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    "Star Wars 9" ist ein Kassen-Hit – und eine finanzielle Enttäuschung
    Von Helgard Haß — 16.01.2020 um 10:00
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    „Episode 9: Der Aufstieg Skywalkers“ hat die Milliardenmarke geknackt. Das ist stark – und trotzdem ist der Saga-Abschluss eine finanzielle Enttäuschung, gemessen an „Star Wars“-Verhältnissen.

    The Walt Disney Company

    Wenn ein Film den Meilenstein in Form eines grandiosen Einspielergebnisses von über einer Milliarde Dollar an den weltweiten Kinokassen knackt, ist das in der Regel ein Grund, ordentlich zu feiern und die Sektkorken nur so knallen zu lassen. Dies war etwa bei „Joker“ der Fall, als der günstig produzierte, mittlerweile für elf Oscars nominierte DC-Film im November 2019 die magische Marke überschritt – womit im Vorfeld absolut niemand gerechnet hatte.

    Auch „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ ist nun im Club der 46 Filme, die mit einem Eine-Milliarde-Einspielergebnis gesegnet sind. Trotzdem wird die Freude hier wohl deutlich gedämpfter ausfallen, als bei den meisten anderen Filmen.

    Von "Star Wars" erwartet man mehr

    Zwar bringt „Episode 9“ Disney in der Tat sehr viel Geld und ist im Vergleich zu anderen Filmen ein eindeutiger Hit. Aber: Es ist handelt sich nun einmal nicht um irgendeinen Film, sondern um einen an sehr hohe Erwartungen geknüpften Teil der „Star Wars“-Saga, der dem Mäusestudio nun eben deutlich weniger Geld bringen wird, als die Macher sich gewünscht haben dürften.

    Der Abschluss der neuen „Star Wars“-Trilogie und das Ende der gesamten „Skywalker“-Saga wird nach der Einschätzung von Forbes am Ende mit Kino-Einnahmen in Höhe von etwa 1,07  Milliarden Dollar in die Bücher eingehen.

    Damit würde „Episode 9“ als finanziell schlechtester Film der neuen Trilogie abschneiden.

    Während im Film titelgemäß „Der Aufstieg Skywalkers“ erfolgt, wird der Aufstieg von „Episode 9“ in den Charts der finanziell erfolgreichsten Filme wohl sehr bald zu einem Halt kommen – und das wohl noch zahlreiche Plätze hinter dem bei vielen „Star Wars“-Fans unbeliebten Vorgängerfilm „Episode 8“. Rian Johnsons „Die letzten Jedi“ steht mit ca. 1,3 Milliarden Dollar derzeit an 14. Stelle der weltweit kommerziell erfolgreichsten Filme – ein mittlerweile wohl nur noch sehr schwer erreichbares Ziel für das Finale.

    "Die letzten Jedi" vor "Der Aufstieg Skywalkers"

    „Star Wars 8“ brauchte 19 Tage, um die Milliardenmarke zu knacken, bei „Star Wars 9“ dauerte es 28. „Star Wars 7“ benötigte lediglich zwölf Tage. Und klar: Auch das Traumergebnis von über zwei Milliarden Dollar Einspiel, welches J.J. Abrams' „Star Wars 7“ zum Schluss an den weltweiten Kinokassen erreichte, liegt für „Star Wars 9“ weit entfernt.

    Niemand hat ernsthaft erwartet, dass „Der Aufstieg Skywalkers“ dort auch nur annähernd rankommen wird, da „Das Erwachen der Macht“ der erste neue „Star Wars“-Film seit 2005 und alleine schon deswegen ein nicht alle paar Jahre zu wiederholendes popkulturelles Ereignis war.

    Doch von einem Finale, das als Abschluss von gleich drei Trilogien konzipiert und auch so beworben wurde, durfte man zumindest erwarten, das Einspielergebnis von „Star Wars 8“ zu schlagen.

    2020 im Heimkino: So habt ihr die "Star Wars"-Saga noch nie gesehen!

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    Kommentare
    • Santi
      Die Argumente wurden schon zur Genüge erläutert (nicht nur von mir, sondern auch von anderen Leuten und ich kann davon ausgehen, dass du diese gelesen hast, da du auch in diesen Threads aktiv warst). Die Tatsache, dass du immer noch an deiner Meinung so krampfhaft festhälst, obwohl diese gegen jegliche Fakten, Logik und Vernunft spricht, zeigt mir nur, dass Fakten für dich absolut gar nicht relevant sind. Entsprechend verschwende ich auch nicht meine Zeit damit dir Dinge zu erklären. Dennoch, das Stichwort für meine Antwort ist: Abcanceln von Handlungssträngen, ohne sinnvolle Alternativen zu präsentieren im Kontext eines Mittelteils einer Trilogie.
    • Santi
      Habe ich behauptet, dass ich Jar Jar Binks gut finde? Ich denke nicht. Es gibt aber dennoch einen entscheidenden Unterschied: Jar Jar Binks wird allgemein als tollpatschig charakterisiert. Es ging sogar soweit, dass er von den GunGans verstoßen wurde. Tollpatschigkeit ist Teil des Charakters. Bei Finn ist das aber nicht so, deshalb sehr viel unorganischer. Finn übernimmt als Charakter auch eine ganz andere Funktion als Jar Jar Binks, was auch nochmal entscheidend ist. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn ein Charakter tollpatschig ist (das Star Wars Universum ist riesig), aber auch im Fall von Jar Jar Binks war dies einfach too much (wenn auch organischer eingebettet als im Vergleich zu den Sequels).
    • Bond, James Bond
      Selbst die Handlung innerhalb dieses Films wird wenige Szenen später ignoriert...Beispiel?wenn man die neuen Jedifähigkeiten - die aus dem Nichts kommen - bedenkt..Beispiel? Wenn die auf Reys Blitzkünste hinauswillst --> Palpatine Fähigkeit.
    • Deliah C. Darhk
      Die Heilkraft ist ungemein selten und kann meistens nur auf sich selbst wirksam.Wie in TROS gezeigt ist etwa so selten wie ein Oscar für Adam Sandler als Bester Hauptdarsteller.
    • Jimmy v
      Viel Text für wenig Antwort. ;) Warum Rian Johnson jetzt wiederum provoziert hatte - danach hatte ich gefragt - hast du mir damit immer noch nicht gesagt. Provokant war letztlich nur die Auslegung von Luke. Ok. Darüber kann man diskutieren. Aber die große Verarsche der Fans? Das ist übertriebene Rhetorik, die sich jetzt seit über 2 Jahren so festbeißt, aber faktischen Grundlagen entbehrt.Bei Episode 9 hast du den Nagel aber sehr gut auf den Kopf getroffen: Der Film macht's wie es so passt. Das ist eigentlich die perfekte Beschreibung dafür.Lediglich zur Heilung muss ich nochmal anmerken, dass es das in den Computerspielen durchaus gab, und dann auch so wie von Rey verwendet. War halt hier im Film dann auch wieder nur doofer Fanservice um des Fanservice willen.
    • Darklight ..
      Das kenne ich nicht. Aber es macht schlicht keinen Sinn, sowas in die Filme aufzunehmen. Mit diesen dummen Superkräften hätte Qui Gonn in Teil 1 gerettet werden können, Anakin in Teil 6 und im Grunde genommen selbst Padme in Teil 3 - und Anakins Motivation sie zu retten wäre übrigens auch absolut sinnlos gewesen...Und nein, sorry, daß so eine entscheidende Fähigkeit erst naaach Return entdeckt wird, nach über 1000 Generationen Jedi!? Völlig unglaubwürdig.Die OT war immer ein Märchen, abba sie war nie dämlich...🙄
    • Deliah C. Darhk
      Die Jedi-Heilkraft ist nicht von JJ.Die gab es schon im alten EU.
    • Darklight ..
      Also... The Last Jedi ist als Film deutlich besser, als Rise Of Garbage... wobei das nicht schwer ist. RISE hat so ziemlich alles kaputt gemacht, wofür STAR WARS stand: die Figuren sind lächerlich platt gezeichnet, es gibt nur Plot, Plot... und wieder ne hastige Ploteinheit. Keine echten Szenen, Momente mit Ruhe und Tiefgang. Kein Atmen...Und das schlimmste: die veränderten Jedi Fähigkeiten! Das macht für alle weiteren Filme alles kaputt. Es gibt keine Logik, keinen Konsequenzen... der Film macht einfach nur nach Belieben alles so, wie er es für die nächste Szene grade braucht. Egal, ob es passt oder nicht. Einfach STAR WARS Momentaufnahmen aneinander reihen...Dieses heilen mit Jedi Kräften iss so ziemlich das Dämlichste, was sich J.J. hat einfallen lassen. Dagegen iss der Lichtgeschwindigkeitsmove von Rian im Nachhinein harmlos.Und mit Sternenzerstörern, die nicht wissen, wo oben und unten iss... Mein Gott, sowas dümmliches habe ich noch nie gehört. Also... zurück zu Rian. Er hat das Fundament seines Filmes schlecht begründet. (Das hatten wir beide abba schon mal versucht auszudiskutieren...). Wie gesagt, Luke als Neffenmörder überzeugt nicht nicht. Auch Kylo als Vatermörder nicht. Dazu Snoke als großer Verführer aus dem Nichts. In einer Welt, über die nichts, aber auch bei gar nichts sinnvolles erzählt wird. Die Grundprämissen des Films stimmen nicht. Die - versuchte - Begründungsstruktur für Lukas Wandel funzt nicht. Und daran krankt der ganze Film. Das Luke grundsätzlich als gebrochener Charakter auf einer Insel festsitzt und mit den Jedilehren oder seinen Schülern hadert... diese Idee iss grundsätzlich nicht übel. Nur... hätte man das anders inszenieren müssen. Glaubwürdig. Luke hätte sich zum Beispiel für ein schlimmes - tatsächliches - Ereignis die Schuld geben müssen. Bspweise für den Tod einer oder vieler Menschen. Und ja... Rian hat Rey noch weiter zur Mary Sue ausgebaut. Gerade das mit den Felsen am Ende - und das keinerlei Jedi Training stattfand. All das war für die Mülltonne. Nichts desto trotz hatte der Film schöne Momentaufnahmen... bei denen ich mehrfach kurz geweint habe. Nur der Zusammenhang war so dermaßen überkonstruiert, daß es nicht richtig zusammen passte... Ach.. . ja...Irgendwie passt da nix zusammen. Weder Teil 7 zu Teil 8, noch Teil 8 zu Teil 9 und auch Teil 7 nicht zu Teil 9. Ich hätte es nie.. . niemals für möglich gehalten, daß so eine unausgegorene Scheiße bei dem Ganzen rumkommt. Ich hatte gedacht, es kommt vielleicht MCU ähnliches Zeugs bei rum... so Mittelmaßfilme, die nirgends anecken, aber auch nicht richtig gut sind. Abba... das es soooo richtig eindeutig mies werden würde... neee... das hatte ich so nicht erwartet. Ich war total gespannt, auf eine frische unerwartete Geschichte, die die Mythologie des Ganzen vertieft. Aber... nix... die Gesamte Sequeltriologie hat STAR WARS inhaltlich mehr geschadet, als die Prequels. Und auch, wenn gerade LAST JEDI besser inszeniert ist und besser aussieht als die Prequels, so hatten diese zumindest keine Elemente, die alles wesentliche der OT ad absurdum führen...Ach, ja... es iss spät. ..
    • Deliah C. Darhk
      @JimmyHast gerade du dich nicht immer gebrüstet, den Film nie wirklich gesehen zu haben?Nein, ich habe mich damit gebrüstet Ende Dezember 2017 Zwillinge geboren zu haben, angesichts des Stillvoganges wohl im Wortsinn.TLJ gesehen habe ich dann Ende Januar 2018, was ich übrigens auch hier erwähnte.Bis dahin konnte ich aber durchaus sinntragend bei der Story mitreden, da ich mir diese äußerst detailliert berichten ließ (und nach eigener Sichtung bestätigen kann, dass mir jedes Detail korrekt vermittelt wurde.)Man sollte ihn aber messen an dem, was er abgeliefert hat.Ja, genau das habe ich getan, in ellenlangen und ausführlich begründeten Texten.Aber da wurde genug fortgeführt.'Genug' heisst in diesem Kontext nichts Anderes als 'punktuell', und nein, nach meiner Ansicht reicht das nicht, denn den wesentlichen Aspekt, dass bei TFA alles auf Mystery Box ausgerichtet war und damit den Grundton ließ er nach meiner Auffassung aus.
    • Darklight ..
      Selbst die Handlung innerhalb dieses Films wird wenige Szenen später ignoriert...Absolut lächerlich.EPISODE IX ist am Ende definitiv der Film, der STAR WARS am meisten geschadet hat und schaden wird. Er hinterlässt verbrannte Erde und neue Gesetzmäßigkeiten (an die er sich selbst im eigenen Film schon nicht mehr hält), mit denen ein neues spannendes Abenteuer nicht mehr möglich ist.Rückblickend sind auch ALLES Schlüsselmomente der Prequels UND der beiden Sequenz unsinnig, wenn man die neuen Jedifähigkeiten - die aus dem Nichts kommen - bedenkt...
    • Jimmy v
      Dann gib mir doch mal Gegenbeispiele. Ich sehe von dir in all deinen gekrähten Nachrichten an mich nur persönliche Angriffe, aber nichts Fundiertes. Kannst du gerne nachliefern.
    • Jimmy v
      Deine Argumente werden besser.
    • Jimmy v
      Chill mal. Alles, was du hier aufzählst, gab es in Dümmlichkeiten in SW zuvor auch. Was ist bitte mit einem Jar Jar Binks, der zwischen zwei Armeen hin- und hergeworfen wird und sich an einem Kanonenrohr festkrallt? Wo bitte ist das kein Charakter als Slapstickeinlage?
    • Bond, James Bond
      The Last Jedi, ob....aber NICHT Captain Marvel, Spider-Man und Aladdin. Auch Die Eiskönigin 2 hat in einigen Ländern NICHT die Nase vorn. Für mich wirkt das alles komisch, selbst wenn ich Endgame dazu ziehe.
    • Santi
      TLJ ist KEIN zweiter Film einer Trilogie, da er nicht vorbereitet. Du willst Gründe hören für trolling? Deine-Mutter-Witze, Charaktere als Slapstickeinlagen. Filmisch würde mir spontan das Bügeleisen einfallen. So ein Blödsinn hat in Star Wars einfach mal so gar nichts verloren und es zieht sich durch den ganzen Film. Der Mann hat Star Wars einfach mal so gar nicht verstanden. Ich würde gerne jede Person high-fiven die Rian Johnson in der Schule gemobbt hat.
    • Santi
      So desillusioniert wäre ich tatsächlich auch gerne. Aber wenn man ein bischen Verstand hat, dann kann man Disney Star Wars einfach nicht gut finden.
    • Santi
      Man, man, man immer diese Experten hier......Glaubt ihr den Müll den hier hier schreibt tatsächlich?
    • Santi
      Doch das stimmt! Wenn du schon so argumentierst wie du das tust, dann solltest du auch die selben Standards überall verwenden und nicht nur da wo es für deine Argumentation passt. Ansonsten kommst du hier nur wie ein massiver Rian Johnson Shill, oder als extrem dumm rüber. Suchs dir aus.
    • Jimmy v
      Aber in der Newsmeldung von vorgestern oder so hieß es doch, Kylo Ren würde auch wieder nur der Schüler von wem sein, diesem Tor Valum (oder so; klingt eh wie der Name irgendeiner random Metalband aus Skandinavien).
    • Jimmy v
      Stimmt schlichtweg nicht. Aber TROS hat nicht an TLJ nicht angeknüpft, was im Angesicht aller ...aber die müssen anknüpfen!!!! bei Episode 8 höchst ironisch ist.
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