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    Neu bei Amazon Prime Video: Das große Horror-Highlight von 2019
    Von Daniel Fabian — 26.03.2020 um 09:00
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    Er geht fast zweieinhalb Stunden, spielt quasi ausschließlich im (verdammt) Hellen und ist der mit Spannung erwartete Nachfolger von „Hereditary“ – und jetzt gibt’s ihn im Abo bei Amazon Prime Video: „Midsommar“ von Ari Aster.

    A24

    Als 2018 „Hereditary“ ins Haus stand, hat wohl niemand mit dem Knall gerechnet, den der Horrorfilm hinterlassen würde. Für uns zählt das meisterhafte Langfilm-Regiedebüt von Ari Aster nicht einfach bloß zu den besten Filmen von 2018, sondern sogar zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten!

    Aber ist Ari Aster vielleicht doch nur eine Eintagsfliege? Diese Frage dürften sich nach dem „Hereditary“-Erfolg viele Horror-Fans gestellt haben  und kann von uns nur mit einem klaren Nein beantwortet werden. Ihr wollt euch von seinem neuen Film selbst überzeugen? Kein Problem:

    Midsommar“ ist ab sofort im Abo bei Amazon Prime Video* enthalten!

    Das ist "Midsommar"

    Darum geht’s: Die Bewohner eines verschlafenen schwedischen Dorfs veranstalten alle 90 Jahre ein ganz besonderes Fest, um die Sommersonnenwende zu feiern  das mit den traditionellen Feierlichkeiten allerdings nicht allzu viel gemeinsam hat. Doch genau das ist es, was Christians (Jack Reynor) Interesse weckt. Er will unbedingt vor Ort sein, wenn die Feier steigt und fasst den Entschluss, unter anderem mit seiner Freundin Dani (Florence Pugh) nach Schweden zu reisen. Dort angekommen, muss die kleine Gruppe aber schon bald erkennen, dass hier irgendetwas faul ist. Spätestens als es zu den ersten grotesken Ritualen kommt, wird aus dem Ausflug ganz schnell ein Horror-Trip.

    Das macht den Film so besonders: Während Horrorfilme üblicherweise eher im Dunkeln spielen und damit allein schon eine gewisse Grundspannung aufbauen, sind auch Jumpscares ein beliebtes Mittel, um das Publikum zu erschrecken  „Midsommar“ aber verzichtet auf beides. Stattdessen entfaltet sich das Grauen langsam, kriecht einem nach und nach bei grellstem Tageslicht unter die Haut und lässt einen auch noch lange nach dem Abspann an den Ereignissen im Film kauen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Midsommar"

    Für alle, die kein Prime-Abo haben oder grundsätzlich physische Medien bevorzugen, gibt es „Midsommar“ auch auf DVD und Blu-ray*. Während die 148-minütige Kinofassung nach wie vor erhältlich ist (zu Corona-Zeiten kann sich der Versand bei Amazon allerdings etwas verzögern), ist der 24 Minuten längere und nur als Limited Edition erschienene Director’s Cut derzeit leider restlos vergriffen. Wir sind uns sicher, dass aber auch die Langfassung früher oder später noch einmal neu aufgelegt wird.

    Heimkino statt Kino: Horrorfilm "Der Unsichtbare" ab sofort zuhause schauen!

     

    *Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

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    Kommentare
    • Marki Mork
      Ein wieder überbewerteter Film der den Hype in keinster Weise gerecht wird.Ich bin ein leidenschaftlicher Filmfan, und auch wenn ich genauso großartige Kunst liebe, so mag ich am meisten den Punkt wie sehr mich etwas unterhält, förmlich mitreißt und/oder fordert, sowie entsprechendes gut verpackt und als Metapher oder Botschaft aussendet. Mit Arthouse Filmen ziehe ich seit 15 Jahren aufgrund ständiger Vernissagen und Kunstpartys mittlerweile einen ziemlich passenden Vergleich zu eben jenen Werken, Künstlern und ihren Betrachtern. Ähnlich wie jene die Trash Filme machten, bevor es den Begriff überhaupt gab, zu denen die das heute mit voller Absicht tun. In jeder Ausstellung gibt es eine Vielzahl derer, die sich etwas belesen haben und dann mit Begriffen um sich hauen die sie selbst nicht einmal schreiben können. Heute gibt es Arthouse Filme, und es gibt richtig kunstvolle Filme. Es gibt Filme, denen man ihre tiefen Bedeutungen und Botschaften kaum ansieht, und es gibt welche die hämmern einen was sie sagen wollen ins Gesicht und schreien dabei ich bin Künstler! Ich bin wichtig!. Nun hat Aster zwar einen nettes Debüt gegeben, aber mit einem bereits zu häufig genutzten Thema. Selbst die Abläufe waren einigen Perlen oder bekannten C Movies zwischen den 70ern und 90ern gleich. Und hier kann man dann sehen, wer Ahnung hat und wer sich einfach mitreißen lässt. Asters Erster war gut, keine Frage. Aber genauso wie GetOut den Hype nicht wert den man darum macht. Midsommar gehört zweifellos dazu, plus das er auch nicht wirklich gut ist. Die aus Psychologie Büchern entnommenen Spielereien für Kamera Spielerei in Gleichstand mit Gesagten und Wahrnehmenden sind für die Masse ganz klar Juwelen die sie in einer dunklen Höhle finden. Es funkelt nur so raus vor Anspielung, aber es bleibt platt da sich Aster nicht die Mühe macht etwas zu erklären. Grundsätzlich ist das vollkommen in Ordnung, da man auch nicht immer was erklären muss. Viele Dinge sind eben so, wie sie sind. Und Aster ist schlau genug das zu kopieren umd zu erweitern, was mit seinem Debüt super geklappt hat. Es ist das, was man schon oft bei Jarmusch und Co sehen kann. Und etwas was man immer wieder in einer Kunstausstellung wie auch Kunstmuseum sehen kann: einer scheisst auf die Leinwand, die Kunststudentin sieht darin den Beschiss des Kapitalismus an der schwachen Frau die immer noch unterdrückt wird, Sören-Malte sieht den braunen Sumpf des Rassismus, das Paar Anne-Kathrin und Leonardo-Peter entdecken den Welthunger. Und das mitvierziger, Anfang fünfziger Paar versteht darin das 50/50 Problem des Rockefeller bzgl warum nie alle Menschen Reich sein werden. Gut, es ist scheisse zu sagen, dass jemand, dem der Film sehr gut gefällt, keine echte Ahnung hat. Die Dinge sind und werden immer subjektiv erlebt. Aber von vielen lässt man sich doch unbewusst lenken. Es sind die kleinen Taschenspielertricks erfolgreichwr NLP Trainer die sich dazu bringen etwas zu sehen und zu mögen, was du normal nicht oder mit keiner gleichwertigen Aufmerksamkeit anschauen würdest. Es sind Verkaufstricks, besser gesagt Psychotricks. Und heute kann man das besser verkaufen als noch vor zehn Jahren. Warum ich jetzt mal ausnahmsweise mehr schreibe und das so ausufernd? Weil es manchmal einfach raus muss. Ich verstehe, wenn Leute sagen sie mögen etwas oder sehen etwas, obwohl sie eigentlich bewusst oder unbewusst was anderes denken. Bei manchen Werken die sich selbst Kunst nennen ist das auch toll verpackt, wie zB DRIVE. Ein sehr geiler Film, und visuell deutlich höhere Kunst als die Mainstream Lieblinge heute. Und da liegt das Problem: stehe ich jemanden gegenüber sehe ich ihm Gesicht bereits an, wenn er sagt war total fett, die Meta Ebene und die kompensierung der bla bla bla, dass er eigentlich sagen will das war so ätzend langweilig, 3 stunden ist der Mann Patient und redet nur. Um zum Fazit zu kommen: Hier hat jemand ordentlich aufgepasst und gibt den Leuten Zucker. Mit langen ruhigen Einstellungen und dem plötzlichen Bruch der Ruhe durch zB Gewalt, schockst du jeden! Das hat auch Reffn zuletzt mit DRIVE bei mir geschafft. Midsommar hat mich kalt gelassen was die Szenen betrifft. Hier wurde auf die Leinwand geschissen, um möglichst kunstvoll die Leute zu schocken, und bei Zwischensequenzen noch ein paar Psychologie Studiums Kurse einstreuen, um den Leuten was zum nachdenken zu geben. Klar hätte das auch geil sein können, wenn Aster seine Figuren und den Film lieben würde. Tut er aber nicht, und das spürt man fast drei Stunden lang durch. Ich würde danach sogar behaupten, dass nach dem Erfolg von seinem Debüt Film für enen schnellen zweiten ähnlichen Film Druck aufgebaut wurde, typischer Erfolg über Nacht Fall. Aster hat kein Bock, kokst sich zu und scheißt dann auf jede Seite des Skripts. Die Leute flippen aus. Alles andere, sogar die doch sehr gewalttätigen Szenen und die durchgeknallte Gangbang Szene, sind zu vorhersehbar wie die Punkte einer Arthouse-ToDo-Liste. Nur weil behauptet wird, das ist Kunst, muss es das noch lange nicht sein. Zumindest für mich nicht, was auch einfach den Kenntnissen geschuldet ist. Hab mich damit selbst vielen beraubt, aber von sowas gelöst. Schade, den da wäre mehr drin gewesen. In der Zeit packen andere die ihre Figuren und Arbeit lieben wichtige Charakterentwicklung ein, oder schaffen wenigstens Sympathie mit den Figuren. Noch nicht einmal das wurde gemacht. Der Film selbst liegt ohne den Strategischen Hype bei 2,5 Sternen.
    • Cirby
      Hält sich dann aber wirklich in Grenzen.Alles in allem ziemlich unspektakulär. Eindeutig zu lang für die kurze Story und die paar Eindrücke.Und als Horror würde ich es, wie Get Out, nicht bezeichnen.
    • Cirby
      Ich schaue ihn gerade und nach 30 Minuten bereits 3 Jumpscares. Ein Verzicht ist also etwas übertrieben.
    • josijosiah8 j
      da fühle ich dich. Nachdem von Hereditary so geschwärmt wurde, wollte ich den unbedingt gut finden. Fand ihn dann aber wie Du viel zu langatmig und nur zum Ende hin richtig stark.Midsommar, da kann ich dich beruhigen, ist die ersten 20 Minuten eher ruhig (wenngleich intensiv), und bleibt dann eigentlich fast die ganze Zeit auf einem guten Niveau. Mir hat er defintiv gut gefallen. Wobei man Horror als Genre schon in Frage stellen kann.
    • TresChic
      Eine häufige Kritik ist, dass bestimmte Charaktere zu kurz eingeführt werden. Für mich sind 90% der Filme viel zu kurz. Kurze Filmdauer funktioniert für mich z.B. bei vielen Fernsehkrimis. Welche Filme, die dir gefallen, könnten gestrafft sein?
    • Bond, James Bond
      Da er nun kostenlos ist, schaue ich mal rein,um mich danach wahrscheinlich wieder zu ärgern. Hereditary fand ich eher schnarchig und mit einem Ende, welcher einfach nicht zum Grundton des Films passte. Und ja, der dauert viel zu lange. Ein Manko was die moderne Filmwelt betrifft: Gefühlte 90 % der Filme dauern zu lang. Selbst Filme, die mir gefallen, können auch straffer inszeniert werden.
    • isom
      Okay.
    • Jimmy v
      Ja, da hast du völlig recht, aber imho macht der Film durchaus klar, dass diese Typen alles andere als repräsentativ sind, auch nicht für eine Vergangenheit.
    • niko pohl
      einfach nur geiler scheiss!... etwas dass so fröhlich und entspannend aussieht mit so einer drückenden atmosphäre zu versehen ist die kunst dieses filmes. ich freu mich tierisch auf weitere filme von aster!
    • isom
      Naja, mich nervt nur, dass so viele Filme mit dieser Thematik dazu beitragen, eine falsche Meinung zu den ,,barbarischen Bräuchen zu verbreiten, natürlich gabs auch Menschenopferriten, aber ,dass klingt vielleicht komisch, die waren weitaus weniger brutal als dargestellt und zudem galt das als nicht üblich und wurde auch von vielen abgelehnt.
    • Jimmy v
      Ich mochte den Film sehr, fand den Hereditary allerdings dann doch besser, weil der doch eine wesentlich bedrückendere Atmosphäre erzeugt hat. Bei Midsommar ist es mir dann teils doch hier und da zu klamaukig und, zumindest für Horror-Veteranen, zu vorhersehbar. Eine der Stärken von Hereditary sind gerade die vielen verschiedenen Richtungen, in die der Film sich im Laufe der Handlung entwickeln kann und man nicht wirklich weiß, was da nun abgeht.
    • Jimmy v
      Wenn es danach geht, kannst du ziemlich viel knicken. Im Film geht es darum auch nicht (ohne großartig spoilern zu wollen, muss ich das in der Form erst einmal so dahersagen).
    • isom
      Ich mag halt keine Verfälschung nordischer/germanischer/keltischer Fruchtbarkeitsriten.
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