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    Fehler in "The Crown"? Darum hat Queen Elisabeth II. in der 3. Staffel keine blauen Augen
    Von Nina Becker — 25.11.2019 um 10:29
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    Zwei Staffeln lang spiele Claire Foy in der Netflix-Serie „The Crown“ die Queen. In der dritten Season ist Königin Elisabeth II. älter und wird von Olivia Colman verkörpert. Das brachte einige Schwierigkeiten mit sich...

    Netflix

    Wenn es um den perfekten Cast und Liebe zum Detail geht, steht „The Crown“ bei Serien-Fans ganz oben auf der Liste. Brillante Kostüme, eine opulente Ausstattung und Sets, die vermutlich sehr nah an das Innenleben des echten Buckingham Palace herankommen. Doch ein Detail scheinen die Macher aus den Augen verloren zu haben – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes!

    Hat Netflix bei der Augenfarbe der Queen geschlampt?

    Dem ein oder anderen „The Crown“-Fan scheint aufgefallen zu sein, dass die echte Queen und auch die Schauspielerin Claire Foy, die in den ersten beiden Staffeln der Serie die Königin spielte, blaue Augen haben. Olivia Colman hat allerdings braune Augen und so bekommen sie Netflix-User in der dritten Staffel der Serie auch zu sehen.

    Ein Versehen ist das allerdings nicht, wie Netflix jetzt auf Twitter berichtet:

    Die „The Crown“-Macher haben also bei Colman sowohl mit Kontaktlinsen, als auch mit Visual Effects in der Post-Produktion gearbeitet – letztlich aber auf beide Varianten verzichtet, weil die Bearbeitung unnatürlich wirkte. Also hat die Queen ab Staffel drei braune Augen.

    Warum uns Fehler in der Netflix-Serie "The Crown" nicht stören

    Natürlich könnte man bemängeln, dass in „The Crown“ nicht alles perfekt ist und von der Wirklichkeit abweicht. Für uns machen kleine Ungenauigkeiten die Serie allerdings nicht schlechter. Ganz im Gegenteil. Die Art und Weise wie die Crew mit Realität und Fiktion, mit dem Zeitsprung zwischen der zweiten und dritten Staffel umgeht, halten wir für fantastisch.

    Netflix
    Olivia Colman blickt in "The Crown" als Queen auf ein älteres (links, Claire Foy) und ein neues Porträt (rechts, Colman).

    Unterschiede, die in einer fiktiven Serie über reale, noch lebende Personen zwangsläufig auftauchen, werden nicht um jeden Preis retuschiert oder einfach weggelassen, sondern hin und wieder sogar detailverliebt zelebriert. Man spürt die Liebe zu den Figuren und der Geschichte in jeder Szene und genau darum macht „The Crown“ auch so viel Spaß.

    Wer hinter die Kulissen von „The Crown“ blicken will, sollte ein Auge auf das folgende Netflix-Featurette werfen:

     

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    Kommentare
    • Luthien's Ent
      Die dritte Staffel ist insgesamt zumindest in den von mir bisher gesichteten ersten vier Folgen schwächer als die ersten beiden Staffeln waren, die mir sehr gefielen. Die Queen verkommt zu einem bedeutungsschwangere Blicke werfenden Eisblock. Im Gegensatz zu den ersten beiden Staffeln, wo der Zuschauer ihre Gefühle und Entscheidungen aufgrund gezeigter Hintergründe und guter Dialoge verstehen konnte, wird hier nur noch ein oberflächliches Bild der 1960er und 1970er entworfen, vor allem aber sind die vormaligen Sympathieträger mittlerweile nur noch Abziehbilder ihrer selbst...
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