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    In Miniserie: "Harry Potter"-Star spielt Donald Trump
    Von Christoph Petersen — 09.10.2019 um 13:25
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    Der Sachbuch-Bestseller „A Higher Loyalty: Truth, Lies, And Leadership“ wird als vierstündiges Serien-Event verfilmt. Neben Jeff Daniels als Ex-FBI-Chef James Comey wurde nun ein „Harry Potter“-Veteran für die Rolle des US-Präsidenten besetzt.

    Warner Bros.

    Inzwischen gab es so viele weitere Skandale um Donald Trump, dass man die Fehde zwischen dem US-Präsidenten und seinem damaligen FBI-Direktor fast schon wieder vergessen hat. Jedenfalls entließ Trump den FBI-Chef James Comey am 9. Mai 2017 mit sofortiger Wirkung, weil Comey nicht von den Untersuchungen zu Trump und seinen Russland-Verbindungen ablassen wollte. Ein Jahr später veröffentlichte Comey dann den Enthüllungs-Bestseller „A Higher Loyalty: Truth, Lies, And Leadership“, der in Deutschland unter dem Titel „Größer als das Amt: Auf der Suche nach der Wahrheit - der Ex-FBI-Direktor klagt an“ erschien.

    Jetzt soll „A Higher Loyalty“ als vierstündige Miniserie verfilmt werden – und zwar von Autor und Regisseur Billy Ray („Lüge und Wahrheit“). Aber mehr noch als die Macher interessieren in diesem Fall natürlich die Schauspieler, die die zwei hochrangigen Kontrahenten verkörpern werden: Als James Comey wurde Jeff Daniels verpflichtet, dem sein großer Karrieredurchbruch zwar mit Brachial-Comedy wie „Dumm und Dümmer“ gelang, der aber inzwischen vornehmlich ambitionierte Rollen in Stoffen wie „Steve Jobs“ oder „The Newsroom“ verkörpert.

    Ein Hogwarts-Lehrer als Donald Trump

    Als Donald Trump wurde der irische Schauspiel-Titan Brendan Gleeson („Brügge sehen... und sterben?“) angeheuert, der dem breiten Publikum wohl vor allem als ruppiger Alastor „Mad-Eye“ Moody mit seinem magischen Auge bekannt sein dürfte. Brendan Gleeson hat den Auror zwischen 2005 und 2010 in drei „Harry Potter“-Blockbustern verkörpert.

    Midwestern Films LLC_All / Warner Bros.
    Jupp, das passt!

    Im Gegensatz zu Alec Baldwin, der Donald Trump in den vergangenen Jahren immer wieder in Sketchen von „Saturday Night Live“ gespielt hat, wird Gleesons Auftritt als Trump wohl keine Parodie, sondern eine ernsthafte Performance – soweit das in dieser Rolle überhaupt möglich ist. Im ersten Moment klingt die Besetzung jedenfalls erst mal sehr vielversprechend und spannend.

    „A Higher Loyalty“ wird wohl in der zweiten Jahreshälfte 2020 gezeigt – ob auf dem Bezahlsender Showtime oder dem Streaming-Angebot CBS All Access, soll allerdings erst kurz vorher entschieden werden. Über eine deutsche Ausstrahlung ist dementsprechend aktuell auch noch nichts bekannt.

    Welche Serien wurden abgesetzt, welche verlängert?

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Deine Ansicht ist kein Fakt, Christoph. Fakt ist, er ist ein gewählter Präsident und somit Repräsentant eines Volkes.Verachtet Du ihn, verachtet Du zwangsläufig auch seine Wähler, ohne diese und ihre individuellen Beweggründe überhaupt (in kritischer Masse) zu kennen.Das klänge für mich jetzt gefährlich nach anti-amerikanischer Volksverhetzung und Missachtung demokratischer Grundwerte, nämlich der Achtung der Mehrheitsentscheidung.Zu sagen Trump betreibe nach deiner Ansicht eine riskante und gefährlich grenzwertige Politik, bei gleichzeitig dich an einen betrunkenen Tanzbären erinnerndes Auftreten hättest Du in etwa den gleichen informellen Wert geliefert, allerdings ohne dich dabei im Ton zu vergreifen und als jemand zu präsentieren, der unfähig oder - vielleicht auch und - ungewollt ist, sich an eben jenen Begriff von Menschenwürde zu halten, den er doch von anderen Personen erwartet und bedingend einfordert.
    • Deliah C. Darhk
      Spoiler! Auch fragwürdige US-Präsidenten sind Menschen. ^^(Das gleicht natürlich nur rein zufällig deiner Begründung, mit der Du einem User erklärtes, warum sein Text zu Brie Larson gelöscht wurde.)Edit:Wurde StGB 103 eigentlich schon ausser Kraft gesetzt?Wenn nicht stellt dein Post nach meinem Rechtsverständnis eine Straftat nach eben diesem dar. ^^Dafür müsste FS dich dann eigentlich mit IP-Sperre für immer bannen, oder?#rememberFain5#rememberGleichheit?
    • Deliah C. Darhk
      Trump ist keine Rolle, sondern eine real existierenden Person.Warum sollte man die nicht ernsthaft performen können?
    • Deliah C. Darhk
      Einen Darum denken wir bei Brendan Gleeson nur an Harry Potter - Artikel in den nächsten Tagen.
    • Christoph Petersen
      Wer Kinder ohne Seife in Käfige sperren will, wird von mir Vollhonk genannt, muss er dann mit klarkommen.
    • Sentenza93
      Gemessen an Euren eigenen Richtlinien solltest Du diesen Kommentar löschen oder er gelöscht werden. Ich mag den Typen zwar auch absolut nicht, aber das ist eine persönliche Beleidigung gegen wen. Dafür wurden Kommentare von Usern schon gelöscht.soweit das in dieser Rolle überhaupt möglich ist. Stell Dir vor, der Typ ist auch nur ein Mensch. Ein guter Schauspieler kann den auch gut und ernst darstellen. Wenn gewollt.
    • Luthien's Ent
      Wahr... verdränge es gern manchmal...
    • greekfreak
      Wir reden hier von FS,was erwartest du?
    • greekfreak
      Supi mehr Propaganda,sogar pünktlich zu den Wahlen 2020.(Ein Schelm wer da an Böses denkt.)
    • Christoph Petersen
      Nupp, ist halt ein gefährlicher Vollhonk. Wird von mir aus ganzem Herzen verachtet (außer als Boss in The Apprentice, das fand ich super).
    • Luthien's Ent
      Brendan Gleeson ist bitteschön alles andere als nur ein Harry Potter-Veteran. Entscheidet euch! Schauspiel-Titan oder Harry Potter-Star? Der Mann hat dermaßen viele Rollen gehabt, war Director, hat Emmy, BAFTA und Golden Globe daheim, aber soll auf einer Filmseite nicht mehr als mit Harry Potter assoziiert werden? Traurig.
    • Ravna Bergsndot
      soweit das in dieser Rolle überhaupt möglich ist. Ihr könnt Euro Verachtung für einen gewählten US-Präsidenten aber kaum im Zaum halten, was? Na ja, ist schließlich auch Regierungslinie, insofern alles richtig gemacht.
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