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    Neue "NCIS"-Folge deutet düstere Vergangenheit von Torres an

    Die 18. Folge der 16. Staffel „Navy CIS“, die heute bei Sat.1 läuft, dreht sich ganz um Nick Torres (Wilmer Valderrama). Dabei enthüllt Gibbs nebenbei offenbar auch ein dramatisches neues Detail über den Ex-Undercover-Agenten...

    Erik Voake / CBS

    Ex-„Die wilden Siebziger“-Star Wilmer Valderrama gehört erst seit der 14. Staffel zum „Navy CIS“-Cast, hat sich aber schnell zu einem Fanliebling gemausert. So ist es wohl auch kein Wunder, dass seine Figur Nick Torres auch in Season 16 wieder im Zentrum einer Folge stehen darf.

    In der 18. Episode mit dem Titel „Das Haus brennt“ (läuft am heutigen 29. Oktober 2019 um 20.15 Uhr bei Sat.1) findet sich ein verwirrter Torres plötzlich auf einem alten Kutter wieder – ohne Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen ist. Als auf seinem Shirt Blutspritzer entdeckt werden und wenig später eine Leiche auftaucht, gerät er zu allem Überfluss auch noch unter Mordverdacht.

    Während er und seine NCIS-Kollegen unter Hochdruck an der Lösung des vertrackten Falls arbeiten (die wir hier natürlich nicht vorwegnehmen wollen), werden ganz kurz auch private Probleme von Torres angerissen, die bislang verborgen waren...

    War Torres Alkoholiker?

    Als Torres' Blackout in der neuen „NCIS“-Folge ergründet werden soll, hegt Gibbs (Mark Harmon) kurzzeitig Zweifel an der Aussage, dass Torres vorher nichts getrunken hat – und das offenbar nicht von ungefähr, erwidert der doch darauf, dass er das Ganze inzwischen wesentlich besser im Griff habe.

    Was inmitten der Ermittlungsarbeit schnell in einer kleinen Randbemerkung unterzugehen droht, offenbart nicht nur Gibbs fast schon väterliche Fürsorge für Torres, sondern deutet auch eine ganz neue Facette von dessen Hintergrundgeschichte an. Auch wenn es nicht explizit ausgesprochen wird, geht aus dem Gespräch mit Gibbs doch hervor, dass Torres wohl alkoholkrank war oder das vielleicht sogar noch immer nicht ganz überwunden hat.

    Von Undercover-Arbeit gezeichnet?

    Da nicht weiter darauf eingegangen wird, kann über die Ursache der angedeuteten Probleme bislang nur spekuliert werden. Wahrscheinlich ist aber, dass die zahlreiche Undercover-Einsätze, die Torres vor seiner Zeit beim NCIS absolviert hat, nicht spurlos an ihm vorübergegangen sind. Dass er nach seiner Undercover-Zeit Schwierigkeiten hatte, sich wieder an ein halbwegs normales Leben zu gewöhnen, wurde bei „Navy CIS“ ja bereits thematisiert. Und womöglich hat er im Zuge dessen versucht, seine Probleme im Alkohol zu ertränken.

    Vielleicht spielt aber auch der Verlust seiner besten Schulfreundin eine Rolle dabei. Der liegt zwar schon lange zurück – wie Torres' Abneigung gegen Krankenhäuser und seine Reaktion auf eine Krebspatientin aber schon in der 14. Staffel gezeigt haben, hat er daran noch immer zu knabbern.

    Ob die mutmaßlichen Alkoholprobleme in einer späteren „Navy CIS“-Folge genauer beleuchtet werden und wir eventuell mehr über die traumatischen Undercover-Erlebnisse von Torres erfahren, bleibt abzuwarten. Der Grundstein für einen tragischen und emotionalen Blick in die Vergangenheit des NCIS-Agenten wäre nun aber gelegt.

    Endlich neue Folgen "NCIS": Dann seht ihr das große Fanliebling-Comeback auf Sat.1
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