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    Turn- statt Tanzschuh: Disneys nächstes "Cinderella"-Remake bekommt neuen Dreh
    Von Björn Becher — 17.02.2020 um 19:22
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    Erst 2015 brachte Disney mit „Cinderella“ eine Realverfilmung des eigenen Zeichentrickklassikers von 1950 in die Kinos, nun kommt mit „Sneakerella“ eine weitere neue Version der berühmten „Aschenputtel“-Geschichte.

    Walt Disney

    Schon der Titel macht es deutlich: „Sneakerella“ ist rund fünf Jahre nach „Cinderella“ kein erneutes einfaches Remake der klassischen Liebesgeschichte der unter ihrer Stiefmutter leidenden, zum Dienstmädchen degradierten Ella und des nach ihr suchenden Märchenprinzen.

    Viel mehr soll „Sneakerella“ eine moderne Adaption in der Gegenwart sein, in der die berühmte Geschichte mit dem aktuellen Hype rund um Straßensneaker verbunden wird, die ja längst zu begehrten Sammelobjekten avanciert sind, für die manche Leute nicht nur exorbitante Beträge zahlen, die ganze Nacht vor dem Schuhladen ihres Vertrauens campieren, sondern sie dann in extra Sneaker-Zimmern ausstellen statt zu tragen.

    "Sneakerella" bei Disney+

    Produziert wird „Sneakerella“ auch nichts fürs Kino, sondern für Disney+. Schließlich will das Maushaus dort sein Portfolio immer weiter ausbauen, immer mehr exklusive Inhalte anbieten, um Kunden zu sich zu locken.

    Bis wir „Sneakerella“ dort sehen können, wird es aber noch ein wenig dauern. Denn aktuell befindet sich das Projekt noch in einer frühen Phase, sodass noch nicht absehbar ist, wann der Film erscheinen könnte.

    Die Disney-Insiderseite TheDisInsider konnte bisher neben den rudimentären Details zur neuen Richtung nur die Namen der drei Drehbuchautoren in Erfahrung bringen: Das Skript stammt demnach von Tamara Chestna („After Passion“), Newcomerin Mindy Stern und George O. Gore II (als Schauspieler bekannt aus der Sitcom „What’s Up Dad?“).

    In Deutschland geht Disney+ übrigens am 24. März 2020 an den Start*.

    Disney-Remake-Offensive: Nun soll auch "Rapunzel" zum Realfilm werden!

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    Kommentare
    • Ortrun
      Das Kleid war einfach magisch und Robb Stark als Prinz war toll und das Happy End habe ich ihm von Herzen gegönnt 😊
    • Tobias D.
      Ja, da stimme ich dir zu, dass Cinderella doch eher eine Neuinterpretation war. Hast gute Punkte dabei angesprochen. Dazu möchte ich ergänzen, dass die erste Begegnung zwichen Cinderella und dem Prinzen eine ganz andere (und glaubhaftere) ist als im Zeichentrickfilm (und im Originalmärchen)Ich mag die Verfilmung tatsächlich auch sehr. Zum einen war Richard Madden als Prinz wirklich cool und Cinderellas Kleid war großartig gemacht.
    • Deliah C. Darhk
      Reicht nicht. ;)
    • Ortrun
      Und dabei gibt es eine moderne Cinderella-Version von Disney, die ich sehr schätze: Pretty Woman (damals hat sich Disney sogar noch an das Thema Prostitution rangewagt)
    • Ortrun
      Ich denke an Sneakers-Die Lautlosen (mit Robert Redford).
    • Ortrun
      Cinderella würde ich, ähnlich wie Maleficent und Mulan, eher als Neuinterpretation des Märchens von Perrault einstufen. Keine Lieder (nur im Abspann sind zwei), die Tiere sprechen nicht (sind auch eher Randerscheinungen im Vergleich zu der sehr zentralen Rolle im Zeichentrickfilm), die Stiefmutter und der Großherzog haben ganz andere (interessante) Hintergründe, die leiblichen Eltern von Cinderella spielen eine zwar kurze aber prägnante Rolle (im Zeichentrickfilm sind sie praktisch nicht existent), der Prinz und der König werden als Charaktere statt als Klischee bzw. Witzfigur dargestellt. Es gibt auch kaum eine Szene, die vom Aufbau und der Bildsprache eins zu eins einer Szene aus dem Zeichentrickfilm entspricht.Ich bin sehr froh, dass es diese Verfilmung gibt und mag sie tatsächlich mehr, als den Zeichentrickfilm.Jungle Book, Beauty and the Beast und natürlich Lion King sind ganz klar Remakes. Auch bei Aladdin werden (gerade bei den Liedern) manche Szenen sehr nah am Zeichentrickvorbild inszeniert.Eliot der Drache und Alice im Wunderland sind für mich auch eher Neuinterpretationen als nur Remakes der Filme.
    • Tobias D.
      Ich hatte Into the Woods auch eher erwähnt, weil die eher dunkleren Elemente der Originalmärchen übernommen wurden. Das sich die Stiefschwestern die Füße verstummeln, Rapunzels Prinz erblindet,...Aber du hast natürlich recht, dass es die Antithese eines Märchens ist.
    • Dennis Beck
      Ist in diesem Fall letzten Endes egal, denn das Teil kommt eh nicht ins Kino. Ich vermute mal, dein Kommentar war ironisch gedacht. Sorry, dass ich es nicht so aufgefasst habe.
    • Saints ofchaos Deluxe
      Witzig? Aus mir spricht die reine Verzweifelung was das Kino angeht. Es gibt tausend bessere Filme von Splendid als von Hollywood. Die einen wissen das Trash machen, die anderen wundern sich das keiner mehr ins Kino will!
    • Saints ofchaos Deluxe
      Hab ich wohl überlesen, danke für den Hinweis. Dann wird es doch nur so eine Sonntags Nachmittag Komödie die irgendwann regulär im Disney Kanal lauf wird...oder auf Pro 7 ( wenn das dann noch gibt).
    • Ortrun
      Naja, bei Into the Woods stirbt Rapunzel am Ende. Im Original-Märchen ist sie am Ende zwar schwanger (bzw. hat uneheliche Zwillinge), aber der erblindete Prinz findet sie, erkennt sie, sie heilt seine Augen und dann Happy End und Hochzeit am Königshof mit Prinz, Rapunzel und Zwillingen. Und eine Scheidung bzw. Trennung von Aschenputtel und Prinz, wie sie im Musical vorkommt, gibt es weder bei Grimm noch bei Perrault. Into the Woods (den ich als Film sehr unterhaltsam fand) ist eher düster-sarkastische Märchenpersiflage (sicherlich auch in Hinblick auf die Disney-Filme), als eine ernsthafte Märchenadaption. Allein die Tatsache, dass am Ende keiner glücklich ist, führt hier eine ehrliche Märchenadaption ad absurdum. Das Prinzip des Märchens ist gerade, das am Ende der Gute belohnt wird, selbst wenn er im Laufe des Märchens für seine Güte verlacht, verstoßen oder auf sonstige Art benachteiligt wurde. Und dass der Böse seine gerechte Strafe erhält, auch wenn es zwischenzeitlich vielleicht so aussah, als würde er von seiner Schlechtigkeit profitieren. Die meisten Märchen enden nicht umsonst mit: Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Ende. Into the Woods ist damit quasi die Antithese zu Märchen.
    • Ortrun
      Das stimmt so nicht.In Charles Perraults Cinderella von 1697 (auf dem der Disney-Zeichentrick-Klassiker basiert und das unter anderem auch deshalb bei vielen als die populärste Variante des Märchens gilt) werden den Stiefschwestern weder Zeh bzw. Ferse abgehackt, noch von den Tauben die Augen ausgepickt (das gehört in das Grimmsche Aschenputtel, aufgeschrieben 1812, das NICHT Grundlage für den Disneyfilm war). Das Ende bei Charles Perrault ist sogar sehr versöhnlich. Cinderellas Stiefmutter und Stiefschwestern bitten um Verzeihung, und Cinderella verzeiht ihnen (christliches Konzept der Vergebung). Cinderella heiratet den Prinzen und die beiden Stiefschwestern heiraten wohlhabende Adelige am Königshof. Basierend auf diesem Original-Märchen hat sogar die Verfilmung von 2015 am Ende weniger Happy End, weil die Stiefmutter und die Stiefschwestern am Schluss das Land verlassen, statt mit einer Doppelhochzeit zu enden.Auch bei Schneewittchen gibt es im Original-Märchen für alle Beteiligten ein Happy-End, außer für die Königin. Dass die im Disney-Zeichentrickfilm von 1937 nicht beim Tanz in glühenden Eisenschuhen stirbt, sondern von einer Klippe in den Tod stürzt, ist m.E. keine so grobe Abweichung und nachvollziehbar.Die Dornröschen-Zeichentrickverfilmung entspricht weitgehend der Grimmschen Fassung (nur sind es hier 4 statt 13 Feen und der Schlaf wird verkürzt), dafür gibt es bei Disney einen Drachenkampf und die böse Fee stirbt (was drastischer ist als bei Grimm, wo die böse (13.) Fee am Ende einfach nicht mehr erwähnt wird).Der Tod von Gaston in die Schöne und das Biest ist auch drastischer, als es die Vorlage von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve hergibt. Und abgesehen davon dass Aladin im Original eigentlich in China spielt (oder was man sich im arabischen Raum damals unter China vorgestellt hat) und Dschafar ein Amalgam aus drei Charakteren ist, wird auch hier das Ende nicht weichgespült.Die kleine Meerjungfrau ist die einzige von Disneys klassischen Märchenverfilmungen, bei der das ursprüngliche Ende sehr stark abgewandelt wurde. Im Original heiratet der Prinz eine Prinzessin, die sich als seine große unbekannte Liebe entpuppt; die kleine Nixe (die sich immer eine Seele gewünscht hat) springt ins Wasser, löst sich in Meerschaum auf, stirbt dabei jedoch nicht, sondern wird zum Luftgeist und erhält die Chance, durch gute Handlungen eine unsterbliche Seele zu erlangen und so am „ewigen Glück der Menschen“ teilzuhaben.
    • Ortrun
      Bei Disney+ eher unwahrscheinlich ^^
    • Ortrun
      Ein Film, bei dem ich nicht traurig bin, dass der nicht im Kino läuft. Die Cinderella-Verfilmung von 2015 ist für mich als Cinderella-Adaption kaum zu toppen. Und derartig in die Gegenwart gezerrte Märchenadaptionen reizen mich in der Regel gar nicht, genau wie Sneaker (im Gegensatz zu Sneakers-Die Lautlosen; den Film mag ich heute noch sehr).
    • Ortrun
      Na ja, in Anbetracht der Tatsache, dass der Film für Disney+ geplant ist, bleibt das Kino von dieser Verschlimmbesserung wohl verschont ^^
    • Darklight ..
      Der geht an Dich.Für mich fallen sie halt alle in die Kiste Unkreativ und Publikumsverarschung. Ich glaube nicht, daß Walt Disney dieser Remakeflut jemals so zugestimmt hätte...🙄
    • Tobias D.
      Das war nicht meine Aussage. Beauty and the Beast, Aladdin, Cinderella und Jungle Book sibd alles Remakes der Filme, weil hier die entsprechenden Zeichentrickfilme als Vorlage dienten. Die Handlung ist quasi gleich, es werden die gleichen Songs gesungen, etc. Man ändert nur das Design. Maleficent und Mulan würde ich hingegen nicht wirklich als Remake der Zeichentrickfilme bezeichnen. Es werden zwar Elemente daraus übernommen (die auch schon in deren Vorlage, den Kindermärchen bzw. Legenden, existierten), aber im Großen und Ganzen wird die Geschichte neu erzählt. Und den neuen Film würde ich auch in diese Kategorie packen.
    • Tobias D.
      Ich weiß, dass die Originalmärchen überhaupt nicht kindgerecht sind. Das Musical Into the Woods hält sich bei Adaption weitestgehend an denen zum Beispiel (macht es lediglich weniger brutal).Ich habe allerdings die Kindgerechte Märchenversion gemeint, die es noch vor den Disney-Filmen gab und meinte, dass die dieses als Vorlage nutzen. Ich bitte um Verzeihung, dass ich dies nicht deutlich genug dargelegt habe.
    • Dennis Beck
      Du bist witzig. Der war nicht schlecht :D
    • Yo Soy Regg †
      Es gibt noch so viele unbenutze Drehbücher, Bücher, Ideen etc. wo man noch genug neues Material hat, für filme oder Serien. Wieso versucht man jedesmal ei Remake von allem zu machen? reboot, remake, Remake eines remake, reboot eines Remakes etc.Mir geht das auf die Cojones, vorallem im Kino, Netflix oder sonst wo, oft einfach nur einheitsbrei um auch niemanden auf den Schlipps zu treten, oder einfach nur 0815 Filme/serien.Natürlich gibt es auch gute Filme und Serien, aber in letzten 10 Jahren eher Einheitsbrei,.
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