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    Deswegen mussten wir uns in "Endgame" von zwei Avengers verabschieden
    Von Jan Felix Wuttig — 25.11.2019 um 19:45
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    In „Avengers 4: Endgame“ müssen sich Fans endgültig von gleich mehreren geliebten Figuren verabschieden. Die Drehbuchautoren erklärten jetzt, wie sie über Gedeih und Verderb der einzelnen Avengers-Figuren bestimmten.

    Marvel Studios 2019

    Achtung, Spoiler zu „Avengers 4: Endgame“!

    Als letzter Teil der sogenannten „Infinity-Saga“ führt „Avengers 4: Endgame“ viele Handlungsstränge der bisherigen MCU-Reihe zu einem emotionalen Ende. Insbesondere der Tod von Iron Man (Robert Downey Jr.) und Black Widow (Scarlett Johansson) dürfte dabei für viele Fans schwer zu verdauen sein. Und nach dem ersten Schock stellten sich einige sicherlich die Frage, warum ausgerechnet diese zwei Figuren dran glauben mussten.

    Die „Endgame“-Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely erklärten nun, welche Entscheidungen hinter dem Tod der beiden Figuren standen.

    "Tony musste sterben"

    Im Fall von Tony Stark/Iron Man war der Tod der Figur für McFeely die logische Konsequenz ihrer Entwicklung: „Tony fängt als frecher Millionärs-Playboy an, aber seine Verantwortung wächst“, sagte er im Interview mit Vanity Fair. „Wir erkannten, dass er womöglich sterben muss, um sein bestes Selbst zu sein.“

    Für Markus ging es auch darum, der Figur durch ihren Tod eine entscheidende Bedeutung verleihen: „Man braucht ein Ende, weil es sonst an Bedeutung verliert. Wenn Tony überleben und am Ende einfach ‚Iron Man 4‘ warten würde, würde man denken: ‚Das ist einer zu viel.‘“

    Der Tod von Black Widow: "Macht das bloß nicht!"

    Beim Ableben von Black Widow lag der Fall laut der Autoren etwas anders. Damit der Seelenstein auf dem Planeten Vomir geborgen und Thanos‘ mörderischer Plan vereitelt werden kann, stürzt sich Black Widow in Gegenwart von Hawkeye (Jeremy Renner) freiwillig von einer Klippe in den Tod.

    Markus und McFeely dachten dabei ursprünglich darüber nach, eher Black Widows Begleiter sterben zu lassen. „Aber als wir meinten, ‚vielleicht stürzt sich doch Hawkeye in den Tod‘, sagten einige Frauen in der Crew: ‚Macht das bloß nicht! Nehmt ihr diesen Moment nicht weg.‘ Etwas von den Widerständen überrascht, beließen die Autoren das heldenhafte Opfer der Elite-Agentin im Film.

    Deswegen sollte Thor nicht sterben

    Im Interview ließen Markus und McFeely darüber hinaus auch durchblicken, dass es Figuren gab, die auf keinen Fall hätten sterben dürfen. Als Beispiel nannten sie Thor (Chris Hemsworth), dessen Tod nach dem Verlust seiner Eltern und seiner Heimat einfach exzessiv traurig gewesen wäre. Markus führt aus: „Thor hat geopfert und geopfert und immer nur verloren. Es wäre kein gutes Ende, ihn sterben zu lassen. Es ist besser, wenn er am Ende einfach mit sich selbst im Reinen ist.“

    Dass sagen die „Endgame“-Regisseure zu Scorseses Marvel-Kritik

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    Kommentare
    • Andreas S
      Ja rechtfertigt euch nur. Sagt es doch einfach dass ihr keine Ahnung hattet. Tony Starks Tod war vollkommen sinnlos. Er reißt in die Vergangenheit sieht was der frühe Verlust seines Vaters für ihn bedeutet hat, um dann zu sagen. Hey, scheiß drauf ich will auch sterben und abtreten als der Held mit dem größten in der Hose um allen zu zeigen wer er ist. Ja das ist der Tony Stark denn wir Iron Man noch so gehasst haben. Tony hat sich nicht geopfert, sondern wollte sterben. Der Tod von Black Widow war auch eine Verschwendung von Scarlett. Hawkeye hätte sterben sollen, um seine Familie wieder zurückzuholen. Von mir aus hätte sogar Hawkeye am Ende Thanos töten können um den anderen zu zeigen wer der Held ist. Aber so mit den Zeitreisen ist der ganze Film noch schlimmer verwurstelt worden als Batman gegen Superman. Als echter Marvel Fan kommt man sich riesengroß verarscht vor und Punkt. In Wirklichkeit man mit Endgame das MCU zerstört und ad absurdum geführt, anstatt weiterentwickelt.
    • Deliah C. Darhk
      Oder Smart Hulk hätte beim Anblick von Natashas Tod die Kontrolle über sich verloren und hätte Banner komplett aus sich verdrängt.Das wäre dann ein Anknüpfpunkt für Hulk Verbannung durch Doc Strange nach Crossroads gewesen.Vertagen Chance, noch eine. :-/
    • Deliah C. Darhk
      Hmmmm, Tonys Sanduhr ist ja auch irgendwie durchgelaufen und das war schon mächtig vorhersehbar.Um für echte Spannung im Finale zu sorgen hätte es Zwischendrin noch eine etablierte Figur erwischen müssen.BW hätte da super gepasst und wäre auch nicht ihres Finales beraubt worden.
    • RonGee
      Dass welche der Ur-Avengers in Rente geschickt werden, war klar. Das war so ziemlich das Einzige, bei dem sich ausnahmslos jeder im Vorfeld einig war....und ja, Larson wusste ihre beiden Gesichtsausdrücke überragend einzusetzen.
    • Sentenza93
      Tony hat im MCU ja leider öfter mal Rückfälle. Dieser Figur entwickelt sich weiter, nur um dann kaum später wieder der Alte zu sein.Und mit dem Tod von Natasha, zum Beispiel auf dem Schlachtfeld, hätte man auch auch Hulk mit einbinden können, der sich ab da mit Banner zusammentut, da beide sie ja mögen bzw. mehr als mögen. Aber nein, wir bekamen den Hipster-Hulk nach einer kurzen Einblendung. 🤮😅
    • FilmFan
      Bis zu meinem Kinobesuch im Frühjahr (nach dem großartigen Captain Marvel mit einer überragenden Brie Larson in der Hauptrolle) ging ich fest von aus das die Macher keinen der Ur-Avengers in Rente schicken. Weil es einfach DIE Zugpferde des MCU sind. Und dennoch passierte es. Im Kino selbst war mein Schock dann groß.Vor allem Black Widow hatte ich nicht auf dem Zettel das sie geopfert wird. Aber da kann mal sehen wie wenig wir hier draußen von der kreativen Arbeit, der Überlegung der Autoren bis zum Endprodukt, wissen. Bis auf die Besserwisser, aber das ist ein ganz anderes Thema ;).
    • Saints ofchaos Deluxe
      ....finde ich immer klasse einen Familienvater ins Gras beißen zu lassen. Herzlichen Glückwunsch für so eine tolle Idee!
    • Darklight ..
      Hey... hey.. . beim Sandmännchen wusste ich nie was als Nächstes kommt... halt, außer dem Sand natürlich...; )
    • Deliah C. Darhk
      Tonys Entwicklung hatte ihr Ende erreicht, als er sich gegenüber Cap für seine Verantwortung als Vater entschied..Figur in den Ruhestand schicken und Thema erledigt.Mit dem Rückfall ins Bastell-Alter und dem Zeitreise-Plot wurde Tonys Entwicklung wieder auf Anfang gestellt. Das war keine kluge Entscheidung.Sorry, Schwestern! Mit BW habt ihr leider voll ins Klo gegriffen! Hawkeye stirbt für den Seelenstein und Black Widow im Endkampf, indem sie wem (z. B. Cap) den Hintern retten und dann einer Übermalt oder einem Hinterhalt erliegt.Das hätte nicht nur ihr einen viel würdigeren Abschied geschenkt (statt ihr das Finale zu rauben), sondern auch den Film noch wesentlich dramatischer gemacht, denn seien wir mal ehrlich: Die verd@mmtw Urgroßmutter aller Schlachten und von den Helden geht keiner durch Feindeshand drauf!?Ja nee, is'klar. Fast so spannend wie das f*cking Sandmännchen. ^^
    • WhiteNightFalcon
      Sind wir mal pragmatischer. Downey jr sagte schon nach Iron Man 3 er will aufhören, bevor er unglaubwürdig wird und letztlich wären auch seine Gagen weiter in die Höhe geschnellt.Trotzdem gebe ich den beiden Recht. Seine Story musste auch mal zuende gehen.
    • isom
      Interessant ,bei BW haben sich ja alle aufgeregt ,dabei warens die Frauen des Teams ,die das so beließen wollten ,macht ja auch mehr Sinn als Hawkeye.
    • isom
      Das natürlich auch.
    • Sentenza93
      Weil es irgendwann einfach mal Zeit wurde, dass jemand der Haupt-Truppe endlich mal ins Gras beißt?
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