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    Darum wird das Ende von "The Witcher" besser als das von "Game Of Thrones"
    Von Julius Vietzen — 13.01.2020 um 16:30
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    Mit „The Witcher“ hat Netflix seinen eigenen „Game Of Thrones“-Nachfolger an den Start gebracht. Und einen großen Vorteil haben die Serienmacher um Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich gegenüber ihren „GoT“-Kollegen: Die Vorlage ist zu Ende erzählt.

    Netflix

    Game Of Thrones“ eroberte ab 2011 zahlreiche Fanherzen, machte die Darsteller zu Stars, überraschte mit schockierenden Wendungen und Toden und mauserte sich zur größten und beliebtesten Serie des neuen Jahrtausends. Doch die letzten Staffeln und vor allem die finale achte Season wurden im Internet harsch kritisiert – zu hoch waren offenbar die Erwartungen und zu unbefriedigend die Entscheidungen der Serienmacher, wofür viele Fans die fehlende Buchvorlage von George R.R. Martin verantwortlich machen.

    Mit „The Witcher“ hat Netflix nun eine neue Fantasy-Serie an den Start gebracht, die die „Game Of Thrones“-Lücke füllen soll. Und zumindest einen Vorteil haben die Serienmacher um Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich: Anders als die „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe von George R.R. Martin ist die „The Witcher“-Romanreihe abgeschlossen – und die Serie wird auch nicht darüber hinausgehen.

    Im Gespräch mit dem YouTube-Kanal von Steve Varley wurde Schmidt Hissrich nämlich auf das Ende von „Game Of Thrones“ angesprochen und gefragt, ob sie sich darüber Sorgen mache, das Ende in den Sand zu setzen. Ihre Antwort könnt ihr euch hier anhören:

    Natürlich mache sie sich darüber Gedanken, so Hissrich. „Aber die Wahrheit ist: Unser Plan ist ziemlich solide. Das bedeutet nicht, dass wir alles wissen, was wir in den nächsten zwei oder drei oder sieben oder zwanzig Jahren machen. Was ich meine ist: Wir haben die Bücher.“

    „Ich denke nicht, dass wir über die existierenden Bücher hinausgehen müssen“, so Schmidt Hissrich weiter. „Sie sind eine großartige Vorlage. Andrzej Sapkowski hat alle davon schon geschrieben, sie haben einen natürlichen Abschluss. Und ich glaube, solange es uns gelingt, dieses Ende, also das Ende der Bücher, gut hinzubekommen, sind wir auf der sicheren Seite.“

    Keine Adaption der "The Witcher"-Videospiele

    Bereits sehr früh im Schaffensprozess von „The Witcher“ betonte Schmidt Hissrich des Öfteren, dass die Serie keine Adaption der populären Videospielreihe von CD Projekt sei, sondern eine Adaption der Kurzgeschichten und Romane von Sapkowski.

    Mit ihren Interview-Aussagen unterstreicht die Showrunnerin nun noch einmal, dass sie offenbar nicht plant, irgendwann auch noch die Videospiele zu adaptieren. Diese relativieren das ziemlich gelungene und finale Ende des letzten „The Witcher“-Romans „Die Dame vom See“ nämlich und spielen chronologisch nach den Büchern (mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten).

    Wir drücken Schmidt Hissrich auf jeden Fall die Daumen, dass sie die Zeit und Gelegenheit bekommt, die „The Witcher“-Serie vernünftig zu Ende zu erzählen. Wenigstens eine zweite Staffel von „The Witcher“ erwartet uns definitiv und wir haben bereits zusammengetragen, was uns darin erwartet.

    "The Witcher" Staffel 2 startet 2021: So geht es weiter

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    Kommentare
    • Son of Drogon
      Jede Serie hat ein besseres Ende wie Game of Thrones.
    • The Legendary
      wobei unglaublich populär auch ansichtssache is . laut netflix selbst wird jeder view der auch nur 2 minuten reingeschaut hat als erfolgreich gewertet . vollkommen egal ob man nach 3 minuten enttäuscht abgeschaltet hat . so kann ich mir meine erfolgsstorys natürlich auch zurecht schummeln ,wie es mir gefällt
    • Pändabar
      Viel eher würde ich aber bei diesem Fazit sagen: The Witcher und GoT zu vergleichen ist einfach Quatsch, weil die beiden Serien meilenweit entfernt sind.
    • Citizenpete
      Man kann ein gelungenes Ende der Vorlage wegen nicht mehr rechtfertigen, weil man sich bereits in der ersten Staffel sehr weit von ihr entfernt hat.Ob die Serie überhaupt bis zu Ende erzählen darf, steht in den Sternen. Zwar war die Serie mehr als zwei Wochen seit Release unfassbar populär und in aller Munde, doch es hat nicht lange angehalten. 80 Millionen bzw. 10 Millionen pro Episode soll das Produktionsbudget hoch gewesen sein und da ist Henry Cavills Gehalt mit 400.000 pro Episode noch nicht einmal mit drin, denn das gab es für diesen Star von Netflix extra. Dazu kamen viele Reshoots, weil einiges am Script geändert wurde, die Planung recht chaotisch war, Schauspieler abgesprungen sind usw. Man geht von weiteren 10 - 20 Millionen für die Reshoots aus. Damit hätte man ein Budget wie GoT Staffel 8 oder mehr. Wir sprechen von Band of Brothers Budget. Mehr als Stranger Things, Lost in Space. Vielleicht sogar mehr als The Crown. Sollte die zweite Staffel nicht langsam einen Hype und eine Fanbase wie Game of Thrones kreieren, wird Netflix zumindest das Budget kürzen.
    • Max Müller
      Klingt gut, hab ich mir direkt mal auf den Merkzettel gesetzt :)
    • The Legendary
      na will wieder einer im fahrwasser einer wirklich erfolgreichen serie schwimmen? alleine die aussage das ende würde besser .. ihr wisst schon dass ihr über schrottflix sprecht?wenn ihr pech habt,wird das ding nach zwei drei staffeln eingestampft und fertig..völlig egal wieviele staffeln aus marketinggründen angekündigt wurden :D .. das was ich gesehen habe,war eher trashig als eine konkurenz für die erfolgreichste serie allerzeiten . alleine der vergleich is eine beleidigung
    • Luthien's Ent
      Kennst Du die Scythe-Trilogie? Hammer!
    • Jimmy v
      Macht es das nicht sogar schlimmer? :D Ich bin da eh ein ganz oder gar nicht Typ.
    • Luksman
      Teil 2 hat mit der Handlung nix zu tun, aber gut.
    • Jimmy v
      Hab ich das nicht alles schon mal erklärt? :D Ich müsste erst Teil 2 spielen. Der hat mich komplett rausgeworfen. Mich interessiert die ganze Handlung, die Welt, Geralt schlichtweg nicht so wirklich. Für mich ist da zu viel Fantasy-KLischee bei, das mit Nacktheit und Dreckigkeit irgendwie düsterer sein will als es eigentlich ist. Nah. Schon x Male gesehen.
    • Luksman
      Aber eben deinen letzten Satz bekommt das Spiel ja perfekt hin. Die Nebenquests sind ja auch häufig indirekt mit der Haupthandlung verwoben und jede davon erzählt eine eigene kleine Geschichte. Es ist aber auch kein Problem der Haupthandlung absolut linear zu folgen. Gib dem Spiel eine Chance. Du wirst es nicht bereuen!
    • Jimmy v
      Wenn man ganz kleinlich ist, kann man zwischen linear, open world und sandbox unterscheiden. OW ist z.B. Baldur's Gate 1, Teil 2 nicht mehr. Sandbox sind die Elder Scrolls Spiele. Keine Ahnung, wo genau nun The Witcher einzuordnen ist. Mein Problem ist eher: Hätte man nicht viele Nebenquests usw. sparen können und mehr in die Hauptstory investieren sollen? Es gibt natürlich auch die Kunst, mehrere kleinere Geschichten zu einer größeren zu verbinden. Aber das ist echt schwierig und kriegt nicht jeder hin.
    • Luksman
      Du meinst Open World? Habe den zweiten Teil nicht gespielt, deshalb kann ich das nicht beurteilen. Finde aber das die Story sich sehr geradlinig spielen lässt und vorallem die Expansion Packs setzen nochmal einen drauf. Hearts of Stone hat eine fabelhafte kleine Geschichte zu erzählen und den coolsten Antagonist aus der Spielereihe des 3. Teils. Schade, die GotY-Edition kostet ja auch nix mehr.
    • Jimmy v
      Gerade dem gebe ich nach dem angespielten Teil 2 keine Chance mehr. Ich finde Sandbox nicht gut. Ist meistens zu viel Leerlauf. Was ich da bei anderen gesehen habe, bestätigt mich in meiner Annahme - selbst, wenn Teil 3 das geiler macht als viele andere Spiele.
    • Luksman
      Na, da solltest du dem 3. Teil trotzdem noch mal eine Chance geben, wenn dir der 1. Teil gefallen hat. :)
    • Luksman
      Hast du wieder in deine griechische Glaskugel geschaut? ;)Die 1. Staffel scheint mega erfolgreich gewesen zu sein, ich bezweifle bei der Fanbase, dass Netflix das absetzt. Ich find die Aussage nicht arrogant, sondern konsequent. Natürlich haben die grandiosen Videospiele zu einer höheren Aufmerksamkeit geführt und das zurecht. CDPR ist mein Lieblingsspiele-entwickler, da bin ich bei dir. Aber die Entscheidung kann ich als riesiger Fan der Spiele trotzdem akzeptieren. Und wenn die Haupthandlung der Romane abgeschlossen ist, adaptieren sie vielleicht doch die Handlung der Spiele. Wer weiß?Staffel 2 wird den Weg vorgeben. Da ist noch viel Luft nach oben und ich hoffe die Showrunnerin wird sich die teilweise berechtigte Kritik zu Herzen nehmen.
    • Shiro
      Hat die gute Daenerys ja auch nicht. In der GLEICHEN Folge wird am Anfang, im Kriegsrat, deutlich gesagt, dass die Flotte vor KL kreuzt (und Drachenstein liegt vor KL) und dass es essentiell ist, die Flotte zu finden. 1 Stunde später, in der gleichen Folge, hat Daeny kinda forgot about the Flotte.Das ist einfach nur ganz ganz mieses Drehbuchschreiben und geht zu 100 % auf das Dummkonto von D&D. Vom Euron im OP-Gottmodus ganz zu schweigen... wie der mit einem Geschütz jeden Pfeil in einem weit entfernt fliegenden Drachen versenkt... wurde dann ja in der nächsten Folge genervt... als 100te Geschütze dann kein einziges mal mehr getroffen haben... dumm, dümmer, D&D.
    • greekfreak
      Nein?! Also nach den ersten 3-4 Folgen wusste man als Zuschauer der keine Ahnung von den Büchern hatte,was Sache ist in Westeros. Wer sind die Fraktionen,wie sieht die politische Lage aus,wer ist mit wem verfeindet, was sind die Walker,wieso gibt's diese Mauer etc. etc.
    • Max Müller
      Du darfst aber auch nicht vergessen, dass TSOIAF knappe 4.500 Seiten (aktuell) hat, während die Hexervorlage mit knappen 1.200 um die Ecke kommt. World Building ist da in dem Ausmaß selbstverständlich nicht enthalten.Hexer ist also eher Fast Food und schnell mal durchgelesen.Mal ein kleiner Tipp, wenn du was zu lesen brauchst: Askir / Die Götterkriege von Schwartz und die Sturmlicht Chroniken sowie die Nebelgeborenen von Sanderson dürften deinem Geschmack was World Building angeht sehr nahe kommen.
    • Klaus S aus S
      ich hab diesen Witscher noch gar nicht gesehen, muss ich wohl mal nachholen um mitreden zu können 😝
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