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    Ab sofort auf Netflix: Ein 300 Millionen Dollar teurer Comic-Blockbuster, der besser gar nicht gedreht worden wäre!
    Von Martin Ramm — 15.09.2019 um 11:02
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    Netflix sorgt dafür, dass das Wochenende nicht allzu friedlich endet. Ab heute hat der Streaming-Anbieter „Justice League“ im Programm, in dem sich Superman, Batman & Co. zu den „schlechteren Avengers" zusammenschließen.

    Warner Bros France

    Es gibt wieder neues Filmfutter auf Netflix. Die interessanteste Neuerscheinung ist dabei ohne Frage Zack Snyders Superhelden-Team-Up „Justice League von 2017. Hier rauft sich mit Batman (Ben Affleck), Aquaman (Jason Momoa), The Flash (Ezra Miller), Cyborg (Ray Fisher) und Wonder Woman (Gal Gadot) die Crème de la Crème der vordersten DC-Heldenreihe zusammen, um Superschurke Steppenwolf (Ciarán Hinds) und seiner Paradämonen-Armee Paroli zu bieten.

    Keine Superhelden-Katastrophe, aber auch kein "Avengers"

    Doch der Film hätte rückblickend besser gar nicht gedreht werden sollen - zumindest nicht in dieser Form und nicht zu diesem Zeitpunkt. „Justice League“ sollte das stauchelnde DC Extended Universe (DCEU) endlich mit einem Paukenschlag auf die Erfolgsschiene zurückbringen. Aber der Schuss ging nach hinten los - einen solchen Schritt sollte man (wie Marvel) eben mit Selbstbewusstsein nach der nötigen Vorbereitung und nicht aus purer Verzweiflung gehen.

    Das Ergebnis schwächelt zwar in einigen Belangen, ist aber auch nicht so schlecht, wie der Film häufig gemacht wird – allen voran stimmt die Chemie zwischen den Helden, die einfach Spaß macht. Dennoch merkt man „Justice League“ immer an, dass der ursprüngliche Plan lautete, zwei Filme aus dem Stoff zu machen. Besonders irritierend ist zudem die schwankende Effektqualität, die eines Mega-Blockbusters nicht immer würdig ist – besonders, wenn man bedenkt, dass es sich bei „Justice League“ um den fünfteuersten Film aller Zeiten handelt.

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    Etwas mehr Sorgfalt und Zeit hätten vielleicht dazu geführt, dass „Justice League“ das DCEU wieder auf Kurs bringt. Daher ist es etwas bedauerlich, dass der Film in dieser Form veröffentlicht wurde. Andererseits berappelte sich das Filmuniversum von DC auch unabhängig vom großen Heldentreffen ein Stück weit, wie die erfolgreichen Blockbuster „Wonder Woman“ und „Aquaman“ zeigen.

    Trotz seiner Makel eignet sich das Heldenspektakel also, um einen vergnüglichen Sonntagabend damit zu verbringen. „Justice League“ ist ab heute, den 15. September 2019, auf Netflix verfügbar.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Justice League"

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    Kommentare
    • HalJordan
      Klar, der Zeitdruck entsteht nicht von ungefähr. Allerdings sprechen wir hier von zwei unterschiedlichen Sachverhalten. die beiden Avengers-Filme wurden weit im Voraus terminiert und die Verantwortlichen hatten genügend Zeit, um den Filmen den entsprechenden Look zu verpassen. Das Justice League-Projekt stand von Anfang an unter keinem guten Start. Von einer turbulenten Produktion zu sprechen, wäre die Untertreibung schlechthin. Das ursprüngliche Drehbuch, das in die Tonne getreten wurde, Snyders Todesfall in der Famlie und der damit verbundene Absprung. Die Nachdrehs verantwortet durch Joss Whedon usw. Das konnte einfach nicht gut gehen.
    • HalJordan
      Spontan fällt mir Big Fish als letzten Elfman-Soundtrack ein, der auf ganzer Linie überzeugen konnte und das ist bald 15 (!) Jahre her.
    • Sentenza93
      Filmstarts hat ja einen Artikel dazu geschrieben, warum so manches in Endgame CGI war. Da schrieb ich ja auch schon, den Zeitdruck machen die sich doch selbst. Wenn man die Filme so nah A*sch an A*sch rausbringt.
    • Sentenza93
      Ich muss lange zurückgehen, um auf einen Elfman-Soundtrack zu kommen, der mir sehr gefiel.
    • HalJordan
      Das Engagement Elfmans war die größte Frechheit an der Justice League. Während man bei Cavills digitaler Entfernung der Rotzbremse noch schmunzeln kann, war Elfmans Beitrag zum Heulen. Abgesehen davon, dass der gute Danny seinen Zenit schön längst überschritten hat und in den letzten Jahren nichts mehr erwähnenswertes abgeliefert hat, passt sein Stil überhaupt nicht mit Snyders Bildern zusammen.
    • HalJordan
      Die teils unterirdischen Effekte bei Steppenwolf bestreite ich auch nicht. Dafür standen Ryan Coogler & Co. bei Black Panther nicht unter Zeitdruck.
    • Deliah C. Darhk
      Das auf dem Bierdeckel.Captain Marvel fällt auf Erde und verhaut zum Schluss den Bösen
    • Deliah C. Darhk
      Vor denen sollte man ja auch Angst haben.;DNein, stimme Dir da zu.Ich habe auch schon gesagt, dass man sich JL nicht durch die unvollendete CGI kaputt machen lassen darf. Es war vorher schon bekannt, dass WB den Termin zu eng gesetzt hatte. Also wusste man, worauf man sich einließ. Dann sollte man den Film auch entsprechend betrachten und nicht wg eines Umstandes kritisieren, welcher a) bekannt war und b) außerhalb des Einflusses der ausführenden Macher lag.Mir hat JL gefallen. Wie haben ihn auch zu Hause auf Disc, gleich nach dem Kinobesucher damals auf den Wunschzettel gesetzt.
    • Deliah C. Darhk
      Die hätten ja nur auf die Kontinuität des MCUs im Film achten müssen. Dann wäre da schon was Vernünftiger bei rausgekommen, und natürlich die Skrulls auch als echte Skrulls wie im Comic zeigen, und mit Monica Rambeau die bessere Cap M zeigen.Dann noch eine spannendere Story und einen bedrohlichen Antagonisten, etwas tiefere Charakterzeichnung ....Also, ich finde die waren echt nah dran an einem top Film.
    • HalJordan
      Was für ein Drehbuch? ;-D
    • HalJordan
      Bei der Justice League mochte ich wieder die Szenen mit Affleck und Irons. Die zwei hatten wirklich ´ne interessante Chemie. Und Jason Momoas Aufritte als Aquaman machten bereits Lust auf mehr. Kaum zu glauben, das ich das mal sagen würde, Jai Courtney rockte die Suicide Squad. Daneben fand ich Margot Robbie als Harley Quinn toll.Über die anderen Filme hülle ich den Mantel des Schweigens, auch wenn ich Mendelsohn gerne sehe.
    • HalJordan
      Obwohl Justice League ein einziger Flickenteppich ist, kann ich mit dem Streifen noch mehr anfangen, als mit den anderen drei Comic-Verfilmungen. Und spontan würden mir noch weitere einfallen, die ich noch grottiger, als die JL fand.
    • HalJordan
      Wie gesagt, wenn Warner den Film später in die Kinos gebrächt hätten, wäre mehreren Leuten der Bonus flöten gegangen.
    • HalJordan
      Achte mal auf die Naheinstellungen. Du wirst schnell feststellen, dass Steppi bei bestimmten Nahaufnahmen besser animiert wurde, als bei anderen. Gerade beim ersten Aufeinandertreffen mit der Justice League ist das besonders auffällig.
    • HalJordan
      Gern geschehen. ;-)
    • Sentenza93
      Ok, zwei Sachen. ;DJustice League: Dass Diana wenigstens sowas wie Chemie zu den Jungs hatte/Generell Gal GadotSuicide Squad: Viola DavisCaptain Marvel: Ben MendelsohnFantastic Four: Die visuellen Effekte bei Johnny's Fähigkeiten
    • Sentenza93
      Der ganze Film war voll mit Throwbacks. Also warum Tony nicht sich selbst retten lassen?
    • Captain Schleckerhöschen
      Stimmt ja Thanos Schlachtschiff war ein Problem was es zu lösen galt. Da machte die mächtige Brie eine auf Holdo. Man hat diese Szene quasi aus The Last Jedi geklaut.^^ Auch da hätte man Stallone und die Ravagers aus GotG 2 wieder ins Spiel bringen können finde ich. Da wäre dann ne zusätzliche ausufernde Luftschlachtszene gewesen, aber nein. Dat Briechen muss alle retten, weil sie es kann... Captain Marvel wird in Endgame quasi den Zuschauern voll aufgezwungen. Die hat da nichts, aber absolut gar nichts zu suchen im Generationen Finale von 11 Jahren MCU.
    • Captain Schleckerhöschen
      Die Rettung von Tony und Nebula hätten auch wer anderes, viel besser passendes zur Weltraum Thematik übernehmen können. Sylvester Stallones Ravager Team (bzw. die Original-Guardians)!^^ So hätte man zwischenzeitlich auch mal wieder was von ihnen gesehen und müsste sich nicht fragen was denn jetzt aus ihn geworden ist seit Guardians of the Galaxy 2. Stallone hätte ja dann sagen können vor dem Avengers Hauptquartier, das sie nicht bleiben können, weil sie noch wo anders hin müssen. Und genau dieses Abenteuer hätte man dann als eigenen MCU Film bringen können, weil es doch immer heißt, das es mehr in den Weltraum gehen wird.^^
    • WhiteNightFalcon
      Stimmt. Aber selbst das hätte man anders lösen können, wenn das Schiff eben wieder hätte flott gemacht werden können zb. oder garnicht kaputt gewesen wäre.
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