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    J.J. Abrams macht "Justice League Dark" – als Film und Serie
    Von Julius Vietzen — 22.01.2020 um 08:56
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    J.J. Abrams’ Produktionsfirma Bad Robot soll für Warner und DC mehrere Projekte basierend auf den „Justice League Dark“-Comics entwickeln. Es ist aber noch nicht klar, ob Abrams auch selbst eines der Projekte inszenieren wird.

    DC Comics / Disney/ Lucasfilm

    Im September 2019 schlossen „Star Wars 9“-Regisseur J.J. Abrams, seine Frau Katie McGrath und die gemeinsame Produktionsfirma Bad Robot einen millionenschweren Fünf-Jahres-Deal mit Warner – und nun bekommen DC-Fans die ersten Auswirkungen davon zu spüren.

    Wie das US-Branchenmagazin Deadline exklusiv vermeldet, soll Bad Robot für Warner Ideen für Filme und Serien basierend auf „Justice League Dark“ entwickeln. Konkrete Pläne (etwa für bestimme Figuren) gibt es aber noch nicht, da sich die Verhandlungen noch in einem sehr frühen Stadium befinden.

    Auch sei noch nicht klar, ob J.J. Abrams irgendeines der entwickelten „Justice League Dark“-Projekte selbst inszenieren werde (allerdings hat er nach „Der Aufstieg Skywalkers“ bisher keinen neuen Regie-Job übernommen und damit theoretisch Zeit).

    Wie im MCU?

    Klar scheint aber zu sein: Es sind sowohl Filme als auch Serien beziehungsweise Filme für den kleinen Bildschirm geplant. Die Justice League Dark kommt also sowohl ins Kino als auch (vermutlich) zum neuen Warner-Streamingdienst HBO Max.

    Ob sich die „Justice League Dark“-Filme und -Serien dann in die bereits vorhandenen Universen (also DCEU und/oder das neu geschaffene DC-Serien-Multiversum) eingliedern oder komplett unabhängig sind, lässt sich aktuell noch nicht ablesen.

    Denkbar ist aber, dass es hier ähnlich wie bald auch bei der Konkurrenz von Marvel und dem MCU eine zusammenhängende Geschichte im Kino und auf den Fernsehern erzählt wird. Neben den MCU-Kinofilmen wird es schließlich bald auch damit verknüpfte MCU-Serien wie „Loki“ und „The Falcon And The Winter Soldier“ geben.

    Und es würde uns schon sehr wundern, wenn Warner zeitgleich verschiedene „Justice League Dark“-Formate entwickeln lässt, diese dann aber nicht miteinander verknüpft.

    Was ist die "Justice League Dark"?

    Wenn ein Fall für die Justice League zu abgedreht, zu verrückt oder zu magisch wird, schlägt die Stunde der Justice League Dark. Die JLD versammelt allerlei außergewöhnliche, okkult oder magisch veranlagte Helden, zu den bekanntesten Mitgliedern zählen Detektiv und Magier John Constantine, Zauberin Zatanna, Wahrsagerin Madame Xanadu, der Geist Deadman, der in lebende Menschen schlüpfen kann, sowie die Kreatur Swamp Thing.

    DC Comics
    Auch Wonder Woman war schon Teil der JLD. Außerdem im Bild: Swamp Thing und Man-Bat.

    Im Vorfeld von „Justice League“ war bereits ein „Justice League Dark“-Film geplant, an dem unter anderem Guillermo del Toro und Doug Liman gearbeitet hatten. Daraus wurde jedoch offensichtlich nichts, genauso wenig wie aus einer offenbar geplanten „Justice League Dark“-Team-Up-Serie, die aus der kurzlebigen „Swamp Thing“-Serie auf dem US-Streamingdienst DC Universe entstehen sollte.

    Wann die geplanten Projekte kommen und in welcher Form genau, lässt sich aktuell noch schwer einschätzen und wird wohl auch davon abhängen, wie schnell es mit der Entwicklung und den Planungen vorangeht. Ein paar Jahre wird es jedoch sicherlich noch dauern, bevor wir Contantine, Zatanna und Co. im Kino und Fernsehen sehen werden.

    So kam es zum "Justice League"-Cameo im Crossover von "Arrow", "The Flash", "Supergirl" & Co.

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