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    "Batman V Superman": Zack Snyder erklärt die legendäre Martha-Szene
    Von Björn Becher — 30.03.2020 um 20:12
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    Kaum eine Filmszene aus den vergangenen Jahren wurde so ausgiebig durch den Kakao gezogen wie der „Martha“-Moment in „Batman V Superman“. Bei einem Heimkino-Videoabend mit Fans nahm Zack Snyder nun noch einmal Stellung dazu.

    Warner Bros.

    Weil wir alle aktuell zu Hause sitzen und nicht mehr ins Kino können, initiieren immer mehr Filmemacher spontane Heimkinoabende ihrer Werke. Zu einer festgelegten Uhrzeit drücken alle auf Start – und auf Twitter oder einem anderen Social-Media-Dienst wird dann fleißig während des Schauens kommentiert.

    Zack Snyder drehte es bei einem solchen Heimkino-Abend mit „Batman V Superman“ noch ein bisschen weiter und sprach parallel über die Plattform Vero einen Live-Audio-Kommentar – und über den wird nun fleißig geredet. Der Grund: Snyder „erklärte“ die legendäre Martha-Szene.

    Wir erinnern uns: Im Finale des Films kämpfen Batman und Superman gegeneinander und der Dunkle Ritter hat die Überhand gewonnen, ist kurz davor den Mann aus Stahl ein für alle Mal auszuschalten. Da bittet dieser ihn, „Martha“ zu retten, Supermans Mutter. Doch es ist auch der Name von Batmans toter Mutter, was diesen zur Räson bringt.

    Killer-Batman

    Im Vero-Live-Audiokommentar erklärte Zack Snyder nun bei der Vorführung der Szene laut dem Protokoll eines Users, der auf Twitter die zentralen Aussagen des Filmemachers teilte: „Er hat sich quasi in den Mörder seiner Eltern verwandelt. Er erlaubt ihnen, Martha zu töten. Er ist von seinem Hass geblendet. Er ist das Ding geworden, das er selbst hasst.“

    Und in diesem Moment kommt dann die Erkenntnis. Seine Martha konnte er nicht retten, diese schon oder wie es Synder ausdrückt: „Bruce ist wiedererstarkt und motiviert, zu tun, was er nicht tun konnte und Martha zu retten. Er wird durch eine sauberere Version seiner Moral motiviert.

    Bei dem Heimkino-Abend mit Zack-Snyder-Live-Kommentar kam übrigens daneben noch unter anderem raus, dass der Filmemacher (oder jemand aus seiner Familie) sehr auf „Barbie“-Animationsfilme steht – zumindest war kurzzeitig die umfangreiche iTunes-Bibliothek von Snyder zu sehen, die sehr, sehr viele dieser Filme beinhaltet.

    Und wenn ihr nun Lust bekommen habt, „Batman V Superman“ mal wieder zu schauen. Das DC-Abenteuer gibt es unter anderem im Abo von Netflix. Wo ihr es sonst noch im Stream findet, seht ihr in der Übersicht der Kollegen von Moviepilot.de.

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