 'tot' kommuniziert wurde.Muss ja nicht jeder wissen, dass Cap einfach abgehauen ist.
    • Deliah C. Darhk
      Ich habe eine neue Theorie: Endgame hat das MCU ganz heftig von hinten gef.... oult.Das bringen die nie mehr sauber in Ordnung. Mit jeder Erklärung wird es nur schlimmer finde ich.Dabei hat Rian Johnson doch gar nix mit dem Film zu tun ... ^^;P
    • Deliah C. Darhk
      Stimmt. Hatte ich gar nicht mehr dran gedacht.
    • Sentenza93
      Er sagt ja sogar in The Winter Soldier: I'm 95. I'm not dead. :D
    • Sentenza93
      Unsere Theorie, dass er in den 70ern zu Peggy reiste, hat sich damit wohl erledigt. Wobei das tatsächlich am meisten Sinn gemacht hätte.Aber was erwarte ich von Marvel und Co. noch? ;D
    • Rockatansky
      Ich wähle 555-Nase!
    • WhiteNightFalcon
      Bitte 110 oder 112 wählen. 😜
    • Rockatansky
      Spoileralarm!!!
    • FilmFan
      Herrlich. Geburtsjahr 1918. Das Steve danach tiefgefroren im Eis liegt heißt nicht das die Zeit für ihn stillsteht. Das er in Endgame 39 Jahre alt ist, ist somit ausgemachter und erfundener Blödsinn.Meine Theorie:Er sieht aus wie 39, aber er ist es nicht. Schon in Winter Soldier machen Natasha und Steve ihre kleinen Scherze über sein Alter. Also ist er deutlich älter als er als alter Mann zu seinen Kumpels aus der Zukunft zurück kehrt. Aber ziemlich gut sah er in der Tat für einen sehr alten Mann aus. Das ist meine Theorie.
    • WhiteNightFalcon
      Hatte! Wurde am Anfang von Spiderman 2 nicht über den Tod von Captain America berichtet?
    • Deliah C. Darhk
      Öh, neeee ...Auch wenn Cap sich im Eis gut gehalten hat, hat er zu dieser Zeit gelebt. Ergo gehört diese Zeit zu seinem Alter. Damit wäre er dann 173 Jahre alt.Ich hoffe, er hat eine gute Rente ...
    • WhiteNightFalcon
      4 Flaschen mit Pym-Partikeln hat er 1970 mitgehen lassen. Davon je eine für ihn und Tony zur Heimkehr und eine für seine letzte Reise. Wobei dort das Problem des Alters doch schon beginnt. Wenn Steve jeden Stein zurückbringt, muss er nach New York, Asgard und Morag, wozu er ja nicht nur die 4. Flasche braucht, sondern mehr, für die weiteren Sprünge. Hätte er die nicht gehabt, hätte diese Reise Jahre gedauert. Hank Pym, der ja längst wieder da war, hätte ihn vor der Reise also endlos mit Pym-Partikeln ausstaffieren können, damit die Steine flott zurück kommen.Dieser Zeitreise-Kram könnte fürs MCU noch zum Problem werden, da man mit dieser Möglichkeit in Petto ja künftig einiges rückgängig machen könnte. Nimmt man an, Steve hätte viele Flaschen von Hank bekommen, könnte man theoretisch noch Captain America-Prequels bringen, in denen er immer mal durch die Zeit springt und Abenteuer erlebt, bevor er mit Peggy sesshaft wird. Mit diesem Zeitreiseplot hat man sich insgesamt keinen Gefallen getan.
    • Dennis Beck
      Deswegen: Zeitreisen und Logik? Naaah, keine ziemlich beste Freunde.
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