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    Unsere Meinung zu "The Mandalorian" Staffel 1: "Star Wars" unerwartet stark!
    Von Martin Ramm — 27.12.2019 um 18:28
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    Die erste Season der ersten „Star Wars“-Realserie „The Mandalorian“ ist in den USA zu Ende gegangen. Wir verraten euch (weitestgehend spoilerfrei), warum „Star Wars“ derzeit nirgendwo aufregender ist als auf Disney+.

    Lucasfilm

    Wir spoilern im Text genau eine Überraschung, von der die meisten eh schon mitbekommen haben dürften.

    Die Serie „The Mandalorian“ ist das große Zugpferd, mit dem Disney+ gegen Streaming-Titan Netflix ins Feld zieht (ab 31. März 2020 endlich auch in Deutschland). Verantwortlich für die „Star Wars“-Serie ist Jon Favreau, der dem Mauskonzern mit „Iron Man“ den optimalen Startschuss für das MCU bescherte. Und nach dem Ende der acht Folgen langen ersten Staffel lässt sich nichts anderes sagen als: Ein besseres Premieren-Event als „The Mandalorian" hätte Favreau auch Disney+ kaum bescheren können.

    Ein paar Jahre nach „Star Wars 6“: In den Wirrungen einer Zeit, in welcher das Imperium zerschlagen wurde, eine feste neue Ordnung aber dennoch in weiter Ferne zu sein scheint, verdingt sich ein Mandalorianer (Pedro Pascal) als Kopfgeldjäger. Als einer der besten seiner Zunft arbeitet er einen Gildenauftrag nach dem anderen ab.

    Dann aber erteilt ihm ein dubioser Ex-Imperialer (Werner Herzog) einen so ungewöhnlichen, wie lukrativen Auftrag – der darüber hinaus, wie sich herausstellt, auch höchst unmoralisch ist. Der Mandalorianer entscheidet sich, die Gildenregeln zu missachten, rettet das Zielobjekt, wird so zum Freiwild für alle anderen Attentäter und es beginnt eine turbulente Odyssee über mehrere Planeten.

    Selbstbewusst altmodisch

    Da ist sie also, die erste „Star Wars“-Realserie und zugleich das größte Abo-Argument von Disney+. Und wer erwartet hat, „The Mandalorian“ würde sich stilistisch in eine Reihe mit den großen Serien-Erfolgen der letzten Jahre gliedern, den erwartet eine Überraschung.

    Als hyperkomplexes und in epischer Breite erzähltes Mammutwerk nach dem Vorbild von „Game Of Thrones“ oder „Breaking Bad“ ist „The Mandalorian“ nämlich ganz bewusst nicht konzipiert. Stattdessen orientiert man sich an Serienmustern, die vor der Zeit der sogenannten Ära des neuen „Quality TV“ galten, nun aber als obsolet angesehen werden. Das ist – bedenkt wie wichtig die Serie für Disney+ ist – überraschend, erfrischend und mutig.

    Was das genau bedeutet? Die Serie ist kein vielstündiger Mega-Film, der in einstündige Abschnitte aufgeteilt wurde, die mit Mini-Cliffhangern verlötet wurden. Stattdessen fungiert die übergeordnete Story lange Zeit ganz klassisch als bloßer Antrieb für eine Reihe von kleinen Abenteuern. Und „klein“ meint hier auch, dass die Folgen fast nie die Dauer von 30 bis 40 Minuten überschreiten.

    Viele Genres und ganz viel "Star Wars"

    Fast jede Woche erwartet den Mandalorianer ein neues Abenteuer an einem neuen Ort. Und dafür wechseln die Erzählhäppchen auch gerne mal nach Belieben zwischen den Genres hin und her. Zwar bleibt „The Mandalorian“ im Kern stets ein Space-Western, doch heißt das nicht, dass hier nicht jede Freiheit genutzt wird, um mal einen nervenaufreibenden Heist oder eine Belagerung á la „Die Sieben Samurai“ zum Zentrum der Geschichte zu machen.

    Funktioniert das? Und wie das funktioniert. Denn der Galopp durch verschiedene Settings und Erzählmodi erlaubt es, die „Star Wars“-Welt möglichst abwechslungsreich zu bereisen. Zudem ist nicht alles so bedrückend-bedeutungsschwanger wie in Episode 7-9, sondern kleine Ereignisse dürfen auch mal ganz unbeschwert nur für sich stehen.

    Das Ganze gipfelt schließlich in einem von Taika Waititi („Thor 3“, „Jojo Rabbit“) meisterhaft inszenierten Staffelfinale, in dem noch mal alle Register gezückt werden: Das ist so witzig, so wild, so emotional und mit einem so gekonnt austarierten Tempo! In einer eleganten, weil gänzlich unaufdringlichen Weise werden hier fast alle Figuren noch einmal zusammengeführt und um je mindestens eine Facette bereichert.

    Zudem steckt „The Mandalorian“ randvoll mit liebevollen Details und Anspielungen, die sowohl totale „Star Wars“-Laien als auch den normalen Kinogänger und ebenso absolute „Star Wars“-Cracks befriedigen dürften. Ein Androide hinter einem Tresen? Sturmtruppler, die nicht für Geld und gute Worte ihr Ziel treffen? Das ist nett, wenn man nichts damit anzufangen weiß, aber umso netter, wenn man es in der reichen „Star Wars“-Welt einordnen kann.

    Lucasfilm
    Gina Carano in "The Mandalorian"

    Der hervorragende Score von Ludwig Göransson, der für die Musik von „Black Panther“ letztes Jahr den Oscar erhielt, verdient gesondertes Lob: Unaufdringlich, aber wahnsinnig atmosphärisch prägen seine Stücke, vor allem aber das Hauptthema, die Serie. Für „Star Wars“-Verhältnisse geht es ungewohnt elektronisch zu.

    Das große Plus: Die Figuren

    Der Hauptgrund, wieso die Serie so ein Volltreffer ist, sind ihre Figuren. Und ja, wer die letzten Wochen nicht hinterm Mond verbracht hat, der wird um abertausende Baby-Yoda-Memes nicht herumgekommen sein. Erfreulicherweise ist der grüne Wonneproppen aber viel mehr als nur selbstzweckhafte Niedlichkeit, sondern (Gott sei Dank) nicht zu aufdringlich und aller Possierlichkeit zum Trotz mit einem guten Maß faszinierender Unwägbarkeit ausgestattet.

    Und auch dann, wenn der laute Internetchor annehmen lässt, dass der Machtknirps der wahre Trumpf aus der zweiten Reihe ist, gibt es in Wahrheit doch gleich mehrere Anwärter auf diesen Posten. Der herzensgute Kuiil (Nick Nolte)? Die so taffe wie charismatische Cara Dune (Gina Carano)? Oder ganz einfach der von Regie-Meister Werner Herzog mit diabolischer Spielfreude dargestellte Schurke? Oder vielleicht doch der wahnwitzige Attentäter-Droide IG-11? Sie alle sind toll konzipiert, geizen nicht mit erinnerungswürdigen Auftritten und fügen sich bestens in die Geschichten, sodass die Serie – gerade als Ganzes betrachtet – fast schon als gut geölte Ensemble-Show durchgehen kann.

    Doch neben all den gelungenen Nebenfiguren ist das gravitative Zentrum ohne jeden Zweifel der namensgebende Kopfgeldjäger, der von Pedro Pascal – obschon stets umhüllt von seiner klobigen Ganzkörperrüstung und wortkarg – charakterstark gesprochen wird. Auch sein physischer Ausdruck ist trotz der Limitation beeindruckend (wobei dafür nicht allein Pascal verantwortlich ist, da er mehrfach gedoubelt wurde).

    Dass der schweigsame Protagonist seinen Helm niemals abnimmt, ist weit mehr als bloßes Gimmick, sondern glaubwürdiger Aufhänger für interessante Konflikte, ohne dass sich der Umstand seiner zwanghaften Maskierung zu sehr in den Vordergrund drängt.

    Lucasfilm
    Nein, nein, der Helm bleibt schön auf dem Kopf!

    Besonders interessant macht die Figur hingegen, dass ihre Vergangenheit weitestgehend ein weißer Fleck ist. Man merkt, dass er schon einiges durchgemacht hat, weiß aber nicht genau, was. Der Mandalorianer ist ein von Anfang an vielschichtiger und hochkompetenter Charakter. Und mit diesem Grundgerüst erinnert er ein wenig an den kühnsten und verwegendsten Charmeur des Universums: Han Solo (außerdem sind verdammte Flammenwerfer an seinen Handgelenken befestigt, was ihn zu einer attraktiven Spielzeugfigur machen dürfte).

    Ein formidabler Auftakt

    Sicher ist nicht alles gleichermaßen gelungen. So liefert gerade Episode 4 („Die Zuflucht“) etwas zu viel 90er-Seriennostalgie und wirkt darin etwas behäbig, während sich Episode 3 („Der Fehler“) aus anderen Gründen ein wenig zwischen den Stühlen platziert. Doch das ändert nichts am unterm Strich sehr guten Gesamteindruck, den die erste Staffel hinterlässt.

    Hier darf man Disney wirklich mal echten Wagemut attestieren. Dass sie Jon Favreau („Der König der Löwen“) und seinem Team aus Fans und Könnern offenbar freie Hand gegeben haben, mündete in einer Serie, die man in dieser Form nicht erwarten konnte – und das hat sich mehr als ausgezahlt. Eine zweite Staffel ist bereits in Produktion.

    Fazit

    „The Mandalorian“ ist ein „Star Wars“-Abenteuer, wie man es sich abwechslungsreicher eigentlich kaum vorstellen kann. Die erste „Star Wars“-Realserie ist dabei überraschend altmodisch, enorm charmant, mit dem Herz am absolut rechten Fleck und wird trotz seiner unterschiedlichen Geschichten von von einem schillernden und perfekt harmonierendem Figurenpersonal zusammengehalten.

    In Deutschland wird „The Mandalorian“ mit dem hiesigen Start des Streaming-Dienstes Disney+ ab 31. März 2020 abrufbar sein.

    "The Mandalorian": So rettete Werner Herzog das Herz der "Star Wars"-Serie

    Leinwandliebe: FILMSTARTS-Podcast zu "Star Wars 9"

    Wie uns übrigens „Star Wars 9“ gefallen hat, erfahrt ihr in unserer Kritik und in der ersten Folge unseres neuen Podcasts Leinwandliebe, in dem Moderator Sebastian Gerdshikow von nun an wöchentlich mit FILMSTARTS-Redakteuren über den großen Kinofilm und das große Kinonewsthema der Woche diskutiert.

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    Kommentare
    • Raree
      Das wusste ich nicht – vielen Dank für die Info! :)
    • Ger ald
      Mandalorian war nicht schlecht, aber auch nicht das gelbe vom Szuka, wie man auf Jawaisch sagen würde... oder dein Jawa klingt beschissen eher wie Wookie.... xD
    • Ger ald
      Es wird Zeit für den alten Meister George Lucas und seine Serienadaption, damit kommt die Macht wieder ins Gleichgewicht...
    • Andreas
      Bei dem Lichtschwert handelt es sich um das sog. Dunkelschwert. Es gehörte dem ersten mandalorianischen Jedi. Es wurde schon in den Animationsserien Clone Wars und Rebels gezeigt. Von daher passt es zum Thema.Bin gespannt, ob in der zweiten Staffel erklärt wird, wie der Imperiale an das Schwert kam.
    • Erik B.
      Die Serie wird zu sehr overhyped. Die Folgen haben mir zwar auch gefallen und sie sind aufgrund der kurzen Laufzeit unterhaltsam, aber ein zweites mal würde ich sie nicht sehen wollen. Dafür sind sie bisweilen zu spannungsarm dahinplätschert. Ist das wirklich der Anspruch von Star Wars? Ich glaube die Disney Star Wars Filme sind so schlecht, dass sich die Leute verzweifelt nach etwas Gutem aus dem SW-Universum sehnen. Deshalb neigen sie dazu, eine solide und höchstens okaye Show unverhältnismäßig abzufeiern.
    • Bruce Wayne
      cool
    • Bruce Wayne
      Keine Ahnung woher der Hype für die Serie stammt. Ich war zumindest nicht sonderlich angetan. Zu wenig Progression in der Story, so gut wie keine Charakterentwicklung und auch nur sehr wenige innovative Einfälle wenn es um die Umsetzung oder das World-Building geht. Dafür eine vieel zu große Betonung darauf, wie süß doch Baby Yoda sei...ich verstehe es ja, der Großteil der Star Wars-Fans ist außer Rand und Band wegen der ganzen Disney-Produktionen. Aber so ein Nostalgie-Fest wie the Mandalorian ist mMn zu sicher und unambitioniert, um wirklich zu begeistern. Alles in allem doch arg langweilig.
    • TresChic
      siehe meinen Mommentar unter dir.
    • Doomsman
      Mando hat auch ein sehr schlechtes Gewissen, weil er die armen Jawas getötet hat, die doch nur sein Schiff ausmeutern, weil sie sonst nichts zum verkaufen haben und überleben müssen.Ein Gewissen ist bei einem Anti-Helden normal. Ohne ihn wäre er ein Schurke. Punkt eines Anti-Helden ist es, das er eine fehlerreiche Persönlichkeit hat und damit lebt und nicht wie ein normaler Held eine Ideale, welche er immer verbessert. Oder findest du Mandos Hass gegen Droiden für ideal.
    • Raree
      Voll bei dir!
    • Raree
      Fail!Ist das wirklich der Anspruch, den wir SW Fans wert sind?Dann ist es eine Beleidigung. Also grundsätzlich gibt es durchaus gelungene Ideen und Umsetzungen aber ich kritisiere das wichtigste: das Grundkonzept, die Story. Mando entscheidet sich dafür sich mit dem kompletten Imperium und allen anderen Kopfgeldjägern anzulegen und rettet Baby Yoda und dann nimmt er das Baby einfach mit und arbeitet ganz normal weiter, mit dem großen Ziel seine Rüstung zu pimpen? Das ist doch völlig absurd. Man kommt nicht dahinter, was es mit dem Baby auf sich hat, bzw NOCH nicht aber dafür kommt es trotzdem einfach viel zu kurz, wobei genau DAS doch eigentlich die Spannung der ganzen Serie ausmacht.. Sonst hätte man den Ober-Schurken einfach schonmal eher einbringen müssen um auf die Aufklärung Mandos Story hinzuarbeiten (die für mich echt unspektakulär war). Mando lässt das Baby teilweise total rücksichtslos zurück und dafür hat er all das riskiert? Er hat alle Mandalorians dazu gebracht sich mit dem Imperium anzulegen.. aber wofür, ist der bescheuert? Mir ist das viel zu stumpf. Dann hast du in E4-6 mal kurz überhaupt nichts mehr mit der grundliegenden Story zu tun.. Charaktere werden geschaffen und sterben nach 30 Minuten wieder. Die Dauer einer Episode ist ohnehin echt ein Witz. In sich abgeschlossene Story per Episode – kann funktionieren aber doch bitte nicht in 30 Minuten.. Da baut sich einfach viel zu wenig auf. Die Neuprogrammierung von IG-11 ist total fehlerhaft geschrieben. Er soll das Baby beschützen, gibt es dann aber doch aus der Hand und warum überhaupt rettet er den Mandalorian dann eigentlich? Das Baby wäre doch sicherer, wäre er einfach zurück zum Schiff gegangen (scheint ja eh sehr schnell laufen zu können, der Gute ;). Der Mandalorian hasst Droiden und ist am Ende traurig bei einem den er 2 Mal im Leben gesehen hat.. sogar schonmal umgebracht hat.. wie wäre es einfach mal mit Konsequenz? Alles wird wieder verwässert.. Und noch eine Sache. Man spricht hier von Star Wars. Star Wars hat u.a. ein unangefochtenes Wiedererkennungsmerkmal: das Lichtschwert. Steht für Sith oder Jedi. Warum zum Teufel wird hier ein völlig neues Schwert vorgestellt, welches einfach so ähnlich ist wie ein Lichtwert? Warum durfte der Schurke anscheinend kein Sith sein / warum braucht er dann ein Schwert? Genau das verwässert doch das Bild von SW auch wieder. Bleibt doch bei dem was ihr habt und was SW so erfolgreich gemacht hat. Skywalker und Co waren lange nicht mehr nötig aber Dinge wie ein Lichtschwert gehört nun mal dazu. Nun liesst man ja hier dass viele die Serie feiern und das ist auch gut so. Ich verstehe da nur euren Anspruch nicht. Es gibt definitiv gute Action-Momente aber Action war ja noch NIE ein Problem in SW.. wann kommen endlich mal gute Schreiber zum Zug? Ich warte... 2/5
    • TresChic
      Die letzte Folge hätte auch heißen können: unbesiegbar, komme wat wolle. Dumm und ärgerlich war das Drehbuch. Mal abgesehen davon, dass die ganze Staffel recht trashiges Storytelling hat und keinen Wert auf gute Dialoge setzt, aber die letzte Folge hatte es in sich: alle drei erstmal fesgesetzt -> E-Netz Shooter Drohung, ja hey erstmal nur drohen und quatschen, hat Zeit bis Sonnenuntergang. Dann kommt der Babynator und schießt die halbe Truppe platt, Spannung 0,00%. Dieser hat natürlich auch ein Schweißgerät an Board ^^ Dann die Flucht....na ja mehr muss man nicht erzählen. Ich muss echt sagen, mir gefällt das CGI und generell das Setting aber warum Disney bei dieser Serie so derart keinen Wert auf gute Skripte legt, will mir nicht einleuchten. Wäre doch ein Leichtes gewesen.da kommt echt 0,00% Star Wars Feeling auf.
    • Kahlschlag
      ich bin grad fertig geworden u muss sagen...wow, oldskool u extrem kurzweilig.bis auf folge 6 hat die serie mir echt gefallen, favreau hat hier ganze arbeit geleistet. ist irgendwie nen mix aus den ersten star wars filmen u swtor(mmo) ohne viel tam tam u cgi aber mit viel awesomeness ;)4/5 sterne
    • lily
      Hmmmm, warum so aggressiv? Wie in der Serie erwähnt ist der Begriff Mandalorianer keine Rasse sondern eine Kultur und damit eine reine Erziehungssache. Also zu behaupten er wäre kein echter M ist definitiv falsch. Hier hat man sich eher an einer Kultur wie der japanischen zu orientieren. Als Leitfaden kann ich dir da Yamamoto Tsunetomos Buch Hagakure, Das Buch des Samurai empfehlen. Nach der Lektüre fällt dann auch so ein verquerer Posteinstieg wie deiner gerade einfach weg.
    • FilmFan
      Jetzt hört aber auf. So viel Lob für ne Disney+ Serie. Nicht das die Gegner jetzt auf Gedanken kommen :D
    • BLSwagger
      Mir hats richtig gefallen! Technisch atemberaubend, saucoole Momente und super trockene Dialoge.Und die Szene mit den Storm Troopers am Anfang war als hätte Tarantino Star Wars gedreht ... brilliant!
    • Leseratte011
      Dein Post zeigt halt, dass du keine Ahnung hast, weder von Star Wars, noch von noch von The Mandalorian. Hast du die Serie eigentlich überhaupt gesehen? Anscheinend nicht, sonst hättest ja verstanden, dass er kein wirklicher Mandallorianer ist, sondern ein Mensch, dessen Dorf, als er noch ein Kind war, vom Imperium überannt wurde und von Mandalorianern gerettet wurde und daraufhin später den Eid schwor und ihnen beitrat. Warum sollte er also gewissenlos handeln oder gar ein Antiheld sein? Auch wird immer so getan als ob die Ur-Trilogie ein Meilenstein von guter Erzählkunst wäre. Die Ur-Trilogie hatte auch sehr viele blasse und charakterarme Charaktere, ein gutes Bsp sind eben Jango und Boba Fett, die quasi keine wirkliche Bedeutung hatten für die Handlung und null Mehrwert hatten. Disney hat mit The Mandalorian gezeigt, dass sie es doch können.
    • Gaccha
      Sehe ich ähnlich.Handwerklich super gemacht, tolle Settings, Atmo, die Musik ist toll. Viel Herz und man sieht, dass die Macher sich mit Star Wars auskennen. Aber leider sind die Geschichte und die Charaktere recht flach ( z.B. hat jemand Mando weiter unten ganz gut kritisiert) und das ist eigentlich der Grund, warum ich Serien schauen. Baby Yoda stört mich zwar nicht, aber sie machen eben auch nicht viel mehr aus ihm als das süße Maskottchen (obwohl das nun wohl in Staffel 2 kommen wird). Es muss dabei nicht besonders düster oder psychologisch angehaucht sein, aber doch etwas mehr Motive liefern.Ne nette Serie für zwischendurch. Aber vielleicht ist das auch alles, was sie sein soll, wenn ich mir das Format so angucke.
    • Cirby
      Ziemlich viel Lob. Ich halte die einzelnen Episoden aufgrund der Abgeschlossenheit für belanglos und die Charaktere eher charakterarm, trotz dass in einer Serie mehr Tiefe entstehen sollte. Für mich gibts da kaum Lichtblicke, höchstens, dass es zig mal besser ist, als die Sequeltrilogie. Aber das heißt ja nichts.
    • happybob 6.
      Sei allen gegönnt, die Spass dran haben (auch wenn ich es nicht begreife), aber ich hoffe sehr, dass die bei Kenobi etwas respektvoller mit den Charakteren umgehen. Ich mein Leute, jetzt mal ganz im Ernst, der Typ ist als Kopfgeldjäger doch ne Witzfigur. Aber so funktioniert Disney halt. Sturmtruppler mit Gewissen, Kopfgeldjäger mit Gewissen, Kylo Ren mit Gewissen, kommt als nächstes ne Serie über Palpatine (natürlich mit Gewissen)? Und der Score ist doch nur eine Variation eines beliebigen Italowesterns (was das mit Star Wars zu tun hat entzieht sich meiner Kenntnis). Ich kapier eh nicht, warum gerade Disney so eine Serie dreht (natürlich kapier ichs schon Kohle scheffeln mit Babyyoda). Ein Kopfgeldjäger ist per se ein ANTIheld. Der soll nicht nett sein. Aber für die heutige Generation ist ja auch Kylo Ren so wahnsinnig komplex und vielschichtig (bloss weil der sich nicht entscheiden kann gut oder böse zu sein (oh mann, was sind die lieben kleinen, die stundenlang vorm Spielzeugregal stehen doch komplex und vielschichtig ;)). Trotz allem viel Spass damit, aber ich kann nur mit dem Kopf schütteln und auf Kenobi hoffen. Bis auf Rogue One ist Star Wars leider den Bach runter.
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