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    Trotz "Avengers 4: Endgame": Ein Infinity-Stein soll in "Doctor Strange 2" eine Rolle spielen
    Von Annemarie Havran — 14.01.2020 um 17:00
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    Die Infinity-Steine sind zerstört, die Saga um den Infinity-Handschuh mit „Avengers 4: Endgame“ beendet. Und doch könnte der Zeitstein im kommenden „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ eine Rolle spielen. Wie das?

    Disney

    An „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ bzw. „Doctor Strange 2”, wie wir ihn der Einfachheit halber mal nennen wollen, wird weiterhin fleißig gewerkelt, auch wenn Regisseur Scott Derrickson gerade das Handtuch geworfen hat. Die Devise lautet: Der Kinostart am 6. Mai 2021 soll eingehalten werden.

    Angebliche Mini-Inhaltsangabe

    Doch nicht nur ein neuer Regisseur muss her, auch die meisten Rollen müssen überhaupt erst besetzt werden und dafür wurde am 13. Januar 2020 ein Casting-Aufruf auf der bekannten Casting-Seite Backstage gestartet. Darin wird nicht nur darauf verwiesen, dass der Ausstieg Scott Derricksons nichts am Produktionsplan ändere, sondern auch eine Mini-Synopsis für „Doctor Strange 2“ mitgeliefert, die wir aktuell natürlich klar als Gerücht einstufen müssen:

    Nach den Ereignissen in ‚Avengers: Endgame‘ führt Dr. Stephen Strange seine Forschung am Zeitstein fort. Aber ein alter Freund, der sich als Feind entpuppt hat, setzt seinen Plänen ein Ende und bringt Strange dazu, ein unaussprechliches Übel zu entfesseln.“

    Der Zeitstein im Multiversum

    Sollte sich diese Inhaltsangabe als wahr entpuppen, bestätigt dies noch einmal mehr, was sowohl Marvel-Mastermind Kevin Feige als auch der Originaltitel des Films selbst bereits versprachen: In „Doctor Strange In The Multiverse of Madness“ werden die Türen zu den Multiversen, die in „Avengers 4“ angedeutet wurden, nun weit aufgestoßen.

    Bei all ihren löblichen Versuchen, die Infinity-Steine nach dem Sieg gegen Thanos von Captain America wieder in der Vergangenheit an exakt den Platz zu befördern, von dem sie durch Zeitreisen entwendet wurden, könnte durchaus etwas schiefgelaufen sein – neue Zeitlinien sind womöglich entstanden. Trotz der Rückführung der Steine durch Cap ist das nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Parallelwelten entstanden sein könnten.

    Verknüpfung mit "Loki" und "WandaVision"

    Denn schließlich hat auch Loki (Tom Hiddleston) einen der Steine in die Finger bekommen und dürfte damit viel Unfug angestellt haben – nicht umsonst soll „Doctor Strange 2“ in Verbindung mit der Marvel-Serie „Loki“ stehen, in der der Adoptivbruder Thors Schabernack durch die Zeiten und Dimensionen hinweg treiben soll.

    Nimmt man weiterhin Kevin Feiges Aussagen, dass „Doctor Strange 2“ nicht nur mit „Loki“, sondern auch mit „WandaVision“ (in der Serie sehen wir Scarlet Witch und Vision in einer alternativen Realität) eng verknüpft sein soll, wird immer deutlicher, dass Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) in seinem neuen Solo-Film entweder durch die Zeit reist und neue Multiversen eröffnet oder direkt in seiner Zeit zwischen Multiversen wechselt. Und so könnte er spielend leicht in einer alternativen Realität oder Zeit den Zeitstein wieder in seine Hände bekommen, auch wenn der Film nach den Ereignissen von „Avengers 4“ spielt.

    Und der alte Freund?

    Auch wenn Chiwetel Ejiofor für „Doctor Strange 2“ noch nicht bestätigt wurde, könnte es durchaus sein, dass mit dem alten Freund, der nun Stranges Feind ist, Ejiofors Figur Mordo gemeint ist. Das würde sehr nahe liegen, wurde Mordo doch am Ende von „Doctor Strange“ als möglicher Widersacher für die Fortsetzung aufgebaut – in den Comics ist Mordo übrigens einer der erklärten Erzfeinde von Doctor Strange.

    Eine weitere Person, die von Freund zu (vorläufigem) Feind werden könnte, ist aber auch Scarlet Witch (Elizabeth Olsen), von der wir bereits wissen, dass sie in „Doctor Strange 2“ eine große Rolle einnehmen soll. Ob sich diese Spekulation bewahrheitet, bleibt allerdings erst einmal abzuwarten.

    „Doctor Strange 2“ kommt am 6. Mai 2021 in die Kinos.

    Doch schon dieses Jahr: Marvels spannendste Disney+-Serie viel früher als erwartet

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