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    So sehr spaltet "Joker" die Filmkritik (und die FILMSTARTS-Redaktion)
    Von Christoph Petersen — 08.10.2019 um 16:11
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    Nach der Premiere in Venedig gab es fast nur überragende Kritiken zu dem Comic-Film mit Joaquin Phoenix. Aber mit dem US-Start hat sich das geändert – inzwischen ist der DC-Blockbuster von Todd Philipps zumindest bei Filmkritikern schwer umstritten.

    Warner Bros.

    Nach den ersten Vorstellungen bei den Filmfestivals in Venedig (wo er mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde) und Toronto schien der Status von „Joker“ als Meisterwerk bereits als ausgemachte Sache. Mit wenigen Ausnahmen (darunter auch die FILMSTARTS-Kritik) gab es fast nur Lobeshymnen in der internationalen Presse.

    Mit dem regulären US-Kinostart ist nun noch ein zweiter Schwall an Kritiken erschienen – und die Meinung zu „Joker“ und Hauptdarsteller Joaquin Phoenix ist plötzlich gar nicht mehr einhellig. Im Gegenteil ist das Anti-Helden-Drama von „Hangover“-Regisseur Todd Phillips inzwischen stark umstritten.

    Der Kritiken-Durchschnitt von „Joker“ auf Metacritic.com ist mit dem US-Start auf nur noch 58 Prozent abgestürzt – sicherlich nicht schlecht, aber auch längst nicht Meisterwerk-Niveau. Zum Vergleich: „The Dark Knight“ von Christopher Nolan steht bei 84, der mittelmäßig besprochene „Aquaman“ liegt bei 55 und damit mit „Joker“ fast gleichauf.

    Aber woran liegt es, dass die Kritiker so uneinheitlich wie selten auf den Film reagieren?

    Diese Punkte sind besonders umstritten

    •  1. Streitpunkt: Ist „Joker“ der Film, den unsere Welt braucht und verdient? Oder reißt Todd Phillips seine gesellschaftskritischen Themen nur sehr oberflächlich an, um sich dann in seine hübsch anzusehende 70er-Retro-Ästethik zu flüchten?
    •  2. Streitpunkt: Liefert Joaquin Phoenix hier eine der besten Leistungen seiner Karriere? Oder agiert er ab der ersten Szene ohne Gespür für Zwischentöne nur noch auf 180? Sprich: Spielt er nur viel oder auch gut?
    •  3. Streitpunkt: Kommt „Joker“ der zerrissenen Psyche seines Protagonisten näher als jede Comic-Verfilmung zuvor? Oder rückt er seinem Anti-Helden mit klischeehafter Küchenpsychologie zu Leibe, um auch noch die letzte interessante Leerstelle in der Figur mit wenig kreativen Erklärungen zu füllen?
    •  4. Streitpunkt: Macht „Joker“ auf zentrale gesellschaftliche Probleme aufmerksam? Oder befeuert er mit seiner nihilistischen Weltsicht einfach nur den Wunsch nach einer gewaltsamen Explosion der vorgeblich auf den Abgrund zusteuernden westlichen Welt?

    Das sagen die internationalen Topkritiker

    Terri White von EMPIRE gibt 100 von 100 Prozent: Mutig, niederschmettern und absolut wunderschön! Todd Philips und Joaquin Phoenix haben nicht nur einen der ikonischsten Bösewichte der Filmgeschichte, sondern das gesamte Genre der Comic-Filme neuerfunden.

    Peter Travers vom Rolling Stone gibt 90 von 100 Prozent: Als Unterhaltung und als Provokation ist der Joker einfach großartig.

    Richard Roeper von der Chicago Sun Times gibt 88 von 100 Prozent: Ich hatte große Probleme mit einem bestimmten Nebenhandlungsstrang, aber mit dem in so gut wie jeder Minute des Films auftauchenden, die Leinwand mit seiner furchteinflößenden Performance dominierenden Joaquin Phoenix wird man den „Joker“ genauso wenig los wie einen leider sehr realistisch anmutenden Albtraum.

    David Rooney vom Hollywood Reporter gibt 80 von 100 Prozent: Es ist der Film von Joaquin Phoenix – und er nimmt ihn mit einem zugleich erschreckenden und mitleiderregenden Wahnsinn in Beschlag.

    David Ehrlich von IndieWire gibt 58 von 100 Prozent: „Joker“ wird die Welt auf den Kopf stellen und uns dabei alle in Hysterie versinken lassen. Ob nun gut oder schlecht, es ist exakt der Film, den der Joker selbst gerne hätte.

    Ann Hornaday von der Washington Post gibt 50 von 100 Prozent: Ein ordentlicher, aber kein großartiger Film, der der spezifischen Subkultur von Fans gefallen wird, auf die er zugeschnitten ist.

    Peter Bradshaw vom Guardian gibt 40 von 100 Prozent: Dem Film gelingt es, zugleich krampfhaft ernst und sehr oberflächlich zu sein.

    A.O. Scott von der New York Times gibt 30 von 100 Prozent: „Joker“ ist ein leeres, vernebeltes Experiment in Secondhand-Style und Secondhand-Philosophie.

    Stephanie Zacharek vom Time Magazine gibt 20 von 100 Prozent: Joaquin Phoenix schauspielert so hart, man spürt seine Verzweiflung regelrecht in seinen Venen pulsieren. […] Aber die aggressive Fürchterlichkeit seiner Performance ist nicht nur seine Schuld.

    Auch die FILMSTARTS-Redaktion ist gespalten

    Sebastian Gerdshikow (Video Producer) gibt 5 von 5 Sternen: Einer der besten Comic-Filme der vergangenen Jahre… und das, obwohl er gar nicht wie ein Comic-Film wirkt. Ein Blick in die kranke Psyche von Batmans Erzrivalen: düster, brutal und krank. Ein Film, der nicht zuletzt auch wegen dem verstörenden Soundtrack an die Nieren geht. Joaquin Phoenix liefert eine grandiose Performance und einen Joker zum Fürchten ab.

    Katharina Franke (Senior Social Media Manager) gibt 4,5 von 5 Sternen: Eine ultrabrutale, zutifest verstörende Charakterstudie, die dem DC-Schurken eine schonungslose, wunderschön fotografierte Origin-Story liefert und dabei gekonnt mit Fanerwartungen bricht. Joaquin Phoenix als unberechenbarer Psychopath und unzuverlässiger Erzähler - eine Wucht! Todd Phillips inszeniert damit für mich den ersten Superheldenfilm seit langem, den ich nicht direkt nach Verlassen des Kinos wieder vergessen habe. Brillant.

    Julius Vietzen (Redakteur) gibt 4 von 5 Sternen: Fantastische Bilder von Kameramann Lawrence Sher, ein großartiger Score von Komponistin Hildur Guðnadóttir und ein großartiger Joaquin Phoenix in der Hauptrolle: „Joker“ kommt in seinen besten Momenten sogar an Christopher Nolans „The Dark Knight“ heran.

    Annemarie Havran (Redakteurin) gibt 3 von 5 Sternen: Sieht super aus und Joaquin Phoenix trägt das Ganze. Habe mich gut unterhalten gefühlt – aber mehr auch nicht. Die Geschichte bleibt seltsam hohl und hat mich trotz der dargebotenen Tragik nicht berührt, worüber ich mich tatsächlich schon während des Films gewundert habe. Ist es deswegen ein schlechter Film? Nö. Nur einer, der bei mir nicht nachhallt.

    Christian Fußy (Redakteur) gibt 2 von 5 Sternen: „Joker“ funktioniert für mich weder als Psycho-Sozialdrama im Retro-Look, noch als cleverer Twist auf die Origin-Story des wohl beliebtesten Batman-Schurken. Man kann sich darüber streiten, ob es sich bei „Joker“ überhaupt um einen Comic-Film handelt oder nicht, aber am Ende zählt ohnehin nicht die Verpackung, sondern die Emotionen und Ideen, die hinter der Geschichte stecken. Und die kommen leider selten plump daher.

    Christoph Petersen (Chefkritiker und Autor der offiziellen FILMSTARTS-Kritik) gibt 2 von 5 Sternen: Der Retro-Look ist kompetent umgesetzt und ein sichtlich ausgemergelter Joaquin Phoenix gibt mal wieder alles – und trotzdem entpuppt sich dieser „Joker“ als ziemliche Niete. Dass sich ein großes Hollywood-Studio auf ein solches Wagnis einlässt, ist eine Einmal-in-100-Jahren-Chance – und da hätte man so, so viel mehr draus machen können.

    Björn Becher (Stellvertretender Chefredakteur) gibt 1 von 5 Sternen: Mit ausschweifenden Erklärungen und ohne Leerstellen und Raum für die Fantasie des Zuschauers wird der Niedergang von Arthur Fleck geschildert. Dieses Über-Erklären macht „Joker“ redundant und platt. Das Ergebnis: Ein banales Wir-bauen-uns-einen-Malen-nach-Zahlen-Psychopathen!

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Joker"

    „Joker“ startet am 10. Oktober 2019 in den deutschen Kinos – und dann wird sich zeigen, ob der Film neben den Kritikern auch das reguläre Publikum spaltet. Es bleibt spannend – und alles andere wäre für eine so ambivalente Figur für den Joker ja auch eine echte Enttäuschung.

     

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    Kommentare
    • Franz Elinger
      da hat ja mal wieder ein brd bürger etwas geschrieben, komm lebe in deiner mittelmässigkeit
    • Franz Elinger
      Mein Gott, was für ein Film, die energie!! aber, man hätte es viel tiefgründiger machen können, noch viel mehr einblicke in seine Psyche geben können, wie er missbraucht worden ist, als einblender, geil fand ich wie er den Moderator weggepumpt hat, genau so fühle ich mich auch, diese gesellschaft! mit ihrer arroganz! überheblichkeit! mit ihrer leistungsmentalität! nur auto job, luxus ist erstrebenswert! die ausbeutung von uns!! diese nach unten treten! auch im fernsehen!! wir bräuchten einige joker!! das bringt der film einiger massen gut rüber..
    • Deliah C. Darhk
      Ich habe ihn noch gar nicht gesehen.Der Trailer ließ mich kalt.Wird wohl später mal eine Heim-Sichtung werden.
    • Deliah C. Darhk
      Die sachliche Begründung folgte ab Zeile 2. Hast Du bestimmt nur überlesen oder nicht verstanden.Du darfst aber immer noch statt seit mittlerweile mindestens drei Posts nur noch polemisch und persönlich zu werden einfach mal zu der von Dir fallen gelassen Sachlichkeit zurückkehren und entsprechend argumentativ meine Standpunkte widerlegen.Wenn Du es kannst, darfst Du mich gerne überzeugen.Das Du das bislang nicht einmal versuchst sagt allerdings schon Einiges nicht nur zu deiner inhaltlichen Leerstelle, sondern auch zu deiner Motivation aus. ^^Nein, da irrst Du dich gewaltig. Ich mache das mit voller Absicht.Die Vielzahl immer weiterer neuer Accounts mit auffallend gleichem psychologischen Profil bettelt ja recht aggressiv darum, solche Antworten von mir zu kassieren. Ich gebe Dir einfach was Du so nötig hast; nicht etwa weil diese Zermürbungstaktik bei mir anschlagen würde, denn dann würde ich diese Accounts einfach blocken, sondern weil es mir nicht weh tut, aber Du es erkennbar ganz dringend brauchst.Keine Ursache. :)
    • Gravur51
      Nun, ich denke schon dass sowas ähnliches machbar gewesen wäre, wenn man es nicht mit dem Holzhammer versucht hätte. Ich war ja offen dür die Idee.
    • greekfreak
      Der Film hinkt schon von der Grundidee.Du kannst nicht aus dem Joker,einer Figur die für Wahnsinn und nicht rational zu erklärende Gewalt und Chaos steht,eine Art tragischen Helden/Antihelden machen mit dem man als Zuschauer Sympathie und Mitgefühl empfindet.Der Joker soll mich als Zuschauer dazu bringen das ich mich vor Angst in die Hose mache,nicht das ich mir sage: Oh mann,was für ein armer Typ,wieso wird er vom Schicksal zu gebeutelt? Und dann war das ganze sowas von klischeehaft erzählt,ich hab mich gewundert das sie das Hund wird überfahren-Klischee nicht gebracht haben.
    • Gravur51
      Als Film taugte er für mich letztendlich zu wenig.
    • Gravur51
      Es ging mir ähnlich. Meine Meinung steht unter der offiziellen kritik. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber das Ganze war mir viel zu plump. Obwohl ich es ja hätte vermuten können bei einem regisseur der filme wie die hangover trilogie gemacht hat. Was mich überrascht ist dass sich leute wie chris stuckmann, dessen kritiken ich mich meistens mit identifizieren lassen kann, blenden lassen. Ich dachte auch das würde für mich joaquins rolle sein, mit der ich ihn immer identifizieren würde, sprich die rolle seines lebens (wie zb Ledgers Joker, Schwarzeneggers Terminator usw), aber ich muss sagen, meine lieblingsrolle von phoenix ist und bleibt die von freddie quill aus the master. Ich fand die viel furchteinflössender und unberechenbarer.
    • Dominik König
      Bullshi!t.Joa, soviel zur vielbeschworenen Sachlichkeit. Aber da du unter Inhalt und Substanz anscheinend nur deine eigenen, schwallig-geschwätzigen Text-OPs verstehst, in denen du gleich mit kommunikationswissenschaftlichem Geschwafel um dich werfen musst, um dich im Recht zu fühlen, ist das kein Wunder, dass auch das irgendwann erschöpft ist, du vom vordergründig intellektuellen hohen Ross herabsteigst und dich zusehends in Gewöhnlichkeitsphrasen und -posen auf rein persönlicher Ebene flüchtest. Nunja, bei aller Fremdscham: dieses verbale Anpullern entwickelt gerade sogar einen gewissen Unterhaltungswert, muss ich gestehen. Deswegen spare ich mir wohl doch erstmal die Stille und schwelge in der Ruhe vor dem nächsten Sturm?
    • Ilse Müller
      😅
    • Bluegrass
      mach dir keine Sorgen- Emotional werde ich bei Onlinediskussionen nicht ;)Puh, das ist gut :D
    • Ilse Müller
      Es geht ihm darum das, und das nun zum wiederholten Male, es keinerlei Leerstellen bezgl. des Jokers gibt. Es wird alles erklärt. Und das stimmt.Finde ich nicht.Jedenfalls könnte er damit auch meinen, dass im Film auf eine abgedroschene Weise Schritt für Schritt (eben wie Malen nach Zahlen) seine Wandlung vom Normalo Arthur zum Psychopathen Joker gezeigt wird. Ich habe übrigens nie geschrieben das es irrelevant ist, dass hast du mir in den Mund gelegt- ich finde einfach nicht das alles im Film erklärt wird. Sorry, der Vergleich mit Dark Knight ist lächerlich. Joker ist nunmahl ein Film über den Joker während Dark Knight ein Batmanfilm mit dem Joker in einer Nebenrolle als sein Gegenspieler ist. Ja, ich denke auch das es nichts mehr bringt noch weiter zu diskutieren undmach dir keine Sorgen- Emotional werde ich bei Onlinediskussionen nicht ;).
    • Bluegrass
      Uff...es wird immer bunter und anstrengender hier...noch ein Versuch:Du kannst das banales Wir-bauen-uns-einen-Malen-nach-Zahlen-Psychopathen! nicht nachvollziehen. In deiner Vorstellung will er, der Kritiker, sagen: Im Film wird ein Psychopath aufgebaut. Dem widersprichst du, in der durchaus korrekten Annahme, das dies nicht der Fall ist da er von Anfang an ein Psychopath ist. Soweit so gut.Was ich versuche dir zu erklären ist, dass der Kriter mit seinem Bild eben nicht das meinte, was du dir darunter vorstellst. Es geht ihm darum das, und das nun zum wiederholten Male, es keinerlei Leerstellen bezgl. des Jokers gibt. Es wird alles erklärt. Und das stimmt. Es ist alles gesagt und erklärt zu der Figur des Jokers. Daher ist das von dir angesproche spekulieren nicht zielführend, weil es eben nichts gibt worüber man spekulieren kann. Nochmal, keine Leerstellen. Kleiner Vgl. zu Ledgers' Joker: wievieleOrigin-Geschichten hat er gleich den Leuten im Film aufgetischt? Zwei. Weiß man welche stimmt? Stimmt überhaupt eine davon? Who knows. Leerstelle.Und dann kommen wir zu den Akten. Du hast oben in einem deiner Posts doch selbst wiedergegeben was dort drin steht. Und das siehst du als irrelevant an hinsichtlich seiner daraufhin entwickelten psychosen (hier gmeint: das andere Warum)? Nochmal, was der Phoenix Joker gelesen hat in den Akten ist der Ursprung warum er so ist wie er ist. Kein Spielraum. Daher bedeutungsschanger/tiefe Bedeutung. Was der Ledger Joker an (zwei) Geschichten auftischte, war noch nicht mal als Erklärung gedacht warum er so ist wie er ist, sonder nur wie er zu den Narben kam.....Leerstellen en plus....Ufff...und dabei können wirs dann auch belassen erstmal. No hurt feelings please.
    • Ilse Müller
      1.) Die Entwicklung wie er zu dem Menschen wurde den wir im Film gesehen haben. Ich sage ja, dass er durch die Ereignisse im Film nicht zum Psychopathen wurde sondern eben die ganze Zeit einer gewesen ist.2.) Duu mir noch eine Antwort schuldig was die Akte relevantes über das andere Warum liefert. Um deine Frage zu beantworten, mit spekulieren meinte ich, dass wir nur spekulieren können weshalb er ein Psychopath ist. 3.) im Film wird gezeigt wie und warum er von einem eigentlich gutmütigen Typ zu dem wird, was er am Ende schlussendlich istSorry, ich kann mich hier nur immer (wieder) wiederholen: Er ist bereits von Beginn an ein Psychopath und nie ein gutmütiger Typ gewesen. Durch die Ereignisse im Film unterdrückt er die Seite einfach nicht mehr.Ich frage mich gerade ob ich im Film eingeschlafen bin und verpasst habe, wie den Zuschauern in einer Szene mehrere Seiten von Arthurs Akten zum Lesen gezeigt wurden- anders kann ich mir nicht erklären was du mit bedeutungsschwangere Akten meinst.
    • Bluegrass
      Ich bin grad ein bisschen verwirrt hinsichtlich der Spoiler-Handhabung hier, aber nun gut..Drei Dinge:1. Welche Entwicklung genau meinst du hier? Die, im Film gezeigte? Oder die aktenkundige, im Film nur angesprochene?2. Na dann lass uns mal spekulieren. Bin gespannt ob und wenn ja welche Mutmaßungen bezgl. den zahlreichen unausgeleuchteten Winkel seines Wesens selbst oder Entwicklung in den Raum geworfen werden können.3. Vielfach wurde zuletzt schon das Bild Malen-nach-Zahlen immer wieder falsch verstanden. So auch hier. Es geht dabei daraum, das wirklich alles zu dem Charakter erklärt wird. Jeder Punkt. Und erklären heißt auch hier: im Film wird gezeigt wie und warum er von einem eigentlich gutmütigen Typ zu dem wird, was er am Ende schlussendlich ist. Es wird da nichts offen gelassen. Und das geht soweit, das on top zu der bereits visuell gezeigten Entwicklung, noch ein erzählerisches Fundament gelegt wird um auch die letzten bestehenden Unklarheiten hinsichtlich seines Wesens auszuräumen: hier in Form von den bedeutungsschwangeren Akten. Und wenn wir nun wirklich mal alle ganz ehrlich zueinander sind: es ist eben doch sehr wohl wie bei Rob Zombies Meyers Origin. Nur mit dem unterschied das Zombie Meyers als Kind visuell zeigt, und Phillips das Kind in den Akten lässt.
    • Deliah C. Darhk
      Bullshi!t.Die Kinocharts belegen lediglich den Konsum, nicht aber, ob die breite Masse zum Großteil Probleme mit Filmen hat, die keine leichtverdaulichen Blockbuster sind.Das Eine sagt nichts über das Andere aus.CheckT nicht jeder, okay.Aber so viel Kausalitätserfassung sollte man von Forrest Gump auch nicht erwarten.
    • Deliah C. Darhk
      Empirisch belegt hast Du nur, dass Du den Begriff 'Schlüsselimpuls' nicht umsetzen kannst.Des weiteren transportiert hast Du, wie schnell Du angepullert bist, wenn man Dir deine eigene Inhaltsleere vorhält.Sachliche Erwiderung sieht nun mal anders aus.Ach ja, für meine Stille müsstest dann Du die Klappe halten ...Ursache und Wirkung. :P
    • Borsti
      C`mon empirischer Fakt = Kinocharts! Es wäre so einfach gewesen, auch wenn sich die Irre dann wahrscheinlich noch mit den Sehgewohnheiten ihrer Schwiegereltern rausgeredet hätte.
    • greekfreak
      Wer Taxi Driver mag,kann das viel bessere Original sehen. ;-)
    • Corey voL8 (André)
      Alles voll spoiler! Gut das ich Joker gestern gesehen habe. Wer Taxi Driver mag wird Joker lieben !
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