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    Chaos-Produktion "Indiana Jones 5": Wir freuen uns trotzdem auf den Film [Video]
    Von Tobias Mayer, Sebastian Gerdshikow — 29.02.2020 um 09:00
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    Steven Spielberg ist ausgestiegen und auch davon abgesehen lief die Produktion von „Indiana Jones 5“ bisher überhaupt nicht rund. Im Video erklären wir euch, was dennoch für „Indy 5“ spricht – nach einer kleinen Geschichtsstunde:

    Man kann sich mittlerweile schon fragen, ob es nicht besser wäre, wenn Disney und Lucasfilm den berühmtesten aller Archäologen einfach ruhen lassen: Harrison Ford ist 77 Jahre alt, mehrere Drehbücher oder Entwürfe zu „Indiana Jones 5“ wurden verworfen – und Stammregisseur Steven Spielberg hat sich jüngst dagegen entschieden, den Film zu inszenieren, obwohl er alle vier vorherigen Teile gedreht hat und fest eingeplant war.

    Auf der anderen Seite ist Indy selbst das perfekte Vorbild, wenn es darum geht, sich aus schwierigen Situationen doch noch irgendwie zu retten: mit Köpfchen, Dreistigkeit und ein bisschen Glück eben. In diesem Geiste könnte auch „Indiana Jones 5“ zustande kommen – und ein toller Film über einen alten Abenteurer werden, der eine Menge gelernt, sich aber den Charme bewahrt hat (sowie Peitsche und Hut natürlich).

    Ab Minute 2:45 im Video oben sagen wir euch, was nach wie vor für „Indiana Jones 5“ spricht. Allen anderen Gründe voran geht dieser Fakt: Wir sollen kein Reboot bekommen, sondern einen Harrison-Ford-Film.

    "Indiana Jones 5" im Podcast

    Auch in unserem Kino-Podcast Leinwandliebe haben wir uns mit „Indiana Jones 5“ befasst – und zwar als Fans, die der Reihe aus alter Leidenschaft verbunden sind. Ihr findet die Diskussion im zweiten Teil der Folge über den Harrison-Hundefilm „Ruf der Wildnis“ vom 20. Februar 2020 (in einem Podcast-Player könnt ihre direkt zu diesem Kapitel springen, wenn ihr wollt).

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Das man bei Indy anders reagiert, ist aber auch nachvollziehbar. Es ist seit 40 Jahren Fords Rolle. So ziemlich alle von uns hier, sind damit aufgewachsen. Ähnlich wie andere mit Luke Skywalker, Leia, Han Solo.Für mich ist Indy neben Bond und Rambo einer der drei großen Helden meiner Teeniezeit. Als jetzt Spielberg ausgestiegen ist, war ich definitiv regelrecht geschockt.Aber trotz aller Emotionalität denke ich halt: Abwarten. Schauen was da kommt. Motzen kann man immernoch, wenn wir mehr handfeste Fakten haben. Oder sich, wie du sagst: Positiv überraschen lassen.
    • Paul S.
      Du hast ja eigentlich Recht. Mich nervt es normalerweise auch etwas, wenn Filmstarts Spekulationen zu Filmen anstellt oder User im Kommentarbereich über Filme meckern, bevor sie überhaupt einen Trailer geschweige denn den fertigen Film gesehen haben. Und häufig schon haben sich Fans im Vorhinein über Casting-Entscheidungen und Regisseure beschwert und dann wurde der Film doch sehr gut. Aber bei Indy 5 fällt es mir nach der neuen Star Wars-Trilogie von Disney, dem scheinbaren Chaos und Weggang von Spielberg halt schwer noch an ein gutes Endprodukt zu glauben. Gerne lasse ich mich aber auch positiv überraschen.
    • Paul S.
      Stimmt, wie konnte ich nur John Williams vergessen! Ohne seine Musik ist ein Indy-Film erst recht undenkbar.
    • WhiteNightFalcon
      Vier. Du vergisst John Williams. Wenn er den Score zu Indy 5 nicht machen sollte, ist es auch nicht mehr das Gleiche.
    • WhiteNightFalcon
      Spekulatius helfen uns hier echt nicht weiter. Seit Spielbergs Ausstieg bin ich eh zwiegespalten. Von daher für ein klares Bild brauche ich:a) handfeste Details zur Storyb) einen Drehbeginnc) erste Szenenfotosd) einen TeaserBis dahin kann man auch versuchen, mit einem Goldfischglas Kristallkugel zu spielen, was absolut NICHT zielführend wäre.
    • Deliah C. Darhk
      Bei 'Stirb langsam' wäre ein Reboot sicher das geringere übel gegenüber Teil 5 gewesen.Von daher zieht euer Argument nicht wirklich.Die mE einzig akzeptable Alternative zu einem nicht gelungenen weiteren Teil (und die bisherige Berichterstattung deutet stark auf einen solchen hin) wäre ohnehin aber nicht ein Reboot, sondern einfach 'es sein zu lassen'.
    • Paul S.
      Das Herz und das Erfolgsrezept hinter den alten Filmen war das Trio Ford (Hauptdarsteller), Spielberg (Regie) und Lucas (Executive Producer und Story-Grundidee). Lucas ist durch den Verkauf von Lucasfilm sowieso draußen und Spielberg hat jetzt auch das Handtuch geworfen. Trotz eines guten Regisseurs wie Mangold ist die Vorfreude jetzt weg. Ein zwar charmanter aber uralter Harrison Ford kann mich alleine nicht begeistern.
    • greekfreak
      Wer nach den Erfahrungen der letzten Zeit,in Sachen Sequels zu alten,liebgewordenen Fränscheisses und dem ganzen Hick-Hack hinter den Kulissen, immer noch glaubt das Indy 5 ein würdiger Abschluss der Reihe werden wird,der muss die Naivität echt mit Löffeln gefressen haben.
    • Holger S
      Bitte diesen Film nicht machen. Lucas Film hat schon Star Wars fürs Kino ruiniert nun bitte nicht noch Indie. Ohne Konzept wird das nichts.
    • Holger S
      Ich befürchte nicht. Es wäre besser es bliebe ein Mythos aber Disney wird es durch ziehen und ich befürchte so wie bei Star Wars. Vielleicht können es ja dann die eventuellen Serien raus reißen.
    • Larry Lapinsky
      Was haben die Bundeslade und der Heilige Gral gemeinsam? Sie sind Mythen, d. h. es wurde und wird viel drüber geredet, doch niemand hat sie je zu Gesicht bekommen. Schätze mittlerweile, dass Indy 5 sich dort nahtlos einreihen wird.
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