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    "47 Meters Down: Uncaged": Sollte man den ersten Teil davor gesehen haben?
    Von Daniel Fabian — 10.10.2019 um 14:00
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    Nach unzähligen Direct-to-DVD-Trash-Granaten gibt es mit „47 Meters Down: Uncaged“ endlich mal wieder einen Hai-Film auf der Leinwand zu sehen! Wir verraten euch, ob es sich lohnt, den Vorgänger „47 Meters Down“ davor zu schauen!

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    Gut, auch wenn „47 Meters Down: Uncaged“ ins Kino kommt (was für einen Haifilm ja irgendwie ja schon eine Auszeichnung ist), heißt das natürlich noch lange nicht, dass damit auch die Gehirnzellen des Publikums beansprucht werden. Doch auch bei Horror-Sequels kann es sich lohnen, die vorherigen Filme einer Reihe zu kennen, um sich beispielsweise an wiederkehrende Figuren oder Rahmenbedingungen zu gewöhnen – außerdem verstecken Filmemacher in Fortsetzungen ja auch gerne mal kleine Anspielungen auf die Vorgänger.

    Aber inwieweit knüpft Regisseur Johannes Roberts mit seinem neuen Film überhaupt an seinen „47 Meters Down“ an? Wir klären auf!

    Es geht auch ohne Teil 1

    Klar könnte man sagen, dass man zur Einstimmung auch den Vorgänger (nochmal) sehen will – immerhin sind in beiden Filmen ein paar junge Leute in der Tiefe des Meeres eingeschlossen, auch wenn im zweiten Teil keine Rede mehr von den titelgebenden 47 Metern ist. Mit einer Reihe ziemlich abgefahrener Ideen macht „Uncaged“ diesen Umstand aber eh locker wieder wett.

    Der einzige wirkliche Bezug zu „47 Meters Down“: Die Schule, auf die Mia (Sophie Nélisse) und Co. gehen, heißt „Modine High School“ und wurde nach Schauspieler Matthew Modine („The Dark Knight“) benannt, der im ersten Film als Bootsführer Captain Taylor zu sehen ist. Man kann dabei aber höchstens von einem Easter-Egg sprechen, inhaltliche Relevanz hat das kleine Detail am Rande nämlich keine.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "47 Meters Down: Uncaged"

    Von den Darstellern des ersten Films – ob die nun gestorben sind oder nicht – gibt es in der Fortsetzung übrigens keine Spur. Stattdessen feiern mit Corinne Foxx und Sistine Rose Stallone die Töchter von Jamie Foxx und Sylvester Stallone ihr Kinodebüt.

    Lohnt sich der 1. Teil trotzdem?

    Keine Frage: Es gab in den letzten Jahren unzählige Hai-Filme, die wesentlich schlechter waren als „47 Meters Down“ – besser macht das den „Uncaged“-Vorgänger allerdings auch nicht. Der Thriller, der in den USA eigentlich schon in den DVD-Regalen der Läden auslag, bevor man ihn dann doch noch ins Kino brachte, wo er letztlich über 40 Millionen Dollar einspielte, ist leider nur in vereinzelten Momenten spannend und kam in unserer Kritik nicht über 2 von 5 möglichen Sternen hinweg.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "47 Meters Down"

    Wer sich selbst durch die billigsten, verrücktesten und schlechtesten Genre-Beiträge der letzten Zeit gequält hat, dürfte in dem Thriller aber wohl dennoch eine klare Steigerung zu „Sharknado“ und Co. erkennen. Aus inhaltlicher Sicht gibt es allerdings keinen Grund, den Film vor „47 Meters Down 2“ sehen zu müssen.

    „47 Meters Down: Uncaged“ läuft ab dem heutigen 10. Oktober 2019 deutschlandweit im Kino.

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    Kommentare
    • Daniel Fabian
      Der war auch tatsächlich nicht schlecht!Nicht vergessen, einfach nur in der gefühlte Relation zu Direct-to-DVD-Haifilmen gezogen. Aber ja, wenn alle drei Jahre ein guter Haifilm kommt, dann ist das auch schon mehr als zufriedenstellend.
    • Deliah C. Darhk
      .... endlich mal wieder einen Hai-Film auf der Leinwand ...'The Shallows' vergessen? Ist von 2016.Ja, die Spannung hat eure Kritik tatsächlich gut aus dem Film genommen.Ist schon ein Alleinstellungsmerkmal, wie ihr bei so etwas immer wieder inhaltlich unnötig spoilert.
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