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    Katzenjammer in den Kinocharts: "Cats" floppt gewaltig
    Von Nina Becker — 30.12.2019 um 10:04
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    Kurz nach Kinostart war bereits abzusehen, dass die Einspielergebnisse für die Musical-Verfilmung „Cats“ von Tom Hooper für alle Beteiligten nicht gerade befriedigend sein werden. Die schlechten Prognosen haben sich jetzt bestätigt.

    Universal Pictures

    Die Box-Office-Zahlen von Tom Hoopers Verfilmung des Musical-Dauerbrenners „Cats“ sehen es alles andere als gut aus – und das nicht nur in Deutschland. Die Kinoadaption mit Superstars wie Judi Dench („Philomena“) und Idris Elba („Luther“) entwickelt sich auch zahlenmäßig zu einem echten Desaster, nachdem die Kritiken bereits mies waren.

    Wie Variety berichtet, kommt „Cats“ nach etwa zwei Wochen im Kino lediglich auf ein Einspielergebnis von 38,4 Millionen Dollar weltweit. Prognostiziert werden aktuell 100 Millionen Dollar Verlust.

    „Cats“ war mit seinen aufwändigen Effekten und seinen Stars ein teurer Film, der 100 Millionen Dollar – ohne Geld für Verleih und Marketing – gekostet hat. Dieses Geld wurde nach Meinung vieler Zuschauer verpulvert – aber im FILMSTARTS-Podcast Leinwandliebe hört ihr zumindest einen, der den Film mochte.

    "Star Wars 9" dominiert die deutschen Charts – "Cats" hat keine Chance

    Auch in Deutschland haben die Samtpfötchen nichts zum Lachen. In den deutschen Charts (via InsideKino) sind die ersten fünf Plätze definitiv absolut frei von Katzenhaaren – nach Besucherzahlen finden wir den Neustart „Cats“ mit 105.000 Zuschauern erst auf Platz sieben.

    Die deutschen Charts werden aktuell von „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ angeführt. 1,08 Millionen Besucher waren am vergangenen Wochenende drin, 3,37 Millionen Zuschauer haben den Film von J.J. Abrams bisher insgesamt gesehen. Damit hat „Star Wars 9“ übrigens die 3-Millionen-Marke einen Tag schneller als „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ geknackt.

    "Die Eiskönigin 2" weiterhin gut besucht

    Platz zwei der Charts hat sich „Die Eiskönigin 2“ gesichert. 480.000 Menschen wollten den Film über das letzte Wochenende sehen. Damit kommt die Disney-Produktion auf insgesamt 5,5 Millionen Zuschauer in Deutschland.

    Jumanji 2: The Next Level“ ist „Frozen 2“ dicht auf den Fersen. Das Wochenende brachte der Action-Fortsetzung noch einmal 400.000 Zuschauer. Insgesamt haben dann 1,35 Millionen Deutsche Dwayne Johnson und Co. im Dschungel erlebt – Platz drei für „Jumanji 2“.

    Neustart „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ hatte 215.000 Zuschauer (Platz vier) und Dauerbrenner „Das perfekte Geheimnis“ kam mit weiteren 155.000 Besuchern auf Platz fünf (insgesamt starke 4,57 Millionen verkaufte Tickets).

    "Cats": Jetzt machen sich sogar die eigenen Stars über den Film lustig

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    Kommentare
    • Kurisu K.
      Oh ja, das kann ich nachvollziehen. Das mit „Uncanny Valley“ war natürlich treffend ausgedrückt. Da muss ich leider Recht geben. Ich weiß auch nicht, wie man das nicht als so ekelhaft empfinden kann. Humanoid gesehen müssten für mich als heterosexueller Mann die Körper der Frauen anziehend sein, ich empfinde aber nur Abscheu. Die Charaktere der Figuren könnte ich mir dann eventuell geben, könnte ich mir die Figuren nur irgendwie nicht angewidert ansehen. Vielleicht sind die Wesen ja gut geschrieben. Aber: Dreifaltigkeit und so, Geist, Seele und Körper als eins. Stimmt eins nicht, folgt Disharmonie. Die Idee der Katzen ist aber einfach ... Nee. Einfach nee.Und geschichtlich müsste es weniger Klamauk sein für meinen Geschmack. Ich kann aus ästhetischen Gründen einfach nichts als gut bezeichnen. Die Fratzen, die sie ziehen, sind furchtbar. Die männlichen Wesen finde ich durchaus circa 10 bis 15 % weniger gruselig, aber ... Jaa, nee. Du hast es mit dem Effekt schon treffend erklärt. Die Viecher sind einem einfach nicht koscher.
    • greekfreak
      Ich bin einfach nur fassungslos,das als sie den Trailer beim Studio Meeting gezeigt haben,niemand gesagt hat: Leute,das wird nicht nur ein amtlicher Flop,sondern wir werden uns vor lauter Memes und Spott nicht mehr retten können. Wir begraben den Film in einer Salzmine und reden nie wieder davon.P.S. Guten Rutsch und frohes neues!
    • greekfreak
      Halten die Katzen etwa Kaninchen,um ihnen das Fell für Mäntel abzuziehen?!OH MAAAAAAAIIIIIII GAAAAAAAAAAWWWWWWWWD!!!!!!
    • Ortrun
      Ich oute mich jetzt mal, ich habe den Film im Kino gesehen und muss sagen, dass ich die weiße Katze (Viktoria) tatsächlich vom ästhetischen Standpunkt sehr schön fand. Kann ich gar nicht genau beschreiben aber irgendwie in meiner Wahrnehmung ein wirklich schöner feliner Mensch. Vielleicht gilt hier der alte Spruch: einen hübschen Menschen kann nichts entstellen.Und ich mochte Mister Mistoffelees, habe ehrlich mitgefiebert, als er versucht hat, Old Deuteronomy zurückzuholen und es mehrfach nicht geklappt hat. Aber das mit den Kakerlaken war echt surreal (was in gewisser Weise auch auf Rebel Wilson als Katze zutrifft).
    • Ortrun
      Vielen Dank für den Service.
    • Ortrun
      Der ist von Angora-Kaninchen ^^
    • Shamara Y.
      Der sogenannte Uncanny Valley Effekt ist in dem Film supoergrausam. Schon die Trailer haben mich abgeschreckt, dabei liegt hier noch ne Cats Musical CD rum.Beim König der Löwen bemerkte ich diesen Efekt auch schon, nicht so schlimm wie bei Cats, aber auch ds hats mir ungemütlich gemacht, den Film mir anzusehen.
    • Defence
      Das mit den Kakerlaken wußte ich nicht mal, bis ich das eben bei Dir und Greeks Post gelesen habe. Aber ja, das klingt echt übel und schräg, um es sehr vorsichtig auszudrücken...^^
    • Erik B.
      Ja, Jackson war ein Tenniestar. Sowie Leo DiCaprio auch. Aber beide haben sich weiterentwickelt und konnten auch abseits der Naivität Kritikererfolge verbuchen und sich so zu respektablen und seriösen Künstlern festigen. Während Taylor Swift inzwischen 30jahre alt ist und immer noch Songs für Teeniegirls schreibt und sich benimmt wie eine 19jährige. Hast du ihren peinlichen Auftritt im Juni bei Graham Norton gesehen? Die hat sich artikuliert wie ein Kleinkind und bediente das Klischee der dummen Blondie on point. Aber alles bewusst und absichtlich, weil ihre Zielgruppe sie so erwartet. Intellektuell wären sie sonst überfordert. Das lässt in die Stammklientel von Swift tief blicken. Nein, es zeugt nicht von Unwissenheit, jene Klientel pauschal als dumm zu bezeichnen. Das diese Frau von der Presse als Megastar und Feminimus-Ikone hochstillisiert wird und in einem Atemzug mit verdienten Legenden wie Freddie Mercury genannt wird, der absolut politisch inkorrekt war, während sich Frau Swift der LGBT-Community und MeToo-Bewegung auf penetrante weise anbiedert, ist eine Frechheit.
    • WhiteNightFalcon
      Danke dir für die tollen Worte zum Jahresausklang.Zeigt sich mal wieder, was ich an dieser Community so mag:Tolle, meist faire, aber auch streitbar interessante Diskussionen! 👍🏼
    • WhiteNightFalcon
      Das Swift-Gebashe ist langsam nur noch langweilig. Glaube wir haben es inzwischen alle kapiert, dass du sie nicht magst.Der Cats-Flop hat herzlich wenig mit ihr zu tun. Selbst ein Musikmega-Star wie Madonna hat es nie geschafft, im Kino einen wirklichen Hit zu landen.
    • ObiWann
      Man kann dir da garnich genug für Danken .Respekt mein Lieber.Für das bitte so weiter 👏👏👏
    • ObiWann
      Danke , das wünsche ich dir auch .
    • Jonny
      Doch, es wird ja umgerechnet. Die Zeiten verändern sich, nicht mal ein Michael Jackson würde heute diese CD-Verkäufe haben, wie vor 30 Jahren. Am veränderten Medienkonsum sind nicht die Künstler schuld.Wow. Da braucht man ja echt nicht mehr diskutieren. Das nennt man zielgruppengerecht. Und Michael Jackson war zu seiner Zeit auch ein Teenie-Star. Ebenso wie Queen damals das Idol der jungen Leute war. Heute heißen diese Idole eben anders. Der Geschmack ist ein anderer. Pauschal die Jugend als verdummt zu bezeichnen, zeugt doch eher von Unwissenheit
    • Erik B.
      Von welchen Zahlen redest du bitte? Die Musikindustrie weiß bis heute nicht, wie sie Erfolge bei Spotify, Apple Music, Deezer und Download-Portalen in angemessener Relation mit verkauften Alben setzen soll.Woher die Arroganz kommt? Weil Jugendstars von der Naivität und teilweise verdummung der Jugend profitieren und nur auf diese abzielen. Das ist keine Leistung, die irgendwie hoch gewürdigt gehört. Oder verlangst du auch das Marvel-Filme für einen Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert gehören?
    • Jonny
      Sie mögen vielleicht unterschiedliche Zielgruppen haben, doch die Zahlen lassen sich nicht verleugnen. Und wo kommt diese Arroganz her, zu sagen, Jugendstars seien nicht ernst zu nehmen?
    • Erik B.
      Taylor Swift ist ein Kinder- und Jugendstar, aber kein Megastar. Freddie Mercury oder Michael Jackson... DAS waren Megastars, welche alle Altersgruppen bedient hatten. Sowohl junge als auch ältere haben ihre Werke gefeiert. Taylor Swift hingegen wird fast nur von pubertären Mädchen gefeiert. Oder hast du mal einen 40jährigen Mann gesehen, der Swift abfeiert oder überhaupt mal Männer in ihren Konzerten gesehen?Der Begriff Megastar in zusammenhang mit Swift ist also völlig irreführend und nicht zutreffend. Sie ist wie diese ganzen populären Influencer auf YT: ohne deren ziemlich junge Zielgruppe zwischen 14-16 wären sie nicht dermaßen erfolgreich, weil junge Menschen in diesem Alter leicht abzugreifen sind. Swift geht nach dem selben Schema vor. Das macht sie per Definition zu einem Kinder- und Jugendstar und damit zu keiner ernstzunehmenden Künstlerin. Hinzu kommt, dass sie nicht beide Geschlechter bedient, sondern ausschließlich auf ein weibliches Publikum abzielt, während bspw. ein Michael Jackson sowohl von Frauen als auch von Männern gleichermaßen gefeiert wurde. Gute Musik geht eben über Geschlechtergrenzen hinaus. DAS war ein Megastar. Diesen Begriff wird Swift nicht gerecht und sie wird lediglich von den Medien als solche hochstilisiert. Faktisch ist sie aber nur ein Kinder- und Jugendstar.Sie ist inzwischen 30. Irgendwann muss sie über mehr singen als nur über Männer und Liebesbeziehungen.
    • Jonny
      Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Ein Star schützt nicht vor einem Flop.
    • Erik B.
      Na, wenn sie doch so ein Megastar ist, wäre Cats kein kolossaler Flop, obwohl Swifts Gesicht permanent in Nahaufnahmen gezeigt wird. Hat wohl nicht viele Leute angelockt, der Megastar : )
    • Kurisu K.
      Kann man sich das bei so unheimlich widerlichen Viechern nicht denken? Es ist so überanimiert, so voller Klamauk, es versucht zu sehr von der Gestik und Mimik der Charaktere her wie ein Zeichentrickfilm zu sein. Ich schätze sehr, dass da jemand eine Vision hatte und etwas einfach machte. Das fehlt mir tatsächlich in der Film- und Serienlandschaft. Manchmal aber ist die Idee auch einfach nicht kreativ, sie ist manchmal auch einfach nur albern. Na’vi funktionieren deshalb so gut, weil sie auch humanoid sind, doch sind sie nicht an real existierende Lebewesen der Erde angelehnt, die wir Menschen als Familienmitglieder (Haustiere) halten. Echte Katzenmenschen sind – wohl für die meisten – einfach ekelhaft. Und die Idee – wohl leider auch für die meisten – unheimlich langweilig. Das sehen sich womöglich zumeist eher die Menschen an, die auch Theaterstücken und Kunst etwas abgewinnen können, so wie ich in den letzten Tagen feststellen musste. So weit objektiv von oben betrachtet, was einem so dazu eben auffallen kann. Gut, bis auf den ersten Satz.Subjektiv rein aus meiner Sicht: Ich finde die Viecher nicht ästhetisch, furchtbar ekelhaft und gruselig. Somit teile ich die subjektive Meinung vieler und somit falle auch ich objektiv betrachtet zu denen, die es subjektiv aus denselben Gründen verabscheuen. Dass Menschen das Ding einfach widerlich finden, das ist somit eine bedeutende Kritik und muss auch genau so gewertet werden, nicht einfach nur als „Hass“, wie man das heutzutage mit Contra-Kritik gerne tut.All das tut mir nur wirklich sehr leid für den Film.
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