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    Handlung von "The Flash" offenbar enthüllt: Barry Allen muss die Justice League retten!

    „The Flash“ wird eine Adaption des Comics „Flashpoint“, in dem Barry Allen in der Zeit zurückreist und nach seiner Rückkehr in die Gegenwart eine düstere, kaputte Welt wiederfindet. Der kommende DC-Film gibt dieser Story jedoch offenbar einen Twist.

    Warner

    „Flashpoint“ oder nicht „Flashpoint“? Immerhin diese Frage zum „The Flash“-Solofilm mit Ezra Miller hat sich mittlerweile geklärt: Ja, „The Flash“ wird eine Adaption der berühmten „Flashpoint“-Comic-Storyline – doch eben anders als viele Fans das womöglich erwarten, wie Regisseur Andy Muschietti bereits verriet.

    Wie genau sich der „The Flash“-Film von „Flashpoint“ unterscheidet und was Adaption und Vorlage gemeinsam haben, geht nun womöglich aus einer Synopsis zu „The Flash“ hervor. Diese stammt von der für Filmschaffende in Hollywood gedachten Branchenpublikation Production Weekly, in der Eckdaten und Inhaltsangaben von kommenden Projekte aufgelistet sind (via Heroic Hollywood).

    Die Handlung von "The Flash"

    Die Inhaltsangabe lautet wie folgt (Übersetzung von uns):

    „In der Geschichte reist Barry Allen / The Flash in der Zeit zurück, um den Mord an seiner Mutter zu verhindern. Als er jedoch in die Gegenwart zurückkehrt, ist seine Mutter zwar am Leben, doch die Welt ist ein Albtraum. Die Justice League existiert nicht und Barry muss alles in seiner Macht tun, um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen – oder zumindest annährend in Ordnung.“

    "Flashpoint" ohne Batman & Co.

    Wenn diese Synopsis tatsächlich die aktuelle Story von „The Flash“ wiedergibt (was uns ziemlich wahrscheinlich vorkommt), dann hätten die Macher um Drehbuchautorin Christina Hodson („Birds Of Prey“) und Regisseur Andy Muschietti („ES“) einen cleveren Weg gefunden, „Flashpoint“ zu adaptieren, ohne den Film zu einem „Justice League 1.5“ zu machen.

    Denn in der Comicvorlage findet Barry nach seiner Zeitreise eine Welt vor, in der die anderen Helden zwar existieren, aber komplett verändert sind: Aquaman und Wonder Woman bekriegen sich und statt Bruce Wayne ist dessen Vater Thomas Wayne Batman.

    Wenn durch Barrys Zeitreise aber stattdessen alle anderen Helden verschwinden, ist die Grundsituation dieselbe (Barry muss die Gegenwart wieder in Ordnung bringen), allerdings ohne, dass man ein riesiges Staraufgebot und gewaltige Effektschlachten auf die Leinwand hieven muss.

    Hintertürchen für "Justice League 2"?

    Warner und DC haben nach der schlechten Erfahrung mit „Justice League“ aktuell offenbar kein Interesse mehr an einem großen DC-Superheldentreffen und für einen „The Flash“-Solofilm wäre ein Fokus auf Barry Allen ohnehin die passendere Vorgehensweise.

    Gleichzeitig hält man sich mit dieser „The Flash“-Story aber weiterhin die Option offen, doch noch irgendwann einen neuen „Justice League“-Film in die Kinos zu bringen – vorausgesetzt, Barry gelingt es in „The Flash“, seine Heldenkollegen zu retten und die Justice League zurückzubringen.

    Und womöglich ergibt sich dadurch sogar die Gelegenheit, Widersprüche zwischen den einzelnen DCEU-Filmen auszubügeln und etwa Robert Pattinsons Batman ins selbe Universum wie Aquaman (Jason Momoa) und Wonder Woman (Gal Gadot) zu überführen (man beachte die Formulierung „annährend in Ordnung“ – vielleicht bleiben ja gewisse Änderungen durch die Zeitreise?). Aktuell sind das aber noch reine Spekulationen.

    "Flashpoint" bleibt düster

    Wer nun befürchtet, Warner könnte die sehr gute und sehr düstere „Flashpoint“-Vorlage durch die Änderungen weichspülen, den verweisen wir auf das Wort „Albtraum“ in der obigen Synopsis: Offenbar wird Barry auch in „The Flash“ durch seine Zeitreise keine perfekte heile Welt erschaffen.

    Wie auch immer dieser Albtraum aussieht: Andy Muschietti wird hier wohl die Gelegenheit bekommen, seine Vorliebe für Horror-Geschichten auszuleben. Und nach „Birds Of Prey“ und „The Suicide Squad“ scheint angesichts dieser Synopsis sogar eine US-Altersfreigabe für Erwachsene für „The Flash“ denkbar.

    Bis wir erfahren, wie düster Barrys neue Gegenwart ist und ob er in „The Flash” tatsächlich die Justice League zurückbringen muss, dauert es noch eine Weile: „The Flash“ kommt am 1. Juli 2022 in die US-Kinos (ein deutscher Termin steht noch nicht fest).

    Podcast Leinwandliebe: So geht’s bei DC weiter

    Auch in der neuesten Ausgabe unseres Podcasts Leinwandliebe beschäftigen wir uns mit „The Flash“ und haben dabei sogar auch bereits in eine ähnliche Richtung spekuliert, die die obige Inhaltsangabe nun anzudeuten scheint.

    In der neuen Podcast-Folge geht es nämlich um die Zukunft von DC und wir fassen zusammen, was du den aktuell sieben angekündigten DC-Filmen bekannt ist. Zuerst tauschen Kritikenautor Björn Becher, DC-Experte Julius Vietzen und Moderator und Comic-Fan Sebastian Gerdshikow jedoch ihre sehr unterschiedlichen Meinungen zu „Birds Of Prey“ aus…

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