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    Nach dem "Joker"-Erfolg: Auch diese Batman-Schurken könnten eigene Filme bekommen
    Von Martin Ramm — 27.11.2019 um 11:00
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    Nach „Joker“ haben Bösewichte eindeutig wieder Oberwasser. Sowohl „The Batman“ als auch „Birds Of Prey“ könnten zahlreiche Spin-offs mit den darin vorkommenden Figuren nach sich ziehen. Damit nimmt das neue DC-Konzept weiter Gestalt an.

    Universum Film / SquareOne Entertainment / Warner

    Matt Reeves' anstehender Superheldenfilm „The Batman“ mit Robert Pattinson in Fledermaustracht ist übervoll mit markanten Figuren: Zoë Kravitz tritt als Catwoman auf, Paul Dano wird zum Riddler, Colin Farrell spielt den Pinguin und auch Two-Face, Firefly und der Verrückte Hutmacher – alle bisher noch ohne Darsteller – werden offenbar ihre Aufwartung machen.

    Nun scheint bestätigt, was sowieso nahelag: Warner Bros. und DC halten sich die Möglichkeit offen, bei entsprechendem Erfolg von „The Batman“ Catwoman, Riddler und/oder Pinguin einen eigenen Film zu spendieren. Denn Variety berichtet, von Insiderquellen gehört zu haben, dass die verpflichteten Darsteller (wie in solchen Fällen üblich) einen entsprechenden Passus in ihren Verträgen stehen haben.

    Spin-offs auch für "Birds Of Prey"

    Selbiges trifft übrigens auch auf die Verträge der „Birds Of Prey“-Darsteller zu. Bekanntlich werden dort an der Seite von Harley Quinn (Margot Robbie) auch Cassandra Cain (Ella Jay Basco), Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) und Renee Montoya (Rosie Perez) gegen die Bösewichte Black Mask (Ewan McGregor) und Victor Zsasz (Chris Messina) antreten.

    TM & © DC Comics / Claudette Barius
    Die "Heldinnen" in "Birds Of Prey": Viel Potenzial für weitere Geschichten

    Wenn „The Batman“ und „Birds Of Prey“ an den Kinokassen nicht enttäuschen, könnten diese Filme die Kinolandschaft der nächsten Jahre also maßgeblich prägen. Und DC hätte sich dann endgültig neben Platzhirsch Marvel auf dem Blockbuster-Markt der Superheldenfilme sicher in Position gebracht – und das nicht mit eilig kopiertem Marvel-Plan, sondern einer ganz eigenen Leitlinie, die charakterstarke Einzelfilme mehr in dern Vordergrund stellt und auf Team-Ups à la „Justice League“ vorerst verzichtet.

    "Joker" als Vorbild?

    Es liegt auf der Hand, dass der immense Erfolg von Todd Philips' „Joker“ einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf diese Entwicklung genommen haben dürfte. Immerhin hat er mehr als überzeugend dargelegt, dass ein DC-Film auch ohne großes, übergeordnetes Kino-Universum und ohne zentrale Heldenfigur gewaltig Kasse machen kann.

    Fraglich ist aber, wie sehr der Film mit Joaquin Phoenix als Anarcho-Clown überhaupt als Vorbild für kommende DC-Auskopplungen dienen kann. Schließlich hat Philips' Film keinerlei Verbindung zum sonstigen „Batman“-Universum und kann seine Origin-Story völlig frei in einem eher untypischen Gotham City des Jahres 1981 erzählen.

    Die angedachten Spin-offs hätten von Natur aus wohl etwas weniger Freiheiten als eben „Joker“, weil sie an das DCEU beziehungsweise an das von „The Batman“ etablierte Universum gebunden sein werden, wo bestimmte Regeln einfach gesetzt sind. Trotzdem hat Warner in den letzten Jahren mit so verschiedenen Filmen wie „Wonder Woman“ und „Shazam!“ gezeigt, dass das DC-Universum eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten bietet, und wird sich mit den vermutlich nur für Erwachsene freigegebenen „Birds Of Prey“ und „Suicide Squad 2“ noch vielfältiger aufstellen. Ganz unabhängig von der Frage, wie wünschenswert eine Wiederholung der „Joker“-Formel überhaupt ist.

    Spin-offs ohne Batman?

    In einer direkten Fortsetzung von „The Batman“ wäre Gothams nimmermüder Wächter natürlich nur schwerlich wegzudenken. Die Batman-Spin-offs könnten jedoch auch ohne den Dunklen Ritter funktionieren, wenn sie als Prequels angelegt werden, die zu einer Zeit spielen, in der Batman noch nicht für Recht und Ordnung sorgt. Angesichts des verhältnismäßig jungen Alters von Pattinsons Bruce Wayne wäre das tatsächlich eine realistische Möglichkeit, da man so nicht allzu weit in der Zeit zurückgehen müsste.

    Die „Birds Of Prey“-Spin-Offs hätten es da freilich etwas leichter – denn hier ist Batman kein omnipräsenter Gegenspieler. Trotzdem existiert er auch hier als Figur und sein Ausbleiben müsste (vor allem, wenn es zur Regel wird) plausibel erklärt werden.

    „Birds Of Prey“ startet am 6. Februar 2020 in Deutschland. „The Batman“ soll in den USA im Juni 2021 anlaufen und hat noch keinen deutschen Kinostart.

    Ermittler statt Superheld: "The Batman" soll an Sherlock Holmes erinnern

     

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    Kommentare
    • HalJordan
      Naja, nicht unbedingt. Schau dir doch mal die aktuellen Star Wars-Produktionen an. Die haben scheinbar ebenfalls keinen Plan und die Filme sind dennoch lukrativ. ;-)Was Marvel angeht, bin ich nach Black Widdow raus. Die Folgefilme nehme ich nicht mehr mit.
    • Kein_Gast
      Aus diesen Gründen hab ich ihn gar nicht erst angeschaut :)
    • Bruce Wayne
      Hier ein paar Ideen: Poison Ivy Solo-Film, am Besten inspiriert von Cycle of Life and Death oder Cast Shadows. Eine Bane Origin, obwohl man da bewusst auf ein Knightfall-Event hinarbeiten müsste, und das daher nicht in Frage kommt. Ein surrealer Horror-Streifen mit Scarecrow ala Mistress of Fear. Ein Riddler Film wäre auch eine gute Idee, wenn man ihn nicht schon in dem nächsten Batman Film verwenden würde.
    • Bruce Wayne
      Eigentlich ist das überhaupt nicht das was den Joker ausmacht. Es wird lediglich häufig als nette Parallele genutzt.
    • Max L
      Gräser im Wind, nur in teilnehmenden IMAX-Kinos. So realistisch und nah haben sie dem Gras noch nie beim Wachsen zugesehen.
    • Gold Kreis
      würde mal gerne wissen ob auch einige den joker film nicht gemocht haben. ich fand die zeitlinie dumm, das der joker so alt war (obwohl er im film nur mitte 30 sein soll)und das die ganze origin vom joker versaut wurde. was den joker mit ausmacht ist die tatsache das batman ihn quasi erschaffen hat.verkaufszahlen lügen nicht! ist halt nur meine meinung.ich hoffe nur das die zukünftigen filme von dc, nicht auch so werden.
    • Bluegrass
      Dann wird’s das prequel dazu. Waren ja 2 Türme 🤔
    • Deliah C. Darhk
      Kenne ich zwar nicht, hört sich aber gut an. :)
    • Deliah C. Darhk
      Hey Hey Hey! Diese Perserin bejubelt nicht alles!;P
    • Deliah C. Darhk
      Gibt es schon: World Trade Center
    • Sentenza93
      Natürlich nicht. Aber es ist wahrscheinlicher mit Plan. 😊Was Marvel speziell dieses Jahr an Filmen und Kanonbrüchen rausgehauen hat, das ist nicht mehr feierlich.
    • Bluegrass
      Ja guck, Cluedo, nich schlecht! Und was is mit Yenga? Ein riesiger, einstürzender Turm. Ne Sache für Emmerich? 🤔
    • Don Rumata
      Gibt ja auch schon Spielzeugverfilmungen. Und das Moorhuhn...
    • WhiteNightFalcon
      Siehste. Das es diesen Film gibt, war mir grade glatt entfallen. Aber an Cluedo basteln sie glaube derzeit.
    • Bluegrass
      Erinnert an den „Schiffe versenken“ Quatsch..
    • WhiteNightFalcon
      Hollywood würde auch nen Flipperautomaten verfilmen, wenn dessen Hersteller riesige Umsatzzahlen vermeldet. ,
    • GamePrince
      Wer sagt dass sie es nicht tun werden?Hier steht nichts von Ankündigungen o.ä.Lediglich Ideen und Gedanken - beides braucht man für einen Plan.Von dem her sollte eher das Internet mal kleine Brötchen backen und sich in Geduld üben bis was offiziell ist, als wegen solchen News den Teufel an die Wand zu kritzeln oder negativ spekulieren. Manche sollten sich mal reflektieren und fragen ob sie vlt nicht einen Schritt nach den den anderen setzen (abwarten), oder selbst von A nach C springen (nicht abwarten und sofort losschießen).
    • HalJordan
      Abwarten, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Warner jedem namhaften Antagonisten einen Solofilm spendiert. Auch finde ich es merkwürdig, wie sehr sich diese Meldung beißt. Auf der einen Seite ist die Rede von Solofilmen, dann wird wieder die Brücke zu den Birs of Prey geschlagen, da auch dort namhafte Einzelfiguren vertreten sind. Das passt für mich nicht zusammen.Ich würde gerne einen Lex Luthor-Film sehen. Das ist einer der Schurken, die einen Einzelfilm verdient hätten. Am besten mit Bryan Cranston als älteren Luthor. Ganz im Stil der Graphic Novel Lex Luthor: Man of Steel.
    • HalJordan
      Selbst wenn ein Studio einen hunderprozentigen Plan verfolgt, ist das noch kein Garant für gute Filme. Man denke nur an die X-Men Streifen oder das MCU. So erstrebenswert die Idee für ein gemeinsames Filmuniversum auch sein mag, hat es Marvel verkackt. Die Timeline ist im Eimer und die Qualiät insbesondere der letzten Filme lässt zu wünschen übrig.Und was diese Meldung hier angeht. Ich finde es befremdlich, dass FS gerne sämtliche Gerüchte um DC-Produktionen aufgreift, jedoch dabei nicht konsequent zu Werke geht. Es gab beispielsweise mehrere Meldungen, dass Cavill weiter Bock darauf habe Superman zu spielen. Hier habe ich keinen Artikel auf FS gefunden.
    • Sentenza93
      Den MCU-Weg einschlagen ist eine Idee, aber kein Plan. Und dass man da einfach losrannte, das hat man ja leider gesehen.Und das, was sie hier vorhaben, klingt nicht nach weitergehen, sondern nach stürmen.Ein Plan wäre einen Schritt vor den anderen. Erstmal auf eben zum Beispiel den neuen Batman konzentrieren und nicht schon wieder von A nach C, sondern erst mal von A nach B gehen.
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