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    Nach "Zukunft ist Vergangenheit"-Verwirrung: Das ist die richtige Reihenfolge der X-Men-Filme!
    Von Jan Felix Wuttig — 18.12.2019 um 16:10
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    In „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ reist Wolverine (Hugh Jackman) in der Zeit zurück, um eine dystopische Zukunft für die Mutanten zu verhindern. Dadurch wird es im X-Men-Universum allerdings chronologisch ziemlich kompliziert. Wir klären auf.

    20th Century Fox

    Vorbei die Zeit, als man sich als „X-Men“-Zuschauer nur um den Umgang zwischen Mutanten und Menschen Gedanken machen oder dem Konflikt zwischen Charles Xavier (Patrick Stewart / James McAvoy) und Erik Lehnsherr (Ian McKellen / Michael Fassbender) beim Schwelen zuschauen konnte. Ab „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" macht die Veränderung der Vergangenheit durch Zeitreisen alles kompliziert. Wir versuchen aufzudröseln. Zur besseren Übersicht hier zunächst alle X-Men-Filme sortiert nach ihrem Erscheinungsjahr:

    X-Men“ (2000)

    X-Men 2“ (2003)

    X-Men: Der letzte Widerstand“ (2006)

    X-Men Origins: Wolverine“ (2009)

    X-Men: Erste Entscheidung“ (2011)

    Wolverine: Weg des Kriegers“ (2013)

    „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (2014)

    X-Men: Apocalypse“ (2016)

    Logan - The Wolverine“ (2017)

    X-Men: Dark Phoenix“ (2019)

    Vorsicht: Spoiler zu „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“!

    Die Welt der Mutanten ist in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ eine dystopische Hölle, in der die meisten von ihnen bereits durch spezielle Killermaschinen, sogenannte Sentinels, ums Leben gekommen sind. Diese Jagd auf Mutanten wurde 1973 durch den Mord an Sentinel-Erfinder Bolivar Trask (Peter Dinklage) und die folgende öffentliche Stimmungsmache ausgelöst. Wolverine reist nun also in der Zeit zurück, um den Mord an Trask zu verhindern und damit eine alternative Zeitlinie zu schaffen. Die Ereignisse der X-Men-Filme zwischen dem ersten „X-Men“ und „Wolverine: Weg des Kriegers“ sind damit, sofern nach 1973 geschehen, außer Kraft gesetzt oder passieren in unbekannt veränderter Form.

    Ursprüngliche Zeitlinie: 

    Eigentlich müsste man die „X-Men“-Reihe noch innerhalb der Filme aufteilen – so spielt etwa der Beginn von „X-Men Origins: Wolverine“ im Jahr 1845. Der Einfachheit halber richten wir uns hier aber nach den Zeiten, in denen die jeweilige Haupthandlung spielt:

    „X-Men: Erste Entscheidung“ (1962)

    „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (1972) – Bolivar Trask wird ermordet, die Saat für die Auslöschung der Mutanten durch die Sentinels ist gesät 

    „X-Men Origins: Wolverine“ (1979/1981)

    „X-Men- Der Film“ (2000)

    „X-Men 2“ (2003)

    „X-Men: Der letzte Widerstand“ (2006)

    „Wolverine: Weg des Kriegers“ (2009)

    „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (2023) – Wolverine reist in der Zeit zurück, um den Mord an Trask zu verhindern

    Neue Zeitlinie

    Vorsicht: Spoiler zu „X-Men: Dark Phoenix“!

    Zur neuen Zeitlinie, in der das Schicksal der Mutanten nicht im Sentinel-Massaker mündet, gehört unter anderem auch „Dark Phoenix“. Dort opfert sich Jean Grey (Sophie Turner) im Jahr 1992, während sie in der ursprünglichen Zeitlinie erst in „X-Men: Der letzte Widerstand“ (2006) stirbt.

    „X-Men: Erste Entscheidung“ (1962)

    „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (1972) - der Mord an Trask wird verhindert, alle Filme der alten Zeitlinie passieren nicht oder in unbekannt abgeänderter Form

    „X-Men: Apocalypse“ (1983)

    „X-Men: Dark Phoenix“ (1992)

     „New Mutants“ (2020)

    „Logan - The Wolverine“ (2029)

    Wie passen die "Dead Pool"-Filme da rein?

    Antwort: Gar nicht – es werden jedenfalls keine verlässlichen Anhaltspunkte gegeben. Da etwa James McAvoy als Charles Xavier in „Deadpool 2“ auftritt und Deadpool (Ryan Reynolds) in zur ursprünglichen Zeitlinie gehörenden „X-Men Origins: Wolverine“ noch eine ganz andere Figur ist, spricht vieles für die neue Zeitlinie. Allerdings berichtet Bösewicht Cable (Josh Brolin) in „Deadpool 2“ auch von einer Zukunft, die der Dystopie von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ sehr nahekommt.

    Als wäre das nicht verwirrend genug, reist Deadpool in einer End-Credits-Szene des Films auch noch in der Zeit zurück und tötet sein anderes Ich im „Origins“-Film. Die abgefahren selbstreferentiellen „Deadpool“-Filme wollen sich da wohl nicht zu genau festlegen – und das ist vielleicht auch gut so.

    „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ läuft am heutigen Mittwoch um 20.15 Uhr auf ProSieben.

    So könnten die X-Men ins MCU integriert werden

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Für den Anfang nicht schlecht, nur an der Glaubwürdigkeit musst du noch arbeiten. 🤣
    • greekfreak
      Auf den Gendanken bin ich auch gekommen.Also,Episode NEIN: Ze Reis of Palpatine ist der BEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEESCHTE FILM EVÄR! Ein cineastisches Meisterwerk das seines gleichens sucht und in die Analen der Filmgeschichte eingehen wird,gleich neben solcher Meilensteine wie Jack & Jill und The Human Centipede.So,wo sind jetzt meine Gratis Tickets?
    • WhiteNightFalcon
      Vielleicht solltest du mehr Pro-Disney-Kommentare schreiben, dann behandeln sie dich wie einen VIP auf Disqus. 😜
    • WhiteNightFalcon
      Wo ist der Hinweis, dass dies eine Neuauflage eines alten Berichts ist???
    • Bond, James Bond
      Also ich habe mit der FS Erklärung keine Probleme und sie erscheint logisch. Es war aber auch klar, dass es nach Zukunft ist Vergangenheit eine alternative Zeitlinie gibt. Somit hat Fox nicht verschissen.
    • greekfreak
      Das selbe bei mir auch.
    • Sentenza93
      Ich merke es. Auf Disqus wird zum Beispiel mir mein Kommentar zum Teaser von A Quiet Place 2 angezeigt, aber unter dem Artikel selbst steht nichts mehr.
    • greekfreak
      Disqus spinnt schon wieder!!
    • Sentenza93
      Hast Du Probleme mit Disqus oder kopiert Dich hier irgendwer? Ich sehe doppelt. :D
    • Kein_Gast
      Die einzig richtige Reihenfolge ist:„X-Men: Erste Entscheidung“ „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ „X-Men- Der Film“ (2000)„X-Men 2“ (2003)„Logan - The Wolverine“Alles was davor, dazwischen oder danach spielt, existiert für mich nicht :)
    • Erik B.
      Was bringt mir Kontinuität, wenn ich wie beim MCU immer dieselben schablonen- und formelhaften Filme von der Stange sehe? Trotzdem ist X-Men United ein überragender X-Men Streifen und putzt mit allen MCU-Filmen locker den Boden ab.
    • greekfreak 2
      Deadpool hatte das ja in seinem Film so süffisant kommentiert.Bei den ganzen Zeitlinien kommt niemand mehr mit.P.S. FS lässt meine Kommentare hier wieder nicht erscheinen.
    • greekfreak
      Ich darf Deadpool zitieren: Da blickt ja niemand mehr durch,bei den ganzen Zeitlinien.
    • Rex Kramer
      Jep, ich komme da schon längst nicht mehr mit und habe es auch nicht mehr vor...
    • Sentenza93
      In Sachen Kanon hat Fox bei der Reihe mal richtig reingesch*ssen. Da passt vorne und hinten vieles nicht.Schade manchmal. Weil die guten X-Men - Teile sind auch wirklich gut. Wenn auch mittlerweile etwas angestaubt und ab und an Mid-2000's-cheesy.
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