Mein FILMSTARTS
    Nach "Dark Fate": Nur so kann die "Terminator"-Reihe jetzt noch gerettet werden
    Von Daniel Fabian — 09.11.2019 um 16:00
    facebook Tweet

    Ein Erfolg wird „Terminator 6: Dark Fate“ wohl keiner mehr – dafür lief die sündhaft teure Produktion einfach zu schwach in den Kinos an. Vielleicht ist es aber dennoch nicht zu spät für eine Kehrtwende, die schon längst hätte kommen müssen.

    +++ Meinung +++

    Nachdem „Terminator: Dark Fate“ bereits in Deutschland den schwächsten Start der gesamten Reihe hinlegte, zeichnet sich auch in den USA eine wirtschaftliche Bruchlandung ab. Gerade einmal 29 Millionen spielte der Film dort an seinem Startwochenende ein – und das bei einem Budget von satten 185 Millionen Dollar!

    Es muss also schon ein kleines Wunder geschehen, damit Fox und Paramount mit dem Film noch schwarze Zahlen schreiben. Schließlich müssen dafür neben den Produktionskosten auch die Ausgaben fürs Marketing wieder reingeholt werden. Falls die Reihe aber nach dem anstehenden „Dark Fate“-Flop dennoch fortgesetzt wird (schließlich ließ man sie auch nach früheren Fehlschlägen nicht ruhen) wünsche ich mir als Fan der guten Filme, dass Franchise-Schöpfer James Cameron einen neuen, alten Ansatz verfolgt.

    Bitte kein CGI-Bombast mehr!

    Seit dem großartigen „Terminator 2 - Tag der Abrechnung“ von 1991 assoziiert man die Killer-Cyborg-Saga mit riesigen, spektakulären Materialschlachten, siehe auch „Terminator 3 - Rebellion der Maschinen“. Der  kam 2003 samt R-Rating und jeder Menge spaßiger und vor allem handgemachter Action daher, sollte mit „Dark Fate“ als vermeintlich „echtem dritten Teil“ nun aber doch nachträglich aus dem Gedächtnis des Publikums gelöscht werden – und zwar mithilfe eines regelrechten Schwalls an digitalen Effekten, die offensichtlich aus dem Computer stammen. Nullen und Einsen, wohin man sieht.

    Nach „Terminator: Die Erlösung“ und „Terminator: Genisys“ – der erste ist für mich eher ein Solofilm, der zweite schlicht eine Frechheit – sollte die Reihe nun aber wirklich gerettet werden. Doch trotz offensichtlicher Anleihen vor allem am zweiten Teil verbindet in meinem Freundes- und Bekanntenkreis „Dark Fate“ kaum einer mit dem Meisterwerk von James Cameron. Was die Qualität, wird der Film von Vornherein eher Teil drei oder fünf gegenübergestellt. Nicht unbedingt ein Kompliment – und sicherlich nicht das Ziel von Tim Miller.

    2015 Paramount Pictures
    "Terminator: Genisys": CGI soweit das Auge reicht

    Der Regisseur versprach uns am „Dark Fate“-Set, dass sein Film mehr Action haben würde als er je in einem Film gesehen hat. Dabei scheint er allerdings zu vergessen, dass sich vor allem Fans der ersten beiden Teile (die ich gerne als „Originalreihe“ bezeichne) an praktischen, greifbaren Effekten erfreuen.

    Worauf es bei Actionszenen aber besonders ankommt: Sie bekommen erst Bedeutung, wenn sie auch der Geschichte zuträglich sind und funktionieren nur dann, wenn sich der Zuschauer darin auch zurechtfindet – und nicht etwa wie in der Flugzeugszene von animiertem Krach-Bumm dermaßen erschlagen wird, sodass er nicht mehr weiß, wo oben und unten ist (was so ganz sicher nicht beabsichtigt war). Ohne inhaltliche Relevanz ist auch das größte Action-Spektakel völlig wertlos.

    Mehr Action als je zuvor: FILMSTARTS am Set von "Terminator 6: Dark Fate"

    Doch selbst nach den letzten vier Kapiteln der „Terminator“-Saga glaube ich noch immer, dass es möglich ist, einen guten „Terminator“-Film zu machen. Allerdings unter anderen Voraussetzungen...

    Lieber Low-Budget-Action wie im ersten "Terminator"

    Terminator“ von 1984 hat gerade einmal 6,4 Millionen Dollar gekostet – je nach Inflationsrechner würde das heute einem Budget von ungefähr 16 Millionen Dollar entsprechen, also nicht einmal einem Zehntel der tatsächlichen „Dark Fate“-Kosten. Und es heißt ja nicht umsonst: weniger ist mehr.

    2019 Twentieth Century Fox Home Entertainment, Inc. All Rights Reserved.
    Mit Mini-Budget zum Kino-Klassiker: "Terminator" (1984) hat nur 6,4 Millionen Dollar gekostet

    Wenn ein Visionär wie James Cameron für seine Filme Geld in die Hand nimmt (und diese dann auch selbst inszeniert), dann weiß man, dass jeder Cent davon bestens angelegt ist. Teil zwei kostet 1991 bereits horrende 100 Millionen Dollar, ist mit einem Box Office von über 520 Millionen Dollar aber eben auch der erfolgreichste Teil der Reihe – und da ist die Inflation noch nicht mal berücksichtigt. Bei weniger erfahrenen Filmemachern wie Tim Miller ist das etwas anderes. Denn auch wenn der mit „Deadpool“ einen Riesen-Hit landete, hat er sich abgesehen davon noch nicht als Regisseur behaupten müssen.

    Um einem aufstrebenden Filmemacher eine Chance zu geben, gleichzeitig das damit einhergehende Risiko aber möglichst gering zu halten, könnte man bei einem siebten „Terminator“-Film – falls sich überhaupt noch jemand traut, in die Reihe zu investieren – zurück zu den Wurzeln gehen, sich auf die Geschichte, die Figuren und ihre Dynamiken konzentrieren und Action lediglich als Mittel, die Erzählung voranzutreiben, nutzen. Denn eines ist sicher: Es braucht keine 185 Millionen Dollar, um einen guten Science-Fiction-Kracher auf die Beine zu stellen.

    "District 9", "Looper" & Co. machen’s vor

    In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Filmemacher bewiesen, dass keine riesigen Geldhaufen vonnöten sind, um gutes, Action-geladenes Science-Fiction-Kino zu liefern. Sollte es also tatsächlich zu einem weiteren „Terminator“ kommen, würde ich mir jedenfalls wünschen, dass der nicht nach dem Motto „größer, lauter, weiter“ aufgeblasen wird, sondern sich stattdessen aufs Wesentliche konzentriert und dabei von mir aus verhältnismäßig „klein“ bleibt. Zur Veranschaulichung hier ein paar Filme, in deren Größenordnung ich mir einen weiteren „Terminator“-Teil wünschen würde:

    Concorde Filmverleih GmbH / Sony Pictures Germany / Universal Pictures / Lionsgate
    "Looper", "District 9", "Upgrade", "Dredd": Sci-Fi-Action geht auch ohne XXL-Budget

    District 9“: Der von „Herr der Ringe“-Macher Peter Jackson produzierte und vom damals noch unbekannten Neill Blomkamp („Elysium“) inszenierte Sci-Fi-Thriller bietet politischen Zündstoff, ist hochspannend und sieht obendrein verdammt gut aus. Produktionskosten: 30 Millionen Dollar.

    Looper“: Cooler Science-Fiction-Actioner von Mittlerweile-„Star Wars”-Regisseur Rian Johnson mit Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt als abgebrühte Zeitreise-Killer. Produktionskosten: 30 Millionen Dollar.

    Dredd“: Ein geradliniger Actionfilm, der vor allem visuell total abgefahrene Wege geht – und zwar an den Kinokassen floppte, nichtsdestotrotz aber eine große Fangemeinde um sich schart, die seit Jahren nach einer Fortsetzung verlangt. Produktionskosten: 50 Millionen Dollar.

    Upgrade“: Wunderbar fieser, kompromissloser Sci-Fi-Actioner, der keine Gefangenen macht und teils spektakuläre Bilder liefert – und das als fast schon No-Budget-Film. Produktionskosten: 3 Millionen Dollar.

    All diese Filme haben mich nicht nur mit ihrer Geschichte aufs Beste unterhalten, sondern bieten außerdem teils auch spektakuläre Action mit R-Rating-Charakter. Genau das haben sich wohl auch die „Dark Fate“-Macher mit ihrem Film vorgenommen, die letztlich aber weit über das Ziel hinausgeschossen sind und das Franchise damit vielleicht sogar für immer begraben haben.

    Drohender Flop: "Terminator: Dark Fate" steuert auf bis zu 100 Millionen Dollar Verlust zu

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Kommentare
    • Jimmy Conway
      Mich widert CGI Krachbumm Action dermaßen an. Meine liebsten Actionfilme haben alle praktische Effekte und Stunts.Aber wenn man sich die letzten Terminator Filme anschaut, der letzte Die Hard Mist, die Star Wars Prequels (!!!), halt fast alles was nach Nolans toller Dark Knight Trilogie im Segment der Superhelden Filme kam...das ist einfach nur noch Kinderkacke.Deshalb freue ich mich auf jeden neuen M:I Film oder auch Bond.Terminator Salvation war eine Anbiederung an Transformers und Genisys nahm mit dem fliegenden T-800 ja schon MCU Verhältnisse an. Hauptsache Teenager gehen rein, die eh alle paar Minuten vom Handy abgelenkt sind.
    • FilmFan
      Mehr geht nicht.
    • FilmFan
      Bla bla.
    • ObiWann
      Du sprichst von ablehnen ???ernsthaft ?? ,du der alles ablehnt und diffamierst was nich deinem Gusto entspricht,das is doch absolut lächerlich .Dir fehlt einfach sagen wir es mal normal ,die Fähigkeit andere Meinungen zu akzeptieren und vor allem zu respektieren ,vernünftige Diskussionen auf der Grundlage von Argumenten sind mit dir einfach nicht möglich. Sobald es darum geht deinen Standpunkt tiefer und sinnvoller zu erläutern brichst du einfach komplett ein und beharrst wie ein kleines Kind dem man seinen Lutscher wegnimmt, auf dummlichen und kleinkariertem Thesen, die du dir so zusammenreimst und dabei nich mal merkst wie sehr du dir immer und immer wieder selbst wiedersprichst.
    • ObiWann
      Wie gewohnt von dir ein dummer provozierender Kommentar ,wenn’s mit normalen Argumenten nicht mehr geht dann lieber provozieren und hoffen das die Redaktion deinen Unfug weiter schützt.
    • Sven-Friedrich W
      Ich habe mich bei Dark Fate im Kino in keiner Sekunde gelangweilt. Mir hat die Action auch sehr gefallen. Die Story war zwar nicht bahnbrechend und an T2 kommt der Film natürlich nicht ran, aber wie schon geschrieben: Der Film hat mich gut unterhalten.
    • James Solo
      Auch wenn ich ebenfalls meine Probleme mit Salvation habe (Ich glaube McG ist hier das große Problem) ist es die einzige Fortsetzung von T2 die irgendwie ihre daseinsberechtigung hat. Der Film hat durchaus auch einiges richtig gemacht aber leider zu viel Falsch. Dennoch würde ich ihn T5 und T6 jederzeit vorziehen.
    • James Solo
      Mit dämlicher Krach bumm Action kann ich leben. Wenn sie sinnvoll in die Geschichte integriert ist. Endgame hat jetzt auch nicht die Super innovativen Actionszenen aber im Kontext der Geschichte sind sie dennoch mehr als unterhaltend. Dark Fate ist ein künstlerischer Reinfall. Ausser Connor und dem T800 gibt es nix Positives zu dem Film zu sagen. Ausserdem kann ich dem Film nicht verzeihen, dass er Quasi die komplette Handlung von T2 überflüssig macht.
    • Larry Lapinsky
      Also kurz gesagt (?), SC ist ob ihrer Entwicklung in T1 und T2 ein interessanter, glaubwürdiger Charakter und die Mexikanerin halt nur eine politisch korrekte Mary Sue, die aber ebenso langweilig wie z. B. Rey in Star Wars ist und letztlich auch ein Junge oder ein Transgender sein könnte, richtig? Wenn ja, sehe ich das auch so. Und Linda Hamilton spielt zwar stark und ist sehr präsent, aber ihr Charakter entwickelt sich im Film auch nicht weiter, sondern ist ebenso langweilig.
    • Larry Lapinsky
      Danke, jetzt habe ich zumindest den Begriff verstanden. In meiner eigenen Meinung dazu bin ich allerdings gespalten. Richtig stark fand ich außer mal wieder Schwarzenegger keinen der CharakterInnen ;-) ...
    • Bruce Wayne
      Ich kann solche pseudo-zynischen Karikaturen nicht wirklich ausstehen. Besonders, da sich ihre Argumente in den jeweiligen Kritiken dann meistens eh nur auf politischen Kontext beziehen, und nicht wirklich etwas mit den wirklichen Aspekten des Mediums zu tun haben. Davon abgesehen bekomme ich bei der Redensart des Typen bereits eine Migräne. Aber ich schätze, manche finden das unterhaltsam. Ihn allerdings zu zitieren, ist nicht gerade ein gutes Zeichen.
    • Bruce Wayne
      Kann sein. Habe hier lediglich eine Alternative zur typischen Formulierung aufgelistet ^^
    • Piet
      jep,früher war alles besserwie unsere eltern früher. wahnsinnig originell.
    • Deliah C. Darhk
      Kyle erklärt es mit der Aura lebender Organismen.Ich meine, er nannte sie 'das Feld, das jeden lebenden Organismus umgibt' oder so ähnlich.Warum der T-1000 durchging bleibt in der Tat ungeklärt.Da ließe sich eventuell mutmaßen, dass durch seine flüssige und somit bewegliche Grundstruktur ein der Aura ausreichend ähnliches elektromagnetische Feld generiert wird.
    • Deliah C. Darhk
      Seine Äußerung ist aber nun einmal Teil der Kunst, da er damit deren Intention bzw Folgewirkungen offenlegen.RJ bekam den Hass erst ab, nachdem er die Kritiker an TLJ wegen ihrer Sachkritik diffamierte. .... da kann er sich auf Umwegen auch umprogrammieren.Das müsstest Du jetzt mal schlüssig erklären, und mit 'Leben findet einen Weg' kommst Du hier nicht weit, ganz einfach, weil ein Terminator nicht lebt.Wie in T1 das Skelett des T-800 durch die Zeit reisen konnte wird übrigens im Film von Kyle Reese erklärt, ebenso, warum es mit Kleidung nicht funktioniert. Totes Gewebe geht nämlich nicht durch.Zum T-1000 gibt es keine Erklärung. Das stimmt. Aber dadurch wird die Darstellung in DF eigentlich eher noch problematischer, denn wenn man die einzige sinnvolle Erklärung, dass Kyle sich mangels Verständnis für die Funktionsweise der Zeitreise-Vorrichtung geirrt hat und T-800 nur deswegen backt geschickt wurde, damit er keine auffällige noch nicht existente Kleidungsart entsorgen musste, dann hätte man sich Grace 'Mode-Problematik' zu Beginn in die daraus resultierenden fatale Charakter-Darstellung komplett schenken können.Hätte der Figur und dem Film gut getan, weil ein Kernpunkt der Kritik damit obsolet gewesen wäre.
    • FAHNENJOKER
      Ja, aber am T-1000 in T2 ist ja nix organisches mehr, das ist flüssiges Metall oder sowas in der Art, also bricht T2 hier mit dem was T1 etabliert hat.Gleiches gilt für Dyson und seine Erklärung, die kommen erst in T2 vor. Da wurde das halt rückwirkend so geändert (retroactive continuity). Aber wenn man T1 für sich betrachtet, dann gibt es dort nur eine Zeitlinie die quasi unausweichlich ist. Alles was ein Zeitreisender tut um etwas zu ändern führt dann erst zu den für ihn vergangenen Ereignissen. Google mal predestination paradox terminator.Die Frage ob küstliches Leben oder künstliche Intelligenz dem echten bzw. organischen gleichgestellt werden kann, bzw. irgendwann ein solches Niveau erreichen kann, ist in der Tat interessant (Blade Runner ist auch einer meiner absoluter Lieblingsfilme). Unter der Prämisse kann man doch aber Carl in DF akzeptieren. Wir wissen ja nicht, ob er wirklich so etwas wie Empfindungen oder ein Gewissen hat oder nur gelernt hat das sehr gut zu simulieren, um besser mit Menschen agieren zu können.Und wenn irgendwann kein Unterschied mehr festgestellt werden könnte, zwischen perfekter Simulation und echt, spielt es dann überhaupt noch eine Rolle? Sind Menschen und Tiere nicht auch sehr komplexe biologische Maschinen? Wann ist etwas mehr als die Summe seiner Teile? Faszinierend, würde Spock sagen ;)
    • Defence
      Grundsätzlich trenne ich auch im Normalfall Künstler und Werk. Hier halt etwas schwierig, weil sich Millers Aussage direkt auf den Film bezieht. Allerdings lasse ich mich in diesen Fall nicht triggern, auch wenn allgemein ich mit einigen Entwicklungen in diese Richtung auch so meine Probleme habe -z.B. der pauschale Umgang mit kritischen Stimmen, diese als sexistische, rassistische usw Trolle/Hater zu bezeichnen. Viel zu oft auch von offizieller Seite geschehen, z.B. Disney, GB-Remake uswWie Sentenza schon schrieb, DF hat genug Probleme (mit den ich mich beschäftigen kann^^), die Woke Sache nur eines davon (auch im Kontext zu Millers Aussage). btw passt hier auch eine JP-Anspielung Das ist Fehler 583 auf der heutigen Liste^^Zum T-800: Blockade-Chip? Da würd ich mit das Leben findet einen Weg antworten :pFinde ich tatsächlich eine interessante Ausgangslage für eine spannende Diskussion. Inwieweit ist das Leben bzw kann eine Machine leben? Stück weit die Fragen aus Blade Runner.T800 konnte durch die Zeitmaschine, weil sein äußeres eben organisches Material ist, quasi sein Metallskelett verdeckt hat. Das war wohl der entscheidene Faktor, was durchgeht, was nicht. Wurde , glaube ich, auch sinngemäß so erklärt.Thema Schicksal. Eben nicht, eine Grundprämisse war, daß das Schicksal eben nicht vorbestimmt ist (No Fate Szene am Rastplatz) Dyson bzw später Skynet terminieren darauf aufbauend. Auch im ersten Terminator gab es eine entfernte Szene, wo Sarah Cyberdyne Systems zerstören wollte, um die Zukunft zu verändern.
    • Defence
      Habe mit Salvation einige massive Probleme. U.a. die Darstellung des Widerstands. Bei dem Film nie das Gefühl gehabt, was die beeindruckenden Flashbacks und Erzählungen von Kyle im ersten Terminator angedeutet haben. Die Menschheit am Rande des Abgrunds, kurz vor ihrer Vernichtung...Stattdessen ein hochgerüstetes Heer mit Kampfjets, Atom U-Booten(!) u.ä. Mehr ein Kampf auf mindestens Augenhöhe, z.T. wirkte es sogar, als ob Skynet der Schwächere wäre...Ich weiß, das viele argumentieren, das in Salvation ja erst der Beginn des Krieges gezeigt würde, aber auch da war lt Kyle Skynets Überlegenheit verheerend und überwältigend, mit dem Aufkommen der T800 wurde es sogar noch viel schlimmer... Eine Entwicklung, wo der Widerstand unter großen Opfern und dem Mute der Verzweiflung Anschluss fand, die drückende Überlegenheit Skynets verringerte, fand erst viel viel später statt.Einer von vielen vielen Fehlern von Teil 4, der einer Fortsetzung im Grunde schon im Vorfeld das Genick brach, auch wenn die vom Hörensagen wohl tatsächlich wesentlich düsterer werden sollte, mehr die Atmo bekommen sollte, wie u.a. ich mir das wünsche. (deswegen auch dein Post geliked, aber eine Fortsetzung im McG Stil never ever^^)
    • xyxyxyxyxyxy xyxyxyxyxyxy
      ich las mal das james cameron so gar nicht wirklich zufrieden mit dem drehbuch zu dark fate gewesen war als die dreharbeiten längst begonnen hatten, weshalb er versuchte währenddessen noch etwas umzuschreiben, bzw. zu retten... hehe... er hat es schlicht für nicht fertig ausgearbeitet befunden und versuchte sogar zu anfang während der dreharbeiten korrekturen vorzunehmen. ob es sich genau so zugetragen hat sei dahingestellt, weiß ich nicht, jedenfalls scheint das drehbuch zu dark fate meiner meinung nach echt nicht so der brüller zu sein, milde ausgedrückt. was eigentlich ja auch gar nicht so schlimm sein müsste, weil manche filme wollen einfach irgendwie unterhalten und das ist ja auch ganz nett manchmal... aber bei terminator, in anbetracht des ersten und des zweiten teils... eine schande, meiner meinung nach. eigentlich voll traurig und ich kapier es nicht wie ein solches hundert millionen teures projekt so in den sand gefahren wird. allein von der thematik her gibt es so viele anhaltspunkte die halbwegs begabte drehbuchautoren doch zu höchstleistungen treiben könnten, gerade in anbetracht dessen das terminator hoch aktuell sein könnte. in so vielerlei hinsicht, sei es KI, familiäre beziehungen, eine unermüdlich bedrohende übermacht und das über sich hinauswachsen und fragen nach schicksal und schuld, darüber hinaus ein horror-scenario und zeitreise... alles themen die T1 u T2 bereits (wenn auch teilweise minimalistisch, vielleicht deshalb so genial) angesprochen haben. man könnt fast meinen das man es dabei belassen könnte, ursprünglich sollte nach teil 2 ja auch schluss sein. und doch scheint es mir als hätten leute über die jahre doch noch interesse an einen weiteren teil dieser storry gehabt und ich wage zu behaupten das dies nicht bloß nostalgische gründe hat. vielmehr glaub ich das die story ein mega potential in ganz vielerlei hinsicht hat.schade was daraus gemacht wurde. perlen vor die säue nennt man sowas, 185 millionen dollar teure perlen!nebenbei, die regie ist auch zum kotzen, .... wenn ich überlege was mich die ersten beiden teile allein aufgrund ihrer inszinierung in den bann gezogen haben... grrrrund es gibt gute drehbuchautoren und autorinnen, gute kamera-leuteund gute regisseurinnen und regisseure.komisch ist die welt.
    • FAHNENJOKER
      Das ist natürlich ziemlich dämlich von Miller sowas zu sagen, da provoziert er ja bewusst eine entsprechende Reaktion. Shame on him. Aber unabhängig davon habe ich das im Film nicht so empfunden.Und ich finde man sollte generell Kunstwerk und Künstler voneinander trennen. Oder lehnst du von vorneherein bzw. nachträglich alle Filme mit/von Tom Cruise, John Travolta, Mel Gibson, Roman Polanski, Woody Allen, Kevin Spacey md anderen ab, weil diese als Personen im echten Leben Scheiße gebaut haben?Bei Rian Johnson sehe ich es z.B. umgekehrt: Ich fand TLJ enttäuschend, aber gegen ihn als Person habe ich nichts (er kriegt ja sehr viel Hass ab).Zum T-800: Blockade-Chip? Da würd ich mit das Leben findet einen Weg antworten :p 22 Jahre mit nix anderem zu tun, da kann er sich auf Umwegen auch umprogrammieren.Und innere Logik wird auch schon zwischen T1 und T2 über Bord geworfen. Was durch die Zeitmaschine reisen kann und was nicht ist inkonsequent (nur lebendes Gewebe? Aber das Terminator Metall-Skelett trotzdem? T-1000?? Kleidung kann auch organisch sein,...)Auch wie sich Zeitreisen auswirken ist verschieden: in T1 ist das Schicksal quasi vorherbestimmt, am Ende ist alles so, das es die Zukunft die es bedingt hat nun auslöst. Aber in T2 kann man plötzlich neue Zeitlinien erschaffen und sein Schicksal ändern.
    Kommentare anzeigen
    Folge uns auf Facebook
    Die beliebtesten Trailer
    Booksmart Trailer DF
    Gesponsert
    Last Christmas Trailer DF
    Richard Jewell Trailer DF
    The Irishman Trailer OmdU
    Die Eiskönigin 2 Trailer DF
    Der Unsichtbare Trailer DF
    Alle Top-Trailer
    Alle Kino-Nachrichten
    "Star Wars 9": Auf diese Art half  "Star Wars 8"-Regisseur Rian Johnson
    NEWS - In Produktion
    Dienstag, 12. November 2019
    Nach "Midway": Darum solltet ihr euch sofort auch noch zwei Netflix-Dokus ansehen!
    NEWS - Im Kino
    Dienstag, 12. November 2019
    Nach "Midway": Darum solltet ihr euch sofort auch noch zwei Netflix-Dokus ansehen!
    Hat Netflix' "The King" bei "Game Of Thrones" geklaut? Regisseur verteidigt sich gegen Vorwurf
    NEWS - DVD & Blu-ray
    Dienstag, 12. November 2019
    Hat Netflix' "The King" bei "Game Of Thrones" geklaut? Regisseur verteidigt sich gegen Vorwurf
    Die neuesten Kino-Nachrichten
    Neustarts der Woche
    ab 07.11.2019
    Midway - Für die Freiheit
    Midway - Für die Freiheit
    Von Roland Emmerich
    Mit Ed Skrein, Patrick Wilson, Woody Harrelson
    Trailer
    Zombieland 2: Doppelt hält besser
    Zombieland 2: Doppelt hält besser
    Von Ruben Fleischer
    Mit Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone
    Trailer
    Unsere Lehrerin, die Weihnachtshexe
    Unsere Lehrerin, die Weihnachtshexe
    Von Michele Soavi
    Mit Paola Cortellesi, Stefano Fresi, Odette Adado
    Trailer
    Der letzte Bulle - Der Kinofilm
    Der letzte Bulle - Der Kinofilm
    Von Peter Thorwarth
    Mit Henning Baum, Maximilian Grill, Florence Kasumba
    Trailer
    Recep İvedik 6
    Recep İvedik 6
    Von Togan Gökbakar
    Mit Şahan Gökbakar, Nurullah Çelebi, Somer Karvan
    Trailer
    Lara
    Lara
    Von Jan-Ole Gerster
    Mit Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung
    Trailer
    Filme veröffentlicht in der Woche
    Back to Top