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    So anders soll "Doctor Strange 2" werden: Das gab's im MCU noch nie!
    Von Markus Trutt — 17.11.2019 um 14:00
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    Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr zeigt ProSieben das Marvel-Spektakel „Doctor Strange“ im Fernsehen (heute um 20.15 Uhr). In der Zwischenzeit hat sich in Sachen Fortsetzung so einiges getan. Wir fassen den Stand der Dinge zusammen.

    Disney

    Als ProSieben im April 2019 erstmals „Doctor Strange“ im Free-TV gezeigt hat, war über die schon lange geplante Fortsetzung des Marvel-Abenteuers noch so gut wie nichts bekannt. Mittlerweile sieht das auch dank der San Diego Comic Con vom vergangenen Sommer ein wenig anders aus. So hat „Doctor Strange 2“ nun nicht nur ein Startdatum, sondern einen äußert neugierig machenden Titel...

    "Doctor Strange In The Multiverse Of Madness"

    Wie Marvel-Studios-Chef Kevin Feige bei der Vorstellung der vierten Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) im Juli 2019 enthüllte, wird das „Doctor Strange“-Sequel auf den abgefahrenen Namen „Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“ hören, was übersetzt so viel bedeutet wie „Doctor Strange im Multiversum des Wahnsinns“ (eine offizielle deutsche Übersetzung des Originaltitels gibt es bislang noch nicht).

    Zum genauen Inhalt hielt sich Geheimniskrämer Feige noch bedeckt, ein paar kleine Häppchen lieferten er und Regie-Rückkehrer Scott Derrickson aber immerhin. Und natürlich weckt auch der Titel selbst schon so einige Erwartungen.

    Abgefahrener Marvel-Horrortrip

    Regisseur Derrickson versprach vollmundig, dass „Doctor Strange 2“ ein Horrorfilm und damit das erste gruselige MCU-Abenteuer wird. So will er in der Fortsetzung auch noch stärker die psychedelische Verrücktheit einfließen lassen, die viele der Comics über den Marvel-Zauberer auszeichnen und die im ersten Teil nur in Ansätzen Berücksichtigung fanden. Und das durch den Titel angedeutete Setting bietet dafür die passende Spielweise.

    Mit „Doctor Strange 2“ wird nämlich endlich das aus den Comic-Vorlagen schon lange bekannte Konzept des Multiversums ins MCU eingeführt (nachdem es in „Spider-Man: Far From Home“ trotz Ankündigung dann doch nicht vorgekommen ist). Das Sequel wird uns also eröffnen, dass es noch viele andere Welten und Dimensionen gibt, die sich mal nur in Details, mal frappierend von unserer Welt unterscheiden.

    Und hier können sich die „Doctor Strange 2“ machen definitiv mit allerlei abgefahrenen, aber auch düsteren Ideen so richtig austoben. Doch trotz des unheimlichen Einschlags soll auch der Humor, den man aus dem ersten Teil kennt, nicht zu kurz kommen, wie Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch erklärte. Am Ende wird nämlich auch „Doctor Strange 2“ – wie alle anderen MCU-Filme – in den USA ein PG-13-Rating, also eine Jugend- und keine Erwachsenen-Altersfreigabe bekommen.

    Verbindung mit "WandaVision" und "Loki"

    Eine Besonderheit von „Doctor Strange 2“ wird auch sein, dass die Ereignisse der kommenden MCU-Serien „WandaVision“ und „Loki“ direkt in die Handlung des Kinofilms hineinspielen sollen. Wie genau das aussehen wird, ist noch unklar, doch da auch in den beiden Serien wohl das Multiversum eine zentrale Rolle spielen wird, liegt die Verknüpfung durchaus nahe.

    Laut Kevin Feige wird das, was Wanda Maximoff alias Scarlett Witch (Elizabeth Olsen) in „WandaVision“ durchmacht, dann auch in „Doctor Strange 2“ eine Rolle spielen. Dafür wird die Figur selbst auch in dem Sequel auftauchen. Ob auch „Loki“ Tom Hiddleston vorbeischaut, ist allerdings noch nicht bekannt.

    Generell gab Feige zu verstehen, dass die nun unter seiner Federführung für den neuen Streamingdienst Disney+ entstehenden Marvel-Serien sehr eng mit den Filmen verknüpft werden und man die Ereignisse und Anspielungen in diesen künftig nur dann in Gänze verstehen wird, wenn man zuvor die zugehörigen Serien geschaut hat.

    Kinostart im Frühjahr 2021

    Als vierter Film der MCU-Phase 4 (nach „Black Widow“, „The Eternals“ und „Shang-Chi“) startet „Doctor Strange 2“ am 6. Mai 2021. Dann sind neben Benedict Cumberbatch als titelgebender Magier auch Benedict Wong als dessen treuer Weggefährte Wong und Rachel McAdams als seine Freundin Christine wieder mit von der Partie.

    Eine Rückkehr von Chiwetel Ejiofor als Zauberer Mordo, der am Ende von „Doctor Strange“ eigentlich als neuer Bösewicht für den zweiten Teil aufgebaut wurde, wurde hingegen noch nicht bestätigt. Gerüchten zufolge soll der übernatürliche Comic-Schurke Nightmare in „Doctor Strange 2“ zum Haupt-Gegenspieler werden. Als Herrscher der sogenannten Traum-Dimension, der seine Kraft aus der Angst der Menschen bezieht, würde er auch perfekt zum Horror-Ansatz passen.

    Ohne den mächtigen Zeitstein, der in „Avengers: Endgame“ zerstört wurde, dürften Doctor Strange und seine Fähigkeiten in seinem zweiten Solo-Abenteuer auf jeden Fall auf eine wesentlich härtere Probe gestellt werden als noch in Teil 1.

    Schlechte Nachrichten für Marvel-Fans: In Zukunft müsst ihr noch mehr schauen (und bezahlen!)

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    Kommentare
    • Howard Philips
      Jahrelang in einer Filmredaktion gearbeitet. PG-13 führt in der Regel zu einer Selbstzensur, da gewisse Aspekte nicht gesagt, gezeigt oder visualisiert werden dürfen. Z. B. Mama war PG-13. War zwar gruselig, aber hat entsprechend seine Zielgruppe verloren. Für Jugendliche zu finster, für Horrorfilmfans zu lasch. Die Kombination mit der Serie beschränkt indes den Markt, weil praktisch nur Zuschauer, die beides kennen, den gesamten Film verstehen. Das ist vielleicht für Underdogs à la Downton Abbey interessant, aber Marvel macht dem klassischen Filmfan das Leben schwer. Wirtschaftlich fragwürdig.
    • Man Drake
      PG 13 Horror kann durchaus klappen, denn klassischer Horror hat erstmal nichts mit expliziter Gewalt zu tun
    • Rockatansky
      Trotz vieler Schwächen möchte ich Dr. Strange, weil er sich ehr wie ein Fantasy-Streifen anfühlte, statt des üblich Marvelgedöns. Und auch das Ende fand ich für einen Marvelfilm zumindest mal überraschend. Ausserdem hatte der Film Cumberbatch, hey. Daher, waren Strange, Thor und die Guardians noch die einzigen auf meiner Liste, die mich nach Endgame noch so ansatzweise interessierten. Wenn ich jetzt Serien gucken muss, die mich Null interessieren, um Strange 2 vollends zu verstehen, kann ich jetzt schon einen Film von der Liste streichen...
    • Rockatansky
      Zum Glück haben wir dafür ja Experten wie Dich hier...
    • FilmFan
      Ob man die Serien alle sehen muss um die Filme zu verstehen wird sich zeigen. Ich bin ja auch der Meinung man muss die ganzen Solofilme von Phase 1 nicht gesehen haben um Avengers zu verstehen. Mir ging es so. Ich sprang einst ins kalte MCU-Wasser und wusste das Superhelden die Erde retten sollte. Das reichte mir damals als Vorwissen. Heute sieht das ganze für mich aber anders aus. Heute bin ich Fan diverser Charaktere. Und das sehen diverser Serien vor den Filmen wird Pflicht.
    • FilmFan
      Gut das hier so viele Experten unterwegs sind. Und nun mach deine Hausaufgaben. Immer abschreiben hilft nicht für´s leben ;)
    • Ortrun
      Am Film bin ich interessiert, aber an der Serie nicht wirklich. Den Hinweis: aboniert auf jeden Fall Disney+ damit ihr inhaltlich mitkommt, finde ich da schon etwas gewagt. Ich bin optimistisch, dass ich der Filmhandlung auch dann folgen können werde, wenn ich die Serie nicht gesehen, sondern mir die Zusammenfassung in Wikipedia durchgelesen habe.
    • Howard Philips
      Horror und PG-13 macht nie so richtig Sinn. Und den so lieb gewonnenen Marvel-Humor können sie sich bitte auch sparen. Zudem ist die Idee, die Serien mit der Filmreihe zu kombinieren, ziemlich gewagt. Ich halte da gar nichts davon.
    • Deliah C. Darhk
      Die Magie war ja auch schon Teil der Welt. Da unterscheidet sich nicht viel vom Kontext der Jede in ANH.Strange lernt zwar sehr schnell, was nun einmal seinem Genie und Potential geschuldet ist, aber eigentlich sind das doch alles nur Taschenspielertricks bzw Bühnenmagie, und selbst da Nuss er sich massregekn lassen, weil er nicht zu Ende gelesen und beinahe ultimative Schsse gebaut hat.Wirkliche Macht erlangt er erst, als er mit dem Rücken zur Wand das Auge des Agamotto und den Umhang an sich nimmt, u d zeigt auch damit deutlich, nicht wirklich damit umgehen zu können.Er muss sich von seinem Umhang anleiten lassen, was er zu tun hat.Dazwischen stümpert er Artefakten herum, die er nicht einmal kennt.Der einzige wirkliche Sieg von Strange selbst und allein ist die Idee, mit der Zeitschleife Dormammu zur Geisel zu nehmen. Bis dahin ist er immer noch ein überforderter Zauberlehrling. Zum Schluss wächst er einfach an seiner Herausforderung, dass dann aber eben doch erst am Ende des Kampfes.Überhastet fand ich das nicht.
    • Darklight ..
      Mmmhh... es sind einige gute Gedanken von dir dabei, ja... das sehe ich ein. Trotzdem ist es aber ein großer Unterschied, was mit Luke und mit Dr.Strange passiert ist. Zum einen ist A New Hope tonal sehr schlüssig. Dr.Strange wechselt ziemlich stark und schnell von einem Tonfall zum anderen. Man merkt dem Film an, daß er sich nicht entscheiden konnte, ob er das Drama von Stephens Unfall mit aller Härte und seine Arroganz und seine Beziehung ernst nehmen sollte... was zu einem wesentlich ernsteren Film a la Winter Soldier geführt hatte. Oder ob er einen lockeren Abenteuerfilm mit coolen Onelinern a la Indiana Jones werden sollte. Am Ende des Films wird das Ganze mit ein paar witzen, blöden Sprüchen und pseudo Erklärungen aufgelöst. Tonal uncool. Dr. Strange ist erst ein normaler Arzt. Dann kommt ein horrormäßiger Unfall. Dann Endet seine Beziehung. Totale Sinnsuche. Dann kommt Magie in seine Welt. In eine reale Welt! Dann muß er diese Magie lernen. Diese ist überaus kompliziert. Ganze epische Welten und Geschichten hängen da dran. Vielfache Gesetzmäßigkeiten... etc. Und dann lernt er in windeseile tausend verschiedene Sachen... und wird plötzlich zum mächtigsten Zauberer, rettet die ganze Welt, bringt seine Beziehungen in Ordnung. Vermittelt dieser Beziehunge auch noch den magischen Aspekt der Welt und... und und...Das klingt an manchen Punkten ähnlich, wie bei Luke.Doch da sind erhebliche Unterschiede.Luke ist ein guter Pilot. Kann hervorragend fliegen und schießen. D.h. das, was er brauchte, um den Todesstern zu killen, hatte er schon. Die Jedi waren teil dieser Kultur, d.h. diese Art von Magie gab es in der STAR WARS Welt bereits, also auch nix bahnbrechend Neues. Luke lernt ein wenig von der Macht... ein wenig Vertrauen in seine Intuition und dieses Energiefeld und kombiniert es mit seinen Fähigkeiten, Sachen abschießen zu können.Dieser Handlungsstrang iss erheblich dünner und kleiner... und - besser erzählt. Ein schlüssiger Tonfall. Eine ausgewogene Balance aus Humor, Ernst und Romantik und Abenteuer. Diese Schlüssigkeit vermisse ich bei Strange. Dort ist die Handlung zu überladen. Ich finde, an vielen Stellen merkt man dem Film an, daß er nicht wuße, wohin er wollte...Mmmhh... Superman, ja... schwierig. Vom Namen her iss ja hier schon klar, daß er super iss, alles kann, den Tag retten will... also... ja... emotional hat der mich ebenfalls nicht gepackt. Er iss wie nen netter MCU Film. Ich würde hier genau die gleiche Kritik anbringen, außer, daß er wesentlich besser inszeniert iss... und eine hervorragende, epische Filmmusik hatte...Ganz abgesehen davon, iss Superman leider - eben weil so perfekt - etwas langweiliger als Batman oder Spidey.; )
    • Mordru
      Ja das ist Star Wars aber es gibt mehr als genug Filme die eine solche Entwicklung in einem Film durchmachen.Selbst der allererste Star Wars zeigt, obwohl auch Teil einer größeren Reihe bereits, eine komplette Entwicklung einer Figur. Zwar mit Hintertür dass es weitergeht aber auch auf eigenen Füßen stehend.Dann gibt es der Pate Teil 2. Klar Vito Corleone gabs schon im ersten Teil aber da war er schon eine feste Präsenz. Die Origin Story wurde im Nachfolger nachgeschoben und teils sich den Platz im Film trotzdem noch mit Michaels Geschichte.Und um bei den Comicfilmen zu bleiben, Superman der Film zeigt den Weg vom Baby Clarks Ankunft auf der Erde bis zum ersten Auftritt in voller Montur in einem halben Film, daneben gibts noch Zeit für die Zerstörung von Krypton, einen ersten Ausblick auf Zod und seine Gang, die Beziehung mit Lois, der Einführung von Lex Luthor und dessen Plan. Auch andere Superhelden Origins wie Batman Begins oder Iron Man folgen diesem Muster.Im Grunde ist Dr, Strange am Ende des Films auch nicht weiter als Luke in Episode 4. Beide haben einen ersten Erfolg verbuchen können, beide haben jetzt eine große Aufgabe zu bewältigen und sind Teil von etwas größerem. Luke musste in den Nachfolgefilmen scheitern aber im ersten Film wurde er vom Farmerjungen zum Todessternkiller. Selbiges gilt für Batman, am Anfang von The Dark Knight war er schier unbesiegbar bis der Joker kam aber in Batman Begins sehen wir seinen Weg vom trauernden Sohn zum High Tech Ninja und wieder in einem Film.
    • Darklight ..
      Ich glaube, ich möchte es noch mal anders ausdrücken. Etwas, was mir wirklich am Herzen liegt. Und vielleicht habe ich einfach ein Problem mit der Zeit, aber ich komme nicht mehr ganz mit. Mit vielen Filmen mittlerweile nicht mehr:Als ich Luke Skywalker in EPISODE IV gesehen habe, war er ein naiver Junge, der hier in eine Riesensache reingezogen wird. Und das Ganze war wunderbar glaubwürdig gespielt. In EMPIRE verdüsterte sich diese Entwicklung - er wurde mit der Tragweite und seiner Arroganz, Ohnmacht, aber auch mit seinem Willen, allen helfen zu wollen konfrontiert. Er ist gewachsen... hat gelernt... und auch teuer dafür bezahlen müssen. Das hat mich tief beeindruckt... Dann, in Jedi ist er zum Meister gereift, der zwar überlegen ist, aber immer noch Fehler macht, der zwar ein großer Jedi wird, ist, aber trotzdem alles, aber auch wirklich alles geben muß, um zu gewinnen und die Rebellion zu retten... Woauhhh... was für eine Entwicklung. Ich war dabei... die ganze Zeit dabei. Ich habe diese Figur geliebt. Ich war diese Figur... sie liegt mir bis heute am Herzen, weil ich emotional komplett in jeder Sekunde dabei war... Das ganze war glaubwürdig erzählt und vor allem im richtigen Tempo erzählt...Und... ich glaube, vor allem das ist es, was diese Liebe zu der STAR WARS Original Trilogie ausmacht. Weil sehr sehr viele Menschen so empfinden. Weil Lucas dort eine magische Figurenentwicklung hinbekommen hat. Die par Exellence als Beispiel für hervorragendes Geschichtenerzählen gelten kann.(Und der Grund, warum viele Fans Last Jedi so hassen, liegt daran, daß Rian Johnson genau diese Entwicklung nicht nur mit Füßen getreten hat, sondern er nichts glaubwürdig, überzeugend oder besser weiterentwickeln konnte. Im Gegenteil. Er hat nur um des Effektes Willen Dinge kaputtgemacht. Und Rey... mein Gott, ja... die Figur ist Lichtjahre von so einer glaubwürdigen Entwicklung entfernt...).Und ja.. zwischen jedem dieser Entwicklungsschritte in den alten STAR WAR Filmen lagen Jahre Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen. Zu diskutieren... zu vertiefen... zu verstehen... das hatte schlicht und einfach zusätzliches Gewicht - nur eine große Entwicklung pro Film einzuleiten... und diese sauber zu erzählen.Und genau das fehlt mir im MCU. Ob ich nun Dr. Strange nehme, oder eine von den tausend anderen Figuren. Es ist gleichgültig. Bei Strange ist es so, wie als hätte Luke seine Entwicklung vom naiven Bauerjungen zum Todessternzerstörer, zum arroganten Jedischüler, zum Retter seiner Freunde und zum mächtigsten Jedi in den ersten zwei Dritteln des Filmes gleich auf einmal gemacht, um dann im letzten Drittel der geile mächtige Jedi zu sein (den wir übrigens gern in Rians Film gesehen und nicht bekommen haben), der es mit dem gesamten Imperium aufnehmen kann! Sorry. Da komme ich dann nicht mehr mit. Ich kann das emotional nicht nachempfinden, ich kann da nicht mitempfinden... es lässt mich kalt. Ich sehe nur, wie mich ein Filmemacher schnell von Punkt A über Punkt B, C, D und F an Punkt G hinmanipulieren will (und das mit schlechterer Filmmusik) und in einem irrem Tempo... nur damit... wozu eigentlich?!Ist es nicht egal, wo der Held grade ist? Ob an Punkt B oder F?! Hauptsache, das, wo er grade ist, wird intensiv erzählt. Das ist übrigens etwas, was für mich True Detective am meisten ausgezeichnet hat: egal, wo die Story grade war, und wo sie sich hinentwickelt hat... das wie und das was grade ist wurde immer sehr intensiv, stark, kraftvoll und mit Ruhe erzählt! Brilliant. Und... genau das fehlt mir hier... ich glaube sogar am gesamten MCU... Es wird nicht nur eine Riesenentwicklung von einerm Helden in einen Film gepresst, nein... in einigen Filmen werden gleich drei oder vier solcher Geschichten von vier verschieden Luke Helden die sich rasant so entwickeln, in einem Film erzählt! Sorry, das geht nicht. Das Zusammenfassen von tollen Storylines auf Werbe und Musikvideoclipniveau ist hohl. Es fühlt sich vielleicht im ersten Moment geil ein, wie ein überzuckertes Stück Kuchen, wie ein Best-Of aber... der Nachgeschmack iss fade.Ich glaube, mir ist das zuviel. Ich hätte gern weniger Figuren, weniger Actionoverkill... und dafür glaubwürdige Entwicklungen die mich wirklich tief mit in eine Geschichte hineinnehmen...Ich würde gern mal wieder Filme lieben. Nicht nett finden, oder mögen, oder interessant oder spannend finen, nein, ich würde gerne mal wieder Figuren lieben, so wie ich Luke, Han oder selbst R2D2 geliebt habe.Mit der Art, wie das MCU Filme und Geschichten unter Hochdruck verkürzt zusammenfügt und zusammengemixt werden, ist mir das nicht mehr möglich. Ich weiß nicht, wie es Euch so geht, vielleicht bin ich da ja ein Dinosaurier, aber ich komme da mit meinen Gefühlen nicht mehr mit...
    • Cirby
      Klingt wunderbar und der Titel macht Hoffnung, dass es genau so wird.
    • ObiWann
      Vorab hoffe ich das Strange 2 so wird das du die Besennummer durchziehen musst ,natürlich sollte das dann dein neues Profilbild sein 😁😁. Ich fand den 1sten Teil auch zum Teil echt wirr und auch mit echten Logiklöchern ,das fühlte sich für mich so an als ob man einfach willkürlich die Storylines zusammen geschnitten hat ,Das du Mikkelsen ansprichst is ein super Beispiel dachte so beim Lesen deines Beitrags ui stimmt ja der war ja auch dabei . In der Tat ein Antagonist zum vergessen ,da jeder x-beliebige auch gepasst hätte.Was ich nich so prickelnd finde sind eben öfters diese Nolan Vergleiche. Der Man hat andere Qualitäten die weit über dem MCU liegen ,nich ein MCU Film hat die Klasse der Batman Triologie und ich mochte einige Filme außen MCU echt gerne,ob in dem Genre (Superhelden etc ) nochmal jemand sowas abliefert bleibt fraglich .Ob’s mit der bekannten Formel der Maus dann mal nen anderen Strange geben wird das wag ich auch zu bezweifeln , wünschen dürfen wir uns das aber die Erfüllung wird der Wunsch bleiben ,du hast das sehr treffend raus gearbeitet wo die Schwächen im Film sind .obs ein 2teiler gerissen hätte ? Ich denke nicht .Bleibt sowieso noch die Frage ob ich WandaVision sehen muss um Strange 2 zu verstehen ,falls dem so is bin ich 2mal raus ,da mein Interesse an der Serie gleich null ist .Vergiss aber bitte bitte nicht die Nummer mit dem Besen 😀
    • isom
      Und schon haben wir House of M nur ohne Mutanten (?) ;)
    • Sentenza93
      Anders soll es also werden? Wie oft hat man das schon gehört und trotzdem blieb die Formel gleich? Also wirklich glauben tue ich das bisher kein Stück. Dann natürlich noch der bekannte Marvel-Humor...Ich frage mich heute noch, wie denen jemals sowas wie The Winter Soldier gelang.
    • Darklight ..
      Nur mal so am Rande... ich fresse einen Besen quer - oder... schaue mir noch einmal Last Jedi und Suicide Squad zu Ende an, wenn Dr. Strange in irgendeiner Form ungewöhnlicher oder anders als andere MCU Film wird! Ernsthaft, glaubt irgendwer das hier die plumpe Erfolgsmixtur von von-allem-schnell-etwas-aber-bloß-nix-Ganzes-gemischt-mit-netten-Humor verändert werden könnte?! Nicht im geringsten.Und der plumpe Hinweis, daß man nun seine DISNEY Plus Hausaufgaben machen muß, um die Handlung (!) weiter zu verstehen iss schon putzig. Als wenn ein dreijähriger bei irgendeinem MCU Film Probleme hätte, die Handlung zu verstehen...Der Film Dr. Strange Teil eins war mindestens zwei, wenn nicht drei Filme in einem. Überfrachtet, gehetzt, geklaut und unausgegoren. Die spannenden Konflikte (Bsp. Stephen und seine Beziehung, Stephen, das Arschloch...) wurde in Klamauk und Humor aufgelöst. Sein Weg zum mächtigsten Zauberer war dermaßen überhastet, das das Ganze nur unglaubwürdig wurde. Man hat regelrecht die Eile bemerkt, Hey... wir müssen Dr. Strange etablieren, weil wir ihn dringend für den Infinity-Helden-Overkill brauchen... macht ihn mal schnell zum stärksten HarryPotter aller Zeiten damit wir in Endgame mit Zeireisen spielen können.Dr. Strange Geschichte hätte mindestens ein Zweiteiler werden müssen, um eine emotionale Wucht entwickeln zu können. Bei Tony Stark hat man sich doch auch mehr Zeit gelassen, um ihn in Ruhe zu etablieren. Der Anfang des Films hat doch eine tolle Richtung vorgegeben. Und dann hatte man da auch noch unglaubliche Schauspieler: man denke nur allein an Tilda Swinton (We have to Talk About Kevin) und Mads Mikkelson (Die Jagd)... was für eine Chance! Und was holt der Film da raus?! Die Szenen verkümmern auf Action-Musik-Video-Niveau mit geklauten CGI Ideen von Christoper Nolan. Ohne jedoch auch nur im Ansatz die Komplexität und Schlüssigkeit seiner Filme heranzureichen. Geschweige denn, eine wirkliche emotionale Beteiligung des Zuschauers am Geschehen hinzubekommen...Aus Mikkelsen einen schlechter Antagonisten zu machen, den die meisten schon wieder vergessen haben - für so eine Aufgabe muß man schon episch untalentiert sein! Und natürlich kam am Ende ein nettes Filmchen dabei rum. Aber nichts davon hatte auch nur Ansatzweise die Qualität eines Nolan Streifens. Ein Mann übrigens, der, wenn er geniale Schauspieler zur Verfügung hat, diese auch bis an ihre Grenzen fordert und das Beste aus ihnen herausholt. Ich meine, was kaufe ich mir einen PC, wenn ich ihn nur als Taschenrechner benutzen will?! Wozu all diese großen Namen, wenn ich mich qualitativ anscheinend mit einer Transformers Mentalität zufrieden gebe...?! Was für ein episch verschenktes Potential.Ich verstehe das alles nicht. Und am Ende kriegen sie noch nicht mal geile Antagonisten hin. Sondern erschaffen nur wieder hastig einen weiteren Held für das nächste Abenteuer - in dem dann wiederum noch einmal mehr Helden kämpfen - aber nicht gegen einen guten Bösewicht... sondern nur um Screentime...
    • Deliah C. Darhk
      Ich gehe tatsächlich davon aus, dass es nicht um das physische Multiversum gehen wird, sondern um diverse Albtraum-Ebenen.Dort findet auch die Verknüpfung mit Wanda statt (vermutlich über den Kontakt Agatha Harkness), die sich um Visions Verlust ertragen zu können eine eigene psychotische Realität geschaffen hat, in welcher er für sie noch lebt.
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