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    Neu bei Netflix: Leonardo DiCaprios vielleicht größte Leistung
    Von Daniel Fabian — 03.10.2019 um 11:00
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    Lange hat’s gedauert, bis Leonardo DiCaprio den Oscar bekam, den ihm seine Fans auch schon für andere Filme gegönnt hätten. Mit „The Revenant“ war’s dann endlich so weit — ab heute gibt’s den Film bei Netflix.

    Twentieth Century Fox France / Netflix

    Leonardo DiCaprio zählt seit Jahren nicht nur zu den bestverdienenden, sondern auch zu den beliebtesten Schauspielern der Welt. Während andere einen Film nach dem anderen drehen, um im Rampenlicht zu stehen, bleibt er allerdings auch stets gefragt, wenn er mal jahrelang nicht vor die Kamera tritt.

    DiCaprio dreht nicht am laufenden Band, hat in seiner Vita aber auch kaum Ausreißer dabei. Seine Filme — etwa „Titanic“, „Departed“ oder „The Wolf Of Wall Street“ — sind nicht nur an den Kassen erfolgreich, sondern räumen auch regelmäßig bei den Academy Awards ab.

    Bis der 44-Jährige seinen Goldjungen als bester Hauptdarsteller erhielt, musste dieser allerdings verhältnismäßig lange warten. 2016 war’s dann doch endlich so weit, für seine Darbietung in „The Revenant — Der Rückkehrer“ erhielt er endlich seinen Oscar.

    Darum geht’s in "The Revenant"

    USA in den 1820er Jahren: Auf der Jagd nach Tierfellen durchstreift Scout Hugh Glass (DiCaprio) gemeinsam mit seinem halbindianischen Sohn Hawk (Forrest Goodluck), Captain Andrew Henry (Domhnall Gleeson), dem kaltblütigen John Fitzgerald (Tom Hardy) und dem jungen Jim Bridger (Will Poulter) das Indianergebiet.

    Nachdem Glass bei einem Kampf mit einem Grizzly allerdings schwer verwundet wird, sehen seine Mitreisenden keine Hoffnung mehr für ihn. Sie nehmen ihm Gewehr und Messer ab und überlassen ihm sich selbst. Ausgesetzt irgendwo im Nirgendwo, wo die Tage kalt und die Nächte noch kälter sind, hat Glass aber nicht vor, einfach so aufzugeben…

    Darum lohnt sich "The Revenant"

    In unserer 4,5-Sterne-Kritik heißt es: „‚The Revenant‘ ist ein Naturereignis von einem Film und ein Kinoerlebnis von unvergleichlicher Wucht.“ Und viel mehr Argumente braucht es eigentlich auch nicht, um mal einen Blick zu riskieren.

    Denn die Kompromisslosigkeit von Regisseur Alejandro González Iñárritu, der den Film nicht nur um jeden Preis chronologisch, sondern auch unter widrigsten Bedingungen an Originalschauplätzen sowie nur mit natürlichen Lichtquellen drehte, spürt man in jeder der 156 Minuten des Abenteuer-Epos’. 

    Für uns ist der Film nicht weniger als „ein visuell überwältigendes und herausragend gespieltes Survival-Western-Drama von seltener Wucht“, für das Leonardo DiCaprio nach vier Anläufen zwischen 1994 und 2014 seinen Oscar allein in Anbetracht der harten Drehbedingungen auch mehr als verdient erhielt.

    „The Revenant“ gibt’s ab heute bei Netflix.

     

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    Kommentare
    • HalJordan
      The Revenant ist ein toller Film. Das steht außer Frage. DiCaprio lieferte die beste schauspielerische Leistung mit Aviator ab. Für diesen Streifen hat Leo den Goldjungen bekommen müssen.
    • Kein_Gast
      Worte sind doch dazu da um Filme zu beschreiben. Ob in News oder in Kritiken. Klar klassifizieren die Autoren hier die Filme, sonst wäre die Seite völlig nutzlos. Was stört dich daran?
    • FilmFan
      FS und seine inzwischen legendären Superlative für Filme die sie gut finden.
    • Daniel Fabian
      Finde ihn in The Wolf Of Wall Street auch klasse - allein die Treppenszene schon. Gerade in Anbetracht der Drehbedingungen, denke ich trotzdem, musste DiCaprio nie so viel geben wie bei The Revenant. Auch wenn diese Rolle natürlich weit weniger Spaß macht - hat der Dreh aber sicher auch nicht. :D
    • OzzieCobblepot
      Vorgestern Wolf of Wall Street wieder gesehen, Ich finde mittlerweile hat der FIlm den Geschmack eines Klassikers. Übertrifft DICaprios Leistung in The Revenant bei weitem.
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