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    "Watchmen": Der deutsche Starttermin für das Serien-Sequel zum Comic-Meisterwerk steht fest
    Von Björn Becher — 24.09.2019 um 11:55
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    Alan Moores „Watchmen“ ist einer der besten Comics aller Zeiten. Nach der Kino-Adaption von Zack Snyder kommt nun auch eine Serie, die aber an die Vorlage anknüpft. Sky bringt sie nach Deutschland und liefert uns auch eine gute Inhaltsangabe.

    HBO

    Wir haben es bereits erwartet, doch nun ist es offiziell: Sky, die hiesige Abspielstätte von HBO-Produktionen, bringt natürlich auch „Watchmen“ nach Deutschland. Die Ausstrahlung erfolgt dabei relativ zeitnah zum US-Start am 20. Oktober 2019.

    Ab dem 4. November 2019 gibt es die Episoden von „Watchmen“ jeden Montag auf Sky Atlantic HD. Daneben sind die Folgen dann auch über Sky Ticket, Sky Go und Sky Q On Demand abrufbar.

    Darum geht es in "Watchmen"

    Mit „Watchmen“ erzählt Serien-Macher Damon Lindelof („The Leftovers“) nicht noch einmal die Geschichte um Rorschach, Dr. Manhattan, Silk Spectre und Co., sondern liefert uns eine drei Jahrzehnte später spielende Fortsetzung. Die offizielle Inhaltsangabe von Sky liefert dabei den unserer Meinung nach bisher detailliertesten Vorgeschmack auf die Handlung:

    Tulsa, Oklahoma (USA): Drei Jahre sind nach der „White Night“, einem koordinierten Angriff der weißen rassistischen Terrorgruppe „Siebte Kavallerie“ auf Polizisten und deren Familien, vergangen. Handys und das Internet sind verboten, es gibt keine mit fossilen Brennstoffen angetriebenen Fahrzeuge mehr, die „Siebte Kavallerie“ wurde in den Untergrund verbannt. Die Polizisten tragen gelbe Masken, um ihre Identität zu schützen, und mit ihren Waffen können sie erst schießen, nachdem ein Bevollmächtigter sie freigeschaltet hat.

    Amerika ist tief gespalten, nachdem der Präsident ein Gesetz verabschiedet hat, durch das die Opfer von rassistisch motivierten Überfällen sowie deren Nachfahren von Steuerzahlungen befreit sind. Die Kriminalbeamtin Angela Abar (Regina King) und Polizeichef Judd Crawford (Don Johnson) versuchen gemeinsam, die „Siebte Kavallerie“ in Schach zu halten, die wieder am Erstarken ist. Währenddessen kommt die distanzierte und kühle FBI-Agentin Laurie Blake (Jean Smart) in die Stadt, um einen grauenhaften Mord aufzuklären.

    Ozymandias ist auch dabei

    Eine Brücke zu den bisherigen Ereignissen dürfte dabei vor allem Jeremy Irons als Adrian Veidt schlagen – auch bekannt als Ozymandias. Wer die Handlung von „Watchmen“ nur oberflächlich betrachtet, dürfte direkt vermuten, dass er als Strippenzieher im Hintergrund die Fäden in der Hand hält und vielleicht sogar die Terrorgruppe „Siebte Kavallerie“ (ohne deren Wissen?) kontrolliert. Doch wäre das nicht zu einfach und naheliegend? Wir erwarten nicht, dass einfach nur eine ähnliche Enthüllung wie im Original wiederholt wird.

    Ob andere Helden auch eine Rolle spielen? Ein Auftritt von Dr. Manhattan wurde im bisher bekannten Trailer-Material deutlich geteasert (und dann auch bestätigt). Er ist zu Beginn der Serie aber erst einmal verschwunden und es halten sich Gerüchte, er lebe nun auf dem Mars.

    Es bleibt auf jeden Fall spannend, was die Serie mit unter anderem noch Tim Blake Nelson als Detective Looking Glass und Adelaide Clemens als Pirate Jenny (beides Figurennamen, bei denen „Watchmen“-Fans erstmal aufhorchen dürften) genau bieten wird. Nun wissen wir endlich, wann wir es in Deutschland sehen werden.

    Der neue Trailer zu "Watchmen" kündigt Krieg an

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    Kommentare
    • Bruce Wayne
      Lost hätte mMn nie ein wirkliches passendes Finale erhalten können. Der gesamte Mystery-Aspekt musste früher oder später aufgelöst werden, und Lindeloff hätte so oder so nur dabei versagen können. Und die Produzenten hatten nicht den Mut alles abstrakter zu gestalten, und somit die Mystery-Elemente beizubehalten, wie es bsp. David Lynch mit Twin Peaks sehr erfolgreich getan hat. Von daher sehe ich da keine große Schuld bei ihm. Ist auf jeden Fall nicht die selbe Situation wie bsp. bei GoT momentan.
    • Darklight ..
      Ich habe LOST therapeutisch noch nicht aufarbeiten können...Tut mir leid. Iss wie ne Spinnenphopie, wenn ich den Namen lese.
    • Bruce Wayne
      Wenn man bedenkt, dass der Comic auf dem die gesamte Story basiert, buchstäblich keine einzige Actionszene beeinhaltet, wird's wohl schwer mit dem hand to hand combat ^^
    • Eugen Gense
      mh...ob wir da gute hand to hand combat sehen werden wie im Film?...oder nur trauriges Dramaspiel mit 1-2 gewalteinschüben?
    • Bruce Wayne
      Hm. The Leftovers war schon ziemlich clever in einigen Aspekten. Würde Lindeloff nicht so abwerten.
    • Bruce Wayne
      Lass mich raten: Deine bisherige Kenntnis bzgl. Lindeloff bezieht sich bloß auf Lost und Prometheus. Dennoch bist du fleißig am rumwettern, ohne überhaupt auch nur irgendeinen Teil der Watchmen-Serie gesehen zu haben :/ Manchmal bestätigst du echt die Klischees des Internet-Nörgler, über welche du dich normalerweise lustig machst. Wie wäre es mal mit offen bleiben, nicht in Hysterie ausbrechen und abwarten?
    • Darklight ..
      Anschauen, ja... Chance geben ja... aber auf Qualiät von Lindeloff zu hoffen, wäre ungefähr so, wie sich von J.J.Abrams einen originellen STAR WARS Film zu wünschen...; )
    • Questor
      Rorschach bietet genügend Projektionsfläche für den rechten Rand, damit gehe ich konform. Er muss kein Rassist sein um mit seiner Ablehnung der liberalen Gesellschaft als Vordenker für diese Leute zu gelten.Veidt hingegen ist in vielerlei Hinsicht die genaue Antithese zu RorschachHBO hat es in der Vergangenheit hervorragend geschafft ambivalente Charaktere auf die Mattscheibe zu bringen, ich denke es wäre fair erstmal zu schauen was geliefert wird.
    • greekfreak
      Du erwartest jetzt nicht wirklich,das ein Hack wie Lindeloff auf sowas wie Charakter Motivation/Entwicklung oder schlüssige Story die Sinn ergibt,Rücksicht nimmt wenn´s gerade nicht passt seine polit. Agenda in seinen Werken zu propagieren? Veidt/Ozymandias ist für Lindeloff automatisch der Böse,weil er ein rich cis white old man ist.Und natürlich wird hier Rorschach zum plumpen Rassisten-Idol degradiert,dabei war er kein Rassist,Rorschach war ein fanatischer Vigilante,aber ihm war es Wurst was für eine Hautfarbe die von ihm bestraften Verbrecher hatten.Sowas wie nuanciertes Storytelling oder Charakter-Enwticklung,wie Alan Moore sie betreibt,das kennt der garnicht.
    • Questor
      Warum sollte eine Beteiligung Veidts an der siebten Kavallerie naheliegend sein? Veidt war im Original zwar absolut rücksichtslos, hat in seinem Handeln aber eine geeinte Menschheit zum Ziel gehabt. Die siebte Kavallerie steht seiner Agenda also eher massiv im Weg.
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