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    "Avengers 4"-Nachfolger "Eternals" soll Marvels epischster Film werden – aber anders als gedacht
    Von Tobias Mayer — 24.01.2020 um 12:30
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    Das Sci-Fi-Epos „The Eternals“ wird der erste MCU-Film, der nach „Avengers 4: Endgame“ spielt. Kumail Nanjiani, einer der Darsteller, bezeichnete „Eternals“ nun als „epischsten Marvel-Film“. Das meint er allerdings nicht so, wie das Internet denkt.

    Marvel

    Unter „The Eternals“, der am 5. November 2020 in die deutschen Kinos kommt, können sich die meisten Kinozuschauer noch absolut gar nichts vorstellen (gibt bisher keinen Trailer) und die Fans der MCU-Filme ohne Comic-Bildung wissen nur das bisschen, was eben bekannt ist:

    Uns erwartet ein Spitzen-Cast (Richard Madden, Kit Harington, Angelina Jolie…) und es geht um den nach „Avengers 4“ aufflammenden Kampf zwischen uralten, seit tausenden von Jahren versteckt auf der Erde lebenden Supermenschen (Eternals) gegen ihre ebenfalls uralten Erzfeinde (Deviants).

    Kumail Nanjiani („The Big Sick“), der einen Eternal namens Kingo spielt (in den Comics ein Samurai und Filmstar sowie -Produzent), versprach nun gegenüber Entertainment Weekly den bisher „epischsten Marvel-Film“:

    „Der Film ist wirklich, wirklich ein Epos. Und wirklich so was von Science-Fiction. Es ist eine Superhelden-Geschichte, aber auf manche Art ist es der Sci-Fi-artigste aller Marvel-Filme und der epischste aller Marvel-Filme. Und die Geschichte umfasst Tausende von Jahren. Also ist er wirklich nicht so wie irgendeiner der anderen Marvel-Filme.“

    Episch = langer Handlungszeitraum

    Kumail Nanjiani weiter: „Und die Geschichte ist einfach so groß und episch. Und ich meine ‚episch‘ nicht im Sinne des Internets, ich meine es im altmodischen Sinn. […]“

    Wenn Fans im Internet über Filme schreiben oder Filmmagazine nach Signal-Wörtern für Überschriften suchen, wird gerne das Adjektiv „episch“ bemüht – im Sinne von „spektakulär“ und „großartig“. Laut Duden aber bedeutet „episch“ entweder, dass etwas die literarische Gattung Epos bzw. die Epik betrifft, oder dass etwas erzählerisch formuliert ist (so wie das Epos im Unterschied zu Gedichten).

    Daraus leitet sich die übertragene Bedeutung von „episch“ ab, die Kumail Nanjiani meint: „The Enternals“ wird einen verdammt langen Handlungszeitraum abdecken.

    Viel Stoff für einen Film

    Marvel-Mastermind Kevin Feige sagte, dass uns im Film eine 7.000-Jahre-lange Geschichte erwartet. Kombinieren wir diese Aussage mit der von Kumail Nanjiani und berücksichtigen die kurze, offizielle Synopsis (die wir an anderer Stelle schon analysiert haben), ergibt sich daraus für „Eternals“:

    Größtenteils wird der Film nach „Avengers 4“ spielen, in einem durch Thanos‘ Schnipser veränderten Universum. Dann werden die Eternals auf der Erde wegen einer unerwarteten Tragödie ihre Tarnung aufgeben und die Menschheit vor den Deviants retten.

    "Eternals": Darum ist Kevin Feige egal, dass niemand die "Avengers"-Nachfolger kennt

    Außerdem aber dürfte die lange Vergangenheit der versteckt lebenden Eternals eine größere Rolle spielen, als zum Beispiel die Vergangenheit irgendwelcher Alien-Spezies in den „Guardians Of The Galaxy“-Filmen. Deswegen muss „Eternals“ nicht automatisch episch lang werden, aber wahrscheinlich erwarten uns recht viele Rückblenden und/oder Erzählungen der Protagonisten.

    Ob „The Eternals“ auch im Sinne des Internets „episch“ wird, erfahren Kinozuschauer ab 5. November 2020.

     

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    Kommentare
    • Ortrun
      Die Haupthandlung endet ja mit dem Absturz. Zeitsprünge zählen für mich nicht mit rein, sonst wären es bei Thor (mit dem Prolog) über 1000 Jahre und bei Endgame (mit dem Zeitsprung) mehr als fünf Jahre. Aber ja, die Haupthandlung bei Captain America erstreckt sich über ca. zwei Jahre, wobei die für mich sehr episodenhaft/sprunghaft rüberkommen, nicht wie z.B. ein Jahr, das durchgehend betrachtet wird.
    • Ortrun
      Der Herr der Ringe in der extended Edition ist mein absoluter Lieblingsfilm aller Zeiten. Ich werde nie das Triple Feature bei der Mitternachtspremiere von Die Rückkehr des Königs vergessen. Und ich bin immer noch dankbar, zu einem Zeitpunkt geboren zu sein, dass ich alt genug war, diese Filme zu ihrer Premiere im Kino erleben zu dürfen.Aber jedem das seine ;)
    • FilmFan
      Oh wei. Klugscheißeralarm. Wie alt bist Du? 5. Leute wie Du sind der Grund warum soziale Medien so nen Scheiß Ruf da draußen haben.
    • Andreas S
      Na ja sehe eher entspannt den Eternals entgegen. Mal abwarten, aber meine Hoffnung sind jetzt nicht groß.
    • niko p
      sagt ein ...captain marvel fan?? :D... hab ich speziel mcu fans angeprochen oder allgemein leute die ins kino gehen? mcu fans werden immer in jeden scheiss gehen der ihnen von dem laden vorgesetzt wird:D ich red ja auch von der allgemeinheit wo das prinzip mit reinem bombast ins kino locken zur zeit prima funktioniert, doch die spitze des visuell möglichen sind erreicht, deswegen wird die strategie nicht lange halten konzentriert man sich nicht mal langsam auf mehr qualität anstatt quantität...
    • Klaus S aus S
      bei The Eternals muss ich immer unweigerlich an eine Power Metal Band denken 🤩 🎸
    • FilmFan
      Nö. Der war ja komplett Fake ;).
    • FilmFan
      Herr der Ringe, wie langweilig ;)
    • FilmFan
      Glaube ich nicht. Es sei denn der Film wird noch so beworben das er doch noch andere Fans als die Comickenner in die Kinos lockt. Da muss auf jeden Fall vorher schon inhaltlich klar sein was Sache ist. Geheimniskrämerei wie, zurecht, bei Avengers: Endgame oder auch Black Widow, also bei Filmen auf die sich langjährige Fans der Charaktere sehr freuen, kann man sich bei Eternals nicht erlauben. Meine Meinung. Ich denke er wird, Stand jetzt, ein finanzieller Flop.
    • FilmFan
      Und sich vor Thanos verkriechen. Jetzt brauch sie auch keiner mehr :).
    • FilmFan
      Oh da kann ich Dich beruhigen. So blöd wie Du die Fans einschätzt sind sie dann doch nicht. Mich lässt Eternals kalt. Davon aber abgesehen. Du wärst nicht der erste der den Untergang des MCU mit verbalen Entgleisungen herbei schreit. Es wird nicht passieren.
    • FilmFan
      Spitzencast häh. Das ist ja wohl Ansichtssache. Davon aber abgesehen das mich besagter Spitzencast nicht vom Hocker haut (und nein, ich bin kein Fan der Jolie) bin ich sehr gespannt wie Marvel den Film bewerben wird. Denn anders als Avengers: Endgame oder auch dem kommenden Black Widow werden die Leute schon vorher wissen wollen auf was sie sich da einlassen. Da kann ein Darsteller des Film noch so sehr was von episch erzählen, das reicht bei weitem nicht.
    • oreichalkos
      Captain America 1 hatte auch einen länger umfassenden Zeitraum. Man konnte seine Militärausbildung, Super-Soldaten-Transformation, Staatsanleihen-Werbeträger und schlussendlich den auf Schlachtfeldern kämpfenden Captain sehen. Die Timeline beträgt hier ca. 2 Jahre. Und nicht zu vergessen ist auch seine Wiedererweckung im Jahr 2012. Der Mann lag ja fast 70 Jahre im Eis.
    • Ortrun
      Stimmt, an Dr. Strange hatte ich nicht mehr gedacht.Und bei Star Wars, gerade Episode 8, ist mir das auch aufgefallen.
    • Cirby
      Gut zusammengefasst. Höchstens Dr. Strange ist ein längerer Zeitraum, da er erst alles erlernen muss.Aber das war auch mein Problem mit SW Episode 8 (u.a.) - der Film zieht sich max. über paar Tage. Nichts besonderes für einen galaxisweiten Konflikt.
    • Kalesch
      Spiderman 2 spielt nach Avengers 4, ist aber der Abschluss der Avangers Reihe :)ich glaube, das wurde hier nur unglücklich formuliert
    • niko pohl
      jaaa, epischer und noch epischischischer :D... echt , was gibts denn heutzutage noch bitte visuell zu mehr bieten?? riecht doch nur wieder nach rattenfänger von hameln masche um die leute ins kino zu locken , damit sie einen bombastischen total unlogischen und inhaltlich leeren scheissdreck dahingeklatscht bekommen...und dann heißt es wieder jaa, rekord rekord ...weil wieder so viel so blöd waren und sich haben locken lassen.... haha... man sollte sich mal auf inhaltliche qualität konzentrieren, sonst gehts bald steil bergab befürcht ich mal...
    • isom
      Bei Dune bin ich nicht sehr stark mit Vorlage vertraut, also hab ich sowohl keine als auch große Erwartungen an den Film, es bleibt spannend.
    • Ortrun
      Vielleicht haben die Leute, die sich so äußern, auch eine andere Definition oder Vorstellung, was für sie episch ist. Meine Vorstellung habe ich unten mal skizziert, als Antwort an Cirby. Ob der Film am Ende meinen Vorstellungen von episch entspricht, werde ich selbst beurteilen. Im Augenblick bin ich da auch eher skeptisch, bleibe aber gespannt ^^
    • Deliah C. Darhk
      Hey ..... ! Der Artikel stammt von demselben Autoren, der nicht wusste, dass Luke und Leia schon mal zusammen auf Tatooine waren .... ;P
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