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    DC-Kino-Spaß "Birds Of Prey" schon ab heute im Stream – und damit viel früher als auf DVD und Blu-ray
    Von Markus Trutt — 09.04.2020 um 08:00
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    Erst im Februar 2020 ist „Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn“ in den Kinos angelaufen. Bis zum Release auf DVD und Blu-ray dauert es deswegen auch noch. Wegen der Corona-Krise gibt es das DC-Abenteuer dafür aber schon jetzt als VoD.

    Warner Bros. / DC

    Wegen der weltweiten Schließung von Kinos als Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus müssen Filmstudios und -verleiher derzeit improvisieren. Während einige ihre potentiellen Blockbuster teilweise bis ins nächste Jahr verschoben haben (z.B. „Fast & Furious 9“), bringen andere ihre Titel statt auf die große Leinwand nun direkt zum Streamen für zuhause (z.B. „Kopfplatzen“).

    Und dann gibt es noch die Filme, die bereits eine Zeit lang in den Lichtspielhäusern liefen, deren dortige Auswertung wegen der Corona-Pandemie aber nur von kürzerer Dauer war. Auch hier greifen mehrere Studios nun auf eine verfrühte Online-Veröffentlichung zurück – wie etwa schon beim Vin-Diesel-Actioner „Bloodshot“ oder dem Kino-Hit „Die Känguru-Chroniken“ geschehen. Nun gibt es auch aus dem Hause DC einen noch recht aktuellen Kinofilm bereits zur Sichtung in den eigenen vier Wänden:

    Ab dem heutigen 9. April 2020 steht „Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn“ zum digitalen Abruf bereit.

    Für 16,99 Euro kann das Comic-Abenteuer über Anbieter wie Amazon* als Download erworben und so oft angeschaut werden, wie man will. Am 30. April wird dann noch eine günstigere Leih-Version folgen. Damit kann man sich den Film in beiden Fällen wohl wesentlich früher zu Gemüte führen als auf DVD und Blu-ray. Für die Veröffentlichung auf physischen Medien gibt es bislang nämlich noch nicht mal einen finalen Termin. Amazon listet die physischen Versionen derzeit allerdings für den 9. Juli 2020.

    Wie gut ist "Birds Of Prey"?

    In „Birds Of Prey“ schlüpft Margot Robbie bereits zum zweiten Mal (nach „Suicide Squad“) in die Rolle der durchgeknallten Schurkin/Anti-Heldin Harley Quinn. Die gilt nach der Trennung vom Joker in der Unterwelt von Gotham City nun als vogelfrei, was vor allem den Gangsterboss Roman Sionis (Ewan McGregor) auf den Plan ruft. Doch auch auf eigene Faust ist Harley nicht so leicht unterzukriegen...

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Birds Of Prey"

    In unserer Kritik zum Film könnt ihr nachlesen, inwiefern „Birds Of Prey“ das Potential seiner starken Voraussetzungen (spielfreudiger Cast, sehenswerte Action, tolle Billder) nicht wirklich ausschöpft. Dass der DC-Actioner aber auch viel hat, das für ihn spricht, könnt ihr in unserer zugehörigen Podcast-Diskussion nachhören. Und wenn ihr euch einfach selbst ein Bild machen wollt, ist das wie erwähnt nun bequem von zuhause aus möglich.

     

    "Joker" auch als Stream ein Riesen-Hit

    Ob Harley Quinn im Heimkino allerdings in ähnliche Sphären vordringen kann wie ihr Ex-Freund Joker, darf bezweifelt werden. Der schon im Kino wesentlich erfolgreichere Auftritt von Joaquin Phoenix als ikonischer Batman-Bösewicht hat im Streaming-Bereich nun eine weitere beachtliche Marke geknackt.

    In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde der seit Ende Februar 2020 online verfügbare „Joker“ laut Warner inzwischen über 500.000 Mal gedownloadet, was dem mit zwei Oscars prämierten Comic-Drama nun den Video-Download-Award in Gold bescherte. Auch daran dürfte das verstärkte Streaming in Zeiten der Corona-Krise nicht ganz unschuldig sein.

    Kino-Hit "Die Känguru-Chroniken" streamen und Kinos unterstützen

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