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    Also doch: Edward Furlong stand für "Terminator: Dark Fate" wirklich vor der Kamera
    Von Daniel Fabian — 27.11.2019 um 14:53
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    John Connors Schicksal in „Terminator 6” sorgte für Diskussionen – vor allem nach James Camerons Versprechen, Edward Furlong zurückzuholen. Trotz CGI-Einsatz bestätigte der nun: Er war tatsächlich am Set. Was das aber genau heißt, bleibt unklar.

    StudioCanal

    Achtung, es folgen Spoiler zu „Terminator: Dark Fate“.

    Im vergangenen Sommer versprach „Terminator“-Schöpfer James Cameron, dass in „Dark Fate“ nicht nur Linda Hamilton als Sarah Connor und Arnold Schwarzenegger als Killer-Roboter zurückkehren würden – nach „Terminator 2“ sollte auch Edward Furlong erneut in seine Rolle schlüpfen. Das erweckte natürlich Aufsehen, stand der mittlerweile 42-Jährige in den letzten Jahren doch höchstens für B-Filme und TV-Produktionen vor der Kamera.

    Und tatsächlich bekamen wir den altbekannten John Connor noch einmal zu sehen – allerdings eben nicht, wie er heute aussieht, sondern einen immer noch jugendlichen Connor, der kurz nach den Ereignissen aus „T2“ doch noch dem Terminator zum Opfer fällt. Mit CGI-Unterstützung sieht der junge Connor also fast genauso aus wie Furlong 1991. Aber stand der Schauspieler dafür überhaupt vor der Kamera?

    Tatsächlich war Edward Furlong zumindest an den Dreharbeiten beteiligt, wie er nun im Gespräch mit YouTuber Alex Leyba bestätigte.

    Mini-Rolle: John Connor in "Terminator 6"

    Wir haben die Dreharbeiten des Films in Budapest im September 2018 besucht und durften Regisseur, Darstellern und Effektkünstlern zwei Tage lang über die Schulter gucken – und verbrachten damit wohl mehr Zeit am Set von „Terminator: Dark Fate“ als John-Connor-Darsteller Furlong.

    „Ich habe einen Tag gedreht“, verriet er jetzt im Interview. CGI-Einsatz hin oder her: „Sie haben mich bezahlt“, so Furlong, der keinen Hehl daraus macht, worum es ihm dabei in erster Linie ging. „Das ist irgendwie schon schade. Ich würde gerne einen ganzen [Film] drehen und das große Geld machen“, fährt der Darsteller fort.

    Aus dieser Aussage geht allerdings nicht eindeutig hervor, wofür Furlong tatsächlich vor der Kamera stand. Wurde er bloß für die Animationen gescannt? Hat er Szenen gedreht, die es letztlich gar nicht in den finalen Film schafften? Dass er als Stand-In für den jugendlichen John Connor diente, können wir uns jedenfalls nicht wirklich vorstellen...

    Mega-Flop "Dark Fate"

    Ob wir im Film nun mehr von John Connor (bzw. Edward Furlong) gesehen hätten oder nicht, hätte wohl nichts an der finanziellen Bruchlandung des Blockbusters geändert. „Dark Fate“ steht über einen Monat nach Kinostart bei einem weltweiten Einspielergebnis von weniger als 250 Millionen Dollar. Berücksichtigt man neben den reinen Produktionskosten von satten 185 Millionen Dollar auch noch das Budget für Marketing & Co., wird der sechste Film der Killer-Cyborg-Saga wohl keine schwarzen Zahlen mehr schreiben.

    Wer den Film noch auf der Leinwand erleben will, sollte sich also sputen. „Terminator: Dark Fate“ verschwindet nach und nach aus dem Programm der deutschen Lichtspielhäuser.

    Warum der Flop von "Terminator: Dark Fate" eine echte Tragödie ist

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    Kommentare
    • FilmFan
      Jeder hat seine Meinung zu den Fortsetzungen seit T2. Und die wenigsten reagieren wie Du. Also ohne Beleidigungen oder ner Verhöhnung.Das Argument das T1+2 mit Dark Fate sinnlos wurde ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Wobei ich T1 da ausnehmen würde. Da man diesen Vorwurf schon an T2 richten könnte. Was natürlich bei den meisten Fans des Film große Empörung auslösen wurde. Er gilt ja nun mal bei vielen Fans als der beste Film der Reihe. Sehe ich nicht so und wurde dafür schon übelst beschimpft. Zurück also zu Deinem Argument das T2 (T1 lasse ich außen vor da ich den Film nicht nur als besten der Reihe betrachte, auch durch Dark Fate wird er nicht sinnlos da ich T2 auch nicht als gute Fortsetzung betrachte) mit Dark Fate sinnlos wird. Stimme ich zu. Für Fans von T2 sicher ne Katastrophe. Ich bin kein großer Fans von T2. Und somit bietet aus gerechnet Dark Fate mir die beste Lösung. Ehrlich: Ich saß im Kino und mit Connors Tod im Opening wurde der Film für mich immer besser. Sarah hatte nen Grund all die Jahre auf Terminator-Jagd zu gehen. Selbst die Serie T:TSSC spielt mir da in die Hände. Denn auch da wird ja T2 unterwandert.Ich stimme dir auch zu das T6 kein schlechter Film ist. Für Fans von T2 natürlich ein schlechter Terminator.Ich hoffe ich konnte Dir einigermaßen schlüssig erklären warum mir Dark Fate gefiel. Alles hat seinen Ursprung in T2. Nur das ich den im Gegensatz zu den meisten Fans nicht so gut fand. Ein guter Actionfilm ja, mit einer überragenden Linda Hamilton, aber ein schlechter Terminator. Als Fortsetzung des düsteren, brutalen Terminator für mich ne schwache Nummer.
    • Erik B.
      Jetzt bin ich umso mehr froh darüber, dass der Film gnadenlos gefloppt ist. Dieses niederträchtige Verhalten gegenüber eines ikonischen Schauspielers, nur um ihn zwecks Marketing verwenden zu können, sollte nicht auch noch belohnt werden. Eine Schande, dass James Cameron seinen Namen für diesen Film hergegeben hat. Das fühlt sich nach Verrat an.
    • Daniel Stahl
      Was eine peinliche Lügengeschichte. Man behauptet noch im Nachhinein, Edward Furlong hätte eine Rolle gespielt. Man hat ihm vermutlich für eine kleine Gage einen Pseudodreh machen lassen, damit man am Ende (rechtlich einwandfrei) behaupten kann, er wäre im Film dabei um damit mehr Geld einzunehmen. Diesem Film gönne ich einen Flop. Es ist der Schlechteste Terminator den es bisher gab. Das kommt davon wenn man unbedingt ein Film rebooten muss.
    • Mr. no oNe
      Oh ja, einfach nur traurig. Ich glaube auch langsam, dass man Ihm das blaue vom Himmel versprochen hat. Einfach nur wiederlich, so geht man doch nicht mit einem Menschen um. Der hat sich doch sicher voll gefreut. Ein Terminator Film!!. Er darf dabei sein!. Furlong hätte sogar seine Performance seines Lebens hingelegt um es allen zu zeigen. Und dann sowas, Hey Edward guck mal in die Kamera wir machen ein paar Fotos von dir mehr brauchen wir nicht.
    • André McFly
      Der soll mal froh sein, dass er nicht mehr Lebenszeit in dieses Machwerk investiert hat. Boulevardmedien und jugendlicher Absturz hin oder her - er kann immer noch sagen, dass er Hauptdarsteller in vielleicht sogar DEM besten Actionfilm allerzeiten war... Der sollte sich den Ruf nicht weiter beschmutzen. (Wobei die ersten 3 Minuten, wo sie John Connor gekillt haben im Film, für mich schon ausreichten um den Film nicht zu mögen... vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn es doch um John gegangen wäre und nicht um... Whatshernameagain?)
    • TresChic
      Als Kinderdarsteller absolut ebenbürtig. Furlong wahrscheinlich einen Tick flexibler als Osment mit seinen ewigen Teddybäraugen.
    • Darklight ..
      Der Vergleich mit Haley Joel Osment hinkt, denn dieser ist ein brillianter Darsteller. Er hätte Furlong direkt an die Wand gespielt, wären die beiden als Kinder in einem Film gemeinsam aufgetreten.Leider habe beide diesen Absturz gemeinsam...
    • Darklight ..
      Stimmt. Bei STAR WARS läuft das umgekehrt proportional...: P
    • ObiWann
      Ja hat dann zusammen mit Arnie Gardinen aufgehängt und saubergemacht ,Good old House Buddys und dann ach ne doch lieber gleichTOT.😀
    • Deliah C. Darhk
      Immerhin muss man Dark Fate lassen, dass der Film seinen Namen zum Programm gemacht hat. Positiv denken. :D
    • OutVisArt
      Ein kleiner gastauftritt hätte da auch nichts mehr an dem Film gerettet
    • MaxPowersII
      Naja, also in American History X hat mehr als bewiesen dass er schaupielern kann. Aber, durch seine Drogen und Alkohol Ekzesse hat sein Aussehen ziemlich gelitten
    • Rockatansky
      Das hab ich mir auch gedacht. Ich kenn natürlich keinerlei Hintergründe aber man hätte Ihm durchaus sowas sagen können wie: Junge, wir drehen nächstes Jahr einen Terminatorfilm und möchten Dich gerne dabei haben, sieh zu dass Du bis dahin Dein Sch... auf die Reihe bekommst und bring dich mal ordentlich in Schuss, dann bist Du dabei. Furlongs o. g. Aussagen lassen zumindest den Schluss zu, dass Er sich sowas schon gewünscht und die Chance sicherlich gern ergriffen hätte. Und ein motivierter Edward Furlong hätte dem Film sicher nicht geschadet. Zumal er bewiesen hat, dass Er unter der richtigen Führung auch ein guter Schauspieler sein kann.
    • F. Bates
      Wär mal lieber ein Drehbuchautor am Set gewesen.
    • Van
      Furlog funktionierte nur als Jugendlicher. Mit dem Alter hat er viel verloren und hat sich zudem offensichtlich auch stark gehenlassen. Das wäre alles nicht schlimm, wenn er wenigstens gut schauspielern könnte, so stünde ihm trotz seines unattraktiven Aussehens das Charakterfach offen - kann er aber nicht. Ein ähnliches Beispiel ist Haley Joel Osment. Als Kind niedlich, als Erwachsener sieht er aus wie ein fettleibiger Computernerd.
    • Sentenza93
      In anderen Worten...Man hat zwar nicht gelogen, dass er dabei war, aber wirklich genutzt hat man ihn trotzdem nicht. Das ist schon fast hinterlistig. Vor allem, weil es ihn vielleicht nochmal motiviert hätte sein Leben etwas mehr auf die Reihe zu bekommen.
    • WhiteNightFalcon
      Übersetzt, er war am Set, hat was zu Essen bekommen, damit man sagen konnte: Hey, er war da! Ist mit nem Almosen abgespeist worden... Und Tschüss!! Erbärmlich!
    • Dennis Beck
      Spielt keine Rolle
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